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Einzelkommentar zu:
Marokko: Community nach Massen-Outing in Sorge


#26 ursus
  • 29.04.2020, 21:02h
  • Antwort auf #24 von RetroGay
  • Als jemand, der mit dem Queer-Feminismus mindestens stark sympatisiert, möchte ich feststellen, dass es auch nicht unbedingt zur Solidarität beiträgt, das Bild einer angeblich einheitlichen Gruppe von Queerfeminist_innen zu entwerfen, die allesamt nichts besseres zu tun hätten, als Cis-Schwule mit grotesken Privilegiertheits-Vorwürfen zu attackieren oder ihnen gar das Recht auf ihre Identität abzusprechen, wenn sie nicht gerade Kerzen vor ihrem Judith-Butler-Altar anzünden.

    Zweifellos gibt es hier und da (und auch gelegentlich hier in diesem Forum) problematische Aussagen, die in eine solche Richtung gehen. Ich finde es aber sinnvoller, diese dann auch ganz konkret zu kritisieren, statt pauschale Feindbilder zu pflegen. Diese platten Feindbilder werden der Realität der queer theory bzw. des Queer-Feminismus (von denen solche Kritiker_innen, Verzeihung, selten wirklich etwas verstanden haben) nicht gerecht und sind deshalb m. E. auch weder fair noch politisch produktiv.

    Wie im konkreten Fall eine Person ihr (wenn ich richtig informiert bin) nicht-binäres Trans-sein mit dem Islam und der Verdammung von Homosexualität zusammen bringt, weiß der Teufel. Letzteres ist mit den Ideen des Queer-Feminismus allerdings dermaßen unvereinbar, dass es mir mindestens ebenso absurd erscheint, da einen Zusammenhang herzustellen, nur weil diese Person trans ist.

    Sollte ich mich irren, bitte ich um Belege, worin genau der "queer-feministische" Anteil in den verachtenden Aussagen dieser Person oder ihren "Aktionismus"-Formen liegen soll.
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