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Kommentare zu:
Marokko: Community nach Massen-Outing in Sorge


#1 HassverbrecherinAnonym
  • 27.04.2020, 22:52h
  • Hier noch mehr grausige Details:

    www.lgbtqnation.com/2020/04/trans-instagrammer-leads-campaig
    n-hunt-gay-men-already-one-suicide/


    I feel bad for those f****ts but I dont care, she said.

    Was für eine unfassbare Hassverbrecherin!!! Und niemand wird sie zur Rechenschaft ziehen! Nicht unter Erdogan!

    Wie geht das? Schwulenhass und gleichzeitig trans? Ich verstehe es einfach nicht!

    Ich wähle die Partei, die verspricht, verfolgten Marokkanern (ja, egal ob schwul, trans oder aus anderen Gründen vom Regime verfolgt) Asyl zu gewähren! Selbst Linke würde ich jetzt wählen, nur glaube ich, dass das KEINE Partei auf Bundesebene interessiert. Zumindest nicht genug, um dafür eventuell "bürgerliche" Stimmen aufzugeben.

    So viel Hass auf der Welt! Warum?

    :'-(
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#2 LevenAnonym
#3 HassverbrecherinAnonym
#4 Nk231Anonym
  • 28.04.2020, 09:55h
  • Antwort auf #1 von Hassverbrecherin
  • Wie das geht: weil zu viele rechtsverdrehte in Machtpositionen kommen und sich keinen Pfifferling um Gesetze scheren oder diese gar nicht in die Wege leiten, oder aushebeln.

    Ich verstehe es auch nicht. Es ist schlimm. Wahrscheinlich muss man sich selbst hassen um so einen Hass auszuüben?

    Man muss die Parteien darauf aufmerksam machen. Von alleine tut sich da kaum was.

    Also, aktiv werden und darauf aufmerksam machen lautet das Motto und nicht warten bis eine Partei von selbst aktiv wird.
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#5 BarbarenAnonym
  • 28.04.2020, 09:59h
  • Barbarenstaat.

    Und da machen auch noch Leute Urlaub und unterstützen solche Machenschaften damit indirekt.
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#6 Nk231Anonym
#7 HassverbrecherinAnonym
  • 28.04.2020, 12:07h
  • Antwort auf #4 von Nk231
  • "Man muss die Parteien darauf aufmerksam machen. Von alleine tut sich da kaum was.

    Also, aktiv werden und darauf aufmerksam machen lautet das Motto und nicht warten bis eine Partei von selbst aktiv wird."

    Hab ich schon oft gemacht. Auch in diesem Falle habe ich an meine lokale SPD, die Grünen und die Linke geschrieben. Da kommen oft nur warme Worte oder der Verweis darauf, dass insbesondere auf Bundesebene eben "Konsensfindung" betrieben werden müsse. :-(
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#8 Nk231Anonym
  • 28.04.2020, 16:33h
  • Antwort auf #7 von Hassverbrecherin
  • Gut, dass du das gemacht hast. Ich habe auch was geschrieben.
    Wie immer auch geantwortet wird, es wird so informiert und sie sind dann aufgefordert, zu handeln. Da kann man dran bleiben und öfters mal nachfragen, wie die Konsensfindung voran schreitet und wie das Ergebnis aussieht.
    So kann man etwas Druck machen und nachhaken.

    Ansonsten überlege ich gerade, was zügig umgesetzt werden kann...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 Nk231Anonym
  • 28.04.2020, 16:47h
  • In Marokko selbst gibt es keinen Schutz. Wenn also keine Hilfe käme, müssten die Geouteten flüchten. Ein positiven Bescheid in Deutschland zu erhalten, kann bis zu drei Jahre dauern.
    Es muss also dringend Hilfe kommen, egal von wem: einer Hilfsorganisation oder auch vom Bund her.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 dellbronx51069Anonym
#11 dellbronx51069Anonym
#12 Nk231Anonym
#13 Nk231Anonym
#14 stromboliProfil
  • 29.04.2020, 09:45hberlin
  • wo bleiben nun im sich empört geben, die üblichen gedanken zu trans und queer- politik in diesem erbärmlichen selbstdarstellungsschauspiel...
    Ein sogenannter einzelfall?
    Ein "problem der schwulen datingsportale?
    Oder überhaupt nur ein problem, weil dortig geoutete immer noch "nur schwul" sind ( sein wollen), entgegen dem herbeigeschriebenen zeitgeist fließender queerness?

    Ausgeblendet weil weil täterInn* sakrosankt?
    Oder weil man sich der "allseits geäusserten meinung ( längst überholt, nicht auf dem neuesten stand jeweiliger wissenschaften...) gegenüber dem "cis-homo" im besonderen, gerade auf sogenannt queeren foren nicht mehr erinnern will.

    Will man den äusserungen dieser person nunmehr glauben schenken, dann ist das ganze ein " racheakt gegenüber all jenen, die sie in vergangenheit im kampf um ihre "sichtbarkeit ( was ein/em-er influenzer* bekanntlich ja fehlt..) "im stich gelassen hatten.

    taz.de/LGBTQ-Denunziation-in-Marokko/!5678824/

    mannschaft.com/2020/04/27/nach-insta-trend-maenner-in-marokk
    o-werden-mit-grindr-fotos-erpresst/


    Hier findet der im cis-bashing virus eingeübte "queerness -selbstermächtigungsgestus seinen ersten höhepunkt.
    So finden auch die als queer socialising, inquisitionsträchtig betriebene dekonstruktion schwul/lesbisch-gleichgeschlechtlichen begehrens, ihren reaktionär/regressiven nachhall.

    Begründet mit "mangelnder gefolgsschaft im trans-queeren befreiungsrundumschlag, werden die "verweigerer nun zum abschuss freigegeben.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 stromboliProfil
#16 RetroGayProfil
  • 29.04.2020, 15:09hDortmund
  • Antwort auf #14 von stromboli
  • Du bringst es auf den Punkt!
    In den 80er und 90er Jahren haben Schwule CIS Männer mit Demonstrationen, politischem Engagement und nicht zuletzt mit ihrer Sichtbarkeit dafür gesorgt, daß Diskriminierung bekämpft und Emanzipation vorangetrieben wird.
    Und dies oft unter großen persönlichen Schwierigkeiten und allen Repressalien zum Trotz.
    Ganz besonders in dem Bewußtsein, das vorangegangene Generationen für ihr Schwulsein kastriert, in KZs ermordet und nach den Nazis mit den gleichen Gesetzen noch jahrzehntelang in Gefängnisse gesteckt wurden.
    Es scheint in den Köpfen der nachfolgenden Generationen nicht mehr präsent zu sein, daß der mühsam erreichte und in vielen Bereichen mittlerweile wieder sehr fragile Status Quo wesentlich von schwulen Männern erkämpft wurde.
    Mit daraus resultierendem "Undank" und dummer Ignoranz kann ich persönlich gut umgehen und habe mich stets geweigert, in irgendwelche Jammerchöre einzustimmen,
    Aber das ich nun in vielen Publikationen und Diskursen seit geraumer Zeit als "weißer alter CIS Mann" diskriminiert, niedergemacht und an den "Katzentisch" der LGBT Community verbannt werden soll, empfinde ich als degoutant und unerträglich.
    Denn hieraus ergibt sich der Nährboden, aus dem spalterische Psycho-A****löcherInnen Rechtfertigung für ihre destruktiven und menschenverachtenden Aktionen ziehen.
    Das Gerücht, daß in gewissen ideologischen Kreisen Champagnerkorken geknallt haben, sind natürlich pure Verschwörungstheorie.
    Fakt ist aber, daß das Bashen der bösen weißen schwulen CISMänner die Community schwächt, spaltet und Mißtrauen befeuert.

    Außerdem wird hier noch etwas ganz Schreckliches offensichtlich:
    Dating Apps eignen sich nicht als Schutzraum!
    Dem Aufruf dieser soziopathischen trans Influenzerin werden AfD Blockwarte, Populisten und Religioten sicher gerne folgen.
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#17 Nk231Anonym
  • 29.04.2020, 16:19h
  • Antwort auf #16 von RetroGay
  • Dating apps waren noch nie sicher, egal in welchem Land die Betreiber sind.

    Mit solchen Aussagen muss man vorsichtig umgehen. Denn damit beginnt schon wieder eine Pauschalisierung.
    Nicht alle Trans* sind "alte-weiße-cis basher." Und man muss einen Unterschied machen, ob und was kritisiert wird, was in Ordnung ist, oder ob Hass und Hetze umgesetzt wird.
    Bei dieser Trans* Influencerin ist es definitiv Hetze - wahrscheinlich aus eigener Angst und Hass heraus.
    Es ist aber auch klar, dass das nicht die Mehrheit widerspiegelt.
    Was aber eine Mehrheit darstellt, ist, dass Homophobie vor allem noch in muslimischen Ländern vorhanden ist und in stark religiös-geprägten Ländern.

    Ansonsten kann ich zustimmen.
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#18 ursus
#19 TheDadProfil
  • 29.04.2020, 18:16hHannover
  • Antwort auf #14 von stromboli
  • ""Ausgeblendet weil weil täterInn* sakrosankt?
    Oder weil man sich der "allseits geäusserten meinung ( längst überholt, nicht auf dem neuesten stand jeweiliger wissenschaften...) gegenüber dem "cis-homo" im besonderen, gerade auf sogenannt queeren foren nicht mehr erinnern will.""..

    Ich hatte das schon so ähnlich formuliert, und dann den Kommentar verworfen..

    Ich schließe mich deshalb hier vollumfänglich an..
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#20 TheDadProfil
#21 TheDadProfil
#22 Nk231Anonym
  • 29.04.2020, 19:15h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • Wo steht bei mir, dass die Betreiber der besagten app in Marokko seien?!?
    Wahrscheinlich hast du meinen Kommentar mal wieder nicht verstanden.

    Alle apps, unabhängig von der speziellen hier im Artikel, sind nicht sicher und zwar egal, in welchem Land die Betreiber sind.
    Das war von Anfang an schon so und das kritisiere ich schon seit längerem, aber damals haben es noch manche für nötig gehalten, mir zu widersprechen.

    Es ist also völlig piepegal von welcher dating app wir sprechen, sie sind alle nicht sicher. Entweder ist der Datenschutz nicht korrekt umgesetzt, fehlt ganz, oder es werden Daten an dritte weitergegeben, oder schlimmstenfalls werden Fotos von ehemaligen Usern oder Stars als Fake-Profile verwendet.
    Was die Trans* Influencerin getan hat, toppt aber alles um vielfaches.

    Bleibt nur zu hoffen, dass auch andere apps nun ihr Angebot überarbeiten und etwas mehr Schutz für User gewährleisten. Das darf dann auch gerne endlich mal aus gesetzlicher Sicht upgedatet werden! Solche apps sollten kein rechtsfreier Raum sein.
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#23 trans naysayerAnonym
  • 29.04.2020, 19:55h
  • Antwort auf #14 von stromboli
  • Naofal Moussa steht in Person für das traditionelle Geschlechter-Verhältnis und die traditionellen Geschlechter-Rollen, insbesondere, wie sie der Koran vorschreibt. Sie würde den Queerfeminismus aus dem gleichen Grunde abgeleitet aus dem Koran ablehnen und verdammen wie Homosexualität auch.

    Sie ist weder Feministin noch Queerfeministin. Sie mit dem Queerfeminismus in Verbindung zu bringen ist absurd. Schlimmer noch - ich halte es für gefährlich und verantwortungslos, den Queerfeminismus zu denunzieren, indem man ihn mit dieser...ehm...sehr gewagten und persönlich gefärbten Interpretation mit einer hasserfüllten religiösen Fundamentalistin in Verbindung bringt.
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#24 RetroGayProfil
  • 29.04.2020, 20:12hDortmund
  • Antwort auf #17 von Nk231
  • "Nicht alle Trans* sind "alte-weiße-cis basher."

    Das habe ich auch mit keinem Wort geschrieben.

    Ich habe lediglich ausgeführt, daß sich in der Community - dank Frau Butler und ihren schwulenfeindlichen QueerfeministInnen- ein Klima etabliert hat, schwulen CIS Schwanzträgern Unterdrückertum & Privilegiertheit zu unterstellen, und zum Feind zu erklären.
    Und wer derart in die Ecke gestellt wird, kann eben schnell mal zum Opfer werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#25 Nk231Anonym
  • 29.04.2020, 20:50h
  • Antwort auf #24 von RetroGay
  • Und mir war es wichtig, gerade jetzt keine neuen Pauschalisierungen zu produzieren. Es kann nämlich auch mal vorkommen, dass Leute von außen mitlesen, die sich nicht so gut auskennen, und manches anders interpretieren könnten.
    Man sollte nicht von einem Extrem ins Nächste fallen.
    Deshalb mein Kommentar.

    Es gibt vielfältige Opfer: es kann solche geben, die du benennst, es kann aber auch Opfer von Missverständnissen und Falschdeutungen geben, womit oft Trans* zu kämpfen hatten und immer noch haben.

    Wenn du schon kritierst, was Butler alles geschrieben hat, ich gehe davon aus, dass du das dann alles auch gelesen hast?
    Ich denke nicht, dass nun Butler schuld an der aktuellen Situation ist. Es gibt Leute, die das von Butler befürworten und sicherlich auch mal eine Mauer zwischen Schwule und Lesben stellen. Dasselbe gibt es aber auch bei Schwulen, die sich ums verrecken von Lesben distanzieren möchten.
    Mit diesem Punkt kann man in alle Ewigkeit diskutieren und immer verschiedene Ansichten haben.

    Was nun der Inhalt des Artikels betrifft und mögliche Ursachen der geschehenen Zwangsoutings, die sind wohl eher in Religionen zu finden.

    Also bleiben wir doch bitte beim Thema, anstatt neue Minen in den Boden einzugraben. Wenn schon diese eine Influencerin so wüste Auswirkungen verursacht, bleiben wir doch besser klug und reden wir über die Ursachen, anstatt Dinge zu nennen, die auf die aktuelle Situation keinen akuten Einfluss hatten.

    Übrigens hat die Influencerin Homosexuelle in ihrem Video ausgesprochen und Homosexualität. Das betrifft dann nicht nur Schwule, sondern auch Lesben, bisexuelle Lesben, und Trans*Lesben. Es sitzen hier also wieder mehrere Opfer im selben Boot.

    Es ist wichtig, den Überblick zu behalten, und nicht wieder kleinkarierte Brötchen zu backen ;-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#26 ursus
  • 29.04.2020, 21:02h
  • Antwort auf #24 von RetroGay
  • Als jemand, der mit dem Queer-Feminismus mindestens stark sympatisiert, möchte ich feststellen, dass es auch nicht unbedingt zur Solidarität beiträgt, das Bild einer angeblich einheitlichen Gruppe von Queerfeminist_innen zu entwerfen, die allesamt nichts besseres zu tun hätten, als Cis-Schwule mit grotesken Privilegiertheits-Vorwürfen zu attackieren oder ihnen gar das Recht auf ihre Identität abzusprechen, wenn sie nicht gerade Kerzen vor ihrem Judith-Butler-Altar anzünden.

    Zweifellos gibt es hier und da (und auch gelegentlich hier in diesem Forum) problematische Aussagen, die in eine solche Richtung gehen. Ich finde es aber sinnvoller, diese dann auch ganz konkret zu kritisieren, statt pauschale Feindbilder zu pflegen. Diese platten Feindbilder werden der Realität der queer theory bzw. des Queer-Feminismus (von denen solche Kritiker_innen, Verzeihung, selten wirklich etwas verstanden haben) nicht gerecht und sind deshalb m. E. auch weder fair noch politisch produktiv.

    Wie im konkreten Fall eine Person ihr (wenn ich richtig informiert bin) nicht-binäres Trans-sein mit dem Islam und der Verdammung von Homosexualität zusammen bringt, weiß der Teufel. Letzteres ist mit den Ideen des Queer-Feminismus allerdings dermaßen unvereinbar, dass es mir mindestens ebenso absurd erscheint, da einen Zusammenhang herzustellen, nur weil diese Person trans ist.

    Sollte ich mich irren, bitte ich um Belege, worin genau der "queer-feministische" Anteil in den verachtenden Aussagen dieser Person oder ihren "Aktionismus"-Formen liegen soll.
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#27 stromboliProfil
  • 29.04.2020, 22:31hberlin
  • Antwort auf #25 von Nk231
  • " Übrigens hat die Influencerin Homosexuelle in ihrem Video ausgesprochen und Homosexualität. Das betrifft dann nicht nur Schwule, sondern auch Lesben, bisexuelle Lesben, und Trans*Lesben. Es sitzen hier also wieder mehrere Opfer im selben Boot. "

    lieb bunt&schön.. ich werd jetzt zur späten stunde mal richtig beckmesserisch: erstens muss es heißen: transinfluencerin*
    ach ja, und ihr "bottoms"- bonmot.
    Wenn die "mädels dann in den bildern nach den ehemännern, söhnen , verlobten und arbeit-schulfreunden ( alles männer- fagotts) suchen sollen, sitzen als opfer natürlich paritätisch alle sonstig abrufbaren im selben boot.
    solidarität um jeden preis.. ich weiß.
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#28 stromboliProfil
  • 29.04.2020, 22:37hberlin
  • Antwort auf #26 von ursus
  • "Als jemand, der mit dem Queer-Feminismus mindestens stark sympatisiert, möchte ich feststellen, dass es auch nicht unbedingt zur Solidarität beiträgt, das Bild einer angeblich einheitlichen Gruppe von Queerfeminist_innen zu entwerfen, die allesamt nichts besseres zu tun hätten, als Cis-Schwule mit grotesken Privilegiertheits-Vorwürfen zu attackieren oder ihnen gar das Recht auf ihre Identität abzusprechen, wenn sie nicht gerade Kerzen vor ihrem Judith-Butler-Altar anzünden."

    Mein lieber, du bist neben bekanntem transtrio hier herausragend im privilegien unterstellen- siehe dein umgang mit user dad.
    Auch die deutung das ganze queer theoretische ja nicht verstehen zu können, fällt unter dieser hervorhebung.
    Denk ans glashaus beim werfen mit vorwürfen, die hier mit fleiß widerlegbar sind.
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#29 ursus
#30 ursus
  • 29.04.2020, 23:31h
  • Antwort auf #28 von stromboli
  • "Auch die deutung das ganze queer theoretische ja nicht verstehen zu können, fällt unter dieser hervorhebung."

    Diesen Einwand nehme ich an. Ich habe das vielleicht etwas zu pauschal formuliert. Ich meinte damit nicht alle Kritiker_innen (deshalb habe ich auch von "selten" und nicht von "nie" gesprochen) , und schon gar niemanden hier aus dem Forum persönlich.

    Dieser Satz drückt dennoch eine Erfahrung aus, die ich immer wieder mache. Einige besonders prominente Kritiker_innen "des" Queer-Feminismus, und darunter ganz besonders oft solche, die die Kritik an "alten weißen Cis-Männern" (bzw. Schwulen) zum Thema machen, arbeiten sich an selbsterfundenen Strohmännern ab, aber nicht an etwas, das man "dem" Queer-Feminismus wirklich zuschreiben kann. Oftmals handelt es sich dabei (siehe Jan Feddersen oder David Berger) um Menschen, die nachweislich nicht mal die Grundzüge queerer Theorie begriffen haben. Und auch Diskussionem hier im Forum haben diesen meinen Eindruck gelegentlich bestärkt, auch wenn ich da jetzt keine konkreten Beispiele mehr parat habe.

    Auch an dich galt übrigens mein Hinweis, den angeblichen Zusammenhang zwischen Naofal Moussa und queerer Theorie doch bitte mit etwas mehr Gehalt zu füllen als nur mit "die findet Schwule irgendwie übel und trans irgendwie besser" (was nämlich keineswegs eine Aussage "des" Queer-Feminismus ist).
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#31 trans naysayerAnonym
  • 30.04.2020, 00:30h
  • Antwort auf #24 von RetroGay
  • "Ich habe lediglich ausgeführt, daß sich in der Community - dank Frau Butler und ihren schwulenfeindlichen QueerfeministInnen- ein Klima etabliert hat, schwulen CIS Schwanzträgern Unterdrückertum & Privilegiertheit zu unterstellen, und zum Feind zu erklären."

    Grundsätzlich zu "privilege":

    Wer "weiss", "cis" und "männlich" ist, ist privilegiert. Auch dann, wenn man schwul ist. Das ist eine Tatsache.

    Obwohl ich mit vielfätigen Diskriminierungen konfrontiert bin, verfüge selbst ich als bisexuelle Transwoman of Color dennoch auch über privilege. Auch das ist eine Tatsache:

    - Ich besitze ein 100%iges passing und erfahre dadurch im Alltag ein cis-privilege.
    - Selbst wenn ich out bin, erweist sich mein passing immer noch als privilege. Niemand stellt infrage, dass ich eine Frau bin.
    - ich bin eine binär verortete Frau. Damit erfahre ich ebenfalls Privileg.
    - ich verfüge über Bildungs-privilege. Das eröffnet mir Optionen und öffnet mir Türen.
    - ich besitze beauty-privilege (ja, das IST ein Privileg!)
    - the list goes on...

    Meine Privilegien haben unmittelbare Auswirkungen auf mein Leben und meine Optionen. Sie öffnen mir Türen, ermöglichen mir Zugang und Teilhabe. Ich weiss ganz genau, welche Türen sich mir öffnen - und anderen verschlossen bleiben. Ich weiss auch warum. Ich bin mir meiner Privilegien bewusst und dankbar dafür.

    "Privilege" ist vielschichtig und bewegt sich entlang komplexer sich kreuzender und überschneidender Intersektions-Linien. Privilege is shifting. It slips and it's constantly moving.

    Sein Privileg muss man sich einfach nur klar machen. Es ist kinderleicht, seine Privilegien zu erkennen. Es ist eine reine Frage des Wollens. Das hat auch nichts mit Ideologie zu tun. Es gibt jedoch Menschen, die sich ihre Privilegien nicht klar machen wollen und sie nicht als solche erkennen wollen.

    Der Satz "Frau Butler und ihre schwulenfeindlichen Queer-Feminist:innen" ist haarsträubend.

    Weder sind Queerfeminist:innen feindlich gegenüber schwulen cis Männern eingestellt - noch ist die queer theory schwulenfeindlich. Judith Butler ebenfalls nicht. Und weder die queer theory noch Queer-Feminist:innen sprechen schwulen cis Männern ihre Identität ab.

    Leider ist es (nicht nur) in Deutschland so, dass es eine kleine, aber sehr lautstarke Gruppe einer so called "queer-feministischen community" gibt, die die queer theory weder gelesen - und selbst wenn gelesen i.d.R. nicht verstanden haben. Diese kleinen Gruppen erweisen dem Queer-Feminismus - mit viel understatement ausgedrückt - keinen Gefallen. Ich denke in diesem Zusammenhang auch an die entsprechenden Twitter-Blasen, die - sorry, not sorry - für lautes Geschrei immer zu haben sind, aber durch wenig, falsches oder gar kein Wissen zu queer theory glänzen.

    Bedauerlicherweise gibt es aber auch in schwulen communities immer wieder das passgenaue Gegenstück zu diesen so called "queer-feministischen communities", die sich dann untereinander die ewig gleichen rituellen gegenseitigen Anfeindungen bieten und allen Ernstes ebenfalls davon überzeugt sind, dass Queer-Feminist:innen cis-schwulenfeindlich sind. Auch diese Menschen haben die queer theory selten gelesen oder verstanden.

    In diesem aktuellen Fall des oben stehenden Artikels genügten das kleine Wort "trans" und ein Angriff auf schwule Männer um den Reflex "Schwulen-Feindlichkeit + trans = Queer-Feminismus" kurz zu schliessen.

    Wer dann zwischen einer kriminellen religiösen Fundamentalistin, die ihr Verdammen von Schwulen mit dem Koran begründet und Queer-Feminist:innen, der queer-theory und am Ende sogar Judith Butler selbst eine Verbindung konstruiert - und unterstellt, dass Naofal Moussa "queer-feministisch motiviert" ist und agiert - der sollte das dann auch erklären und faktenbasierend herleiten können.
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#32 TheDadProfil
  • 30.04.2020, 09:03hHannover
  • Antwort auf #31 von trans naysayer
  • ""Wer "weiss", "cis" und "männlich" ist, ist privilegiert. Auch dann, wenn man schwul ist. Das ist eine Tatsache.""..

    All Deine nachfolgenden Erklärungen können eine Verallgemeinerung NICHT relativieren !

    Die Tatsache das nicht ALLE von ALLEN vermeintlichen Privilegien im gleichem Maße profitieren können, und sie allein schon deshalb nicht zu einer "großen gruppe feindbild" zusammengwürfelt werden können erschließt sich Dir eigentlich aus welchem Grund genau immer noch nicht ?

    Denn eine Voraussetzung für das Erreichen bestimmter Privilegien die Du hier nach wie vor als Mantra der "Old, white Men" zusammenfasst, hast Du offenbar niemals auf dem Schirm, und das ist die Tatsache das der Zugang zu diesen Privilegien von GELD abhängig ist, und dieses Geld dann mit der Macht eine Ehe führt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 trans naysayerAnonym
  • 30.04.2020, 12:22h
  • Antwort auf #32 von TheDad
  • Ich habe keine "grosse Gruppe Feindbild". Ich gehöre nicht zu diesen so called "queer-feministischen communities". Im Gegenteil - ich werde von ihnen ebenfalls angefeindet.

    Du hörst nicht zu. Das tust Du nie. Du kämpfst hier gegen Deine selbstgebauten Strohmänner und arbeitest Dich daran ab. Deine Geisterfahrt in diesem Forum folgt einem Selbstzweck. Not my business at all.

    Nein, es ist kein Geld notwendig, um von Privilegien zu profitieren.
    Geld ist lediglich ein weiteres Privileg, in dessen Besitz ein Mensch sein kann.
    Die Diskussionen zu "privilege" in der Vergangenheit haben gezeigt, dass Du auch auf diesem Gebiet nur über ein sehr fragwürdiges Halbwissen verfügst.

    Mein kurzer Ausflug in das Thema "privilege" hatte auch nur den Sinn, aufzuzeigen, wie einfach es ist, seine eigene Priviligierung zu verstehen. Es ist kinderleicht. Ich weiss, dass ich anderen gegenüber über Privilegien verfüge. Wenn jemand jedoch nicht über die Integrität und Souveränität verfügt, um seine Privilegierung zu reflektieren und als solche zu erkennen, ergibt ein Gespräch keinen Sinn. -

    Das war hier aber weder Thema noch das Problem.

    Ich warte dann immer noch auf die Aufklärung der hier konstruierten Behauptungen:

    @trans naysayer, #31:
    Wer dann zwischen einer kriminellen religiösen Fundamentalistin, die ihr Verdammen von Schwulen mit dem Koran begründet und Queer-Feminist:innen, der queer-theory und am Ende sogar Judith Butler selbst eine Verbindung konstruiert - und unterstellt, dass Naofal Moussa "queer-feministisch motiviert" ist und agiert - der sollte das dann auch erklären und faktenbasierend herleiten können.
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#34 Nk231Anonym
  • 30.04.2020, 12:30h
  • Antwort auf #32 von TheDad
  • Um neun Uhr morgens bist du schon außer dir? Trans naysayer muss gar nichts relativieren.
    Das einzige, was bestätigt und mit Nachweis belegt werden muss, sind eure Behauptungen. Einfach den Namen Butler auszusprechen und dann Behauptungen aufzustellen, die ihr beide nicht mit Fakten fundieren könnt, ist dann auch nichts anderes als Kommunikationsvernebelungen.

    Weder habt ihr beide die Fragen und Bitten von ursus berücksichtigt und beantwortet, noch habt ihr euch beide wirklich mit dem beschäftigt, was Butler geschrieben hat. Nur weil eine Politikerin Butler schriftlich kritisierte und sie diese Kritik an die Webseite anheftete, bedeutet auch noch lange nicht, dass die Kritik berechtigt war oder der Inhalt der Kritik zutraf. Bei genauem Nachlesen von aktuellen Äußerungen stellt sich nämlich schnell heraus, dass diese Politikerin selbst eine fragwürdige Einstellung zum Thema non-binary, gender, oder sogar LSBTTIQ hat. Einfach bloß sinngemäß zu sagen: "Gender ist blöde, ich erwarte von einem Mann, dass er sich einer Frau gegenüber anders verhält als einem Mann gegenüber" trägt in keinster Weise dazu bei, Aufklärung umzusetzen oder sich an fundiertem Wissen zu halten!
    Offensichtlich reicht es manchen schon, einfach ihre unwissende Meinung zu äußern und dann soll das das Maß aller Dinge sein, weil sie zufällig Politikerin ist?
    Ne, das ist weder konstruktiv noch wird da die Wissenschaft anerkannt.

    Und anstatt Schriften von Butler selbst zu lesen, wird eifrig nachgeplappert, was als unwissende Meinung geäußert wird.

    Solange von euch also keine Belege eurer Behauptungen kommen, muss man sich damit auch nicht weiter befassen, auch dann nicht, wenn du beginnst, Großbuchstaben zu schreiben.

    Es geht hier im Artikel immer noch um Religion und wie es für Hetze und Hass benutzt wird. Das ist nämlich nun auch ein nicht kleines Problem für muslimische LSBTTIQ in Deutschland! Das könnte stark traditionnell muslimische Familien dazu bringen, auch bei uns solche Tiraden auszusprechen und die muslimischen LSBTTIQ in Deutschland in Gefahr zu bringen!

    Deshalb sage ich nochmal: bitte beim Thema bleiben, anstatt nun trans naysayer aufzufordern etwas zu relativieren, was ihr behauptet habt. Das ist kein guter Stil und lenkt völlig vom Thema ab, zusätzlich wird es auch den zwangsgeouteten Schwulen, die gerade in Gefahr sind, nicht gerecht. Diese wollen gerade garantiert nichts von einer Frau Butler hören, sondern sie brauchen Schutz - auch Schutz vor religiösen Fanatiker/innen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#35 stromboliProfil
  • 30.04.2020, 23:16hberlin
  • Antwort auf #31 von trans naysayer
  • "Wer dann zwischen einer kriminellen religiösen Fundamentalistin, die ihr Verdammen von Schwulen mit dem Koran begründet und Queer-Feminist:innen, der queer-theory und am Ende sogar Judith Butler selbst eine Verbindung konstruiert - und unterstellt, dass Naofal Moussa "queer-feministisch motiviert" ist und agiert - der sollte das dann auch erklären und faktenbasierend herleiten können."

    netter schachzug.. ; der nunmehr kriminellen , vormals aber "anerkannten transinfluenzerInn* - (über 600.000 "followerInnen*" ) wird mittels religionszuweisung aus dem eigenen influenzerspektrum entfernt.
    Da müssen die internationalen glbttq** informationsquellen alle sich irren.

    Aber es langt ja die zuordnung weitgereister influenzerInnen, um dem widerwärtigen spuck um homophobie, hier auf eine als "fehlgeleitete einzelperson" deklarierte , durchgeknallte religiotin, zu entlasten.
    Natürlich losgelöst aller weltumspannender "dirty old white cis homo" privilegien-kampagnen.

    Wenns eng wird, in den eigenen reihen, schafft eine demonstrative distanzierung ( "selbstverständlich schändlich und nicht im sinne einer ansonsten ja anerkannten queer theorie..) einem luft zur gegendesinformation... .
    Da fordert plötzlich nicht mehr eine transInfluenzer*person ihre follower auf, über ein schwulenkontaktforum männer bloß zustellen. Sondern wird nunmehr draus eine im koran verwachsene religiotin*, die den im koran ja üblich zu vermutenden homohass in ihre influenzerInnen tätigkeit einfließen lässt.

    Machen wirs uns doch einfach: da bietet sich ihre herkunft aus koranischer kultur als motivation an.
    Könnte man von einem salto mortale, rassistisch-sexistischer notlösung reden.

    Frau, oder hier auch trans, ist da natürlich unmöglich als täterInn deutbar. Aber als islamistin verbleibt sie vieldeutig in unseren aufgeheizten wahrnehmungssynapsen. Besser kann man sich nicht erklären in unsseren zeiten. Gut das wir die religion vorschieben können.
    Denn was nicht sein darf, kann nicht sein.

    ""unterstellt, dass Naofal Moussa "queer-feministisch motiviert" ist und agiert - der sollte das dann auch erklären und faktenbasierend herleiten können.""
    Beweis doch du mal faktenbasierend ( also ihre gesamten influenzer aktivität unter die lupe nehmend..) .
    Müsste doch jemandem , selbst auch im "beauty influenzer universum zu hause, ein leichtes sein, ihrere performances zu rekonstruieren.
    Kleine hilfestellung:

    www.starobserver.com.au/tag/sofia-talouni

    www.advocate.com/world/2020/4/20/trans-influencer-purposeful
    ly-outing-gay-men-morocco


    www.reddit.com/r/BeautyGuruChatter/comments/g42m32/sofia_tal
    ouni_a_trans_female_beauty_influencer/


    www.metroweekly.com/2020/04/gay-men-in-morocco-fear-reprisal
    -after-trans-social-media-influencer-told-followers-to-downl
    oad-gay-dating-apps/


    qnews.com.au/moroccan-trans-influencer-urges-followers-to-ou
    t-gays/


    Wir kommen an der tatsache nicht herum, es da mit einer transperon zu tun zu haben. Und es stellt sich die frage, was ihren hass auf schwule männer ausmacht.
    Das muss sich nicht die gesamte transbewegung an die backe kleben, aber sie hat die aufgabe der selbstreinigung und diverenzierten klarstellung.
    Wir schwulen ( zumindest die progressiv linken) sehen uns gegenüber unseren mithomos in einer ebensolchen verantwortung.

    Das eine Judith Buttler nunmehr ins fadenkreuz gerät, ist sicher nicht ihr anzulasten.
    Aber wer Buttler gelesen und ihre ausufernde sprache, kreisend um 3-5 gesellschaftlichen grundthemen ( denen ich mich vor jahren selbst angeschlossen habe) , sich zugemutet hat, wird dieserins wissenschaftsesoterik und ihrer gewollten vieldeutdigkeiten/ auslegungsdiskursen abgelittene, mit vorsicht und gesundem menschenverstand begegnen.
    Aber ihr stil schwappt über ins mainstram.
    Und ja, es krümmen sich meine fußnägel, wenn ich so manchen beitrag ihrer "followerInnen* lese.

    So z.b deine eigene "eindeutigkeit" im darstellen "deines"(!) lebenskonzeptes, was zwar den eindruck vermittelt, im märchen um "schneewitchen" gelandet zu sein, incl. mit dem spieglein spieglein an der wand, wer ist die/der schönste im ganzen land.
    Deine "kurz&bündigkeit im abblocken von fragen.. weil man ja über fragen erhaben sein soll.
    Das ist egozentrik, nicht emanzipation!
    Hingegen gibt hier keinen beitrag deinerseits, der nicht mit einem " ich hab nun genug für euch getan.." endet.

    Seltsam dein zugang zum erklären sichtbarer fakten...
    " eine im koran verwurzelte... die" fremde" als erklärungsmuster.
    Machen wirs uns doch einfach: da bietet sich ihre herkunft aus koranisch/islamischer kultur als motivation an.
    Selbst ihr diskurs zur homofrage in marokko sieht sich die frau* als vertreterin ihres geschlechtes.
    Könnte man also auch vom salto mortale, rassistisch-sexistischer notlösung reden.
    Aber für uns westlich aufgeklärte ist
    frau, hier transfrau, da natürlich unmöglich als täterInn deutbar.
    Was nicht sein darf, kann nicht sein.
    Gut das wir religion vorschieben können.

    Und um ihre "geschäftsgrundlage nicht zu verlieren ( sperrung etc.), wird sie uns mitteilen, dass sie missverstanden, fehlinterpretiert und überhaupt als tranmensch doch selbst teil eben jener verfolgung sei , der sie versehentslich diese marrokanischen schwuchteln (gegenIhrem eigtlichen willen) ausgeliefert hat.
    Frau&trans- sakrosankt...
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#36 stromboliProfil
  • 30.04.2020, 23:57hberlin
  • Antwort auf #31 von trans naysayer
  • du hast ja so was von recht.. als 16 järhiger schwuler aus dem elternhaus geworfen, sein brot mit dem verkauf seines körpers verdient, war mir mein privilegiert sein als weißer (WP..) schwuler gar nicht zu bewusstsein gekommen.

    Jetzt bin ich ja in jener zeit, mit wenig sichtbaren PoC's konfrontiert gewesen, und die, die mit mir die strasse teilten ( meist jugendliche von sogenannten fremdarbeitern..) wurden ständig von meinem privilegierten WP status erdrückt.

    Bei deinen selbstdarstellungen scheint es vordergründig um selbstreflektion zu gehn, wenn der spiegel an der wand bestätigen soll, wie toll doch die spiegelverliebte ist.
    Du bist schon eine wahrhaftige beauty ikone, umrahmt mit selbstkonstruierten "privilegien..
    Ich halts mit der bauernregel: eigenlob stinkt!
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#37 ursus
  • 01.05.2020, 03:26h
  • Antwort auf #35 von stromboli
  • "Wir kommen an der tatsache nicht herum, es da mit einer transperon zu tun zu haben."

    Ich kann nicht erkennen, dass das irgendjemand geleugnet hat.

    "Und es stellt sich die frage, was ihren hass auf schwule männer ausmacht."

    Genau. Und ich lese da eben nicht, dass Moussa sich z. B. darüber echauffiert, dass alte weiße Cis-Schwule sich ihrer Privilegien nicht bewusst oder ihr nicht gender-fluid genug seien, sondern:

    "We shouldnt recognize homosexuality. We are an Islamic country."

    Ist das etwa nicht deutlich genug? Ich verstehe immer noch nicht, wie man das zum Anlass nehmen kann, gegen queerfeministische Aussagen (oder was man diffus als solche suggeriert) anzustürmen.

    Was genau verbindet Moussa und den Queer-Feminismus? Diese Frage, nun mehrfach gestellt, bleibt leider weiterhin unbeantwortet. Da wird eine Verbindung suggeriert, sie wird aber einfach nicht belegt.

    Vielleicht, weil die Fakten es offensichtlich nicht hergeben?
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#38 ursus
  • 01.05.2020, 03:35h
  • Antwort auf #35 von stromboli
  • "In one livestream, she is seen denigrating HIV prevention groups in Morocco because they contribute "to the spread of queerness." "

    Auch das klingt für mich jetzt nicht so wirklich nach typisch queerfeministischem Aktivismus. Aber vielleicht kannst du mir die Parallelen erläutern...
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#39 TheDadProfil
  • 01.05.2020, 08:56hHannover
  • Antwort auf #33 von trans naysayer
  • ""Ich habe keine "grosse Gruppe Feindbild". Ich gehöre nicht zu diesen so called "queer-feministischen communities". Im Gegenteil - ich werde von ihnen ebenfalls angefeindet.""..

    Deine Art zu formulieren sagt etwas anderes, denn Du nutzt ständig solche Verallgemeinerungen, und genau dass ist hier das Problem, welches ich Dir schon Dutzende Male vorgehalten habe..
    Dummerweise erkennst Du trotzdem Du den gleichen Anfeindungen unterliegst die Wirkung Deiner Sprache nicht..

    ""Du hörst nicht zu. Das tust Du nie. Du kämpfst hier gegen Deine selbstgebauten Strohmänner und arbeitest Dich daran ab. Deine Geisterfahrt in diesem Forum folgt einem Selbstzweck. Not my business at all.""..

    Strohmänner abzufackeln und sie in Deine Richtung zu werfen haben hier nichts gebracht..

    Noch immer ist nicht klar wer Du in den "vergangenen 4 Jahren" gewesen sein willst, denn ein auftauchen des Nicks "trans naysayer" läßt sich hier in der Historie der Kommentare nachlesen..

    ""Nein, es ist kein Geld notwendig, um von Privilegien zu profitieren.""..

    Dann erklär mal wieso ein durchschnittlicher, armer, weißer, schwuler Junge in einer durchschnittlichen Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern oder Iowa mehr Privilegien hätte als die Trans*Tochter irgendeiner PoC-Rechtsanwältin in Washington/DC ?

    Und der kleine weiße Junge unterdrückt dann das kleine schwarze Mädchen ?

    Dir fehlt ein Kompass..

    Und so etwas wie eine "Übersetzungs-Matrix" die Dir die Wirkung Deiner Formulierungen um die Ohren knallt..
    So wie diese hier :

    ""Die Diskussionen zu "privilege" in der Vergangenheit haben gezeigt, dass Du auch auf diesem Gebiet nur über ein sehr fragwürdiges Halbwissen verfügst.""..

    Andere Menschen verfügen über andere Erfahrungen, und aus diesen heraus bildet sich dann bei Dir der Eindruck, es handele sich um "Halbwissen"..

    Doch diese anderen Erfahrungen anderer Menschen sind exakt genauso viel wert wie die Deinen !

    Dir fehlt es an Respekt vor dem Gegenüber, seinen Erfahrungen, und dem Antrieb sich damit auseinandersetzen zu müssen..

    Die Attitüde des
    "ist alles nicht mein problem"
    ignoriert sämtliche Erfahrungen anderer Menschen, die Du nach wie vor zu Gruppen zusammenfasst, um sie beliebig in Feindbildern darzustellen, und das arbeitet nachhaltig an der Spaltung einer Community, die noch gar nicht wirklich geeint ist.

    ""Wenn jemand jedoch nicht über die Integrität und Souveränität verfügt, um seine Privilegierung zu reflektieren und als solche zu erkennen, ergibt ein Gespräch keinen Sinn.""..

    Selbst entlarvend..
    Du versuchst hier ständig den Leuten zu erklären :
    ihr seid zu dumm..
    Und von solchen falschen Standpunkten aus formulierst Du dann "General-Anklagen"..
    Dir selbst fällt gar nicht mehr auf wie beleidigend solche Angriffe wirken..

    ""Ich warte dann immer noch auf die Aufklärung der hier konstruierten Behauptungen:""..

    Von wem stammt denn die Konstruktion ?

    Von demjenigem der behauptet hat eine Naofal Moussa benehme sich einfach aus ihrem Exil heraus Scheiße gegenüber den Menschen in Marokko, oder von demjenigem, der in diese Aussage die Idee hinein-interpretiert hat, dies hätte dann mit einer Art ""queer-feministischer Motivation" zu tun ?

    Naofal Moussa ist eine Frau..
    Das sie zufälligerweise trans* ist, hätte sie dazu anhalten können in der Frage Schwuler Männer in Marokko betreffend einfach mal die Fresse zu halten, und die Tatsache das sie ihren Unfug dann auch noch mit einer "Religion" "begründet" die sie selbst aus dem Land Marokko getrieben hat, zeigt auf wie wenig sie über das Leben begriffen hat..

    Denn bei Licht betrachtet geht sie das Treiben anderer Menschen so rein gar nichts an..
    Doch sie geriert sich hier als "moralische Instanz", vollständig vergessend wie genau die gleiche Gesellschaft mit ihr selbst umgegangen ist..

    Und wenn Du dann schon dabei bist über "privilege" zu referieren, dann befasse Dich doch mal mit den genutzten "privilege" dieser Frau, die sich anmaßt ihre eigenen Lebenserfahrungen zum Maßstab eines "koran-konformen lebens" zu erklären, während sie gleichzeitig auf vermeintliche "Sünder" eindrischt, und damit ihrem Wunsch "unbedingt dazuzugehören" zu dieser "Cis-Gesellschaft" Ausdruck verleiht..
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#40 TheDadProfil
  • 01.05.2020, 09:11hHannover
  • Antwort auf #34 von Nk231
  • ""Um neun Uhr morgens bist du schon außer dir?""..

    Das geht auch schon früher..

    ""Das einzige, was bestätigt und mit Nachweis belegt werden muss, sind eure Behauptungen. Einfach den Namen Butler auszusprechen und dann Behauptungen aufzustellen, die ihr beide nicht mit Fakten fundieren könnt, ist dann auch nichts anderes als Kommunikationsvernebelungen.""..

    Ich habe gar keine Behauptung aufgestellt, den Namen "Butler" gar nicht genutzt um diese zu stützen..
    Sondern mich nur den Ausführungen von "stromboli" angeschlossen, der die Aufmerksamkeit hatte darauf hinzuweisen wie hier dann die ständige Behauptung einiger "trans*-inflencerinnen" sich als "queer-feministinnen" zu verstehen absurde Auswirkungen zeigen..

    Damit ist eben nicht gleichzusetzen, diese Naofal Moussa sei eine solche "Queer-femiistin"..

    Aber das kommt dabei heraus wenn sie sich in derlei Art&Weise äußert, und "influenced", um eine Art "Gegen-Mainstream" zu der bestehenden Gesellschaft zu erzeugen, die bei Licht betrachtet schon daran scheitert, die gleichen Unterdrückungs-Stukturen zu nutzen, namentlich den Koran und den Islam, der sie selbst aus dem Land getrieben hat..

    Trotzdem maßt sie sich an ihre Lebenserfahrungen zum "Maß aller Dinge" zu erheben, und auf Schwule Männer in Marokko einzutreten..

    Man könnte meinen, die Aufgabe einer "Naofal Moussa" sei es vielleicht noch über diese App's irgendwelche Politiker in Marokko zu entlarven, und damit die Gesellschaft dort als Bigott bloß zu stellen, oder daran zu arbeiten eine Art "Verständnis" zu erzeugen, in dem dann erkannt werden kann, sowohl Schwule Männer als auch Trans*-Menschen sind Menschen wie "du&ich"..

    Weit gefehlt..

    ""Weder habt ihr beide die Fragen und Bitten von ursus berücksichtigt und beantwortet, noch habt ihr euch beide wirklich mit dem beschäftigt, was Butler geschrieben hat. Nur weil eine Politikerin Butler schriftlich kritisierte und sie diese Kritik an die Webseite anheftete, bedeutet auch noch lange nicht, dass die Kritik berechtigt war oder der Inhalt der Kritik zutraf.""..

    Ich sehe hier gerade nicht die Notwendigkeit die Irrtümer irgendeiner Politikerin aufzuklären..
    Das muß man dann auch in der direkten Diskussion mit dieser Politikerin tun, was hier aber nicht Thema ist..

    Es geht hier um die Frage wieso sich eine solche "trans*-influencerin" öffentlich so benimmt, und wo dort der Protest der anderen bleibt ?
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#41 TheDadProfil
  • 01.05.2020, 09:38hHannover
  • Antwort auf #37 von ursus
  • ""Genau. Und ich lese da eben nicht, dass Moussa sich z. B. darüber echauffiert, dass alte weiße Cis-Schwule sich ihrer Privilegien nicht bewusst oder ihr nicht gender-fluid genug seien, sondern:

    "We shouldnt recognize homosexuality. We are an Islamic country." ""..

    Was mehr damit zusammenhängt das ein konstruiertes Konzept wie eines der "Cis-Schwulen" als behaupteter Teil einer "großen Verschwörung" aus einer "privilegierten old-white-men-Gesellschaft" in Ländern wie der Türkei oder Marokko gar nicht funktioniert..

    Wie man an den "Angriffen von außen" sehen kann ist der Schwule Mann in Marokko nicht privilegiert, und schon gar nicht Teil einer Gesellschaft, die dann zusammen die Trans*-Bewegung unterdrückt..

    Daraus könnte man seine Schlüße für die eigene Gesellschaft in der man leben muß ziehen, doch die Übertragung von offensichtlichen Erkenntnissen misslingt immer dann, wenn man sich damit dann auch seine Vorurteile, aber auch seiner Waffen entledigt sieht..

    Und dann tritt auf, was "stromboli" schon ausführlich erklärt hat :
    Das Fremde..
    Das "muslimische", und wenn das nicht reicht wird daraus ein "islamistisches konzept" gestrickt, um deutlich zu machen, hierbei handelt es sich NICHT um jemanden der Teil einer "internationalen gemeinschaft der trans*-influencerinnen", sondern bestenfalls um eine Exotin im türkischem Exil..

    Nimmt man aber an, es gäbe eine solche "internationale Gemeinschaft" wie auch hier immer mal wieder verschiedentlich behauptet, denn muß man auch annehmen, es handelt sich bei Moussa auch um eine Vertreterin des damit verbundenen Queer-Feminismus, was nachfolgend über die Ausgrenzung Moussa's aus der "Gemeinschaft" verneint wird..

    Was aber, wenn doch ?
    600.000 Follower*innen weltweit..
    Wer verfolgt eigentlich die dort getroffenen Aussagen von ihr, und wer kann sich hier aufrecht hinstellen und behaupten "sie gehört nicht zu uns" ?
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#42 stromboliProfil
  • 01.05.2020, 09:56hberlin
  • Antwort auf #38 von ursus
  • "Auch das klingt für mich jetzt nicht so wirklich nach typisch queerfeministischem Aktivismus."

    Sicherlich nicht im eindeutigen sinne. Aber frau-trans versteckt sich hier entweder mal hinter religiösen ansprüchen oder genderfixen ( von frau* zu frau...) rundumschlägen.
    Wenn aber innerhalb einer, sich als "community" inzenierenden "emanzipationsbewegung",
    jagt auf "abweichendes ( hier der homosexuelle mann versus heteronormativer frau*) iniziert wird, ist die rote linie der duldung (weil ja bewegung auch experimentell sein darf...) überschritten.

    Stellt man sich hier nicht den zunehmend auftürmenden fragen ( und verschließen wir nicht die augen, angesichts der andauernd inneren stürme jeweiliger sichtbarkeiten, ausgetragen jeweils wechselnd von schwulen, lesben, trans beiderlei geschlechts..) , und diskreditiert nachdenkliches hinterfragen als mangelnde psychohygiene, wird man selbst teil dieser reaktionären entwicklung.
    Da überschlagen sich in zeiten gesellschaftlicher anspannungen, die "kehrtwenden vom linken ins reaktionäre, in geradezu fließender weise..
    Nennt sich nachdenklich, zurückhaltender liberalismus.

    Also weniger schnappatmung , weil man nicht in allem gleicher meinung, sondern tiefes durchatmen und hinterfragen der sich da im queeren treiben festsetzenden strukturen. Um so gewappnet und rundum informiert, sich dem da entwickelndem sumpf rechter gesinnungsdeutung entgegen zu stellen.
    Da gibt es keine " schutzräume ", weil man über persönliches nicht reden will!
    Alles ist politisch!
    Nur so erreichen wir gemeinsam eine vernünftige, von unbedingter freigeistigkeit gestützen theorie queerer = abweichender lebensgestalltung.
    Wird von keiner seite mehr etwas dagegen sprechen, sondern verschiedene gruppen suchen jeweils auf ihre befindlichkeiten hin, ihren jeweils eigenen weg der emanzipation.
    Und wenn "queer feminismus" mittlerweile zu einem totschlagbegriff sich wandelt, selbstgerecht benutzt von jenen, die sich da als mehrheit fühlen, dann ist da die kacke am dampfen.

    Kein "völkischer aufmarsch, kein community-gruppenzwang.. vielmehr eine von respekt für das jeweils andere - orginäre (queere!) , getragene selbstdiziplin.

    Aber nicht weiter im derzeit auch von dir hier auf queer .de sich abzeichnenden texthülsen.
    Schluß mit dem sich über banden zuspielenden geraune... " womöglich will user ... ja auch eine bessere welt, aber hier macht er genau das gegenteil...
    Um dieses "geraune mit followern teilen zu wollen und so "meinung zu generieren
    Politik des besserwissertums. Oder auch ein, mit prideschleifchen, versehener arschtritt.

    Zurück zu der arschgeige auf selbstdarstellungsprofielen..
    Transfrau macht politik gegen schwule! PUNKT!

    Ob die sich dabei im islamischen verortet ( wir wissen ja, dass trans im islam gleich den heteronormativen wertvorstellungen, sein dasein fristet.. ironie off) oder als geschäftstüchtige transbeauty, ihre weibliche mitläuferschaften verarscht, ist mir da schnurz egal.
    Umgekehrt , wäre es ein männlicher "influencer, würde ich mit der selben kategorischen schärfe eine hinterfragung seines ideologischen umfeldes einfordern.
    Zumindest ich hab dies hier bei solchen suspekten wie dem Berger und anderen auffälligen "communitytrittbrettfahrerInnen* gemacht.

    "Auch das klingt für mich jetzt nicht so wirklich nach typisch queerfeministischem Aktivismus. Aber vielleicht kannst du mir die Parallelen erläutern..."
    Hör auf ,mich mit dem ständigen auffordern zu nerven, etwas unter beweis zu stellen zu müssen.
    Das ist rabulistik, der du doch sonstens abschwörst.

    Das paradoxe an dieser person ist ja: sie vermischt in ihrem beauty-trallala - influenziascheiß, sehr wohl "westliche modernität", die beim flüchtigen hinschauen für islamische länder fast schon wieder revolutionär erscheinen.
    Sie "berät" frauen, in einem kulturell frauenfeindlichen umfeld, mit "modernen "lebensführungskonzepten.
    Hier ein schminktip, da ein beitrag wie man flirtet...
    Kleidungstips.
    Alles nach unseren maßstäben "unverdächtiges".
    Und ihre offene transidentität liese auf wirklich emanzipatorischen schneid schließen.
    Immer ein augenzwinkern .. ihr wisst ja, warum ich weiß was frauen mögen.
    Ist sie nicht die ideale queere botschaft ?

    Und wollte man vergleichendes heranziehen, könnte ein hier kürzlich eingestelltes queer-theoretisches kurzreverat über "privilegien", bestens bei einem bewerbungsschreiben unserer transinfluenzerInn* nützen...
    Setting passt ( heißt, man kann auch im heterosexuellen radar durchgewinkt werden... , kommt gut bei andern leuten rüber. Sprachgewandt und selbstverliebt.. was alles fürs influenzen von nöten ist.

    Nehmen wir also mal an, sie stellt morgens nicht ihre kerzen in den judith butler schrein; ist nicht mit deiner oder auch meiner queer theorie verwandt und verschwägert, dann nimmt sie zumindest für sich in anspruch , ein "modernes" frauenbild zu repräsentieren.
    Hier zeigt sich, "feminismus" kann ein weites feld sein.
    Folglich gehört sie so sehr wohl schon zum großen genpool queer theoretischer strömungen.
    Hier gälte es nun , spreu vom weizen zu trennen.

    Aber das macht mann/frau/trans & glbttq, queer theorie geneigter buchstabenpride nicht.
    Man verordnet pauschal und in vorauseilender selbstgerechtigkeit, dass fehlverhalten den sattsam bekannten fehlleistenden zu .. der religion.
    Einen ins irrationalismus gesteigerten queerfeminismus hingegen , kann, darf es nicht geben.
    Macht es uns leicht, sich nicht mit teilen, der von uns ansonsten immer als teil unseres universellen selbstdarstellungsprofils propagierten mann/ frau/trans * szene, auseinander setzen zu müssen.
    Ich bin dieser selbstbeweihräucherung überdrüssig!

    Es zeigt sich wieder einmal: des kaisers* neue kleider... viele modesylisten und models , nur kein stoff zum nähen.
    Bilden wir uns also das ganze ein.
    Hauptsache, mein spiegel bestätigt mir, der/die schönste im lande zu sein!
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#43 stromboliProfil
  • 01.05.2020, 10:16hberlin
  • Antwort auf #37 von ursus
  • ""Und es stellt sich die frage, was ihren hass auf schwule männer ausmacht.""

    "Genau. Und ich lese da eben nicht, dass Moussa sich z. B. darüber echauffiert, dass alte weiße Cis-Schwule sich ihrer Privilegien nicht bewusst oder ihr nicht gender-fluid genug seien, sondern:"

    Das ist doch eine strohmann/frau* diskussion, wie du so gene zu sagen pflegst... die deine mitstreiterInn* trans naysayer als selfie eingebaut hat.. nicht meine!
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#44 ursus
  • 01.05.2020, 11:52h
  • Antwort auf #43 von stromboli
  • Du, mein Lieber, hast in #14 ein Bündel an Andeutungen losgelassen, dass dieser Fall etwas mit "trans und queer- politik", dem "zeitgeist fließender queerness", einem "im cis-bashing virus eingeübten queerness -selbstermächtigungsgestus" und der "inquisitionsträchtig betriebenen dekonstruktion schwul/lesbisch-gleichgeschlechtlichen begehrens" zu tun habe.

    Seitdem bitten trans naysayer und ich darum, diese angeblichen inhaltlichen Querverbindungen inhaltlich zu belegen, aber das kannst du offenbar nicht.

    "Aber für uns westlich aufgeklärte ist
    frau, hier transfrau, da natürlich unmöglich als täterInn deutbar.
    Was nicht sein darf, kann nicht sein. [...]
    Frau&trans- sakrosankt..."

    Nenn doch bitte mal eine einzige Zeile, in der hier jemand Moussa als "sakrosankt" hingestellt hätte, weil es sich um eine trans Person oder eine Frau (laut eines Artikels allerdings eher nicht-binär, das geht etwas durcheinander) handelt.

    WER führt denn hier bitte eine Strohmanndiskussion?

    "Gut das wir religion vorschieben können."

    Das ist nicht vorgeschoben, sondern die einzige Motivation, die Moussa selbst explizit nennt. Im Gegensatz zu all den angeblichen Motivationen, die du einfach unterstellst.

    Alles, was Moussa sagt und tut, hätte ebensogut ein muslimischer heterosexueller Cis-Mann sagen und tun können (außer vielleicht, einen leidlich erfolgreichen Schmink-Kanal zu betreiben, aber darum geht es hier nicht). Wenn eine trans Person solche Scheiße macht und dabei nicht nur Schwule, sondern auch andere trans Personen angreift und gefährdet, dann kann man zwar traurig finden, dass eigene Diskrininierungserfahrung nicht zu Empathie führt, aber das berechtigt noch lange nicht zu einem polemischen Seitenhieb auf eine angeblich dahinter steckende "trans-queere" Ideologie.

    Wer Moussas Taten in Zusammenhang mit trans-Aktivismus oder Queer-Feminismus bringen will, der sollte das irgendwie belegen können. Auf einen solchen Beleg warte ich leider immer noch vergeblich.
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#45 ursus
  • 01.05.2020, 12:05h
  • Antwort auf #42 von stromboli
  • "dann nimmt sie zumindest für sich in anspruch , ein "modernes" frauenbild zu repräsentieren. Hier zeigt sich, "feminismus" kann ein weites feld sein. Folglich gehört sie so sehr wohl schon zum großen genpool queer theoretischer strömungen."

    "modernes Frauenbild" = queer theory?

    Entschuldige bitte, aber das ist an den Haaren herbeigezogener Unsinn.
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#46 trans naysayerAnonym
  • 01.05.2020, 14:15h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • "Strohmänner abzufackeln und sie in Deine Richtung zu werfen haben hier nichts gebracht.."

    Nein, natürlich nicht. Warum auch? Strohmänner "abzufackeln und in meine Richtung zu werfen" hat in der Vergangenheit nicht gewirkt und wird auch zukünftig nichts "bringen". Es ist nicht meine Aufgabe, Strohmänner zu fangen - egal wer sie auch immer wirft.

    Es ist nicht meine Aufgabe, Deine wirren Phantasien und Eigenbaukonstrukte aus einer "durchschnittlichen Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern" von "privilege" und "Intersektion" zu entwirren. Mit jedem weiteren Satz verdeutlichst Du mehr und mehr, dass Du weder die Grundsätze dieser Ansätze verstanden hast, noch die queer theory selber. Deine wirren persönlichen Umdeutungen und "Interpretationen" kann ich Dir lassen, ohne dass es meine Gesundheit und mein Wohlergehen in irgendeiner Weise beeinflusst.

    Meine Äusserungen in diesem Forum bedürfen auch keiner "Übersetzungs-Matrix" deinerseits, mit der meine präzisen Äusserungen in Deine Wahn- und Verschwörungswelt integriert werden. Das, was ich schreibe, stimmt so schon und bedarf keiner an Paranoia grenzender "Übersetzung". Meine Beiträge werden üblicherweise von anderen Lesenden verstanden. Ich sehe keinerlei Notwendigkeit, mich an "Deine Sprache" anzugleichen - ich habe eine eigene Stimme. Ich halte mein Deutsch für herausragend und benötige keine:n Übersetzer:in.

    Ebenso betrachte ich es nicht als meine Aufgabe, Deine wirren Phantasien über meine Person, meine Motivation und "wer ich eigentlich bin" zu bedienen. Deine Phantasien über die Frau, die ich bin, liegen weit neben der Realität. Letztendlich ist das auch Deinen abwegigen deutschen Narrativen zu "trans" geschuldet, mit deren Projektion auf mich ich mich nicht befassen werde.
    Du kannst gar nicht weiter daneben liegen.

    Was Menschen von sich preis geben und teilen, bestimmen Menschen immer noch selbst - nicht andere und sicherlich nicht Du. Es gibt darauf weder einen "Anspruch" noch ein "Recht auf Einforderung". Wer etwas über andere Menschen erfahren möchte, sollte zunächst die Grundregeln der Höflichkeit und des Respekt verinnerlicht haben. Und das alleine reicht dann noch lange nicht. Die Entscheidung liegt immer noch bei der anderen Person.
    "German Grobianismus" perlt einfach an mir ab.

    Wie ich vor wenigen Tagen angekündet habe, lasse ich mich nicht mehr auf wirre und sinnfreie "Diskussionen" ein. Deine "fliegenden Strohmänner" nehme ich nicht mal zur Kenntnis. Mich interessieren Deine Strohmänner einfach nicht.

    Hier wurde die Behauptung aufgestellt, das Handeln von Moussa sei "queer-feministisch motiviert". Diese Behauptung ist absurd und an imaginisierten Haaren herbeigezogen.

    Auch alle weiteren publizierten links von @Stromboli und seine erneuten persönlichen Einlassungen stützen diese Behauptung nicht. Im Gegenteil - die Behauptung wird immer fragwürdiger. Es gibt nichts Neues, zu dem man sich äussern müsste.

    Ich warte immer noch auf Belege, die das Handeln von Moussa als "queer-feministisch motiviert" belegen.

    Solange das nicht geschieht, betrachte ich das als sehr beschämenden Versuch, Queer-Feminismus und auch Trans-Aktivismus durch eine Instrumentalisierung der Ereignisse um Moussa zu denunzieren und gruppenbezogene Feindbilder zu konstruieren, die es so nicht gibt und die nicht der Realität entsprechen.

    Diese Belege fehlen - und ich zweifel nicht daran, dass sie auch nicht beigebracht werden können.
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#47 LorenProfil
  • 01.05.2020, 14:24hGreifswald
  • Antwort auf #35 von stromboli
  • In einem der von dir gesetzten links kommt der marokkanische Aktivist Hamza Makhchoune mit einer Einschätzung zu Wort, die mir auch durch den Kopf geht, wenn ich an das böswillige Treiben der Sofia Taloni denke, die sich offenbar ziemlich egozentrisch um sich selbst und ihre Selbstinszenierung als ach so bedeutende Influenzerin dreht, ohne Rücksicht auf Verluste:

    "Hamza Makhchoune said Talouni 'always wanted to be accepted by the Moroccan public.

    'In order to gain that acceptance from that, she sold us out and started giving them every way possible out there on how to find gay people and expose them and ruin their lives, and because also it increases her following and also brings her financial gain since she lives in Turkey and she has a beauty/cosmetic business over there.'"

    qnews.com.au/moroccan-trans-influencer-urges-followers-to-ou
    t-gays/


    Sie selbst hat sich bereits vor ca. einer Woche nochmals erklärt und auch da sticht für mich ihre rücksichtslose Selbstbezogenheit und ihre Motivation (Rache) ins Auge.

    themoroccantimes.com/2020/04/23583/sofia-taloni-explains-why
    -she-outed-the-lgbt-community-in-morocco


    Es ist diese für andere ziemlich ungesunde Mischung aus Hybris und brutalem Egoismus, für die ich mittlerweile nicht nur bezüglich dieses Ereignisses eine Sensibilität zu entwickeln versuche, da ich sie auch bei anderen mit großem Unbehagen beobachte. Wo solidarisches Handeln m.E. gefragt wäre (Bin ich da eher Nostalgiker oder Romantiker?), schwimmen Figuren an die Oberfläche, für die Entsolidarisierung zum eigenen Nutzen Trumpf ist (und die müssen nicht immer Trump heißen).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »

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