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Kommentare zu:
Blutspendeverbot für Schwule: Grüne "enttäuscht" über Bundesregierung


#21 Nk231Anonym
#22 Ach jaAnonym
  • 06.05.2020, 12:10h
  • Antwort auf #20 von Nk231
  • "Kanzler Schulz, der dann europäische Politik machen würde.
    So möchtest du das also."

    Warum sollte man das nicht wollen.
    Gerade die Corona Krise zeigt deutlich, wie dringend europäische Politik eines Europapolitikers im deutschen Kanzleramt bedurft hätte.
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#23 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 12:44h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • "In der zweiten Hälfte werden wir anfangen..."
    Im November letzten Jahres gab es die eine Stunde im Bundestag, zeitlich verschoben sehr spät angesetzt, damit es auch bloß nicht viele mitbekommen, stand auch gar nicht in der Tagesordnung, erst als der Tag kam, war es zu lesen. Nur einen Tag später konnte nicht nachgelesen werden, wie es weitergeht.
    Auf Anfrage kam die Info, dass es im Bundesrat vorliegt. Seitdem ist nichts weiter geschehen.

    Und Corona oder nicht Corona - es gibt Dinge, die getan werden müssen, auch während einer Krise und: vor allem dann(!)
    Deshalb kritisiere ich die Grünen, weil sie nur den Klimaschutz und die Wirtschaft im Blick haben. Das ist eben zu wenig. Wenn man an Heime denkt, an Schulen, an Bildung, an Sozialstationen - die sind durch Corona betroffen - also muss auch da gehandelt werden. Genauso auch bei Beratungsstellen, und was der Schutz gegen Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Homo- und Transphobie betrifft. Das gilt auch während covid-19. Das kann man nicht plötzlich aus den Augen verlieren und so tun, als könne man es einfach mal in die Schublade stecken.
    Info: Es gibt ein Demokratienetzwerk Verein. Klingt positiv? Nein, ist rechtsverdreht. Ist bereits vernetzt, tauchte bei einer AfD-Veranstaltung auf, etc. Lese nach und informiere dich.
    Die Probleme vor der Krise machen während Corona keinen Stopp. Ganz im Gegenteil: gerade jetzt versucht doch die AfD ihre Kräfte zu bündeln und sich weiter zu vernetzen. Das Demokratienetzwerk ist nur ein Beispiel dafür(!)

    Auch während einer Krise läuft das Leben weiter, auch wenn es anders läuft. Aber das bedeutet nicht, dass man nun Pause hätte und die Belange der LSBTTIQ seien nun verflogen. Gerade während der Coronakrise werden unsere Belange stärker belichtet und kommen stärker zu tragen. Waren wir vorher schon benachteiligt, sind wir es jetzt umso mehr. Waren vorher schon Trans* ausgegrenzt, sind sie es jetzt umso mehr. Waren die LSBTTIQ vorher schon sozial abseits, sind wir es jetzt umso mehr.

    Die Gefahr ist doch, dass gerade während einer Krise wir und alle Minderheiten vergessen werden, weil bestimmte Heteros denken, dass andere Dinge wichtiger seien. Und so denken sie, weil sie eben Hetero sind und unsere Belange beiseite schieben können. Für sie ist das eine politische Arbeit. Aber: für uns ist das TÄGLICHES LEBEN. Wir können unsere Identität gar nicht beiseite schieben.
    Deswegen ist die Aufhebung des Blutspende-Verbots genauso wichtig wie die Erweiterung des AGG, und die Verankerung der geschlechtlichen und sexuellen Identität im GG.
    Das ist doch nicht einfach bloß eine Forderung, sondern es betrifft uns als LSBTTIQ, zum Kuckuck.

    Wirtschaftlich ist es besser, Diversität anzuerkennen, ja, aber auch bitte gesellschaftlich. Ich möchte erst gar nicht damit anfangen, das gesellschaftliche wegzulassen, oder gleich vorweg zu nehmen, dass das gesellschaftlich eh nicht anerkannt wird.
    Alle Aufklärungsarbeit zielt darauf, gesellschaftlich Anerkennung zu schaffen, was das allerwichtigste ist. Genau das braucht die LSBTTIQ*
    Wir sind schließlich Menschen und gehören dazu. Wir müssen uns nicht klein machen und auch nicht manchen aus der Gesellschaft nachplappern.
    Wir sind ein Teil der Gesellschaft, also ist die gesellschaftliche Anerkennung sozial überlebenswichtig, um es mal ganz deutlich zu machen. Wieso gibt es denn bei der LSBTTIQ eine erhöhte Suizidgefährdung, rhetorisch gefragt? Wegen der Wirtschaft oder wegen dem Mangel an sozialer Akzeptanz?
    Also:
    Die gesellschaftliche Anerkennung und Selbstverständlichkeit ist an erster Stelle, weil auch das die Diskriminierung und Homophobie schlussendlich beendet. Dass Diskriminierung wirtschaftliche Schäden verursacht, ist ein SYMPTOM und eine Folge.
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#24 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 12:49h
  • Antwort auf #22 von Ach ja
  • Wieso möchtest du das plötzlich, wenn doch gerade ihr immer gegen die SPD argumentiert?? Ich warte auf eine Antwort.

    Meine Antwort lautet folgendermaßen: die SPD hat mich bisher nicht davon überzeugt. So einfach und klar ist das, zumindest für mich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 Ach jaAnonym
#26 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 13:33h
  • Antwort auf #25 von Ach ja
  • Netter Versuch ;-)

    Es gibt genügend Kommentare von Leuten, die gegen die SPD argumentiert.
    Zur Zeit allerdings zurecht. Denn was vorher von der SPD versprochen wurde, wird danach einfach über längere Zeit nicht umgesetzt.
    Man fühlt sich definitiv veräppelt.

    Ich bin ja überaus glücklich, dass sie das mit dem Immunitätsausweis abgelehnt haben - aber sicher war das nicht, vorauszusehen noch weniger.

    Mich hat die SPD noch nicht überzeugt. Dass ich plötzlich toll finden soll, dass nur sie regieren, da gehört Überzeugung dazu und bisher überzeugen sie mich überhaupt nicht.
    Zumal sie immer noch das Hartz 4 verteidigen und immer noch aufrecht erhalten.

    Nun erzähl mal weshalb du die SPD unbedingt regieren sehen möchtest.
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#27 Ach jaAnonym
#28 Nk231Anonym
  • 06.05.2020, 14:34h
  • Antwort auf #27 von Ach ja
  • Dann hör auf mich zu fragen, weshalb die SPD nicht regieren sollte.
    Du möchtest die Union in der Regierung nicht mehr - schreibe doch bitte wie du dir das Vorgehen vorstellst, anstatt eine scheinheilige Kommunikation zu betreiben ;-)
    Zur Zeit gibt es einige, die das nicht mehr wollen, was gut ist. Die Frage lautet jetzt WIE.

    Denn einfach die Koalition zu beenden, bringt dieses Ergebnis noch lange nicht. Es wäre dann eher so, dass die SPD aus der Koalition draußen ist und die Union alleine regiert(!)
    Schnellschüsse helfen nicht.

    Und das kann nur überparteilich geschehen, selbstverständlich. Aber dazu braucht es Politiker/innen, die nicht nur ich-ich-ich und wir-unserePartei-wir denken, sondern vor allem SOZIAL, soziale Politik FÜR DAS VOLK.

    Am nächsten drann an diesem Gedanke ist die LINKE, aber die liebäugeln zu sehr mit Putin. Würden sie das etwas zurückdrehen, wären sie eine gute Antwort. Zumal Gysi nun außenpolitischer Sprecher ist/werden soll.
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#29 Ach jaAnonym
  • 06.05.2020, 14:53h
  • Antwort auf #28 von Nk231
  • Nichts von dem was Du da in die Welt setzt entspricht meiner Intention, außer das ich die Union gerne aus der Regierung entfernt sähe.
    Was für unserereins zu tun ist habe ich in dem mehrfach erwähnten Kommentar beschrieben.
    Ich führe keine scheinheilige Kommunikation.
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#30 Ach jaAnonym
  • 06.05.2020, 14:56h
  • Antwort auf #28 von Nk231
  • "Aber dazu braucht es Politiker/innen, die nicht nur ich-ich-ich und wir-unserePartei-wir denken, sondern vor allem SOZIAL, soziale Politik FÜR DAS VOLK. "

    ja und möchtest Du Dir diese Politiker backen , oder wo kommen die plötzlich her.
    Hefe und Mehl gibt es ja mittlerweile wieder.
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