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Kommentare zu:
Lob und Kritik für deutsches "Homoheiler"-Verbot


#1 YannickAnonym
  • 08.05.2020, 14:17h
  • >>>>> Uneinigkeit darüber, ob das Gesetz "ungenügend" ist oder ob man den Champagner auspacken soll. <<<<<

    Sind diejenigen, die den Champagner auspacken wollen alles SPD-Mitglieder?

    Da gibt es doch nichts zu diskutieren:
    ein Gesetz, das wissenschaftliche Fakten und die Forderungen aller Experten ignoriert, damit die Homohasser weiterhin an einem Teil ihrer Opfer ihre Gehirnwäsche-Menschenversuche machen können, ist mangelhaft.

    Nicht nur, dass nur ein Teil der Opfer geschützt wird, sondern für die anderen wird erstmalig legalisiert, was vorher rechtliche Grauzone war.

    Und worauf schon öfters hingewiesen wurde:
    der Schutz Minderjähriger ist eh schon löchrig, aber jetzt wird der Druck auf sie noch massiv zunehmen, damit sie dann bei Erreichen der Altersgrenze "freiwillig" in die Arme dieser Scharlatane rennen.
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#2 FaktenAnonym
  • 08.05.2020, 14:39h
  • Fakt ist und bleibt:

    1. Es wird nur ein Teil der Opfer geschützt.

    Obwohl wissenschaftlich belegt ist, dass diese Gehirnwäsche in allen Altersklassen schwerste psychische Schäden verursacht und bis zum Tod führen kann.

    2. Die SPD wollte ursprünglich ein Verbot für alle Alterstufen, ist aber wieder mal auf ganzer Linie und komplett vor der Union eingeknickt.

    So viel zu dem Märchen der neuen SPD-Vorsitzenden, es dürfe "kein Weiter so" geben.

    Wann will die SPD denn mal hart bleiben, wenn nicht bei Leben und Gesundheit von Menschen?
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#3 YannickAnonym
  • 08.05.2020, 14:43h
  • "Eltern dürfen weiterhin ihre queeren Kinder zu "heilen" versuchen, allerdings nur, wenn sie dabei ihre Fürsorge- oder Erziehungspflicht nicht gröblich verletzen, so das Gesetz kryptisch. "

    Mit anderen Worten:
    das Gesetz lässt "Homo-Heilung" an allen zu - auch an Kindern.

    Da wird dann einfach gesagt, die Eltern hätten ohne böse Absicht, nach "bestem Glauben" gehandelt und schon ist das straffrei.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 08.05.2020, 14:45h
  • Die BILD-Zeitung schreibt:
    "So blamierte sich der LSVD in der Diskussion."

    Also mal ganz abgesehen, dass da in bester BILD-Manier Fehler und Halbwahrheiten verbreitet werden, kann man davon ausgehen, dass das genaue Gegenteil der Fall ist.

    Wenn die BILD von einem Gesetz begeistert ist und Kritik nicht versteht, ist das der beste Beleg dafür, dass da irgendwas ganz gehörig schief ist und dass man ganz genau hinsehen sollte.
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#5 Julian SAnonym
  • 08.05.2020, 15:12h
  • Dass selbst die ILGA, Pinknews, etc. darauf reinfallen, ist peinlich:
    die behaupten, das sei für Minderjährige jetzt komplett verboten.

    Das ist aber NICHT der Fall.

    Außerdem blenden die komplett aus, dass selbst ohne konkrete "Therapie" der Druck auf Minderjährige noch steigen wird, damit sie dann auch wirklich bei Erreichen der Altersgrenze zu solchen Quacksalbern rennen.
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#6 VerarscheAnonym
  • 08.05.2020, 15:32h
  • Es ist schon schlimm genug, dass nur ein Teil der Opfer geschützt werden soll - noch dazu sehr halbherzig.

    Dass die uns dann aber auch noch für dumm verkaufen wollen und behaupten, man könne Erwachsenen nicht verbieten, dass sie sich selbst schaden, macht mich richtig wütend.

    Halten die uns wirklich für komplett verblödet?

    Erstens geht auch bei Erwachsenen, die sich sowas unterziehen jahrelange Indoktrination voraus, wo ihnen Schuldgefühle, Selbsthass und Selbstverachtung eingetrichtert werden.

    Und zweitens kann man das bei Themen wie Sterbehilfe, Drogenkonsum, etc. alles, was hier plötzlich nicht möglich sein soll.

    Dann müsste man doch z.B. auch Drogen freigeben und legale Verkaufsmöglichkeiten schaffen mit dem Verweis, dass man als Erwachsene selbst wissen müsse, was man sich antut. Würde in dem Fall auch die ganze Beschaffungskriminalität, Drogenhandel, gepanschte Drogen, etc. verhindern.

    Aber nein, da kann man plötzlich auch Erwachsenen Dinge verbieten. Nur bei der Sicherheit und Gesundheit von LGBTI ist sowas immer ein riesiges Problem.

    Und dann meinen die auch noch, wir würden darauf reinfallen...
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#7 So ist die SPDAnonym
  • 08.05.2020, 15:38h
  • Antwort auf #2 von Fakten
  • Du hast doch hoffentlich nichts anderes von der SPD erwartet.

    Die letzten echten Sozialdemokraten haben die SPD doch spätestens unter Gerhard Schröder, Peer Steinbrück, Wolfgang Clement & Co verlassen.

    Das ist lange nicht mehr die Partei eines Willy Brandt, einer Regine Hildebrandt, eines Ottmar Schreiner oder eines Oskar Lafontaine (der ja nicht ohne Grund zur Linkspartei gewechselt ist).

    Die SPD hat sich doch als eigenständige Partei komplett aufgegeben und ist nur noch Anhängsel der Union.

    Klar muss man in einer Koalition Kompromisse machen. Aber Kompromiss bedeutet, dass man sich irgendwo in der Mitte trifft und nicht, dass man alle Forderungen komplett aufgibt und nur noch durchwinkt, was die Union vorsetzt.

    Wer SPD wählt, wählt 100% Union pur.

    Wer hat uns verraten?
    Sozialdemokraten.

    Ich hoffe nur, dass es diesmal die LGBTI-Wähler nicht vergessen...
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#8 LinusAnonym
  • 08.05.2020, 15:56h
  • Die religiösen Fundamentalisten haben die Union fest im Griff.

    Und die Union hat die SPD fest im Griff.

    Eine Regierung, die das Wohl ihrer Bürger zum Spielball parteitaktischer Interessen macht, sollte schnellstmöglich durch eine andere Regierung ersetzt werden.

    Hier geht es nämlich nicht darum, irgendwelche Kompromisse zwischen legitimen Positionen zu finden, sondern hier geht es ganz einfach nur darum, unschuldige Menschen vor den Machenschaften religiöser Fanatiker zu schützen.
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#9 Nk231Anonym
  • 08.05.2020, 17:24h
  • Antwort auf #8 von Linus
  • Erst informieren, dann schreiben.
    Mittlerweile ist es so, dass Lobbyisten und paar ganz Reiche die Union im Griff haben. Und die Union wiederum freut sich auf die Kohle und verstreut es für Profithaie oder private Interessenten. Ne Maschine, die schon gut funktioniert und an der Bevölkerung vorbei geht.
    Die religiösen Fundis sind oftmals Nachplapperer, die das sagen, für was sie Spenden erhalten.
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#10 PeerAnonym
  • 08.05.2020, 17:31h
  • Antwort auf #9 von Nk231
  • Hier war die Union aber Marionette der religiösen Fundamentlisten, die möglichst viele Ausnahmen wollten und nicht irgendwelcher Unternehmen o.ä., die sich teilweise selbst dagegen gestellt haben.

    Übrigens schadet das ja auch der Wirtschaft, weil solche Gehirnwäsche Folgeerkrankungen nach sich zieht, die nicht nur das Gesundheitssystem belasten, sondern durch Krankheitsausfälle, dauerhafte Arbeitsunfähigkeit, etc. auch die anderen Sozialkassen. Und das alles ganz ohne Grund.
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#11 Nk231Anonym
  • 08.05.2020, 18:22h
  • Antwort auf #10 von Peer
  • "Hier war die Union aber Marionette."

    Wieso aber? Meine Erklärung ist doch genau das.
    Inwiefern ist das ein Widerspruch zu dem, was ich mit Union und Lobbyisten geschrieben habe? Das war doch genau DAS. Wenn Lobbyisten die Union im Griff haben, ist die Union eine Marionette, oder was sonst?
    Das Problem ist aber, dass sie sowohl Marionette als auch Handelnde sind. Es ist ein negativer Kreislauf entstanden, den sie selbst nicht mehr stoppen können. Wollen sie auch nicht.

    Ansonsten ja, stimmt.
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#12 PeerAnonym
#13 Nk231Anonym
  • 08.05.2020, 20:58h
  • Antwort auf #12 von Peer
  • :'-D Streiten wir nicht über "wer hat was gesagt." Die Antwort auf Linus war als Erweiterung geschrieben. Ich ergänzte den Lobbyismus und wie die religiösen Kappen von bestimmten Personen unterstützt werden und wie Spenden als Einfluss dienen. Das ist zwar nicht überall der Fall, gibt es aber.
    Manchmal sind es auch bestimmte Kappen selbst, die Blödsinn schreiben oder sagen.
    Auch da kann es gesetzliche Regelungen geben, denn sie veröffentlichen ihren Stuss.

    Also der Schutz vor Diskriminierung und Homophobie und Transphobie ist äußerst wichtig.
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#14 MickieAnonym
  • 08.05.2020, 21:16h
  • Ich habe mal eine amerikanische Doku gesehen, wo es um solche "Homo-Heilung" speziell für Erwachsene ging.

    Da wurde genau gezeigt, wie diese erwachsenen Menschen systematisch terrorisiert und gemobbt werden. Bis sie irgendwann alles tun, was man verlangt, nur um endlich Ruhe zu haben.

    Und dann in der Therapie werden sie dann endgültig gebrochen. Das sind danach willenlose Zombies.

    Und genau da sehen Union und SPD keinen Handlungsbedarf??

    Entweder sind die dumm und uninformiert. Oder sie ignorieren das bewusst und vorsätzlich. So oder so sollten solche Parteien kein Land regieren...
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#15 Homonklin_NZAnonym
  • 09.05.2020, 01:36h
  • Antwort auf #14 von Mickie
  • Ich nehme mal an, "die" wissen das haargenau und sehr präzise, würden aber für jeden solchen Erfahrungsbericht wenigstens einen der angeblich erfolgreich zu einem Heterosexuellen gestriegelten Ex-Gay ins Feld führen, der scheuinbar glückselig mit irgend einer Ische zusammen lebt, nur, damit sie die Berichte derer von den Horror-Gehirnwäsche-Camps aufwägen können-
    Da kommen dann solche Figuren wie der Typ, der immer mal mit dieser CitizenGO-Clique unterwegs ist, angeblich "geheilt" und diverse Plakatgrinsen der Ex-Gay-Bewegung und Ähnlichen, nie was ohne christlich auf der Flagge.

    Letztlich ist das Kalkül, die dienen sich den Knilchen an, die sich ums Verrecken festkrallen wollen. Der Rest ist Aufgeben, weil sie merken, die Menschen sind emanzipiert genug, um ihnen auf die religioten Griffel zu geben. Sie können eben doch nicht mehr restlos alles bringen!
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#16 Still_IthEhemaliges Profil
  • 09.05.2020, 08:13h
  • Jo, also von der Privatbekanntschaft bis hin zu "nachfragenden" Gutachter*innen, die ihrer Pflicht nachkommen, trans* zu sein erstmal als Spinnerei zu betrachten, bis zur Umerziehung über u.a. systematisches Deadnaming und öffentliches Misgendern auf der Psychiatrie, in der ich mir für meine Suizidalität damals Hilfe erhofft hatte, wär damit praktisch alles weiterhin erlaubt.

    Ganz großes Kino.
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#17 Still_IthEhemaliges Profil
  • 09.05.2020, 08:32h
  • Aber wo ich jetzt die AfD-Stellungnahmen gerade nochmal sehe, weiß ich wenigstens, wo die Emma ihre Formulierungen her hat, von wegen Trans*-Heiler*innen schützen ^^
    (bei ihnen natürlich ohne Gendersternchen und stattdessen mit Binnen-I, Intersexuelle können sich schließlich einfach mal entscheiden, in welche Richtung sie sich zwangsoperieren lassen, und sonstiges Nonbinäres gibt's gar nicht).

    www.emma.de/artikel/trans-das-gesetz-ist-ein-desaster-337751

    Wobei, vielleicht isses auch umgekehrt. Die Emma ist schon dermaßen lange dabei, Trans*-Heilung zu empfehlen, da ist schon beinahe eher davon auszugehen, dass die AfD sich von denen die Argumentation abschaut. Von den Profis lernen lohnt sich: Niemand hasst Transpersonen so sehr wie eine gewisse Sorte Feministinnen.
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#18 Anonyma
#19 TheDadProfil
  • 09.05.2020, 10:51hHannover
  • Antwort auf #18 von Anonyma
  • Die "Emma" arbeitet bestenfalls journalistisch, berichtet und informiert damit über Bestehendes..

    Ob sie dabei einen guten Job macht hängt signifikant von den zugänglichen Quellen ab, und der Bereitschaft diese Quellen dann auch zu nutzen..

    Die "AFD" arbeitet nicht..
    Sie agitiert politisch..

    Damit ist es überflüssig hier beide in den gleichen Topf zu werfen, und dabei außer Acht zu lassen wie man über das zugängig machen von seriösen Quellen auch die Arbeit der "Emma" verändern könnte, wenn man denn nur wollte..
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#20 Anonyma
  • 09.05.2020, 11:53h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • "Damit ist es überflüssig hier beide in den gleichen Topf zu werfen, und dabei außer Acht zu lassen wie man über das zugängig machen von seriösen Quellen auch die Arbeit der "Emma" verändern könnte, wenn man denn nur wollte.."

    Man könnte das Problem auch einfach ganz grundsätzlich angehen und sich endlich mal wirklich von der Sexualpsychiatrie emanzipieren. Das hätte einen deutlich nachhaltigeren Effekt als ein weiteres Herumdoktern an den Symptomen, was ein Bewerfen irgendwelcher Käseblätter mit "seriösen Quellen" letztlich wäre. Leider scheint das aber ein Schritt zu sein, der hier in Deutschland völlig undenkbar ist, denn wie wir erst gestern hier auf queer.de lernen durften [1], arbeitet man eifrig daran, die sexualpsychiatrische "Versorgung" von trans Menschen über telemedizinische "Angebote" flächendeckend auszubauen. An der Stelle könnte man dann auch einfach mal die Frage stellen, wer von diesem ganzen psychosozialen Kasperletheater eigentlich am meisten profitiert und ob hier nicht vielleicht das Angebot über einen Zwang die Nachfrage bestimmt...

    Aber hey, das Wetter ist viel zu schön, um noch weiter über diesen ganzen Blödsinn zu diskutieren. Ich mag mich jetzt viel lieber mit 'nem doppelten Espresso auf meinem Balkon in die Sonne setzen und chillige Musik hören [2]... :-)

    [1]
    www.queer.de/detail.php?article_id=36072

    [2]
    www.youtube.com/watch?v=om3MKkdaPMs
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#21 TheDadProfil
  • 09.05.2020, 12:59hHannover
  • Antwort auf #20 von Anonyma
  • ""Man könnte das Problem auch einfach ganz grundsätzlich angehen und sich endlich mal wirklich von der Sexualpsychiatrie emanzipieren.
    Das hätte einen deutlich nachhaltigeren Effekt als ein weiteres Herumdoktern an den Symptomen, was ein Bewerfen irgendwelcher Käseblätter mit "seriösen Quellen" letztlich wäre.""..

    Was hätte Ersteres mit dem Vorwurf an die "Emma" zu tun ?
    Und was änderte das an den verbreiteten falschen Informationen, die sich weiterhin in der Bevölkerung festsetzen ?

    Wenn man dem Bezug nehmen der "Emma" auf diese "Sexualpsychiatrie" kritisch oder ablehnend gegenüber steht, dann kann man darauf verzichten die "Emma" zu lesen, oder ihr aber andere Quellen zugängig machen..

    Andere werden das weiterhin lesen, da hilft die eigene Ignoranz nichts..

    Nun hätte die Bildung von Kompetenz innerhalb der Redaktion der "Emma" natürlich wieder mit "eigenem Engagement" und dem damit verbundenem "Bildungsauftrag an die Bevölkerung" zu tun hat, welchen man nicht übernehmen will, denn die Gesellschaft hat ja Kraft eigenen Aussagen hier den Auftrag sich "gefälligst selber zu bilden"..

    Was dann dabei herauskommt wenn man diese Bildung einer Art "mach-gefälligst-selbst-auftrag" überläßt kann man dann an der "Emma" sehen, denn entweder hat sie keine anderen, und damit besseren Quellen zur Verfügung gehabt, oder sie folgt den Ägiden derjenigen, die am lautesten auf dem Feld arbeiten, und bläst damit dann vermeintlich in das gleiche Horn..

    Was dann den Vorwurf betrifft..
    Weiß die "Emma" tatsächlich wem sie da das Wort geredet hat ?
    Oder ist sie nur den Scharlatanen anheim gefallen, denen man bereitwillig die Deutungshoheit überlassen hat ?

    Man kann sich jetzt natürlich hinstellen und das "ganz große Ziel" verfolgen, und die Abwendung von dieser "Sexualpsychiatrie" verfolgen, denn dann muß ja auch irgendwann mal die "Emma" einsehen falsch gelegen zu haben..

    Man kann sich aber auch an solchen "Einzel- oder Zwischenzielen" abarbeiten, und die "Emma" direkt bilden, und sie dann damit in die eigene Arbeit mit einbinden (!) was wahrscheinlich wegen der Reichweite der "Emma" (als Käseblatt für die emanzipierte Frau und einige Männer) weit mehr Bildung in die Bevölkerung bringt, als sich darauf zu fokussieren das Bildung irgendwann mal von allein vom Himmel herabfällt..

    ""Leider scheint das aber ein Schritt zu sein, der hier in Deutschland völlig undenkbar ist, denn wie wir erst gestern hier auf queer.de lernen durften [1], arbeitet man eifrig daran, die sexualpsychiatrische "Versorgung" von trans Menschen über telemedizinische "Angebote" flächendeckend auszubauen.""..

    Natürlich..
    Denn "Corona" macht möglich was schon seit Jahren in der Pipeline steht, und man hat die Zeit verstreichen lassen, anstatt daran zu arbeiten das Problem breit an die Bevölkerung zu informieren..
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#22 Anonyma
  • 09.05.2020, 15:04h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • Nur ganz kurz, bevor ich von Espresso auf Cappuccino umsteige:

    "Was hätte Ersteres mit dem Vorwurf an die "Emma" zu tun ?"

    Du, ich mache der Emma gar keinen Vorwurf. Mich freut dieser Artikel in der Emma sogar, denn das Geheule von Herrn Korte über den Verlust seiner Omnipotenz ist schlicht unbezahlbar... (Aber er wird sicher 'nen guten Therapeuten haben, der ihm bei der Verarbeitung dieses Kastrationstraumas helfen wird.)

    "Und was änderte das an den verbreiteten falschen Informationen, die sich weiterhin in der Bevölkerung festsetzen ?"

    Was könnte besser sein als das (endgültige) Versiegen der Quelle solcher "Informationen"? Welche "Informationen" über "Trans" könnte die Sexualpsychiatrie noch verbreiten, wenn sie gar keinen Zugriff mehr auf trans Menschen hätte? Der Artikel in der Emma sagt ja auch, dass immer mehr Sexualpsychiater*Innen das Interesse am Thema "Trans" verlieren, wenn sie uns jetzt nicht mehr "heilen" dürfen. Vielleicht sollte man mal versuchen, daraus eine Epidemie mit exponentiellem Wachstum zu machen? Dann wäre schon sehr bald Ruhe im Karton...

    "Natürlich..
    Denn "Corona" macht möglich was schon seit Jahren in der Pipeline steht, und man hat die Zeit verstreichen lassen, [...]"

    So ist es. Und auf die, die genau davor gewarnt haben, wollte man nicht hören.

    Und damit verabschiede ich mich wieder auf meinen sonnigen Balkon, sonst wird aus meinem Cappuccino noch kalter Kaffee.
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#23 trans naysayerAnonym
  • 09.05.2020, 16:17h
  • Ah verstehe. Eine Zeitschrift namens "Emma" begründet das Vorenthalten vom Grundrecht auf Selbstbestimmung für trans Menschen am Beispiel von ein paar Lesben, die sich in ihrer Identität "geirrt" haben. Es geht also im Kern um die Aussage, trans Menschen ihre Rechte vorzuenthalten, um andere zu schützen, die nicht wissen, wer sie sind.

    Eine interessante Rechtsauslegung, auf die ich hier nicht weiter eingehe.

    Wir sind also beim Thema "Selbst-Kompetenz".

    Wieso die Autorin des Artikels in der Emma jedoch auf die Idee kommt, dass ausgerechnet eine Intervention der deutschen Sexualmedizin geeignet wäre das zu verhindern, ist dann wohl das Geheimnis der Autorin.

    Da fällt mir doch glatt ein Zitat von Sophinette Becker ein, über die der lustige Jan Feddersen in seinem Nachruf in der taz schreibt...

    "Sie beriet in ihren Sprechstunden Menschen, die sich als im falschen Geschlecht lebend zeigten fand für sie jede Anteilnahme und sagte zugleich auch, dass die Leiden der Patient:innen, die sich in ihren Geschichten zeigen, unbedingt auch der Nachfrage bedürfen: Steckt etwa hinter dem Wunsch eines Zwölfjährigen, ein weiblicher Mensch zu werden, nicht die unbewusste Absicht, sich das quälende Coming-out zum schwulen Mann zu ersparen, um die Eltern nicht zu verärgern?"

    Wobei Jan Feddersen in seiner kindlichen Einfalt die Erklärung schuldig bleibt, wie er zu dem Schluss kommt, dass trans Menschen automatisch immer homosexuell sind. Aber das ist nur eine unbedeutend nebensächlichliche Kleinigkeit, auf die ich hier auch nicht eingehen mag...

    Ich zitiere hier mal Sophinette Becker, die grosse graue Eminenz der deutschen Sexualmedizin:

    "Ich kenne durchaus Patienten, wo ich eine Idee habe, woher das vielleicht kommen konnte. Wo ich mir aber sage: Das ist ein Ausweg, mit dem sie leben konnen. Beispiel: Fruher hat man gesagt, wenn eine biologische Frau mit transsexuellem Wunsch einen sexuellen Missbrauch in der Kindheit erlebt hat, dann muss man den bearbeiten und dann ist sie nicht mehr transsexuell. Ich kann sagen, ich hatte eine Reihe schwerst missbrauchter Frauen, mit Gewalt und sexuellem Missbrauch und Vernachlassigung, also der schlimmsten Trias, die es gibt, fur die der transsexuelle Weg tatsachlich ein Ausweg aus dem Nichtbewaltigbaren war. Wo sie eine andere, bessere Identitat entwickeln konnten."

    Wenn man in Deutschland wüsste, wie viele "trans Menschen" gar keine sind - die aber von der Sexualmedizin GENAU DORTHIN GEDRÄNGT werden.

    Leute wie Sophinette Becker (möge sie als ihr eigenes Konstrukt - als "Transidente*r wiedergeboren werden!) haben in Deutschland genau jene erst zu "Transidenten" gemacht, die sie ursprünglich durch ihre "Differentialdiagnosen" eigentlich von "Transitionen" abhalten wollten.

    Und die Autorin des Emma-Artikels kommt jetzt wie genau noch mal zu dem Schluss, dass die Sexualmedizin Lesben vor sich selbst beschützen kann-?

    Letztens schrieb mir eine deutsche Freundin ganz zynisch-bösartig zum "Gesetz zum Verbot von Konversions-Therapien":

    "They get what they deserve. Und ganz ehrlich: Ich bin froh, dass dieses Gesetz jetzt so beschlossen worden ist, denn ein weiter führender Schutz hätte in Anbetracht der in diesem Land grassierenden "Kompetenz" vermutlich speziell für die somatische Behandlung von trans Menschen die Büchse der Pandora geöffnet, die von unseren "kompetenten" Community-Vertretern niemand jemals wieder zu bekommen hätte."

    Gemeint ist hier die SELBST-KOMPETENZ, über die Menschen, die für sich SELBST-BESTIMMUNG einfordern, dann auch verfügen sollten. (sic)

    Offensichtlich sind auch Autorinnen der Emma der festen Überzeugung, dass niemand in Deutschland über eben jene Selbst-Kompetenz verfügt. Auch sie selbst nicht. - Auch Lesben nicht.

    Deutschland - die durch-medikalisierte Republik.

    ...ist wohl tatsächlich besser so.
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#24 TheDadProfil
  • 09.05.2020, 20:00hHannover
  • Antwort auf #22 von Anonyma
  • "" "Und was änderte das an den verbreiteten falschen Informationen, die sich weiterhin in der Bevölkerung festsetzen ?"

    Was könnte besser sein als das (endgültige) Versiegen der Quelle solcher "Informationen"? Welche "Informationen" über "Trans" könnte die Sexualpsychiatrie noch verbreiten, wenn sie gar keinen Zugriff mehr auf trans Menschen hätte?""..

    Offenbar war das missverständlich formuliert..

    Und was änderte das Ignorieren einer Zeitschrift wie der "Emma", weil man sie der Idee
    "mach-gefälligst-selbst-auftrag"
    überläßt ?

    Also..

    ""Was könnte besser sein als das (endgültige) Versiegen der Quelle solcher "Informationen"?""..

    Welche nicht versiegen wird so lange man solche Quellen auf solche Zeitschriften treffen läßt, ohne dabei korrigierend einzugreifen..

    ""Der Artikel in der Emma sagt ja auch, dass immer mehr Sexualpsychiater*Innen das Interesse am Thema "Trans" verlieren, wenn sie uns jetzt nicht mehr "heilen" dürfen.""..

    Woraus ergäbe sich denn dieser Ansatz ?
    Etwa aus dem unzureichenden "Konversions-Verbot-Gesetz" ?
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#25 Anonyma
  • 10.05.2020, 20:02h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • "Offenbar war das missverständlich formuliert.."

    Keine Sorge, ich habe Dich durchaus verstanden. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich auf Deinen "Diskussionswunsch" auch eingehe. Die Emma ist in meinen Augen ein (ich borge mir an dieser Stelle mal ein paar Worte aus dem Emma-Artikel) in Teilen fanatisiertes und ideologisiertes Käseblatt, das einfach der Mühe nicht wert ist. Von mir aus kann die gesamte Emma-Redaktion wegen des Verbots von Konversionstherapien hysterisch im Kreis hopsen und mantraartig den lieben Onkel Doktor Korte anbeten. I. Don't. Care.

    "Woraus ergäbe sich denn dieser Ansatz ?
    Etwa aus dem unzureichenden "Konversions-Verbot-Gesetz" ?"

    Warum nicht? Auch unzureichende Werkzeuge lassen sich manchmal recht effektiv nutzen...
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#26 TheDadProfil
  • 11.05.2020, 08:48hHannover
  • Antwort auf #25 von Anonyma
  • """Woraus ergäbe sich denn dieser Ansatz ?
    Etwa aus dem unzureichenden "Konversions-Verbot-Gesetz" ?"

    Warum nicht? Auch unzureichende Werkzeuge lassen sich manchmal recht effektiv nutzen...""..

    Du verstehst offenbar Deine eigenen Aussagen nicht, denn wie könnte eine Redaktion bei einem "Käseblatt" darum "weinen" Trans*-Menschen NICHT mehr "heilen" zu dürfen, wenn doch das unzureichende "Anti-Konversionstherapie-Gesetz" ein solches Verbot der "Heilung" an Trans*-Menschen gar nicht enthält ?

    So spränge die Redaktion also nicht "hysterisch im Kreis" weil hier ein Verbot beklagend, sondern weil sie auch weiterhin
    ""den lieben Onkel Doktor Korte anbeten""
    könnten, der immer noch völlig falsche Informationen über "Käseblätter" an die Bevölkerung weiterreicht..

    Und die eigenen Aktivist*innen immer noch nichts dagegen unternehmen, weil sie denken, sie könnten das so lange bestehen lassen bis sich eines Tages durch irgendeinen Zaubertrick vielleicht dann mal das richtige Wissen in der Bevölkerung durchsetzt..
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#27 Anonyma
  • 11.05.2020, 11:30h
  • Antwort auf #26 von TheDad
  • "Du verstehst offenbar Deine eigenen Aussagen nicht, denn wie könnte eine Redaktion bei einem "Käseblatt" darum "weinen" Trans*-Menschen NICHT mehr "heilen" zu dürfen, wenn doch das unzureichende "Anti-Konversionstherapie-Gesetz" ein solches Verbot der "Heilung" an Trans*-Menschen gar nicht enthält ?"

    Sage mal, Herzelchen... Hast Du eigentlich eine Vorstellung davon, wie unglaublich enervierend und frustrierend es ist, dass Du hier in Diskussionen (nicht nur) zum Thema "Trans" immer wieder den "dicken Maxe" machst, ohne auch nur die leiseste Ahnung vom diskutierten Sachverhalt zu haben? Hast Du das nun beschlossene Gesetz mal gelesen? Hast Du den Emma-Artikel gelesen? Hast Du verstanden, wer Alexander Korte ist und was er tut? Offensichtlich nicht... Denn wenn Du das getan hättest, dann wüsstest Du, dass:

    a) das nun beschlossene Gesetz Konversionsbehandlungen an minderjährigen trans Menschen verbietet.

    b) Alexander Korte ein Kinder- und Jugendpsychiater ist, der bislang genau diese Konversionsbehandlungen an minderjährigen trans Menschen durchgeführt hat (er nennt das euphemistisch "Versöhnung mit dem Geburtsgeschlecht").

    c) Alexander Korte sich jetzt mit freundlicher Unterstützung der Emma öffentlich darüber beklagt, dass das, was er bislang praktiziert hat, mit dem neuen Gesetz nun verboten ist.

    Wohl wissend, dass diese erneute Bitte an Dir abperlen wird wie ein Wassertropfen an einer Teflonpfanne (welchselbige man Dir manchmal gerne metaphorisch über die Rübe ziehen möchte...): Versuche doch bitte in Zukunft wenigstens mal, die diskutierten Themen anhand der vorhandenen Informationen zumindest so weit zu verstehen, dass man nicht immer wieder bei den Blümchen und den Bienchen anfangen muss.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »

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