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Einzelkommentar zu:
Marokko: Community nach Massen-Outing in Sorge


#42 stromboliProfil
  • 01.05.2020, 09:56hberlin
  • Antwort auf #38 von ursus
  • "Auch das klingt für mich jetzt nicht so wirklich nach typisch queerfeministischem Aktivismus."

    Sicherlich nicht im eindeutigen sinne. Aber frau-trans versteckt sich hier entweder mal hinter religiösen ansprüchen oder genderfixen ( von frau* zu frau...) rundumschlägen.
    Wenn aber innerhalb einer, sich als "community" inzenierenden "emanzipationsbewegung",
    jagt auf "abweichendes ( hier der homosexuelle mann versus heteronormativer frau*) iniziert wird, ist die rote linie der duldung (weil ja bewegung auch experimentell sein darf...) überschritten.

    Stellt man sich hier nicht den zunehmend auftürmenden fragen ( und verschließen wir nicht die augen, angesichts der andauernd inneren stürme jeweiliger sichtbarkeiten, ausgetragen jeweils wechselnd von schwulen, lesben, trans beiderlei geschlechts..) , und diskreditiert nachdenkliches hinterfragen als mangelnde psychohygiene, wird man selbst teil dieser reaktionären entwicklung.
    Da überschlagen sich in zeiten gesellschaftlicher anspannungen, die "kehrtwenden vom linken ins reaktionäre, in geradezu fließender weise..
    Nennt sich nachdenklich, zurückhaltender liberalismus.

    Also weniger schnappatmung , weil man nicht in allem gleicher meinung, sondern tiefes durchatmen und hinterfragen der sich da im queeren treiben festsetzenden strukturen. Um so gewappnet und rundum informiert, sich dem da entwickelndem sumpf rechter gesinnungsdeutung entgegen zu stellen.
    Da gibt es keine " schutzräume ", weil man über persönliches nicht reden will!
    Alles ist politisch!
    Nur so erreichen wir gemeinsam eine vernünftige, von unbedingter freigeistigkeit gestützen theorie queerer = abweichender lebensgestalltung.
    Wird von keiner seite mehr etwas dagegen sprechen, sondern verschiedene gruppen suchen jeweils auf ihre befindlichkeiten hin, ihren jeweils eigenen weg der emanzipation.
    Und wenn "queer feminismus" mittlerweile zu einem totschlagbegriff sich wandelt, selbstgerecht benutzt von jenen, die sich da als mehrheit fühlen, dann ist da die kacke am dampfen.

    Kein "völkischer aufmarsch, kein community-gruppenzwang.. vielmehr eine von respekt für das jeweils andere - orginäre (queere!) , getragene selbstdiziplin.

    Aber nicht weiter im derzeit auch von dir hier auf queer .de sich abzeichnenden texthülsen.
    Schluß mit dem sich über banden zuspielenden geraune... " womöglich will user ... ja auch eine bessere welt, aber hier macht er genau das gegenteil...
    Um dieses "geraune mit followern teilen zu wollen und so "meinung zu generieren
    Politik des besserwissertums. Oder auch ein, mit prideschleifchen, versehener arschtritt.

    Zurück zu der arschgeige auf selbstdarstellungsprofielen..
    Transfrau macht politik gegen schwule! PUNKT!

    Ob die sich dabei im islamischen verortet ( wir wissen ja, dass trans im islam gleich den heteronormativen wertvorstellungen, sein dasein fristet.. ironie off) oder als geschäftstüchtige transbeauty, ihre weibliche mitläuferschaften verarscht, ist mir da schnurz egal.
    Umgekehrt , wäre es ein männlicher "influencer, würde ich mit der selben kategorischen schärfe eine hinterfragung seines ideologischen umfeldes einfordern.
    Zumindest ich hab dies hier bei solchen suspekten wie dem Berger und anderen auffälligen "communitytrittbrettfahrerInnen* gemacht.

    "Auch das klingt für mich jetzt nicht so wirklich nach typisch queerfeministischem Aktivismus. Aber vielleicht kannst du mir die Parallelen erläutern..."
    Hör auf ,mich mit dem ständigen auffordern zu nerven, etwas unter beweis zu stellen zu müssen.
    Das ist rabulistik, der du doch sonstens abschwörst.

    Das paradoxe an dieser person ist ja: sie vermischt in ihrem beauty-trallala - influenziascheiß, sehr wohl "westliche modernität", die beim flüchtigen hinschauen für islamische länder fast schon wieder revolutionär erscheinen.
    Sie "berät" frauen, in einem kulturell frauenfeindlichen umfeld, mit "modernen "lebensführungskonzepten.
    Hier ein schminktip, da ein beitrag wie man flirtet...
    Kleidungstips.
    Alles nach unseren maßstäben "unverdächtiges".
    Und ihre offene transidentität liese auf wirklich emanzipatorischen schneid schließen.
    Immer ein augenzwinkern .. ihr wisst ja, warum ich weiß was frauen mögen.
    Ist sie nicht die ideale queere botschaft ?

    Und wollte man vergleichendes heranziehen, könnte ein hier kürzlich eingestelltes queer-theoretisches kurzreverat über "privilegien", bestens bei einem bewerbungsschreiben unserer transinfluenzerInn* nützen...
    Setting passt ( heißt, man kann auch im heterosexuellen radar durchgewinkt werden... , kommt gut bei andern leuten rüber. Sprachgewandt und selbstverliebt.. was alles fürs influenzen von nöten ist.

    Nehmen wir also mal an, sie stellt morgens nicht ihre kerzen in den judith butler schrein; ist nicht mit deiner oder auch meiner queer theorie verwandt und verschwägert, dann nimmt sie zumindest für sich in anspruch , ein "modernes" frauenbild zu repräsentieren.
    Hier zeigt sich, "feminismus" kann ein weites feld sein.
    Folglich gehört sie so sehr wohl schon zum großen genpool queer theoretischer strömungen.
    Hier gälte es nun , spreu vom weizen zu trennen.

    Aber das macht mann/frau/trans & glbttq, queer theorie geneigter buchstabenpride nicht.
    Man verordnet pauschal und in vorauseilender selbstgerechtigkeit, dass fehlverhalten den sattsam bekannten fehlleistenden zu .. der religion.
    Einen ins irrationalismus gesteigerten queerfeminismus hingegen , kann, darf es nicht geben.
    Macht es uns leicht, sich nicht mit teilen, der von uns ansonsten immer als teil unseres universellen selbstdarstellungsprofils propagierten mann/ frau/trans * szene, auseinander setzen zu müssen.
    Ich bin dieser selbstbeweihräucherung überdrüssig!

    Es zeigt sich wieder einmal: des kaisers* neue kleider... viele modesylisten und models , nur kein stoff zum nähen.
    Bilden wir uns also das ganze ein.
    Hauptsache, mein spiegel bestätigt mir, der/die schönste im lande zu sein!
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