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Kommentare zu:
Roy Horn mit Coronavirus infiziert


#1 Carsten ACAnonym
  • 29.04.2020, 12:08h
  • Das Gebäude in dem Tweet ist nicht "Little Bavaria", sondern ihr "Jungle Palace", das erste Domizil wo sie in Las Vegas lebten und was noch deutlich kleiner war.

    Dagegen ist Little Bavaria um ein Vielfaches größer. Es gibt ein Haupthaus, das sich beide teilen und direkt angrenzend links und rechts ihre eigenen Häuser, die aber direkt anschließen. Dann gibt es noch einen riesigen Park mit großem Pool, Pferden, etc.

    Und in der Nähe gibt es noch ein Lager, wo ihre alten Kostüme, Requisiten, Plakate, Autogrammkarten, etc. eingelagert sind. Da das über Jahrzehnte Teil ihres Lebens war und ihnen überhaupt erst ihr Leben ermöglicht hat, kann ich auch gut verstehen, dass man sich von sowas nicht trennen will. Und wenn man eh genug Geld und Platz hat, ist das ja auch nicht nötig.

    Zu Roy Horn:

    Ich hoffe, dass er die Infektion gut übersteht. Gute Besserung.
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  • Anm. d. Red.: Danke für den Hinweis. Wir haben den Text entsprechend geändert.
#2 Nk231Anonym
  • 29.04.2020, 13:21h
  • Ehrlich gesagt, wilde Tiere gehören in die Wildnis und nicht in den Zirkus. Die Attacke war natürlich schlimm, doch wilde Tiere sind nun mal keine Haustiere.
    Die shows habe ich nie angeschaut.
    Trotzdem gute Besserung.
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#3 Pink FlamingoAnonym
  • 29.04.2020, 14:36h
  • Antwort auf #2 von Nk231
  • Mach Dich mal schlau, wie ausgerechnet Tiger heutzutage noch in der freien Wildbahn überleben können. In Sibirien gibt es gerade mal noch 300 dieser wunderschönen Exemplare. Die Wilderei besonders auf Tiger nimmt nicht ab. Leider. Tiger die unter Menschen aufwachsen, zeigen ein ganz anderes Verhalten auf, als in der Freien Natur bei richtiger Haltung. Siehe auch d. Buddhistischen Mönche in Thailand. Aber ich stimme Dir zu, es ist und bleibt ein Raubtier.
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#4 Nk231Anonym
#5 FanboyAnonym
  • 29.04.2020, 17:43h
  • Die beiden waren damals wirklich die größten Stars von Las Vegas. Und für viele sogar weltweit.

    Kaum jemand, der die beiden damals nicht kannte. Das war der Inbegriff von spektakulärem, opulentem Entertainment.

    Als Kind war es immer mein größter Wunsch, die beiden mal live in ihrer Show in Las Vegas zu erleben. Ist leider nie was draus geworden.

    Nach dem Unfall habe ich sie nochmal zufällig im Phantasialand bei Köln gesehen, mit dessen Eigentümerfamilie sie seit vielen Jahren privat befreundet sind. Das war das erste mal, dass ich sie live gesehen habe, wenn auch nur als Gäste der damaligen Live-Show.

    Als sie kurz vor Beginn der Show reinkamen (das war relativ kurz nach dem Unfall) ohne dass jemand sie vorgestellt hatte, brandete im ganzen Saal tosender Applaus auf und alle standen auf. Die beiden (die mit einem Pfleger und zwei Frauen da waren, aber ohne Bodyguards oder sowas), hatten Tränen in den Augen. Und ich auch, weil ich wusste, dass ich sie nie auf der Bühne sehen werde und weil ich ihr Ende so tragisch fand.

    Dennoch bleiben die beiden für mich mit die größten Stars des 20. Jahrhunderts. Alleine mit ihren beiden größten Las Vegas-Shows Beyond Belief (1981-1988 im Frontier) und im Mirage (1990-2003) haben sie mehr als 9.000 (!!) Vorstellungen gegeben. Die standen quasi jeden Tag auf der Bühne, manchmal sogar mit 2 Shows. Das muss man erst mal schaffen...

    Das sind und bleiben ohne Zweifel die größten Zauberkünstler aller Zeiten. Und im Gegensatz zu David Copperfield haben sie nie mit Kameratricks gearbeitet.

    Auch wenn sie jetzt im Ruhestand sind, werden sie nie vergessen werden...

    Auf immer:
    Sarmoti
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#6 Nk231Anonym
#7 Pink FlamingoAnonym
  • 29.04.2020, 18:30h
  • Antwort auf #4 von Nk231
  • Nett gemeint von Dir.Träum weiter. Gehst auch mit ziemlicher Sicherheit in keinen Zoo. Es gab diesbezüglich mal ein Bericht über Siegfried und Roy und wie sie zu ihren Tigern stehen. Keiner ihrer Tiger wurde extra in der Wildnis für sie gefangen. Aber egal.
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#8 Pink FlamingoAnonym
#9 Nk231Anonym
  • 29.04.2020, 18:59h
  • Antwort auf #7 von Pink Flamingo
  • Ich träume nicht, sondern habe da eben eine andere Ansicht als du, das ist ja kein Grund, unfreundlich zu sein, oder?
    Möchtest du mir verbieten, wilde Tiere als Arbeitstiere zu nutzen, zu kritisieren?
    Weil die beiden zufällig schwul sind? Oder weshalb reagierst du nun empfindlich?

    Dass die beiden diese Tiger gefangen hätten, hab ich nicht behauptet, oder wo liest du das bei mir?

    Wilde Tiere sind nun mal in der wilden Natur unterwegs und so sollte es auch bleiben. Alles andere ist nicht ihrer Natur entsprechend. Üblicherweise werden wilde Tiere aggressiv, wenn sie in menschlicher Nähe aufgezogen werden.
    Das gilt für Tiger genauso wie für wilde Vögel.
    Es gibt nicht umsonst Vereine, die über wilde Tiere informieren und sich für ihre natürliche Lebenserhaltung einsetzen.

    Letzte Woche hab ich einen jungen Vogel auf den Treppen gesehen. Wenn man es falsch machen möchte, nimmt man den Vogel in die Wohnung und füttert ihn. Wenn man es richtig machen möchte, setzt man ihn an eine schattige Stelle im Gebüsch und die Vogeleltern finden ihn dann durch das Zwitschern.
    Ich weiß ja nicht, für was sich andere Leute entscheiden, ich hab mich für das letztere entschieden.

    An dem Punkt bin ich nun mal sehr Grün, und dazu stehe ich aber auch ;-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#10 TheDadProfil
  • 29.04.2020, 19:23hHannover
  • Antwort auf #9 von Nk231
  • ""Möchtest du mir verbieten, wilde Tiere als Arbeitstiere zu nutzen, zu kritisieren?""..

    Sicher nicht..
    Kritisieren kannst Du alles..

    Aber ALLE Zoos weltweit halten sich "wilde Tiere" als solche "Arbeitstiere" und locken damit Milliarden Besucher..

    Was "Pink Flamingo" hier ansprach betraf die Tatsache das Dutzende Tierarten außerhalb von Zoos gar keine Überlebenschance besitzen, weil sie so wie Tiger, Nashörner und auch Elefanten für obskure "Medizin-Produkte" gewildert werden, übrigens überwiegend für angeblich "Potenz-steigernde" Mittelchen die seit Jahrhunderten in Asiatischen Ländern zur "Grundausstattung" gehören..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 SoSoAnonym
  • 29.04.2020, 19:31h
  • Antwort auf #9 von Nk231
  • "Üblicherweise werden wilde Tiere aggressiv, wenn sie in menschlicher Nähe aufgezogen werden. "

    Das ist schlicht und ergeifend: Unfug!
    Abgesehen davon: Auch Haustiere waren ursprünglich mal "wilde" Tiere.

    Der Lebensraum z.B. für Tiger ist nun mal aber so extrem zusammengeschrumpft ( OK --> Schuld des Menschen), dass deren Aussterben ohne menschliche Nachzucht in Zoos quasi sicher ist.
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#12 Nk231Anonym
  • 29.04.2020, 22:17h
  • Antwort auf #10 von TheDad
  • Du, das weiß ich selbst, dass es Zoos gibt, die eine gute Arbeit machen.

    Aber der Artikel hier handelt nicht von Zoos, sondern Roy und seiner covid-19 Erkrankung. Ich habe ihm gute Besserung gewünscht und dann geäußert, was ich davon halte, wilde Tiere zu halten.
    Nur weil das in den USA erlaubt ist, heißt das noch lange nicht, dass das für die Tiere gut ist.
    Ich bin froh, dass das in Deutschland nicht erlaubt ist - und zwar aus gutem Grund.
    Die natürliche Lebensumgebung von wilden Tieren ist wichtig. Wenn das nicht mehr gegeben ist, müssen Menschen umdenken. Aber nicht im Sinne von: "Die nehmen wir mit nach Hause," sondern: "Was können wir tun, damit einerseits die Temperaturen nicht so steigen, und andererseits, damit Tiere nicht zu unnatürlichen Zwecken missbraucht werden."

    Es gab mal eine Kamelfarm, die sehr beliebt war. Viele Besucher kamen und waren begeistert. Der Besitzer der Farm machte Werbung für das moderne Gebäude. Eines Tages brannte das Gebäude lichterloh und bis auf fünf Kamele starben alle und zwar 86. Nur die fünf, die zufällig nicht im Stall waren, hatten überlebt. Mittlerweile ist die Farm geschlossen worden.

    Natürlich kann man unterschiedlicher Auffassung sein - ich halte nichts davon, wilde Tiere zu halten.

    Das Thema Zoo ist was anderes. Es gibt gute Zoos, die wilde Tiere vor dem Aussterben schützen und artgerecht in Gehegen leben lassen. Diese guten Zoos geben diesen Tieren aber eine natürliche Umgebung und genug Platz, so dass sich diese Tiere fast wie zuhause fühlen können. Es gibt aber auch schlechte Zoos, die null Ahnung von artgerechter Tierhaltung haben und die Tiere haben nicht genug Platz und auch kaum eine natürliche Umgebung.

    Was Roy und sein Partner machten, ist aus meiner Sicht weder artgerecht gewesen noch ist es natürlich, mit Tigern Shows aufzuführen. Dabei sich dann prima zu fühlen und noch Geld auf Kosten der Tiere zu scheffeln, das würde mir mein Gewissen verbieten.
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#13 TheDadProfil
  • 30.04.2020, 08:38hHannover
  • Antwort auf #12 von Nk231
  • ""Aber der Artikel hier handelt nicht von Zoos, sondern Roy und seiner covid-19 Erkrankung.""..

    Ändert nichts an der Tatsache wie Roy Horn und Siegfried Fischbacher mit ihren Tieren umgegangen sind, und auch durch ihre Arbeit ein Überleben der seltenen weißen Tiger befördert haben..

    ""Nur weil das in den USA erlaubt ist, heißt das noch lange nicht, dass das für die Tiere gut ist.""..

    Ich halte auch eine Haltungsform in einem Serengeti-Park in der Lüneburger Heide nicht für wirklich "art-gerecht"..

    Wenn das aber die momentan einzige Möglichkeit ist ein Überleben der Tiere zu gewährleisten, dann muß man das so lange hinnehmen, wie es nötig ist, denn Deine Auffassung von "Wildnis" braucht offenbar auch ein Update..

    Siehe dazu dann mal die Vorgänge in Brasilien und die dort betroffene Indigene Bevölkerung, die massiv durch die Regierung Bolsonaro in ihren Lebensräumen bedroht ist, obwohl es sich dabei um ausgewiesene Schutzgebiete handelt..

    Wenn Staaten nicht einmal dazu bereit sind ihre Indigenen Gruppen zu schützen, und für diese dann "Wildnis" bereitzustellen, und da ist Brasilien nur ein Beispiel, ob man dazu dann noch mal in die USA oder nach Australien und Neuseeland schaut, oder in diverse afrikanische Länder die mit ihrer "Safari-Touristik" ebenso Milliarden-Umsätze generieren wie Zoos weltweit, wie will man dann überhaupt Tiere die vom Aussterben durch den Menschen bedroht sind schützen ?

    ""Das Thema Zoo ist was anderes.""..

    Ich empfehle da mal einen ausführlichen Blick in Sendereihen wie "Elefant, Tiger und Co" um den Eindruck eines "sich fast wie zu Hause fühlens" zu überprüfen..

    ""ich halte nichts davon, wilde Tiere zu halten.""..

    ALLE Tiere wären, würden wir sie nicht in "Haltungs-formen" zwingen, wild..
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#14 Pink FlamingoAnonym
  • 30.04.2020, 09:53h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • Danke, wiedereinmal, für Deine Zeilen. Ich bin von Beginn an ein großer Fan die von Carsten Schwanke, den Wetterfrosch, ins Leben gerufenen wunderbaren Zoogeschichten. Allerdings gibt tatsächlich deutliche Unterschiede von Zoos zu machen. Ich hatte neulich sehr schockiert ein Video gesehen, es stammt aus dem Zoo im Emirat. Da wurden Raubtiere wie die Löwen einfach links liegen gelassen und dem Hungertod ausgeliefert. Wären da nicht Tierschützer gewesen, die diese Löwen wieder aufgepäppelt hatten. Was mich aber sehr zu Tränen rührte war die Szene einer noch stark geschwächten Löwin, als einer der Retter seinen Arm durch das Gitter steckte und die Löwin dankbar seine Hand leckte und nicht weil diese Appetit auf sein Fleisch gehabt hat.
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#15 Pink FlamingoAnonym
#16 SoSoAnonym
  • 30.04.2020, 12:25h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • "ALLE Tiere wären, würden wir sie nicht in "Haltungs-formen" zwingen, wild.."

    Das ist genau der Punkt.
    Das Hauptproblem bei der Tierhaltung sind meist 2 Dinge.
    1. Die zwangsläufige Freiheitsberaubung, die eigentlich keinem Wesen zu pass kommt, aber sowohl in Zoos wie auch zu Hause oder auf dem Bauernhof unvermeidlich ist.
    2. Die msngelnde Berücksichtigung der sozialen Bedürfnisse des Wesens.
    Ein Hund oder auch der Wolf hat zum Beispiel völlig andere Bedürfnisse als eine Katze.
    Er ist ein Rudeltier, ein sehr soziales Wesen während Katzen, auch Tiger, Einzelgänger sind und daher agieren wesentlich unabhängiger von ihren Haltern oder Pflegern.
    Bei Katzen sind Löwen eine Ausnahme.
    Sie sind Rudeltiere wie Hunde und verhalten sich auch eher so in Gefangenschaft
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#17 mr_magicAnonym
  • 30.04.2020, 13:34h
  • Was die beiden schon mehrfach in Interviews bestätigt haben, worüber aber meist nicht berichtet wird ist, dass Roy damals auf der Bühne einen Schlaganfall erlitten hat und daraufhin die Reaktion des Tigers folgte, sozusagen als Schutzreflex. Er ist von dem Schlaganfall gezeichnet und nicht von der Tigerattacke selbst. Ich wünsche ihm eine gute Genesung. SARMOTI
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#18 Pink FlamingoAnonym
  • 30.04.2020, 15:08h
  • Antwort auf #17 von mr_magic
  • Stimmt. Das hatte ich auch damals irgendwo gelesen. War aber so schnell wieder verschwunden aus der Presse, wie es auch aufgetaucht war. Somit blieb immer dieser fade Beigeschmack, einer seiner Tiger hätte ihm am Nacken Attackiert. Wurde danach mehrfach so in den Medien zitiert.
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#19 homonklin_NZAnonym
  • 01.05.2020, 08:11h
  • Antwort auf #2 von Nk231
  • Nun ja, diese weiße Tiger.Mutante wurde in Gefangenschaft seit Generationen weitergezüchtet, die sind also etwa so "wilde Tiere" wie die ganzen Labor-Versuchstierpopulationen oder viele Zootiere.
    Die helle Mutante hat bestimmte schon genetisch grtenzwertige Probleme, mit denen die in freier Wildbahn nur äußerst selten mal bis ins Erwachsenenalter überleben.
    Oft sind Tiere mit Piebaldismen (aufgehellt mit dunkler Zeichnung ) anfälliger dafür, bestimmte Mängel, Erbdefekte zu tragen oder Krankheiten zu bekommen. Stärker ausgeprägt ist das bei Formen von Leuzismus und Albinismus.

    Heute wären soi einige Tierarten mehr längst ausgestorben, wenn man die nicht privat oder über Zoos und Erhaltungsprogramme weiter vermehren würde. Bestimmt 3 Arten von Tigern gehören da auch dazu.

    Gute Besserung an Roy, Antobody serum treatment possibly may be of help, check with your doc in any case.
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#20 Nk231Anonym

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