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"Er reagiert gut auf die Behandlung"

Roy Horn mit Coronavirus infiziert

Der 75-jährige Tiger-Dompteur war einst an der Seite von Siegfried Fischbacher einer der größten Stars der Spielerstadt Las Vegas.


Roy Horn bei einem amerikanischen TV-Interview im Jahr 2014

Der nach einem Tigerangriff schwer gezeichnete Roy Horn ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte ein Sprecher des ehemaligen Zauberkünstler- und Dompteur-Duos Siegfried und Roy am Dienstagabend gegenüber US-Medien mit. "Er reagiert derzeit gut auf die Behandlung", so der Sprecher. Siegfried und Roy würden "positive Wünsche" an alle senden, die von der Pandemie betroffen seien. Man werde keine weiteren Einzelheiten zum Zustand des 75-Jährigen verraten und bitte darum, die Privatsphäre des ehemaligen Las-Vegas-Stars zu respektieren.

"Siegfried & Roy at The Mirage" galt zur Jahrtausendwende als die erfolgreichste Las-Vegas-Show, die beiden gebürtigen Deutschen waren Megastars. Sie erhielten etwa 1999 einen Stern auf dem legendären "Hollywood Walk of Fame". Insgesamt gaben Roy Horn und sein fünf Jahre älterer Partner Siegfried Fischbacher in der Spielerstadt mehr als 5.000 Vorstellungen – das Hotel soll mit der Show mehr als 1,5 Milliarden Dollar eingenommen haben. Die Karriere endete aber am 3. Oktober 2003 abrupt, als ein weißer Tiger Horn attackierte. Der Deutsch-Amerikaner wurde dabei lebensgefährlich verletzt und ist seither teilweise gelähmt.

Direktlink | Bericht in den Lokalnachrichten

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Trotz ihrer Popularität hüteten die beiden Magier – für Las Vegas eher ungewöhnlich – ihr Privatleben vor Einblicken von Außen. In ihrer Autobiografie "Magier des Jahrhunderts" sprachen beiden Deutsch-Amerikaner 2007 offen über ihre Homosexualität. Demnach waren Siegfried und Roy lange Jahre liiert, trennten sich aber 1998. Sie seien jedoch Freunde geblieben. Noch heute leben sie zusammen in Las Vegas in einem 40 Hektar großen Anwesen.

Twitter / SinCityTiki | Siegfried und Roys "Jungle Palace" in Las Vegas


Dem Tiger, der Horn attackierte hatte, vergaben die beiden übrigens. Er starb erst 2014 im Alter von 17 Jahren an einer Krankheit. (dk)



Hat Roy Horn Angestellte begrapscht?

Roy Horn ("Siegfried & Roy") muss sich nun offenbar gegen Vorwürfe wehren, er habe Angestellte sexuell belästigt.
#1 Carsten ACAnonym
  • 29.04.2020, 12:08h
  • Das Gebäude in dem Tweet ist nicht "Little Bavaria", sondern ihr "Jungle Palace", das erste Domizil wo sie in Las Vegas lebten und was noch deutlich kleiner war.

    Dagegen ist Little Bavaria um ein Vielfaches größer. Es gibt ein Haupthaus, das sich beide teilen und direkt angrenzend links und rechts ihre eigenen Häuser, die aber direkt anschließen. Dann gibt es noch einen riesigen Park mit großem Pool, Pferden, etc.

    Und in der Nähe gibt es noch ein Lager, wo ihre alten Kostüme, Requisiten, Plakate, Autogrammkarten, etc. eingelagert sind. Da das über Jahrzehnte Teil ihres Lebens war und ihnen überhaupt erst ihr Leben ermöglicht hat, kann ich auch gut verstehen, dass man sich von sowas nicht trennen will. Und wenn man eh genug Geld und Platz hat, ist das ja auch nicht nötig.

    Zu Roy Horn:

    Ich hoffe, dass er die Infektion gut übersteht. Gute Besserung.
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  • Anm. d. Red.: Danke für den Hinweis. Wir haben den Text entsprechend geändert.
#2 Nk231Anonym
  • 29.04.2020, 13:21h
  • Ehrlich gesagt, wilde Tiere gehören in die Wildnis und nicht in den Zirkus. Die Attacke war natürlich schlimm, doch wilde Tiere sind nun mal keine Haustiere.
    Die shows habe ich nie angeschaut.
    Trotzdem gute Besserung.
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#3 Pink FlamingoAnonym
  • 29.04.2020, 14:36h
  • Antwort auf #2 von Nk231
  • Mach Dich mal schlau, wie ausgerechnet Tiger heutzutage noch in der freien Wildbahn überleben können. In Sibirien gibt es gerade mal noch 300 dieser wunderschönen Exemplare. Die Wilderei besonders auf Tiger nimmt nicht ab. Leider. Tiger die unter Menschen aufwachsen, zeigen ein ganz anderes Verhalten auf, als in der Freien Natur bei richtiger Haltung. Siehe auch d. Buddhistischen Mönche in Thailand. Aber ich stimme Dir zu, es ist und bleibt ein Raubtier.
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#4 Nk231Anonym
  • 29.04.2020, 16:32h
  • Antwort auf #3 von Pink Flamingo
  • Die Wilderei muss dann bekämpft werden, anstatt wilde Tiere in menschliche Obhut zu nehmen.
    Das ist ein Menschen gemachtes Problem, das von Menschen bewältigt werden muss. Aber wilde Tiere gehören in die Wildnis.
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#5 FanboyAnonym
  • 29.04.2020, 17:43h
  • Die beiden waren damals wirklich die größten Stars von Las Vegas. Und für viele sogar weltweit.

    Kaum jemand, der die beiden damals nicht kannte. Das war der Inbegriff von spektakulärem, opulentem Entertainment.

    Als Kind war es immer mein größter Wunsch, die beiden mal live in ihrer Show in Las Vegas zu erleben. Ist leider nie was draus geworden.

    Nach dem Unfall habe ich sie nochmal zufällig im Phantasialand bei Köln gesehen, mit dessen Eigentümerfamilie sie seit vielen Jahren privat befreundet sind. Das war das erste mal, dass ich sie live gesehen habe, wenn auch nur als Gäste der damaligen Live-Show.

    Als sie kurz vor Beginn der Show reinkamen (das war relativ kurz nach dem Unfall) ohne dass jemand sie vorgestellt hatte, brandete im ganzen Saal tosender Applaus auf und alle standen auf. Die beiden (die mit einem Pfleger und zwei Frauen da waren, aber ohne Bodyguards oder sowas), hatten Tränen in den Augen. Und ich auch, weil ich wusste, dass ich sie nie auf der Bühne sehen werde und weil ich ihr Ende so tragisch fand.

    Dennoch bleiben die beiden für mich mit die größten Stars des 20. Jahrhunderts. Alleine mit ihren beiden größten Las Vegas-Shows Beyond Belief (1981-1988 im Frontier) und im Mirage (1990-2003) haben sie mehr als 9.000 (!!) Vorstellungen gegeben. Die standen quasi jeden Tag auf der Bühne, manchmal sogar mit 2 Shows. Das muss man erst mal schaffen...

    Das sind und bleiben ohne Zweifel die größten Zauberkünstler aller Zeiten. Und im Gegensatz zu David Copperfield haben sie nie mit Kameratricks gearbeitet.

    Auch wenn sie jetzt im Ruhestand sind, werden sie nie vergessen werden...

    Auf immer:
    Sarmoti
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Nk231Anonym
#7 Pink FlamingoAnonym
  • 29.04.2020, 18:30h
  • Antwort auf #4 von Nk231
  • Nett gemeint von Dir.Träum weiter. Gehst auch mit ziemlicher Sicherheit in keinen Zoo. Es gab diesbezüglich mal ein Bericht über Siegfried und Roy und wie sie zu ihren Tigern stehen. Keiner ihrer Tiger wurde extra in der Wildnis für sie gefangen. Aber egal.
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#8 Pink FlamingoAnonym
#9 Nk231Anonym
  • 29.04.2020, 18:59h
  • Antwort auf #7 von Pink Flamingo
  • Ich träume nicht, sondern habe da eben eine andere Ansicht als du, das ist ja kein Grund, unfreundlich zu sein, oder?
    Möchtest du mir verbieten, wilde Tiere als Arbeitstiere zu nutzen, zu kritisieren?
    Weil die beiden zufällig schwul sind? Oder weshalb reagierst du nun empfindlich?

    Dass die beiden diese Tiger gefangen hätten, hab ich nicht behauptet, oder wo liest du das bei mir?

    Wilde Tiere sind nun mal in der wilden Natur unterwegs und so sollte es auch bleiben. Alles andere ist nicht ihrer Natur entsprechend. Üblicherweise werden wilde Tiere aggressiv, wenn sie in menschlicher Nähe aufgezogen werden.
    Das gilt für Tiger genauso wie für wilde Vögel.
    Es gibt nicht umsonst Vereine, die über wilde Tiere informieren und sich für ihre natürliche Lebenserhaltung einsetzen.

    Letzte Woche hab ich einen jungen Vogel auf den Treppen gesehen. Wenn man es falsch machen möchte, nimmt man den Vogel in die Wohnung und füttert ihn. Wenn man es richtig machen möchte, setzt man ihn an eine schattige Stelle im Gebüsch und die Vogeleltern finden ihn dann durch das Zwitschern.
    Ich weiß ja nicht, für was sich andere Leute entscheiden, ich hab mich für das letztere entschieden.

    An dem Punkt bin ich nun mal sehr Grün, und dazu stehe ich aber auch ;-)
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#10 TheDadProfil
  • 29.04.2020, 19:23hHannover
  • Antwort auf #9 von Nk231
  • ""Möchtest du mir verbieten, wilde Tiere als Arbeitstiere zu nutzen, zu kritisieren?""..

    Sicher nicht..
    Kritisieren kannst Du alles..

    Aber ALLE Zoos weltweit halten sich "wilde Tiere" als solche "Arbeitstiere" und locken damit Milliarden Besucher..

    Was "Pink Flamingo" hier ansprach betraf die Tatsache das Dutzende Tierarten außerhalb von Zoos gar keine Überlebenschance besitzen, weil sie so wie Tiger, Nashörner und auch Elefanten für obskure "Medizin-Produkte" gewildert werden, übrigens überwiegend für angeblich "Potenz-steigernde" Mittelchen die seit Jahrhunderten in Asiatischen Ländern zur "Grundausstattung" gehören..
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