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Kommentare zu:
"Queer as Folk": Wiedervereinigung dank Corona


#1 NikiAnonym
  • 26.04.2020, 15:59h
  • Das ist eine wirklich gute Serie..
    Sie hat mich als Hete, neugierig gemacht
    und mich mehr recherchieren lassen, was und wo die Probleme der gesamten Community liegen...
    Ich bin jetzt 60, habe aber schon mit 14 Jahren damals gegen den Paragraphen 175 Politik gemacht...Insofern.....für mich passte das jedenfalls gut.
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#2 YannickAnonym
  • 26.04.2020, 16:31h
  • Sehr schön. Und toll auch, dass das einem guten Zweck dient.

    Nur schade, dass mit Gale Harold und Thea Gill zwei Hauptdarsteller fehlen. Und Jack Wetherall war ja auch bis zu seinem Serientod einer der Hauptdarsteller.
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#3 bitteMehrAnonym
  • 26.04.2020, 22:19h
  • immer etwas, dass es da ne reunion gibt. Noch heute denke ich an die aufregenden Stunden vorm TV, im Nachtprogramm von Pro7.
    Tolle Themen und Darsteller, ein echtes Schwulotopia, für schwule Zuschauer und nicht so mainstream-gewaschen wie Will & Grace ( hat der Hauptsteller in den ersten Staffeln überhaupt n Kerl mal geküsst?).
    Leider gibt ausser QAF noch Tales of the City bei Netflix, mehr von solchen Produktionen.
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#4 ulfberlinAnonym
  • 26.04.2020, 23:07h
  • Diese Serie ist immer noch das Beste, was man an schwulem/lesbischem/queerem Leben so sehen kann. Wann wird "Queer as Folk" endlich mal im öffentlich-rechtlichen gesendet? Wo bleibt die Quote?
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#5 GayChurchProfil
  • 26.04.2020, 23:36hBerlin
  • Diese Serie ist beispielgebend für echt emanzipiertes und emanzipierendes TV. Ein echter Beitrag gegen die sexuelle Apartheid in den Medien. Ich bin dafür, dass wir vom deutschen Fernsehen fordern diese Serie wieder auszustrahlen und zwar nicht erst um Mitternacht, dafür zahlen wir schließlich GEZ. Das wäre ein sinnvolles Vorhaben für den diesjährigen CSD: eine Petition für diese Seria ans öffentliche rechtliche TV!
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#6 hrrghAnonym
  • 27.04.2020, 09:42h
  • Antwort auf #5 von GayChurch
  • aber dann mit neuer professioneller Übersetzung und Synchronisation (oder im Original). Die letzte traf an vielen Stellen weder den Spirit noch die einzelnen Typen der Geschichte. Wär auch nicht das erste Mal, dass die ÖR eine Serie neu synchronisieren. Wär wirklich schön.
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#7 FinnAnonym
  • 27.04.2020, 10:59h
  • Antwort auf #5 von GayChurch
  • Ich habe die Serie auch sehr gemocht und fand sei einen Meilenstein.

    Aber eine CSD-Forderung nur bezogen auf diese eine Serie fände ich nun wirklich übertrieben und verengend. Dann lieber als CSD-Forderung, dass es generell mehr LGBTI-Sichtbarkeit in den Medien gibt (wozu dann auch gerne diese Serie gehören darf). Aber nicht nur wie irgendein Fan-Kiddie nur diese eine Serie fordern.
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#8 FinnAnonym
  • 27.04.2020, 11:04h
  • Antwort auf #6 von hrrgh
  • Ich fand die Synchronisation jetzt nicht so schlimm. Das einzige, was ich wirklich ätzend fand, war dass die Stimme von Jack Wetherall als Vic Grassi mitten in der Serie wechselte. Noch dazu zu einer Stimme, die komplett anders war als die alte. Das war nicht nur ungewohnt, sondern sogar störend.

    Zumal da auch schon bekannt war, dass diese Rolle in der Serie bald an AIDS sterben würde.

    Ich finde, dass Synchronstudios sowas in Verträgen regeln sollten, dass die Sprecher dann auch bis zum Ende der Serie zur Verfügung stehen müssen und nicht mittendrin aussteigen dürfen, wenn sie lukrativere Jobs bekommen und dann keine Zeit mehr haben. Vertrag ist Vertrag.
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#9 GayChurchProfil
  • 28.04.2020, 00:04hBerlin
  • Ich meinte natürlich nicht, dass das die EINZIGE Forderung sein für den CSD soll. Aber es wäre eine sehr konkret Möglichkeit, um ein Beispiel zu geben, meinetwegen bei einer von mehreren Mahnwachen - und diese eine mit 20-50 Personen (mit Masken und aller abständigen Korrektheit) vor dem ARD Hauptstadt-Studio (z.B.). Himmle nochmal!!!! Fangt an euch Gedanken zu machen. Wir brauchen viele kleine Gruppen! Und da wäre jeweils schlagkräftige und plausible Argumente wichtig!
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#10 Still_IthEhemaliges Profil
  • 02.05.2020, 16:34h
  • Wie ich mich einfach in den frühen 2000ern spätabends regelmäßig ins Wohnzimmer geschlichen habe, um das heimlich zu gucken (vorausgesetzt, der Rest der Familie war im Bett) ^^

    War eine der ganz wenigen Serien, bei der ich versucht habe, Folgen möglichst nicht zu verpassen.
    Es kam bei mir halt immer so an, dass Leute in der dort gezeigten Welt okay sind bzw. wären. Dass das sowas wie mich nicht mit einschließt, hätt ich damals nie erwartet. Besser so, wahrscheinlich.

    Ob ich's mir heute noch anschauen würde, irgendwas in der Richtung oder was damit zu tun hätte - ich weiß nicht. Inzwischen hängt über allem halt immer diese Gewissheit, was ich mir von den betreffenden cis-schwulen Charakteren als Trans*-Kerl alles anhören müsste, würde man sich im realen Leben begegnen. Und das wär ja nix Gutes, und wenn bloß das systematische Schweigen und Hängenlassen bei Angriffen durch Dritte. Ist ein Teil an Fantasie, den mir die Realität da ganz schön hart zerschossen hat seit meinem Trans*-Outing.

    Aber im Rückblick isses schön, trotzdem. Jung, naiv und unwissend zu sein, war in der Hinsicht wirklich ein Segen. Und auf dieser Basis... kam's bei mir als Lichtblick an. Immerhin waren Brian und Justin so ungefähr das einzige Pärchen in Filmen oder Serien EVER, das ich als Liebespaar ernstnehmen konnte. Bei Hetero-Beziehungen fehlen mir für sowas einfach die Identifikationsfiguren. Insofern bin ich schon echt dankbar, dass das lief. Und vor allem auch: Spät genug, ums gucken zu können.
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