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Kommentare zu:
Türkei: Chef der staatlichen Religionsbehörde hetzt gegen Schwule und Lesben


#11 goddamn liberalAnonym
  • 28.04.2020, 16:50h
  • Antwort auf #9 von Klaus Gerlach
  • "Irre ich mich, oder ist die Türkei laut Verfassung (immer noch) ein laizistischer Staat, was eigentlich eine strickte Trennung von Religion und Staat festschreibt ???"

    Der türkische Säkularismus bzw. Kemalismus wurde von Erdogan u. Co. unter dem Beifall deutscher Medien-Naivlinge seit 20 Jahren ausgehöhlt.

    Dass in der Türkei (noch) keine iranischen Verhältniss herrschen ist v.a. großen Teilen der Bevölkerung zu verdanken, die sich übrigens nur exakt zur Hälfte als religiös definiert.

    Schon aufgrund des durch alle politischen Lager gehenden Nationalismus unter den Türk*innen sind Erdogan auch Grenzen gesetzt.

    Es gibt sogar eine gewisse Rückkehr zur Atatürk-Verehrung gerade unter jungen Leuten.

    taz.de/Buchmesse-in-Istanbul/!5548548/
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#12 DesertEagleAnonym
  • 28.04.2020, 18:45h
  • Früher dachte ich immer das die Türkei nicht auf so einen dämlichen Zug aufspringen wird (da Laizismus) , weit gefehlt. Nun dreht die einst liberale und gemäßigte Diyanet komplett durch und satellt komplett auf radikal regliöse Indoktrination gepaart mit Hass und Hetze um.

    Neben wachsendem christlichen Extremismus, droht auch der politische Islam immer mehr Oberhand zu gewinnen. Gerade wir als LGBTQ+ Community müssen das Thema politischer Islam sowie Islamismus und Radikalität unter Muslimen stärker in den Fokus nehmen. Gerade in Deutschland nimmt Homophobie zu. Zum einen durch wachsenden Rechtsextremismus aber AUCH durch Zuwanderung aus islamischen Kulturkreisen, die durch Hassprediger zum Hass auf Andersgläubige aufgestachelt werden. Umfragen vergangener Jahre zeigen das Homophobie sowie Ablehnung von demokratischem Zusammenleben häufig bei muslimischen Zuwanderern anzutreffen sind. Ich finde man kann und darf es nicht mehr länger verschweigen.

    Hier müssen alle LGBTQ+ Organisationen tätig werden. Zum einen Nein zu Rechts, nein zu religiösem Fanatismus, aber auch endlich ein klares Nein zu Islamismus und politischem Islam!

    Hier sollte intensiv mit liberal-islamischen Gemeinden zusammengearbeitet werden.
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#13 DesertEagleAnonym
  • 28.04.2020, 20:04h
  • Antwort auf #12 von DesertEagle
  • Um eines nochmal klar zu stellen ich Lehne JEGLICHE Art von Radikalismus und religiösen Hass ab. (Falls mein genannter Kommentar manchen zu Einseitig rüberkommt)

    Egal ob sie von Muslimen, Christen, Buddhisten oder Juden kommt.

    Was wir endlich brauchen ist ein Strategiewechsel. Klare Hand gegen Fanatismus, 0-Toleranzpolitik nicht nur gegenüber dem politischen Islam, sondern auch gegenüber hetzenden Freikirchen und Predigern wie Olaf Latzel oder Franklin Graham.

    Religion muss sich endlich wieder unterordnen statt ständig über dem Gesetz zu stehen.
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#14 Homonklin_NZAnonym
  • 29.04.2020, 10:50h
  • ""Konkret behauptete Erbas, dass HIV durch Homosexualität erzeugt werden würde. ""

    aha. Das zeugt davon, dass Religion die Stammganglien abrasiert, noch bevor sich Neuronen verknüpfen können. Na der Knilch hat ja ein Fachwissen, das ist sagenhaft!
    Und Erdogan meint, das sei absolut richtig?

    Man könnte jetzt sagen, dass Dummheit durch die Kopulation mit Angehörigen der Caprini verursacht werden kann. Und hoffen, dass Erdogan's Leute das genauso halten, wie er, dann kriegen die gar nicht mit, was gemeint ist.

    Solcher Art Dummheit müssten sich doch heute sogar schon die Muslime schämen, es sei denn, sie feiern ein Recht auf Dummheit so ähnlich, wie die Extremchristen, die AfD und solche Hirnanomalien bzw. Gruppierungen.

    Man würde sich mehr Gegenwind bei solchen Tiraden wünschen.
    Etwa Diyanet oder DITIB aus jeglicher Kooperation in Europa ausschließen. Da läuft doch zur Zeit so ein Streit über Islamunterricht, wenn ich das richtig mitgelesen habe, wo die auch mit reinfunken wollen.

    Blöd, das. Keine Feigen mehr aus Izmir, keine Klamotten mehr von DNGRS, keine Produkte aus solchen Ländern.
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#15 TheDadProfil

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