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Kommentare zu:
Blutspendeverbot für Schwule: Grüne "enttäuscht" über Bundesregierung


#1 Nk231Anonym
  • 04.05.2020, 13:42h
  • Seit der Coronakrise bin ich unter anderem von den Grünen enttäuscht.
    Nicht nur dass sie gelegentlich zu leichtgläubig sind, sie wollen auch 100 Milliarden ausschließlich in Wirtschaft reinpumpen und dabei manch andere Dringlichkeiten beiseite schieben.
    Ob ich das gut finde? Nö.
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#2 TimonAnonym
  • 04.05.2020, 13:49h
  • Und wieder mal kuscht die SPD brav vor der Union und schafft der Union die Mehrheiten für ihre homophobe Politik, die alle wissenschaftlichen Fakten ignoriert.

    Die SPD ist nur noch Anhängsel der Union und hat sich als eigenständige Partei komplett aufgegeben.
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#3 Nk231Anonym
#4 FliegenAnonym
#5 N8EngelProfil
  • 04.05.2020, 15:18hWenden
  • Wäre mal interessant, was das Bundesverfassungsgericht dazu sagt... Ich will mal auf die geplante Änderung von Artikel 3 des Grundgesetzes hinweisen, die angeblich ja nur eine Formalie ist, um explizit bestimmte Gruppen zu schützen, die bereits geschützt sind.
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#6 Nk231Anonym
#7 FinnAnonym
#8 PixxeAnonym
#9 SaschAnonym
  • 04.05.2020, 22:27h
  • ... und da war ich letzte Woche beim Blutspendedienst an der Uniklinik Mainz und die interessiert es nicht, dass Mann die letzten 12 Monate keinen Sex hatte, sie lehnen dort nach wie vor allle ab, die als Mann jemals Sex mit einem Mann hatten, egal wie lange das her ist. Als ich dies hinterfragte, hieß es, die Klinikleitung hätte es so verfügt, auch wenn die offizielle Regelung eine andere ist. Was habe ich mich geärgert.
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#10 Nk231Anonym
  • 04.05.2020, 22:59h
  • Antwort auf #8 von Pixxe
  • Das ist die Offenbarung im Quadrat, was die Grünen da geplant haben :-/

    100 Milliarden stehen zur Verfügung. Stelle es dir mal vor: zu viele Menschen leben im ollen Hartz 4 System, ältere Menschen erhalten eine Armutsrente - man hätte da längst Abhilfe schaffen können - es tut einem doch im Herz und in der Seele weh, was da nun ausschließlich in Wirtschaft reingepumpt werden soll :'-(
    Und die Grünen wussten, dass diese Geldsumme vorhanden war, und lassen uns im Glauben, dass sie gut handeln würden - das ist doch echt Veräppelung.

    Klima, Wirtschaft - natürlich sind das nun Faktoren, auf die man ebenfalls achten muss, ist ja keine Frage. Aber das ist bei weitem nicht das einzige, um Himmels Willen. Durch die Coronakrise sind viele Bereiche zu beachten - Gesundheit und das Soziale vor allem an erster Stelle, Bildung ebenso äußerst wichtig.

    Wie kann man da als Grüne plötzlich so dermaßen kapitalistisch denken und NUR in Wirtschaft und Klima diese 100 Milliarden reinpumpen. Heute ging mir ein Wort durch den Kopf, das ich hier nicht schreiben kann, aber es wäre passend.

    Was ist denn eigentlich los in der Politik?
    Ich denke nicht, dass die Schutzmasken wirklich wirksam sind oder überhaupt einen Sinn ergeben. Abstand halten, ok. Hände öfters waschen, ok. Aber was bitte sollen die Masken? Ja, die Erklärung kenne ich, aber wenn durch zu geringen Abstand das Virus übertragen werden kann, dann sind die Masken überflüssig. Dann reicht es, wenn man sich beim Husten oder Niesen wegdreht und in die Armbeuge.

    Dann von Spahn diesen ollen Immunitätsausweis. Was sollte das denn bitte? Menschen noch kontrollieren, wann sie welche Symptome haben? Es ist noch nicht mal klar, ob eine überstandene Infektion überhaupt eine Immunität zur Folge hat. Oder diese fragwürdige Idee mit der app. Da macht man einfach nach, was China tut, oder wie soll ich es verstehen? Danke an die SPD, die das mit dem Immunitätsausweis zumindest verhindert hat.

    Dann scheint die WHO offensichtlich gar nicht so unabhängig zu sein wie es gesagt wird. Was bitte hat Bill Gates mit der WHO zu schaffen? Und weshalb ist China so eng mit der WHO verbunden? Das wäre auch mal interessant zu analysieren.

    Und nun die Grünen, die sich die Regenbogenflagge auf die Stirn gemalt haben, aber jetzt während Corona so tun, als sei das gar nicht ein Teil ihres Parteiprogramms.

    Hallo? Was ist los?
    Können vielleicht mal bestimmte Parteien aufhören ständig nur auf Lobbyisten zu hören und sich von wenigen reichen Menschen bevormunden zu lassen? Es wird allmählich beängstigend :-(

    Können wir in Deutschland endlich mal Politik für die Bevölkerung machen und nicht nur für Profithaie?
    Bisher war ich von den Grünen als Partei wirklich überzeugt, aber seit der Coronakrise entpuppen sie sich als Kapitalismus-Beschleuniger.
    Wir brauchen in Deutschland garantiert nicht noch mehr Kapitalismus, aber mehr soziale Politik. Was ist damit? Schon vergessen, weil man in die Regierung möchte?

    Ich weiß schon nicht mehr ob ich überhaupt noch möchte, dass die Grünen in die Regierung kommen. Zumindest aber nicht in der aktuellen Aufstellung. Da ist bei mir nun ein großes Fragezeichen.

    Haben sich denn alle Parteien der Regierung untergeordnet, oder denken jetzt plötzlich alle, dass Kapitalismus die Lösung aller Probleme sei, und es gäbe überhaupt keinen Grund, die eigene Politik und das eigene Programm durchzusetzen?

    100 Milliarden nur in Klima und Wirtschaft - das ist ja Verschwendung von Steuergeldern wie seit langem nicht mehr.
    Ich dachte schlimmer als der blöde Tunnel-Hauptbahnhof im Süden kann es nicht mehr kommen, aber im Vergleich zu den 100 Milliarden ist dieser Hauptbahnhof ja ein Staubkörnchen.

    Diese 100 Milliarden müssen selbstverständlich besser aufgeteilt werden. Es gibt mehrere Bereiche, die dringend verbessert werden müssen. Neben Wirtschaft, nachhaltigem Klimaschutz, gibt es auch noch Schulen, Universitäten, es gibt Sozialstationen, Gesundheitsämter, Bildungseinrichtungen, Heime, Jugendzentren, LSBTTIQ-Einrichtungen, es muss das bedingungslose Grundeinkommen umgesetzt werden, Gehälter angepasst- und auch Renten erhöht werden.
    Von den Grünen darüber kein Wort.

    Danke, ich habe fertig - gute Nacht :-(
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  • Anm. d. Red.: Bitte kürzer und näher an Artikelthemen kommentieren.
#11 Nk231Anonym
#12 Nk231Anonym
#13 TheDadProfil
  • 05.05.2020, 20:25hHannover
  • Antwort auf #10 von Nk231
  • ""100 Milliarden stehen zur Verfügung. Stelle es dir mal vor: zu viele Menschen leben im ollen Hartz 4 System, ältere Menschen erhalten eine Armutsrente - man hätte da längst Abhilfe schaffen können - es tut einem doch im Herz und in der Seele weh, was da nun ausschließlich in Wirtschaft reingepumpt werden soll :'-(
    Und die Grünen wussten, dass diese Geldsumme vorhanden war, und lassen uns im Glauben, dass sie gut handeln würden - das ist doch echt Veräppelung.""..

    Das beschreibt nicht einmal annähernd worum es bei den Forderungen der Grünen geht..

    Man vergleiche hierzu die Forderungen der 3 Ministerpräsidenten der Autobauenden Bundesländer Bayern, Bw-Wü und Nds, die doch ernsthaft eine "Abwrack-Prämie" zur "Belebung der Konjunktur" ins Spiel bringen, und das im vollem Wissen das diese in den Jahren 2009 und 2010 absolut NICHTS gebracht hat..

    Wer jetzt Milliarden in die Autoindustrie gibt MUSS von denen fordern Elektroautos dafür zu bauen, und nicht weiterhin Diesel und Benziner..

    Das Blutspende-Verbot ist ein Anachronismus der sich längst überholt hat, der Bundesgesundheitsminister steht nicht nur hier auf der Seite der Uninformierten Laien..

    Gruppenspezifische Diskriminierungen abzuschaffen ist die Aufgabe der Bundesregierung, und an dieser Aufgabe scheitert sie nach wie vor immer wieder an der UNION..
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#14 Nk231Anonym
#15 Nk231Anonym
#16 Nk231Anonym
  • 05.05.2020, 22:27h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • Wäre nur die SPD in der Regierung, wäre es leider nur gering besser als jetzt gerade.
    Zur Erinnerung: die Parteispitze aus Herr Roth und seiner Kollegin als Doppelspitze hat nicht genug innerparteiliche Stimmen erhalten (!)
    Herr Kahrs hat aktuell das Amt als Anwalt für Soldaten nicht erhalten.
    Auch innerhalb der SPD gibt es Befindlichkeiten bezüglich der LSBTTIQ*

    Erinnern wir uns an die Regierungszeit rot-grün. Schröder war Bundeskanzler. Wurde damals das Blutspende-Verbot aufgehoben oder die Karenzzeit auf eine Woche runtergeschraubt? Nein. Wurde damals das AGG erlassen? Nein. Wurde etwas gegen Diskriminierung und Homophobie getan? Nein. Waren beide Parteien gleichermaßen kapitalistisch ähnlich der CDU? Ja.

    Wie sieht es gerade aus? Die Parteispitze der SPD ist kein bisschen anders als andere Parteispitzen zuvor.

    Die Grünen?
    Es gibt super Politiker/innen in dieser Partei, die tatsächlich was erreicht haben. Die aktuelle Spitze gefällt mir nicht mehr. Sie haben einen Antrag eingereicht, der die Aufhebung des Blutspende-Verbots umsetzen soll. Was ist mit der geschlechtlichen und sexuellen Identität im GG? Silencium.

    Gäbe es eine Aufhebung des Blutspende-Verbots durch die SPD alleine? Es gibt dazu keine Anzeichen.

    Und nun?
    Das ist das große Fragezeichen. Weder die Union, noch die SPD, noch die Grünen mit der aktuellen Konstellation setzen das um, was alles dringend ist.
    Sondern fokussieren sich auf nur auf ihr Hauptthema:
    - Union: Wirtschaft
    - SPD: unterstützt die Union
    - Grüne: ignorieren ihre Programmpunkte und setzen voll auf Kapitalismus und ausschließlich Geld für Wirtschaft und Klimaschutz.

    Pffff, das überzeugt mich nicht.

    Die Arbeit für Akzeptanz und gegen Diskriminierung ist gerade völlig untergegangen und scheint unwichtig zu sein - wie vor der Coronakrise auch schon :-(

    Es nachtet...
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#17 TheDadProfil
  • 06.05.2020, 08:32hHannover
  • Antwort auf #14 von Nk231
  • Die kritisierte Politik, respektive die damit verbundenen Forderungen der Grünen hat damit zu tun..

    Die Aufhebung des Blutspende-Verbotes, respektive eine Veränderung der "Wartefrist" allein vor dem Hintergrund der "Corona-Krise" diskutieren zu wollen kommt dem Problem nicht näher, denn auch ohne Krise steht die Gruppenspezifische Diskriminierung fest, und das muß geändert werden..

    Und dazu gehört dann auch Forderungen richtig einzuordnen..

    Wozu dient also diese Diskussion gerade jetzt in der Krise ?

    Man ist wohl zu der Auffassung gekommen das man Blut, und damit auch Blutspende-willige braucht, und dazu will man "neue Kundenkreise" erschließen..

    Ich habe die Erfahrung gemacht das sich der Abbau von Diskriminierungen mehr an wirtschaftlichen Notwendigkeiten orientiert als an gesellschaftlichen Veränderungen und der Einsicht Falsch gehandelt zu haben..

    Auch hier geht es darum Ressourcen zu sichern, insbesondere wenn es darum geht die für die Bewältigung der Krise vielleicht notwendigen Antikörper zu gewinnen, und da die Anzahl möglicher Spender aus der Gruppe derjenigen die Covid-19 respektive die Infektion mit Sars-Cov-2 bereits überstanden haben recht klein ist, weil aus dieser Gruppe von derzeit etwas mehr als 135.000 Menschen wahrscheinlich nur jede*r Zehnte als Spender geeignet ist, "kämpft" man um alle Möglichkeiten..

    Wenn man dazu dann eine Gruppe von Ausgeschlossenen mit einbeziehen will, dann folgt das also wirtschaftlichen (und auch gesundheitspolitischen) Gegebenheiten, aber nicht wirklich der Einsicht Regelungen die unsinnig sind abschaffen zu müssen..
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#18 TheDadProfil
#19 TheDadProfil
  • 06.05.2020, 08:43hHannover
  • Antwort auf #16 von Nk231
  • ""Wäre nur die SPD in der Regierung, wäre es leider nur gering besser als jetzt gerade.""..

    Zur Erinnerung :
    Dann hieße der Kanzler Schulz und machte europäische Politik..

    Und all die von Dir aufgezählten Einwände wären mangels Notwendigkeit gar nicht erst eingetreten, was sie für die Betrachtung einer SPD-Regierung irrelevant macht..

    ""Die aktuelle Spitze gefällt mir nicht mehr. Sie haben einen Antrag eingereicht, der die Aufhebung des Blutspende-Verbots umsetzen soll. Was ist mit der geschlechtlichen und sexuellen Identität im GG?""..

    Das sind so typische Argumente..
    Das GG ist nicht das Gesetz zur Blutspende..

    Wenn man sich damit befasste die Änderung des GG auch ernsthaft voranzutreiben, was man an den parlamentarischen Debatten ablesen könnte, dann würde man auch den Koalitionspartner damit unter Druck setzen..
    Doch Koalitionsverträge sind auch "Fahrpläne"..
    Dort steht dann auch klar drin
    "in der zweiten hälfte der legislatur werden wir anfangen",
    was übersetzt bedeutet, vorher tut man gar nichts..

    Die Änderung des Blutspendegesetzes stand gar nicht zur Debatte, das ist der "Aktualität der Krise" geschuldet..
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#20 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 11:57h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • Kanzler Schulz, der dann europäische Politik machen würde.
    So möchtest du das also.
    Zur Erinnerung:
    Die SPD macht vorher große Töne, hinterher werden diese großen Töne vergessen und es kommt so wie immer: sie halten sich nicht an ihre großen Töne.
    So wie aktuell mit der Doppelspitze.
    Parteivorstand hat nicht umsonst bei denen das Wort "Schleudersitz" erhalten.
    Übrigens kann es auch nach hinten losgehen und die Union würde eher die SPD über Bord werfen, da Union mehr Sitze hat und deshalb eine Mehrheit bildete.
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#21 Nk231Anonym
#22 Ach jaAnonym
  • 06.05.2020, 12:10h
  • Antwort auf #20 von Nk231
  • "Kanzler Schulz, der dann europäische Politik machen würde.
    So möchtest du das also."

    Warum sollte man das nicht wollen.
    Gerade die Corona Krise zeigt deutlich, wie dringend europäische Politik eines Europapolitikers im deutschen Kanzleramt bedurft hätte.
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#23 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 12:44h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • "In der zweiten Hälfte werden wir anfangen..."
    Im November letzten Jahres gab es die eine Stunde im Bundestag, zeitlich verschoben sehr spät angesetzt, damit es auch bloß nicht viele mitbekommen, stand auch gar nicht in der Tagesordnung, erst als der Tag kam, war es zu lesen. Nur einen Tag später konnte nicht nachgelesen werden, wie es weitergeht.
    Auf Anfrage kam die Info, dass es im Bundesrat vorliegt. Seitdem ist nichts weiter geschehen.

    Und Corona oder nicht Corona - es gibt Dinge, die getan werden müssen, auch während einer Krise und: vor allem dann(!)
    Deshalb kritisiere ich die Grünen, weil sie nur den Klimaschutz und die Wirtschaft im Blick haben. Das ist eben zu wenig. Wenn man an Heime denkt, an Schulen, an Bildung, an Sozialstationen - die sind durch Corona betroffen - also muss auch da gehandelt werden. Genauso auch bei Beratungsstellen, und was der Schutz gegen Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Homo- und Transphobie betrifft. Das gilt auch während covid-19. Das kann man nicht plötzlich aus den Augen verlieren und so tun, als könne man es einfach mal in die Schublade stecken.
    Info: Es gibt ein Demokratienetzwerk Verein. Klingt positiv? Nein, ist rechtsverdreht. Ist bereits vernetzt, tauchte bei einer AfD-Veranstaltung auf, etc. Lese nach und informiere dich.
    Die Probleme vor der Krise machen während Corona keinen Stopp. Ganz im Gegenteil: gerade jetzt versucht doch die AfD ihre Kräfte zu bündeln und sich weiter zu vernetzen. Das Demokratienetzwerk ist nur ein Beispiel dafür(!)

    Auch während einer Krise läuft das Leben weiter, auch wenn es anders läuft. Aber das bedeutet nicht, dass man nun Pause hätte und die Belange der LSBTTIQ seien nun verflogen. Gerade während der Coronakrise werden unsere Belange stärker belichtet und kommen stärker zu tragen. Waren wir vorher schon benachteiligt, sind wir es jetzt umso mehr. Waren vorher schon Trans* ausgegrenzt, sind sie es jetzt umso mehr. Waren die LSBTTIQ vorher schon sozial abseits, sind wir es jetzt umso mehr.

    Die Gefahr ist doch, dass gerade während einer Krise wir und alle Minderheiten vergessen werden, weil bestimmte Heteros denken, dass andere Dinge wichtiger seien. Und so denken sie, weil sie eben Hetero sind und unsere Belange beiseite schieben können. Für sie ist das eine politische Arbeit. Aber: für uns ist das TÄGLICHES LEBEN. Wir können unsere Identität gar nicht beiseite schieben.
    Deswegen ist die Aufhebung des Blutspende-Verbots genauso wichtig wie die Erweiterung des AGG, und die Verankerung der geschlechtlichen und sexuellen Identität im GG.
    Das ist doch nicht einfach bloß eine Forderung, sondern es betrifft uns als LSBTTIQ, zum Kuckuck.

    Wirtschaftlich ist es besser, Diversität anzuerkennen, ja, aber auch bitte gesellschaftlich. Ich möchte erst gar nicht damit anfangen, das gesellschaftliche wegzulassen, oder gleich vorweg zu nehmen, dass das gesellschaftlich eh nicht anerkannt wird.
    Alle Aufklärungsarbeit zielt darauf, gesellschaftlich Anerkennung zu schaffen, was das allerwichtigste ist. Genau das braucht die LSBTTIQ*
    Wir sind schließlich Menschen und gehören dazu. Wir müssen uns nicht klein machen und auch nicht manchen aus der Gesellschaft nachplappern.
    Wir sind ein Teil der Gesellschaft, also ist die gesellschaftliche Anerkennung sozial überlebenswichtig, um es mal ganz deutlich zu machen. Wieso gibt es denn bei der LSBTTIQ eine erhöhte Suizidgefährdung, rhetorisch gefragt? Wegen der Wirtschaft oder wegen dem Mangel an sozialer Akzeptanz?
    Also:
    Die gesellschaftliche Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist an erster Stelle, weil auch das die Diskriminierung und Homophobie schlussendlich beendet. Dass Diskriminierung wirtschaftliche Schäden verursacht, ist ein SYMPTOM und eine Folge.
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#24 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 12:49h
  • Antwort auf #22 von Ach ja
  • Wieso möchtest du das plötzlich, wenn doch gerade ihr immer gegen die SPD argumentiert?? Ich warte auf eine Antwort.

    Meine Antwort lautet folgendermaßen: die SPD hat mich bisher nicht davon überzeugt. So einfach und klar ist das, zumindest für mich.
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#25 Ach jaAnonym
#26 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 13:33h
  • Antwort auf #25 von Ach ja
  • Netter Versuch ;-)

    Es gibt genügend Kommentare von Leuten, die gegen die SPD argumentiert.
    Zur Zeit allerdings zurecht. Denn was vorher von der SPD versprochen wurde, wird danach einfach über längere Zeit nicht umgesetzt.
    Man fühlt sich definitiv veräppelt.

    Ich bin ja überaus glücklich, dass sie das mit dem Immunitätsausweis abgelehnt haben - aber sicher war das nicht, vorauszusehen noch weniger.

    Mich hat die SPD noch nicht überzeugt. Dass ich plötzlich toll finden soll, dass nur sie regieren, da gehört Überzeugung dazu und bisher überzeugen sie mich überhaupt nicht.
    Zumal sie immer noch das Hartz 4 verteidigen und immer noch aufrecht erhalten.

    Nun erzähl mal weshalb du die SPD unbedingt regieren sehen möchtest.
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#27 Ach jaAnonym
#28 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 14:34h
  • Antwort auf #27 von Ach ja
  • Dann hör auf mich zu fragen, weshalb die SPD nicht regieren sollte.
    Du möchtest die Union in der Regierung nicht mehr - schreibe doch bitte wie du dir das Vorgehen vorstellst, anstatt eine scheinheilige Kommunikation zu betreiben ;-)
    Zur Zeit gibt es einige, die das nicht mehr wollen, was gut ist. Die Frage lautet jetzt WIE.

    Denn einfach die Koalition zu beenden, bringt dieses Ergebnis noch lange nicht. Es wäre dann eher so, dass die SPD aus der Koalition draußen ist und die Union alleine regiert(!)
    Schnellschüsse helfen nicht.

    Und das kann nur überparteilich geschehen, selbstverständlich. Aber dazu braucht es Politiker/innen, die nicht nur ich-ich-ich und wir-unserePartei-wir denken, sondern vor allem SOZIAL, soziale Politik FÜR DAS VOLK.

    Am nächsten drann an diesem Gedanke ist die LINKE, aber die liebäugeln zu sehr mit Putin. Würden sie das etwas zurückdrehen, wären sie eine gute Antwort. Zumal Gysi nun außenpolitischer Sprecher ist/werden soll.
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#29 Ach jaAnonym
  • 06.05.2020, 14:53h
  • Antwort auf #28 von Nk231
  • Nichts von dem was Du da in die Welt setzt entspricht meiner Intention, außer das ich die Union gerne aus der Regierung entfernt sähe.
    Was für unserereins zu tun ist habe ich in dem mehrfach erwähnten Kommentar beschrieben.
    Ich führe keine scheinheilige Kommunikation.
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#30 Ach jaAnonym
  • 06.05.2020, 14:56h
  • Antwort auf #28 von Nk231
  • "Aber dazu braucht es Politiker/innen, die nicht nur ich-ich-ich und wir-unserePartei-wir denken, sondern vor allem SOZIAL, soziale Politik FÜR DAS VOLK. "

    ja und möchtest Du Dir diese Politiker backen , oder wo kommen die plötzlich her.
    Hefe und Mehl gibt es ja mittlerweile wieder.
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#31 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 15:08h
  • Antwort auf #29 von Ach ja
  • Typisch :'-D
    Du möchtest einfach keine Union mehr in der Regierung. Wie und wer das macht, ist schon wieder egal.

    Genau da liegt das Problem in Deutschland. Alle beklagen sich, aber kaum jemand tut was, und keiner möchte sagen wie.

    Ok, dann ist die Kommunikation beendet, oder fällt dir vielleicht noch was ein?

    Übrigens, was du so in die Welt kommentierst, hilft in keinster Weise für das, was du möchtest. "Ich möchte die Union nicht mehr in der Regierung sehen."
    Wow, so kommen wir einen großen Schritt voran in Deutschland ;-)
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#32 Ach jaAnonym
  • 06.05.2020, 15:17h
  • Antwort auf #31 von Nk231
  • "Übrigens, was du so in die Welt kommentierst, hilft in keinster Weise für das, was du möchtest. "Ich möchte die Union nicht mehr in der Regierung sehen."
    Wow, so kommen wir einen großen Schritt voran in Deutschland ;-)"

    Also die Aussage kommt ausgerechnet von jemandem der ausschließlich um seine eigenen Erfahrungen und seine eigene Welt kreist:

    "Ich finde, nun müssen alle Parteien zeigen, dass sie tatsächlich die LSBTTIQ-Belange so ernst nehmen wie sie immer sagen."

    "Mich hat die SPD noch nicht überzeugt. Dass ich plötzlich toll finden soll, dass nur sie regieren, da gehört Überzeugung dazu und bisher überzeugen sie mich überhaupt nicht."

    usw. und so fort.

    Ich habe ausführlich dargelegt, welche Maßnahmen ich empfehle. Wenn Du sie nicht liest oder nicht verstehst, kann ich da echt nichts dafür.
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#33 Ach jaAnonym
#34 Nk231Anonym
#35 Ach jaAnonym
#36 TheDadProfil
  • 06.05.2020, 21:38hHannover
  • Antwort auf #20 von Nk231
  • ""Kanzler Schulz, der dann europäische Politik machen würde.
    So möchtest du das also.""..

    WO steht das ?

    ""Wäre nur die SPD in der Regierung, wäre es leider nur gering besser als jetzt gerade.""..

    ..dann hieße der Kanzler Schulz..

    MEHR steht dort nicht, und darin ist überhaupt keine Aussage enthalten ob mir das ge- oder missfiele..
    Interpretiere also keinen Unfug..

    ""Die SPD macht vorher große Töne, hinterher werden diese großen Töne vergessen und es kommt so wie immer: sie halten sich nicht an ihre großen Töne.""..

    Äh ?
    Man darf sich schon an die Tatsachen halten..
    Schulz hat am Abend der Wahl gesagt, die GroKo ist vorbei, und für eine nächste Runde stünde man nicht bereit..

    Und dann kam der Druck aus der UNION UND vom "sozialdemokratischem" Bundespräsidenten in Richtung "Staatstragende Rolle", nachdem die Mutti mit ihrem Angebot an die Grünen wieder an Leuten wie Seehofer, Dobrindt und Co gescheitert war..

    Ich war gegen die erste GroKo mit der Mutti, gegen die Zweite, und vor allem gegen die jetzige, denn das Ergebnis ist immer eine Regierung der Mutti..

    ""Übrigens kann es auch nach hinten losgehen und die Union würde eher die SPD über Bord werfen, da Union mehr Sitze hat und deshalb eine Mehrheit bildete.""..

    Wovon schreibst Du da ?
    Die UNION hat KEINE "Mehrheit"..
    Sonst bräuchte sie keinen Koalitionspartner..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#37 TheDadProfil
  • 06.05.2020, 21:43hHannover
  • Antwort auf #23 von Nk231
  • ""Und Corona oder nicht Corona - es gibt Dinge, die getan werden müssen, auch während einer Krise und: vor allem dann(!)
    Deshalb kritisiere ich die Grünen, weil sie nur den Klimaschutz und die Wirtschaft im Blick haben. Das ist eben zu wenig. Wenn man an Heime denkt, an Schulen, an Bildung, an Sozialstationen - die sind durch Corona betroffen - also muss auch da gehandelt werden.""..

    Dir fehlt dort ein Gesamtblick..
    Besprech das doch mit deiner/m Abegordente*m vor Ort, die sind dafür ansprechbar..

    Jetzt der Corona-Krise die Umweltpolitischen Ziele und die Ziele des Pariser Abkommens zu opfern wäre purer Populismus..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#38 TheDadProfil
  • 06.05.2020, 21:48hHannover
  • Antwort auf #26 von Nk231
  • ""Wieso möchtest du das plötzlich, wenn doch gerade ihr immer gegen die SPD argumentiert?? Ich warte auf eine Antwort.""..

    ""Netter Versuch ;-)

    Es gibt genügend Kommentare von Leuten, die gegen die SPD argumentiert.""..

    Hör Bitte auf damit..

    Du gehst von falschen Grundannahmen aus..

    Die Politik der SPD IN der Koalition ist eine Sache, die Politik einer SPD mit einem Kanzler Schulz, eine völlig andere Sache, und das hat überhaupt nichts mit den Kritiken die sie für die Arbeit in der Koalition erntet zu tun..

    ""Nun erzähl mal weshalb du die SPD unbedingt regieren sehen möchtest.""..

    Weil das die GroKo beendete und mit ihr die Regierung der UNION..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#39 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 22:50h
  • Antwort auf #35 von Ach ja
  • Es geht nicht um die Richtung, die ist ja hoffentlich für alle von uns klar. Aber zur Beruhigung schreib ich es nochmal hin: soziale Politik.

    Ich meine die Würfel. Die Zusammensetzung der Würfel. Das muss man sich nochmal anschauen. Welche Würfel sonst, lautet bestimmt die nächste Frage.
    Das ist die große Frage. Darüber sollte geredet werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#40 Homonklin_NZAnonym
  • 07.05.2020, 04:42h
  • Also wenn ihr unbedingt Blut spenden wollt, ist doch die ganze Geschichte relativ einfach.

    Sagt einfach nichts über das Privatleben. Genießer schweigen, nett lächeln, ihr kommt eh vom Mars und hattet noch nie Sex, fertig.

    Das ist doch wohl das, wonach die mit ihrer Pauschalregelung fragen. Wenn sie kein vernünftiges Screening am Spenderblut direkt auf die Reihe kriegen, müssen sie sich den Mangel am Prudukt halt einkaufen.
    Deutschland hat es ja mit unterschiedlichen Menschenwertklassen lange nicht nur an der Stelle.
  • Antworten » | Direktlink »
#41 Nk231Anonym

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