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Kommentare zu:
Türkei: Chef der staatlichen Religionsbehörde hetzt gegen Schwule und Lesben


#1 IssoAnonym
  • 27.04.2020, 17:00h
  • "Die Staatsanwaltschaft ermittelt allerdings nicht gegen den Religionsführer, sondern gegen seine Kritiker."

    So ist das in der Türkei...

    Ist mir unbegreiflich, wie Leute da noch Urlaub machen können.
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#2 FliegenAnonym
#3 Pink FlamingoAnonym
#4 goddamn liberalAnonym
  • 27.04.2020, 18:23h
  • Ich bewundere immer wieder den großen Mut türkischer Jurist*innen und auch Politker*innen (etwa der CHP), die sich diesen zeternden Dunkelmännern entgegenstellen.
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#5 QED bitteAnonym
  • 28.04.2020, 09:58h
  • -------------------------
    Erdogan erklärte am Montag, ein Angriff auf den Leiter der türkischen Religionsbehörde Diyanet sei ein "Angriff auf den Staat".
    ---------------------------

    Was beweist, dass es in der Türkei weder Grundrechte wie Redefreiheit gibt, noch eine Trennung von Staat und Kirche wie immer mal gerne behauptet wird.
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 28.04.2020, 10:28h
  • Antwort auf #5 von QED bitte
  • "Was beweist, dass es in der Türkei weder Grundrechte wie Redefreiheit gibt, noch eine Trennung von Staat und Kirche wie immer mal gerne behauptet wird."

    Wer behauptet das denn?

    Es gibt in der Türkei eine sunnitische Staatskirche, die aus guten Gründen zur Kontrolle der Religion gegründet wurde.

    Leider ist der Staat zurzeit unter der Kontrolle von Erdogan, der mit den Werten der Republik Türkei, die im Kern moderner sind als die der BRD, nichts am Hut hat.

    Erst wenn Erdogan wieder durch einen Kemalisten ersetzt wird, wird es auch einen Wechsel an der Spitze der sunntischen Staatskirche geben.
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#7 seb1983
  • 28.04.2020, 13:55h
  • Die Türkei driftet ohnehin immer mehr in den Islamismus ab.

    Viel wichtiger:
    Diyanet hat über die Ditib massiven Einfluss auf türkischstämmige Jugendliche in Deutschland.
    Das was Herr Erbas da verzapft landet nächsten Freitag brühwarm in deren Ohren (momentan nur digital) und vergiftet zusammen mit dem staatlich kontrollierten türkischen TV Programmen deren Köpfe!
    Es wundert mich immer wie gewohnheitsmäßig auf die Katholische Kirche eingeschlagen wird und die "community" auf diesem Auge total blind ist.
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#8 Klaus GerlachAnonym
#9 Klaus GerlachAnonym
#10 GirlygirlProfil
  • 28.04.2020, 15:23hKS
  • Antwort auf #7 von seb1983
  • Der Anteil der Muslime in Deutschland liegt bei 5-7%, d.h dass sie eine sehr kleine Minderheit sind. Die katholische Kirche hingegen hat fast zehnmal so viele Mitglieder. Selbst wenn man davon ausgehen kann, dass Muslime prozentual gesehen homophober sind als Christen, sind sie zahlenmäßig viel zu wenig, um die Mehrheit bei den Homophoben zu bilden. Stochastisch gesehen ist es viel wahrscheinlicher, einem homophoben Christen zu begegnen als einem homophoben Moslem. Außerdem berichtet queer.de ja davon, folglich ist man also nicht "auf einem Auge blind".
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#11 goddamn liberalAnonym
  • 28.04.2020, 16:50h
  • Antwort auf #9 von Klaus Gerlach
  • "Irre ich mich, oder ist die Türkei laut Verfassung (immer noch) ein laizistischer Staat, was eigentlich eine strickte Trennung von Religion und Staat festschreibt ???"

    Der türkische Säkularismus bzw. Kemalismus wurde von Erdogan u. Co. unter dem Beifall deutscher Medien-Naivlinge seit 20 Jahren ausgehöhlt.

    Dass in der Türkei (noch) keine iranischen Verhältniss herrschen ist v.a. großen Teilen der Bevölkerung zu verdanken, die sich übrigens nur exakt zur Hälfte als religiös definiert.

    Schon aufgrund des durch alle politischen Lager gehenden Nationalismus unter den Türk*innen sind Erdogan auch Grenzen gesetzt.

    Es gibt sogar eine gewisse Rückkehr zur Atatürk-Verehrung gerade unter jungen Leuten.

    taz.de/Buchmesse-in-Istanbul/!5548548/
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#12 DesertEagleAnonym
  • 28.04.2020, 18:45h
  • Früher dachte ich immer das die Türkei nicht auf so einen dämlichen Zug aufspringen wird (da Laizismus) , weit gefehlt. Nun dreht die einst liberale und gemäßigte Diyanet komplett durch und satellt komplett auf radikal regliöse Indoktrination gepaart mit Hass und Hetze um.

    Neben wachsendem christlichen Extremismus, droht auch der politische Islam immer mehr Oberhand zu gewinnen. Gerade wir als LGBTQ+ Community müssen das Thema politischer Islam sowie Islamismus und Radikalität unter Muslimen stärker in den Fokus nehmen. Gerade in Deutschland nimmt Homophobie zu. Zum einen durch wachsenden Rechtsextremismus aber AUCH durch Zuwanderung aus islamischen Kulturkreisen, die durch Hassprediger zum Hass auf Andersgläubige aufgestachelt werden. Umfragen vergangener Jahre zeigen das Homophobie sowie Ablehnung von demokratischem Zusammenleben häufig bei muslimischen Zuwanderern anzutreffen sind. Ich finde man kann und darf es nicht mehr länger verschweigen.

    Hier müssen alle LGBTQ+ Organisationen tätig werden. Zum einen Nein zu Rechts, nein zu religiösem Fanatismus, aber auch endlich ein klares Nein zu Islamismus und politischem Islam!

    Hier sollte intensiv mit liberal-islamischen Gemeinden zusammengearbeitet werden.
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#13 DesertEagleAnonym
  • 28.04.2020, 20:04h
  • Antwort auf #12 von DesertEagle
  • Um eines nochmal klar zu stellen ich Lehne JEGLICHE Art von Radikalismus und religiösen Hass ab. (Falls mein genannter Kommentar manchen zu Einseitig rüberkommt)

    Egal ob sie von Muslimen, Christen, Buddhisten oder Juden kommt.

    Was wir endlich brauchen ist ein Strategiewechsel. Klare Hand gegen Fanatismus, 0-Toleranzpolitik nicht nur gegenüber dem politischen Islam, sondern auch gegenüber hetzenden Freikirchen und Predigern wie Olaf Latzel oder Franklin Graham.

    Religion muss sich endlich wieder unterordnen statt ständig über dem Gesetz zu stehen.
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#14 Homonklin_NZAnonym
  • 29.04.2020, 10:50h
  • ""Konkret behauptete Erbas, dass HIV durch Homosexualität erzeugt werden würde. ""

    aha. Das zeugt davon, dass Religion die Stammganglien abrasiert, noch bevor sich Neuronen verknüpfen können. Na der Knilch hat ja ein Fachwissen, das ist sagenhaft!
    Und Erdogan meint, das sei absolut richtig?

    Man könnte jetzt sagen, dass Dummheit durch die Kopulation mit Angehörigen der Caprini verursacht werden kann. Und hoffen, dass Erdogan's Leute das genauso halten, wie er, dann kriegen die gar nicht mit, was gemeint ist.

    Solcher Art Dummheit müssten sich doch heute sogar schon die Muslime schämen, es sei denn, sie feiern ein Recht auf Dummheit so ähnlich, wie die Extremchristen, die AfD und solche Hirnanomalien bzw. Gruppierungen.

    Man würde sich mehr Gegenwind bei solchen Tiraden wünschen.
    Etwa Diyanet oder DITIB aus jeglicher Kooperation in Europa ausschließen. Da läuft doch zur Zeit so ein Streit über Islamunterricht, wenn ich das richtig mitgelesen habe, wo die auch mit reinfunken wollen.

    Blöd, das. Keine Feigen mehr aus Izmir, keine Klamotten mehr von DNGRS, keine Produkte aus solchen Ländern.
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#15 TheDadProfil

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