Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=36069
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Bundestag beschließt Teilverbot von "Konversionstherapien"


#2 Nk231Anonym
  • 07.05.2020, 20:37h
  • Antwort auf #1 von Nk231
  • Meine Freude ist nur zur Hälfte vorhanden. Einerseits riesig, weil es das Gesetz gibt, andererseits ist es ein Unding, wegen dem begrenzten Schutzalter und weil das Gesetz gefährliche Lücken hat(!)
    Es wird weiter ein Kampf sein, Verbesserungen zu schaffen, anstatt man einfach Nägel mit Köpfen macht.

    Fazit: #nomoreUnion
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#3 PeerAnonym
  • 07.05.2020, 20:59h
  • CDU, CSU, SPD und FDP sollten sich was schämen, dass sie nur einen Teil der Opfer schützen, obwohl die Schädlichkeit für alle Altersgruppen wissenschaftlich belegt ist.

    Außerdem wird die Altersgrenze dazu führen, dass der Druck auf Minderjährige jetzt sogar noch größer wird als vorher, damit sie auch bei Erreichen der Altersgrenze "freiwillig" diesen Scharlatanen in die Arme rennen.

    Pfui CDU.
    Pfui CSU.
    Pfui SPD.
    Pfui FDP.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Nk231Anonym
  • 07.05.2020, 21:06h
  • Und gleich morgen geht der Kampf für Verbesserungen weiter - von wegen das hätte sich nun erledigt. Nein!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Carsten ACAnonym
  • 07.05.2020, 21:58h
  • Die SPD hatte in ihrem ursprünglichen Gesetzentwurf ein Verbot für alle Altersgruppen gefordert.

    Aber wieder mal ist die SPD auf ganzer Linie vor der Union eingeknickt.

    Wie sagten die neuen SPD-Vorsitzenden: "Ein Weiter so wird es mit uns nicht geben. Wir machen den Fortbestand der Koalition von Zugeständnissen der Union abhängig."

    Wann will die SPD denn mal hart bleiben, wenn nicht bei etwas, wo es um die Gesundheit und das Leben von Menschen geht?

    Wer hat uns verraten?
    Sozialdemokraten.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Nk231Anonym
#7 PerversAnonym
  • 07.05.2020, 22:08h
  • Alle neutralen Experten bis hin zur Weltgesundheitsorganisation warnen vor den massiven Gefahren dieser Gehirnwäsche, die schwerste Schäden verursacht und bis zum Tod führen kann. Und fordern deshalb ein komplettes Verbot ohne Ausnahmen. (Und übrigens belastet das durch die Schäden auch die Gesundheitssysteme und die anderen Sozialkassen.)

    Aber Union und SPD ignorieren wieder mal wissenschaftliche Fakten und die Warnungen und Forderungen von Fachleuten, um lieber Marionetten für religiöse Fundamentalisten zu sein.

    Parteien, die das gesundheitliche Wohl ihrer Bürger dermaßen mit Füßen treten und den Willen des Souveräns missachten, sollten kein Land regieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Dumme AusredenAnonym
  • 07.05.2020, 23:46h
  • Und dann diese fadenscheinigen Ausreden, man könne Erwachsenen nicht verbieten, sich selbst zu schaden.

    Erstens geht auch bei Erwachsenen, die sich solchen Machenschaften unterziehen, vorher jahrelange Indoktrinierung und Eintrichtern von Schuldgefühlen, Selbstverachtung und Selbsthass voraus.

    Und zweitens müsste man dann mit derselben Begründung auch z.B. Sterbehilfe und Drogenkonsum bei Erwachsenen legalisieren. Für beides gibt es deutlich bessere Argumente als für diese Homo-"Heiler".

    Aber während z.B. bei Drogenkonsum niemand von mündigen Erwachsenen redet, die selbst wissen müssen, was sie tun, wird das hier als faule Ausrede benutzt.

    Das zeigt nur wieder mal die Verlogenheit solcher Politiker, die uns für dumm verkaufen wollen.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 SchuldigAnonym
  • 08.05.2020, 00:30h
  • Jede Partei und jeder Politiker, die nur einen Teil der Opfer schützen, machen sich mitschuldig und haben Blut an ihren Händen.

    Und jeder, der solche Parteien wählt, in ihnen Mitglied ist, an sie spendet, o.ä. hat ebenfalls Blut an den Händen.

    Hier geht es um Menschenleben.
    Um MENSCHENLEBEN.

    Das werden wir niemals vergessen und niemals verzeihen.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 KerzmanProfil
  • 08.05.2020, 03:22hPrinceton
  • Meine mom berichtete mir mal, daß es, als sie in Schweden Medizin (Gynäkologie) studierte, eine vom Staat geförderte Kampagne gegeben hatte, die Bevölkerung darüber aufzuklären, daß Homosexualität keine Krankheit ist. Nun sind Schweden im großen Durchschnitt aufgeschlossen, lernbegierig und wissenschaftsglaubend, mit dem Ergebnis, daß es diese >Heilungsversuche< wenn überhaupt nur im Hinterzimmer (schlimm genug!) und gegen Bargeld gab, denn die staatliche Krankenversicherung zahlte keine feuchte Krone. Frage: wie kommt es, daß solche Dinge in Schweden erstaunlich problemlos über die Hürden gleiten (ohne erkennbaren Widerstand der [bis Januar 2000 Schwedischen Staatskirche, dann] Svenska Kyrkan; nicht zu vergessen: die damalige Bischöfin von Stockholm, Eva Brunne, war mit einer Pastorin verpartnert, jetzt womöglich mit ihr verheiratet)? Und daß in Deutschland und U.S.A. ein Heer unbelehrbarer Betonköpfe jeden auf wissenschaftliche Erkenntnisse beruhenden Fortschritt ausbremsen kann. Klar liegt es wohl an unzureichender Erziehung. Fehlender Empathie. Am Willen, sich die Manipulationshoheit über Minderheiten zu bewahren. Die Politik bewegt sich nicht, also liegt es an der community, Aufklärungsarbeit zu leisten, sonst geht die Scharlatanerie an über Achtzehnjährigen in Deutschland unverdrossen weiter.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 TimonAnonym
  • 08.05.2020, 09:58h
  • Ich weiß nicht, was mich mehr anwidert:

    Dass nur ein Teil der Opfer geschützt werden soll. Noch dazu sehr halbherzig.

    Oder dass die uns weismachen wollen, das ginge nicht anders und uns für so dumm halten, darauf reinzufallen.

    Es würde sehr wohl anders gehen, wenn man es nur wollte. Aber bei LGBTI-Themen ist immer alles ein Riesen-Problem, was in anderen Bereichen problemlos möglich ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 sdcasdcasdAnonym
  • 08.05.2020, 10:32h
  • "Eltern dürfen weiterhin ihre queeren Kinder zu "heilen" versuchen, allerdings nur, wenn sie dabei ihre Fürsorge- oder Erziehungspflicht nicht gröblich verletzen, so das Gesetz kryptisch. "

    Na das ist doch ganz klar. Jeder Versuch zu "heilen" ist IMHO eine grobe Verletzung der Fürsorgepflicht....
    Das ist meiner Meinung nach Körperverletzung
  • Antworten » | Direktlink »
#13 Ralph
  • 08.05.2020, 11:49h
  • Dieses Gesetz ist eine "Meisterleistung" wie ehedem das Lebenspartnerschaftsgesetz. Wie jenes festschrieb, wie und worin schwule und lesbische Paare legalerweise schlechtergestellt und benachteiligt werden dürfen, so schreibt dieses neue Gesetz fest, unter welchen Voraussetzungen legalerweise gefährliche Pseudotherapien durchgeführt werden dürfen. Im Ergebnis ist der Schaden beider Gesetze größer als der Nutzen. Vor allem wurde damals und wird heute Schwulen und Lesben (sowie jetzt aich trans- und zwischengeschlechtlichen Menschen) gesagt: So, jetzt haben wir was gemacht, also gebt endlich Ruhe! Am schlimmsten ist natürlich, dass der Gesetzgeber hier ausdrücklich etwas erlaubt, das in der vorangegangenen öffentlichen Diskussion von den Schöpfern des Gesetzentwurfs noch als menschenfeindlicher Unsinn verworfen wurde. Meine Bewertung: ein neuer Tiefpunkt in der Behandlung queerer Menschen in Deutschland.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 YannickAnonym
#15 Nk231Anonym
  • 08.05.2020, 14:54h
  • Antwort auf #14 von Yannick
  • Und es wird ihnen sogar gleich eine Ausrede mitgegeben, als Geschenk.
    Sie können behaupten, diese Maßnahme sei eine "Behandlung," keine "Therapie."
    Steht denn im Gesetz Behandlung/Maßnahme, oder "Therapie?"
    Es ist schließlich eine gefährliche "Heilung," die weder therapeutisch noch heilend ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#16 DuHastInternetAnonym
#17 TheDadProfil
#18 ColonelAnonym
#19 ColonelAnonym
  • 08.05.2020, 21:09h
  • Antwort auf #9 von Schuldig
  • Bei so ziemlich jeder politischen Entscheidung geht es um Menschenleben, mal auf die eine, mal auf die andere Weise. Ich für meinen Teil bin froh, in einer parlamentarischen Demokratie zu leben, in der strittige Fragen politisch ausgehandelt werden. Dabei kann es natürlich zu Kompromissen kommt, mit denen man nicht 100% zufrieden ist, das ist themenunabhängig ständig der Fall. Aber dann nimmt man besser die 70% und schaut, dass man die anderen 30% später irgendwann durchsetzen kann, bevor man hier histrionisch die ganz schweren Geschütze auffährt und das eigene Anliegen in der Bevölkerung diskreditiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#20 MickieAnonym
  • 08.05.2020, 21:17h
  • Ich habe mal eine amerikanische Doku gesehen, wo es um solche "Homo-Heilung" speziell für Erwachsene ging.

    Da wurde genau gezeigt, wie diese erwachsenen Menschen systematisch terrorisiert und gemobbt werden. Bis sie irgendwann alles tun, was man verlangt, nur um endlich Ruhe zu haben.

    Und dann in der Therapie werden sie dann endgültig gebrochen. Das sind danach willenlose Zombies.

    Und genau da sehen Union und SPD keinen Handlungsbedarf??

    Entweder sind die dumm und uninformiert. Oder sie ignorieren das bewusst und vorsätzlich. So oder so sollten solche Parteien kein Land regieren...
  • Antworten » | Direktlink »
#21 ursus
  • 08.05.2020, 23:02h
  • Antwort auf #18 von Colonel
  • "Drogenkonsum ist und war nicht strafbar, genauso wenig wie jede andere Form der Selbstschädigung."

    Wenn ich es richtig verstehe, fordert auch niemand, die Menschen zu bestrafen, die sich durch Pseudo-Therapien selbst schädigen wollen, sondern diejenigen, die ihnen diesen Schaden zufügen wollen. Da wäre der Vergleich mit dem Drogenhandel doch genau angemessen, oder?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#22 TheDadProfil
  • 09.05.2020, 11:10hHannover
  • Antwort auf #21 von ursus
  • ""Da wäre der Vergleich mit dem Drogenhandel doch genau angemessen, oder?""..

    Jepp..
    Doch dann muß man auch "Drogen-Handel" und "Sterbe-Helfende" schreiben, wenn man es als Argument einbeziehen will, und sich nicht auf den Konsum werfen, um nicht mehr als seine eigene Auffassung dazu Ausdruck zu verleihen..

    Ähnliches gilt dann auch für die Sterbe-Hilfe an sich..
    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zeigt auf worum es hier geht, man denkt sich geradezu Horror-Szenarien aus um eine "professionelle Sterbehilfe" als "gewerblich" zu markieren und damit vor allem zu diskreditieren, und vergisst dabei das es um Professionalität, und damit um einen Standard geht, den man als "Kunde" einfach erwarten kann, eben exakt so wie sich die Beziehung Arzt = Patient gestaltet, was auch nichts weiter als eine "gewerbliche" Beziehung ist..

    Denn diese Menschen die eine solche "Sterbe-Begleitung" nutzen haben einen Grund dazu..
    Ob wir den verstehen oder nachvollziehen können steht dabei nicht zur Debatte, denn es ist IHR Wunsch UND ihr Recht..

    Und da haben sie dann auch das Recht dazu die beste Begleitung zu erfahren, die es gibt..

    Wenn man das konsequent zu Ende denkt, dann muß diese Begleitung irgendwann sogar eine Leistung der GKV, oder irgendeiner anderen Solidarkasse werden, denn ebenso wie die Gesellschaft die Pflicht hat Menschen mit Erkrankungen solidarisch über solche Kassen Beiseite zu stehen, ergibt sich die Pflicht der Gesellschaft Menschen ein selbstbestimmtes und Würdevolles Sterben zu ermöglichen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »

» zurück zum Artikel