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"Queer Short Film Fund" ausgeschrieben

Berlins queeres Filmfestival "Xposed" fällt wegen Corona aus. Dennoch unterstützen die Macher*innen auch dieses Jahr eine Kurzfilmproduktion. Verlangt werden neue Sichtweisen auf queere Themen.


Unterstützung für einen queeren Kurzfilm: Das Gewinner-Projekt erhält u.a. einen Geldpreis von 1.500 Euro sowie einen Gutschein für Drehequipment über 2.000 Euro (Bild: jakobowens1 / unsplash)
  • 11. Mai 2020, 03:50h, noch kein Kommentar

Aufgrund der Coronakrise wird Berlins queeres Filmfestival "Xposed" erst wieder im Jahr 2021 stattfinden. Laut einer Mitteilung vom Freitag haben sich die Festival-Direktor*innen Merle Groneweg und Bartholomew Sammut dagegen entschieden, die ursprünglich für den Mai geplante 15. Festival-Ausgabe noch in diesem Jahr nachzuholen. Geplant seien allerdings "zahlreiche Gastprogramme bei befreundeten Festivals im Herbst".

Dem Anspruch, queere Filme und Filmemacher*innen zu fördern, bleibt "Xposed" aber auch in schwierigen Zeiten treu: Auch dieses Jahr wird deshalb der "Queer Short Film Fund" ausgerufen – und zwar erstmals unabhängig von dem Festival. Ab sofort und noch bis zum 28. August können sich Filmemacher*innen mit ihren Drehbüchern und Konzepten bewerben.

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Fünf Projekte werden für einen Pitch ausgewählt

Die eingereichten Projekte sollen "Sichtweisen auf queere Themen eröffnen, die über eingespielte LGBTQI-Repräsentationen des Mainstream-Nischenkinos hinausgehen", erklärten Groneweg und Sammut. Fünf Projekte – ob fiktionale, dokumentarische, animierte, experimentelle oder essayistische Formen mit einer maximalen Länge von zehn Minuten – werden für einen öffentlichen Pitch am 19. September ausgewählt. Sollten zu diesem Zeitpunkt keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden können, wird der Pitch digital stattfinden.

Eine eigens für den "Queer Short Film Fund" einberufene Jury wird das Gewinner-Projekt küren. Der Fund ist mit einem Geldpreis von 1.500 Euro prämiert sowie einem Gutschein für Drehequipment im Wert von 2.000 Euro. Darüber hinaus wird der Fund von einem Mentor*innenprogramm begleitet: Ein*e Branchenkenner*in berät den*die Gewinner*in in fünf Sitzungen von der Drehbuchentwicklung über die Produktionsphase bis hin zur Postproduktion.

Der "Queer Short Film Fund", anlässlich des zehnten Festivaljubiläums ins Leben gerufen, unterstützt seit 2015 queere Kurzfilmproduktionen – ursprünglich aus dem Berliner Raum, in diesem Jahr erstmalig deutschlandweit. Weitere Informationen zu den Regularien und der Einreichung gibt es hier. (cw/pm)