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Einzelkommentar zu:
Marokko: Community nach Massen-Outing in Sorge


#16 RetroGayProfil
  • 29.04.2020, 15:09hDortmund
  • Antwort auf #14 von stromboli
  • Du bringst es auf den Punkt!
    In den 80er und 90er Jahren haben Schwule CIS Männer mit Demonstrationen, politischem Engagement und nicht zuletzt mit ihrer Sichtbarkeit dafür gesorgt, daß Diskriminierung bekämpft und Emanzipation vorangetrieben wird.
    Und dies oft unter großen persönlichen Schwierigkeiten und allen Repressalien zum Trotz.
    Ganz besonders in dem Bewußtsein, das vorangegangene Generationen für ihr Schwulsein kastriert, in KZs ermordet und nach den Nazis mit den gleichen Gesetzen noch jahrzehntelang in Gefängnisse gesteckt wurden.
    Es scheint in den Köpfen der nachfolgenden Generationen nicht mehr präsent zu sein, daß der mühsam erreichte und in vielen Bereichen mittlerweile wieder sehr fragile Status Quo wesentlich von schwulen Männern erkämpft wurde.
    Mit daraus resultierendem "Undank" und dummer Ignoranz kann ich persönlich gut umgehen und habe mich stets geweigert, in irgendwelche Jammerchöre einzustimmen,
    Aber das ich nun in vielen Publikationen und Diskursen seit geraumer Zeit als "weißer alter CIS Mann" diskriminiert, niedergemacht und an den "Katzentisch" der LGBT Community verbannt werden soll, empfinde ich als degoutant und unerträglich.
    Denn hieraus ergibt sich der Nährboden, aus dem spalterische Psycho-A****löcherInnen Rechtfertigung für ihre destruktiven und menschenverachtenden Aktionen ziehen.
    Das Gerücht, daß in gewissen ideologischen Kreisen Champagnerkorken geknallt haben, sind natürlich pure Verschwörungstheorie.
    Fakt ist aber, daß das Bashen der bösen weißen schwulen CISMänner die Community schwächt, spaltet und Mißtrauen befeuert.

    Außerdem wird hier noch etwas ganz Schreckliches offensichtlich:
    Dating Apps eignen sich nicht als Schutzraum!
    Dem Aufruf dieser soziopathischen trans Influenzerin werden AfD Blockwarte, Populisten und Religioten sicher gerne folgen.
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