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Einzelkommentar zu:
"Queer as Folk": Wiedervereinigung dank Corona


#10 Still_IthEhemaliges Profil
  • 02.05.2020, 16:34h
  • Wie ich mich einfach in den frühen 2000ern spätabends regelmäßig ins Wohnzimmer geschlichen habe, um das heimlich zu gucken (vorausgesetzt, der Rest der Familie war im Bett) ^^

    War eine der ganz wenigen Serien, bei der ich versucht habe, Folgen möglichst nicht zu verpassen.
    Es kam bei mir halt immer so an, dass Leute in der dort gezeigten Welt okay sind bzw. wären. Dass das sowas wie mich nicht mit einschließt, hätt ich damals nie erwartet. Besser so, wahrscheinlich.

    Ob ich's mir heute noch anschauen würde, irgendwas in der Richtung oder was damit zu tun hätte - ich weiß nicht. Inzwischen hängt über allem halt immer diese Gewissheit, was ich mir von den betreffenden cis-schwulen Charakteren als Trans*-Kerl alles anhören müsste, würde man sich im realen Leben begegnen. Und das wär ja nix Gutes, und wenn bloß das systematische Schweigen und Hängenlassen bei Angriffen durch Dritte. Ist ein Teil an Fantasie, den mir die Realität da ganz schön hart zerschossen hat seit meinem Trans*-Outing.

    Aber im Rückblick isses schön, trotzdem. Jung, naiv und unwissend zu sein, war in der Hinsicht wirklich ein Segen. Und auf dieser Basis... kam's bei mir als Lichtblick an. Immerhin waren Brian und Justin so ungefähr das einzige Pärchen in Filmen oder Serien EVER, das ich als Liebespaar ernstnehmen konnte. Bei Hetero-Beziehungen fehlen mir für sowas einfach die Identifikationsfiguren. Insofern bin ich schon echt dankbar, dass das lief. Und vor allem auch: Spät genug, ums gucken zu können.
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