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Genuss

So wird der hochwertige Wein von Millésima hergestellt

Ein Gläschen in Ehren muss niemand verwehren. Dabei wissen die wenigsten, wie unterschiedlich Weiß-, Rot-, Roséwein erzeugt wird. Wir klären auf!


Angemessener Weingenuss fördert die Durchblutung und reduziert das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen (Bild: Allie Smith / Unsplash)

  • 23. April 2020, 15:40h, noch kein Kommentar

Die Frage ist – wie gelangen die Trauben ins Weinfass? Die Weinlese startet üblicherweise im September, wenn die Trauben ein gesetzlich definiertes Mostgewicht und einen bestimmten Gehalt an Zucker aufweisen. Dann beginnt die Hauptlese, die im Oktober fortgesetzt wird und unter Umständen bis zum Jahresende oder Januar dauern kann, wenn die Eisweine gelesen werden.

Die Methoden zur Erzeugung von Weiß-, Rot-, Roséwein unterscheiden sich beträchtlich. Wollen Sie hochwertigen Wein konsumieren dann lohnt sich eine Bestellung bei einem der führenden Anbieter, nämlich bei Millésima.

Weißwein

Üblicherweise wird Weißwein natürlich aus weißen Rebsorten hergestellt – doch möglich ist das auch mit roten Trauben. Zuerst werden die Beeren von den gerbstoffreichen Traubenstielen getrennt und danach zerdrückt, sodass eine Mischung aus Fruchtfleisch, Traubenschalen, Saft und Traubenkernen entsteht: die sogenannte "Maische".

Diese Maische wird für maximal 24 Stunden "stehen gelassen". Danach wird die Maische dem Kelter gepresst. Der so gewonnene Saft, auch Most genannt, wird mit Schwefel behandelt, um ihn vor dem Verderb durch Bakterien zu schützen und eine unerwünschte Oxidation zu verhindern. Dann wird der Most in Behälter aus Metall oder in mit Gärverschlüssen abgedichtete Fässer abgefüllt.

Rotwein

Der Unterschied der Herstellung von Rot- und Weißwein ist die Abfolge der einzelnen Schritte. So wird bei der Erzeugung von Rotwein nicht der Most, sondern die Maische vergoren – und zwar deshalb, weil sich nahezu alle Farbstoffe in den Schalen der Beeren befinden.

Rotwein muss die Farb- und Bukettstoffe der Trauben enthalten. Zu diesem Zweck werden die Beeren mit ihren Schalen vergoren. Dabei gelangen Farbstoffe, Tannine und andere Stoffe in den Most. Diese Stoffe werden vom Alkohol aus den Fruchtschalen gelöst. Zuerst gewinnt man den Wein, der ohne Druck von selbst aus dem Gärbehälter abläuft.

Danach wird durch leichten Druck der Presswein extrahiert, der viermal so viel an Tannin enthält wie der Vorlaufwein. Dieser Presswein ist üblicherweise das hochwertigste Produkt der Gärung. In einer zweiten Pressung wird konzentrierter, etwas bitterer Rotwein gewonnen, der sich ausgezeichnet für den Verschnitt mit leichteren Weinen eignet.

Rosé

Roséweine werden aus Trauben für Rotwein mit der Methode der Weißweinerzeugung hergestellt. Nach dem Trennen der Stiele werden die roten Trauben gepresst. Der Most wird dann eine kurze Zeit zusammen mit den farbstoffreichen Schalen der Trauben stehen gelassen. Danach wird er gepresst und unter Temperaturkontrolle vergoren. Das Resultat ist ein fruchtiger, frischer Wein, der je nach Anbaugebiet eine rosa bis kräftig hellrote Färbung aufweist.

Biowein

Wein aus kontrolliertem ökologischem Anbau ohne chemische Schädlingsabwehr und intensiver Düngung wird als Biowein bezeichnet. Unabhängig von der Herstellung von Rot-, Weiß- oder Roséwein zeichnet sich dieser Biowein durch eine schonende Kellerbehandlung aus.

Fazit

Das Gläschen in Ehren muss niemand verwehren, denn Wein ist gesund: Angemessener Weingenuss fördert die Durchblutung und reduziert das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen, speziell für Herzinfarkt.

Rotwein enthält deutlich mehr an solchen Antioxidantien, denn bei der Herstellung von Rotwein werden auch die Schalen der Trauben mit vergoren. Die gesundheitsfördernde Wirkung des Weins wird auf diese Antioxidantien zurückgeführt. Im Prinzip weiß man jedoch nicht, ob Rotwein wirklich gesünder als Weißwein ist. (ak)