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NS-Terror

Berlin: Gedenken an schwule Polizisten

Kurz vor dem Ende der Nazi-Herrschaft wurden Otto Jordan, Reinhold Hofer, Willi Jenoch und Erich Bautz allein wegen ihrer sexuellen Orientierung auf einem Polizeigelände in Spandau ermordet.


Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus am Berliner Nollendorfplatz

Die Berliner Polizei hat am Freitag vier ermordeter Polizisten gedacht. Kurz vor dem Ende der Nazi-Herrschaft wurden nach ihren Angaben Otto Jordan, Reinhold Hofer, Willi Jenoch und Erich Bautz allein wegen ihrer sexuellen Orientierung am Abend des 24. April 1945 in Spandau auf dem Polizeigelände in der Pionierstraße getötet und an unbekannter Stelle vergraben.

Zwar ließen die derzeit geltenden Einschränkungen nur eine kleine Zeremonie mit einer Kranzniederlegung im Eingangsbereich des Geländes zu, teilte die Polizei mit. Im Herbst 2020 werde es jedoch eine offizielle Gedenkveranstaltung der Polizei Berlin geben, bei der die Polizeipräsidentin eine neue Gedenktafel enthüllen soll. (cw/dpa)



#1 FinnAnonym
  • 25.04.2020, 21:58h
  • Die Schrecken der Nazi-Diktatur haben vor nichts und niemandem Halt gemacht.

    Umso wichtiger, diese dunkle Zeit niemals zu vergessen. Und vor allem auch Lehren daraus zu ziehen, was leider oft nicht geschieht. Denn ausgerechnet das Land des rosa Winkels bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm, was den Umgang mit Juden, LGBTI und anderen Gruppen, die früher Opfer der Nazis wurden, betrifft.
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