Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?36010

Eva Kreienkamp

Bedeutendste LGBTI-Managerin Deutschlands wird BVG-Chefin

Die Nummer eins bei "Germany's Top 100 Out Executives" wechselt von Mainz nach Berlin – und soll dort den öffentlichen Personennahverkehr modernisieren.


Eva Kreienkamp ist ab Herbst für die Berliner Verkehrsbetriebe verantwortlich (Bild: Out Executives)

Eine der Gründerinnen der Wirtschaftsweiber, einem Netzwerk lesbischer Unternehmerinnen, wird künftig Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG): Der Aufsichtsrat des öffentlich-rechtlichen Unternehmens hat am Mittwoch einstimmig entschieden, dass Eva Kreienkamp ab 1. Oktober den Vorsitz des BVG-Vorstands übernehmen soll. Die 57-Jährige wird Nachfolgerin von Sigrid Nikutta, die zur Deutschen Bahn gewechselt war. Die BVG sind mit ca. 14.000 Mitarbeiter*innen der viertgrößte Arbeitgeber in der Bundeshauptstadt.

Kreienkamp führt die aktuelle Liste der "Germany's Top 100 Out Executives" an (queer.de berichtete). Die Diplom-Mathematikerin war zuletzt als Geschäftsführerin der Mainzer Verkehrsgesellschaft Mit-Umsetzerin des Verkehrskonzepts "Mainzer Mobilität 2030" in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Parallel war sie auch Geschäftsführerin der CityBahn GmbH zum Bau einer Straßenbahnlinie in Wiesbaden. Zuvor hatte sie als Senior Vice President bei der Allianz-Versicherungsgruppe gearbeitet. Die anerkannte Gender- und Diversity-Expertin hatte sich bereits im Alter von 16 Jahren geoutet.

"Kompetenz, Zielstrebigkeit und Verbindlichkeit"

Vorgeschlagen worden war Kreienkamp von BVG-Aufsichtsratschefin und Wirtschaftssenatorin Ramona Pop. In einer BVG-Pressemitteilung erklärte Die Grünenpolitikerin, dass Kreienkamp die ideale Kandidatin sei: "Die großen Herausforderungen, vor denen die BVG steht, wie die Auswirkungen der Pandemie, aber auch der weitere Ausbau des Nahverkehrs, die Elektrifizierung der Busflotte und die Digitalisierung von Mobilitätsangeboten brauchen Kompetenz, Zielstrebigkeit und Verbindlichkeit – all das bringt Eva Kreienkamp mit." Die designierte BVG-Chefin sei eine "ausgewiesene Fachfrau".

Twitter / RamonaPop

Die Berliner Verkehrsbetriebe zählen seit Jahren zu den LGBTI-freundlichsten Unternehmen in Deutschland. 2016 erhielt das Unternehmen für sein Diversity-Engagement den Max-Spohr-Preis, der vom Völklinger Kreis, dem Berufsverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger, alle zwei Jahre verliehen wird (queer.de berichtete). (dk)



#1 Gutes GelingenAnonym
  • 30.04.2020, 12:15h
  • Ich wünsche ihr gutes Gelingen, denn das hat der Berliner Nahverkehr auch dringend nötig.

    Viele Busse und Bahnen sind unpünktlich, überfüllt oder fahren zu selten.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FliegenAnonym
  • 30.04.2020, 12:45h
  • ...hoffe das auch in anderen Betrieben und Firmen Queere Chefs nachrücken !!! Die Vielfalt muss in Deutschland offensichtlicher werden !!!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Pink FlamingoAnonym