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Nahrungsergänzung als Prävention

Um das eigene Krankheitsrisiko zu minimieren, wird zu bestimmten Zeiten im Jahr die Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel empfohlen.


Bevor man zu Pillen und Kapseln greift, sollte man immer überprüfen, ob nicht die Möglichkeit besteht, eine ausgewogene Versorgung über Lebensmittel sicherzustellen (Bild: Bru-nO / pixabay)
  • 29. April 2020, 08:47h, noch kein Kommentar

Jeder Mensch hat heutzutage das Ziel, so alt wie nur möglich zu werden. Eine einwandfreie Gesundheit ist hier selbstverständlich Voraussetzung. In erster Linie ist es natürlich wichtig, eine ausgewogene und vitamin-, sowie mineralstoffhaltige Ernährung einzuhalten. Dank ihr ist die Versorgung vieler Nährstoffe bereits gewährleistet. Bestimmte Umstände können jedoch dazu führen, dass es trotzdem zu einer Unterversorgung kommt. Doch gibt es hierfür entsprechende Empfehlungen?

Welche Nahrungsergänzungsmittel sind überhaupt geeignet?

Wer sich erst einmal dem Vorhaben gegenübersieht, zur Prävention Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, wird zunächst mit den unterschiedlichsten Produkten konfrontiert. Der Markt der Supplemente boomt, doch nicht immer halten die Präparate das, was der Hersteller verspricht.

Laut Supplementbibel.de werden die auf den Packungen empfohlenen Dosen vieler Nahrungsergänzungsmittel oft nicht eingehalten. Viele gehen nämlich davon aus, schneller einen positiven Effekt erwirken zu können, indem sie die Nahrungsergänzung überdosieren. Das ist jedoch Irrtum, eine übermäßige Einnahme, kann zu Durchfall und Magenschmerzen führen. Der Körper kann den Überschuss nicht verarbeiten. Je nach Vitamin kann sogar auch der Knochenbau beschädigt und das Risiko einer Krebserkrankung verstärkt werden.

Als Laie fällt es schwer, eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Eine gute Hilfe kann hierbei der eigene Hausarzt sein. Er kann nämlich Empfehlungen aussprechen, welche Produkte sich für einen Ausgleich eignen. Gleichzeitig kann auch ein individueller Einnahmeplan erstellt werden, der die Mängel an den einzelnen Vitaminen gezielt behandelt.

Winterzeit – Mangelzeit?

Eines vorab: Bestimmte Produkte das ganze Jahr über einzunehmen ist unnötig. Speziell der Winter stellt jedoch Anforderungen an unseren Körper, die dieser manchmal nicht erfüllen kann.

Während der dunklen Jahreszeit ist es daher empfehlenswert, bestimmte Vitamine und Mineralstoffe zu sich zu nehmen. Dazu gehört besonders Vitamin D, das sogenannte Sonnenvitamin. Am besten nimmt man dieses in Form einer Kur ein, um während der kalten Jahreszeit die Versorgung sicherzustellen. Die Dosierung sollte bei einer Menge zwischen 3.000 bis 4.000 I.E. täglich liegen.

Menschen, die dagegen im Winter ständig erkältet sind, können Zink als Nahrungsergänzung nutzen. Neben der Verkürzung einer Erkältung sorgt der Mineralstoff für gesunde Haut und Haare. Tauchen die ersten Erkältungssymptome auf, bietet sich über einen kurzen Zeitraum die Einnahme von 75 Milligramm pro Tag an. Zur Stärkung des Immunsystems genügt hingegen die Einnahme von 25 Milligramm täglich über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen.

Sind Detox-Kuren wirklich sinnvoll?

Bei der Prävention von Krankheiten sind seit einigen Jahren sogenannte Detox-Kuren schwer im Kommen. Doch was bringen diese Entgiftungs-Kuren eigentlich? Der Sinn und Zweck dieser Aktionen liegt darin, den Körper zu entschlacken und ihm die Möglichkeit zu geben, im Körper angesammelte Gifte auszuleiten.

Sofern die Detox-Kur fachgerecht angewandt wird – es gibt auch hierfür spezielle Produkte auf dem Markt, die bei der Durchführung helfen – kann sie sehr hilfreich sein. Viele Menschen berichten danach, dass sie sich gesünder fühlen und befreit von einer Last.

Allerdings sollte unbedingt darauf geachtet werden, sie nicht zu häufig zu unternehmen. Experten schlagen deshalb vor, sie höchstens zwei Mal im Jahr zu durchlaufen, idealerweise im Frühjahr und vor dem Winter.

Nährstoffe aus Lebensmitteln sind wertvoller

Bevor man zu Pillen und Kapseln greift, sollte man immer überprüfen, ob nicht die Möglichkeit besteht, eine ausgewogene Versorgung über Lebensmittel sicherzustellen. Vielen Säften sind Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt. Zahlreiche Sorten Obst und Gemüse sind hingegen von Natur aus eine regelrechte Vitaminbombe.

Erst wenn die Versorgung über die Ernährung nicht mehr funktioniert, ist die Inanspruchnahme entsprechender Präparate sinnvoll. (ak)