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Podcast

Wie viel kreatives Potenzial steckt in der Corona-Krise?

Im neuen QUEERKRAM-Podcast spricht Johannes Kram mit Stephanie Kuhnen und Juliane Löffler über die gravierenden Auswirkungen der Pandemie auf die Community, die Nöte des queeren Journalismus und den Dauerstreit zwischen Lesben und Schwulen.

Podigee-Direktlink | Die vierte Folge (64 Min.)

Die queere Community wird nicht mehr dieselbe sein, wenn wir die Corona-Krise einmal überwunden haben. Nicht alle Zentren, Kneipen und Medien werden vermutlich überleben. Wir ahnen das Schlimmste und rücken näher zusammen, zeigen Solidarität. Ein "Umschalten in den Überlebensmodus" attestiert die Publizistin Stephanie Kuhnen der queeren Community.

Kuhnen, ehemalige Chefredakteurin von "L-Mag", Herausgeberin des wichtigen Buches "Lesben raus!" und aktuelle Leiterin des Projekts "Lesbisch.Sichtbar.Berlin", ist zusammen mit der preisgekrönten Buzzfeed-Journalistin Juliane Löffler – der einzigen offiziellen LGBTI-Redakteurin eines nicht-queeren Mediums – zu Gast im vierten QUEERKRAM-Podcast von Johannes Kram.


Stephanie Kuhnen (li.) und Juliane Löffler gehören zu den wichtigsten lesbischen Journalistinnen in Deutschland

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Zu dritt analysieren sie die schwerwiegenden Auswirkungen der Pandemie auf die LGBTI-Community, fragen sich anlässlich des dramatischen Hilferufs der "Siegessäule", warum es queerer Journalismus in Deutschland so schwer hat, diskutieren über den Sinn digitaler CSDs und finden trotz düsterer Prognosen das kreative Potenzial, das in der aktuellen Krise steckt. Natürlich geht es auch um den (Berliner) Dauerstreit zwischen Lesben und Schwulen, und nebenbei erfahren wir noch etwas über Schutzmasken aus einem Kleid von Drag-Ikone Margot Schlönzke, coole Neuköllner Graffitis und das Wohnzimmer von Melissa Etheridge…

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Zum Auftakt des QUEERKRAM-Podcasts hatte Johannes Kram Ende Februar Theaterregisseur Falk Richter und Schauspieler Jonas Dassler zu Gast. Im vergangenen Monat sprach er mit trans Bundeswehrsoldatin Anastasia Biefang, vor zwei Wochen mit dem schwulen Comic-Papst Ralf König. (mize)



#1 Nk231Anonym
  • 26.04.2020, 14:41h
  • Ich sag es gleich: man muss sich gar nicht immer streiten - man kann auch lernen, sich gegenseitig zu verstehen ;-)
    Wobei kunstruktives Streiten aber auch dazugehört, solange es nützlich ist und nicht schädlich wirkt.
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#2 Nk231Anonym
#4 Ralph
  • 29.04.2020, 07:25h
  • Man versucht verzweifelt, die Krise als Chance zu deuten. Einerseits: Dass es nicht gut ist, Daseinsvorsorge, also auch das Gesundheitswesen, Sparzwang und Gewinnmaximierung zu unterwerfen, wussten wir vorher schon. Andererseits: Dass manche Politiker weder Verstand noch Anstand besitzen (Schäuble: Menschenwürde ist Kneipenbesuch, nicht Überleben; Palmer: Alte und Kranke sind des Lebens nicht wert), wussten wir auch. Trotzdem wurde weder das eine noch das andere Problem bisher angegangen, und ich wage die Einschätzung, dass sich das auch infolge der Krise nicht ändern wird.
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