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Kommentare zu:
Blutspendeverbot: Opposition wirft Spahn "Augenwischerei" vor


#1 NullNegativAnonym
  • 12.05.2020, 09:23h
  • Ich habe eine überaus seltene Kombination aus (nicht vorhandenen) Antikörpern und Blutgruppe 0.

    Praktisch könnte jeder mein Blut bekommen, der welches braucht. Das würde immer passen.

    Sex habe ich seit >15 Jahren nur mit meinem Mann.

    Wenn die Gesellschaft erwartet, dass ich lüge, um anderen Menschen zu helfen, damit ich mich einer guten Tat erfreuen kann, dann begeht sie einen Irrtum.
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#2 TimonAnonym
  • 12.05.2020, 09:31h
  • Wie lange will die SPD diese Partei noch an der Macht halten und denen die Mehrheiten für ihre populistische, menschenverachtende Politik sichern?!
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#3 KotzAnonym
#4 N8EngelProfil
  • 12.05.2020, 13:19hWenden
  • Antwort auf #1 von NullNegativ
  • Hallo Blutsbruder. Da ich nicht auf Männer stehe war ich als Spender gerne willkommen. Oftmals wurde ich sogar persönlich sowohl telefonisch als auch per Brief um Teilname an Terminen gebeten. Einige Wochen nach meiner Personenstandsänderung war das vorbei. Seither bin ich persona non grata.
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#5 RealistischAnonym
  • 12.05.2020, 14:12h
  • Hat denn wirklich irgendjemand etwas anderes vom strammen Katholen Spahn erwartet?
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#6 panzernashorn
  • 12.05.2020, 15:15h
  • Leute, die so denken, haben mein Blut einfach nicht verdient und bekommen es daher auch nicht.
    Ich belohne doch Verachtung und Unverschämtheit nicht auch noch mit einem Geschenk!
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#7 NevermindAnonym
  • 12.05.2020, 17:18h
  • Hallo! Der Titel des FDP-Antrags, >>Einfach Leben retten<< kommt mir doch etwas reißerisch oder irreführend vor. Zwar wäre ein höheres Spenderaufkommen sicherlich wünschenswert, aber ich glaube nicht, dass in den letzten Jahrzehnten in Deutschland Menschen gestorben sind, weil keine Blutkonserven zur Verfügung standen. Und eine Lösung des Problems wäre die Zulassung von Schwulen zur Spende eh nicht, da wir nun mal nur eine relativ kleine Gruppe sind und das nur wenige Prozent ausmachen könnte.

    Trans Menschen werden, wenn ich es richtig verstehe, gegenüber Heterosexuellen nicht diskriminiert. Beide Gruppen dürfen bei sexuellem Risikoverhalten 12 Monate nicht spenden. Die explizite Erwähnung dient wohl nur dazu, Missverständnisse zu vermeiden.

    Die Diskriminierung schwuler Männer gegenüber heterosexuellen besteht darin, das erstere bei einem Sexpartner 12 Monate nicht spenden dürfen, letztere bei mehr als drei. Der Grund ist natürlich, dass bei den jährlichen HIV-Neuinfektionen ca. 75 % auf schwule Männer entfallen, aber nur ca. 8 % auf heterosexuellem Wege übertragen werden. D.h., wenn wirklich ein Spender unwissentlich infiziert sein sollte und der Test nicht anschlagen sollte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er schwul wäre, fast zehn mal so hoch. Schon seit Jahrzehnten, denke ich, hat es in Deutschland keine Fälle infizierter Blutkonserven gegeben, dass liegt auch an den vielfältigen und strengen Ausschlusskriterien und das möchte man natürlich auch so halten. Wenn es tatsächlich den Fall einer infizierten Konserve gäbe, wären die Folgen verheerend.

    Trotzdem wäre es natürlich wünschenswert, die Diskriminierung abzubauen. Wenn das in anderen Ländern in Ordnung geht, sollte es auch in Deutschland möglich sein. Aber für die Verantwortlichen, und das ist nicht Jens Spahn allein, ist das auch keine ganz einfache Entscheidung. Jedenfalls glaube ich nicht, dass da religiöse oder niederträchtige Motive eine Rolle spielen.
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#8 TheDadProfil
  • 12.05.2020, 18:02hHannover
  • Antwort auf #7 von Nevermind
  • ""Der Grund ist natürlich, dass bei den jährlichen HIV-Neuinfektionen ca. 75 % auf schwule Männer entfallen,""..

    Diese "Information" ist nach wie vor einfach falsch, denn MSM bedeutet NICHT das es sich um "schwule Männer" handelt, sondern ausschließlich das es sich um Männer handelt die mit anderen Männern Sex haben !

    Die Sexuelle Identität dieser Männer spielt dabei KEINE Rolle..
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#9 DamienAnonym
  • 12.05.2020, 18:02h
  • Antwort auf #7 von Nevermind
  • "Der Grund ist natürlich, dass ..."
    nee, ist er nicht.
    kriterium ist sexuelles risikoverhalten und nicht sexuelle identität. darin liegt die diskriminierung. mit dem argument von dir wird schwulsein = sexuelles risikoverhalten gesetzt.
    ansonsten wird wahrscheinlich in bayern die größte gruppe der neuinfektionen bei christen liegen. willst du jetzt mit deiner begründung auch allen christen das blutspenden in bayern verbieten?
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#10 Nk231Anonym
  • 12.05.2020, 18:33h
  • Spätestens jetzt müsste Spahn überlegen, ob er noch länger in der CDU sein möchte. Aber sein eigener Vorteil scheint wichtiger zu sein.
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#11 23te3etAnonym
  • 12.05.2020, 18:48h
  • Antwort auf #7 von Nevermind
  • Nach deiner Argumentation könnte man genauso hergehen und sagen von allen HIV-Positiven machen Männer einen Anteil von über 75 % aus und deswegen pauschal alle Männer von der Blutspende ausschließen, weil gemäß deiner Logik dann alle Männer eine Risikogruppe bilden.

    Das Problem ist, dass mit MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) eine viel zu große Gruppe pauschal und diskriminierend von der Blutspende ausgeschlossen wird. Denn nicht Sex mit Männern zu haben ist ein Risikoverhalten, sondern UNGESCHÜTZTER Sex mit (vielen verschiedenen) Männern ist Risikoverhalten.

    Es gibt die eher promisk lebenden Schwulen, die mit oder ohne Kondom von Bett zu Bett hüpfen oder eher monogam leben und kein Kondom verwenden (Gruppe A). Und es gibt die eher monogam lebenden Schwulen, die mit Kondom mit ihrem Partner schlafen (Gruppe B).

    Das Problem bei dem Ausschluss von MSM, also von A und B, ist, dass pauschal unterstellt wird, dass alle MSM zu Gruppe A gehören, auch die, die tatsächlich zu Gruppe B gehören.

    Es kann und darf nicht sein, dass MSM pauschal unterstellt wird Risikokontakte zu haben und pauschal ausgeschlossen werden.

    Entscheidend ist nämlich das INDIVIDUELLE RISIKOVERHALTEN und INDIVIDUELLE RISIKOKONTAKTE. Wer als monogam lebender Schwuler immer nur Sex MIT KONDOM hat, dem kann wohl kaum Risikoverhalten unterstellt werden. Umgekehrt kann einem heterosexuellen Mann, der mit seiner Freundin Sex ohne Kondom hat eher Risikoverhalten unterstellt werden.

    Dass dennoch der MSM ausgeschlossen und gleichzeitig der Hetero, der ohne Kondom mit seiner Freundin vögelt, zugelassen wird, ist eine skandalöse Diskriminierung auf Grund der sexuellen Identität.

    Ich finde, dass man MSM, die ausschließlich mit Kondom vögeln nicht von der Blutspende ausschließen darf. Man sollte mindestens Gruppe B zur Blutspende zulassen, ansonsten ist es glasklar diskriminierend.

    Dein Kommentar tut so als würde aus MSM immer Risikoverhalten abgeleitet werden können, was bei andauernder Kondomverwendung nicht haltbar ist. Insofern ist dein Kommentar unsachlich.

    Die Diskriminierung besteht darin, dass die Bundesärztekämmer MSM ganz absichtlich diskriminierend pauschal Risikoverhalten unterstellt.
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#12 234jzuthrewtAnonym
  • 12.05.2020, 18:52h
  • Antwort auf #7 von Nevermind
  • 100 % der HIV-Infizierten sind Menschen. Daher sollten gemäß deiner Logik alle Menschen pauschal von der Blutspende ausgeschlossen werden.

    Wer jetzt anhand dieses Beispiels immer noch nicht begriffen hat wie diskriminierend und unlogisch es ist MSM pauschal von der Blutspende auszuschließen, ist ein hoffnungsloser Fall.
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#13 MeggyAnonym
  • 12.05.2020, 20:00h
  • Die sollen doch machen, was sie wollen. Wenn sie mein Blut nicht benötigen/haben wollen, kann ich ihnen auch nicht helfen. Soo groß kann der Notstand ja nicht sein...
  • Antworten » | Direktlink »
#14 NevermindAnonym
  • 12.05.2020, 20:01h
  • Antwort auf #12 von 234jzuthrewt
  • Wenn du einen Schwulen im Wartezimmer beim Blutspenden sitzen hast, ist die Wahrscheinlichkeit fast zehn mal höher als bei einem Hetero, dass er unwissentlich HIV infiziert ist. Darum verzichtet man halt auf das Blut der Schwulen, weil sie eh nur ca. vier Prozent aller Spender ausmachen würden und diskriminiert sie damit. Es ist jedenfalls nicht grundlos, aber wahrscheinlich unnötig. Mehr habe ich nicht gesagt.
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#15 MeggyAnonym
#16 KorrekturAnonym
#17 ichbinsAnonym
  • 12.05.2020, 21:08h
  • Antwort auf #7 von Nevermind
  • Ich muss Nevermind an dieser Stelle recht geben... ja die Formulierung ist diskriminierend gewählt und wohl das der größte Streitpunkt. Niemand möchte (gerade Mediziner) Homosexuelle bzw. vor allem Schwule diskriminieren! Bei dieser Regel geht es darum den Patienten zu schützen... und nur darum! Das Ergebnis des PCR Tests einer Blutkonserve liegt meist erst nach der Verabreichung vor und somit wäre eine Übertragung durch eine kontaminierte Konserve irreversibel. Und deswegen müssen schon bei der Spende bestmögliche Maßnahmen getroffen werden um das Risiko zu senken.
    Und in diesem Fall wir die Entscheidung NUR aufgrund von Statistiken und den daraus resultierenden Risikogruppen getroffen. Und zu diesen gehören Männer, die sexuell mit Männern verkehren. Nochmal: Die Formulierung ist ein Problem!

    In Deutschland muss Gott sei dank kein Mensch an mangelnden Blutkonserven sterben. Anders sieht es hierbei bei Organen aus, was ja oft als Gegenargument herangezogen wird. Jährlich sterben in Deutschland 1500 Menschen, weil sie nicht rechtzeitig ein Organ bekommen haben. Da ist das Risiko einer HIV Infektion sekundär
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#18 ggggggAnonym
  • 12.05.2020, 21:42h
  • Antwort auf #17 von ichbins
  • Blöd nur, dass du von Statistik offenbar keine Ahnung hast, sonst würdest du nicht den diskriminierenden Status quo unterstützen.

    Das Hinterhältige an dieser Diskriminierung ist, dass die Befürworter der Diskriminierung vermeintliche plausible statistische Gründe heranziehen, die bei genauer Betrachtung jedoch nicht logisch sind und dass viele Menschen leider nicht die Intelligenz besitzen, um diesen Logikfehler zu erkennen.

    Ich jedenfalls würde lieber eine Blutspende von einem schwulen Mann haben, der nur mit Kondom Sex hatte als von einem hetero Mann, der Sex ohne Kondom hatte.

    Wie gesagt, man kann ja auch nicht alle Männer ausschließen, nur weil mehr als 75 % aller HIV-Positiven Männer sind.

    Die Diskriminierung funktioniert über eine absichtlich pauschal zu grob gewählte Gruppe.

    Besser wäre es nur diejenigen Männer auszuschließen, die in den letzten 3 Monaten OHNE KONDOM Sex mit Männern hatten. Das wäre logischer und risikogenauer.

    Aber leider gibt es nicht genug Intelligente, die das verstehen und so haben diejenigen, die diskriminieren wollen, leichtes Spiel, indem sie immer dasselbe unlogische vermeintlich plausible statistische Argument wiederholen.
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#19 tttttAnonym
  • 12.05.2020, 21:48h
  • Antwort auf #14 von Nevermind
  • Wenn du mich im Wartezimmer sitzen hättest, ist die Wahrscheinlichkeit dass ich unwissentlich HIV positiv bin gleich null, denn ich habe mit meinem Freund nur Sex mit Kondom.

    Ich bin kerngesund, darf aber trotzdem nicht spenden, während ein hetero Freund von mir, der mit seiner Freundin immer ohne Kondom Sex hat, wie er mir erzählt hat, regelmäßig Blut spenden darf.

    Es gibt aber nunmal Menschen wie dich, die nicht die kognitiven Fähigkeiten besitzen um in diesen Tatsachen die existierende Diskriminierung zu erkennen. Leider.
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#20 ichbinsAnonym
  • 12.05.2020, 22:22h
  • Antwort auf #18 von gggggg
  • Liebe*r "ggggg"
    Ja ich gebe dir Recht! Egal auf welchem Wege die HIV Infektion zustande kommt, in Blutkonserven haben diese nichts zu suchen!

    In einem Punkt muss ich dir allerdings Wiedersprechen. Wieviel Ahnung ich von Statistiken ich habe sei mal dahin gestellt. Ist ein Mathematisch durchaus schwieriges Feld, aber aufgrund meiner medizinischen Qualifikation und meiner Aufgaben in diesem Feld muss ich immer wieder Statistiken auswerten und ich schreibe definitiv keine Kommentare, ohne Quellen.

    www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/Eckdaten/EckdatenDeuts
    chland.pdf?__blob=publicationFile



    Das ist der offizielle Bericht des RKI von 2018 (ja ist über Ein Jahr her, aber der Aktuellste den es gerade gibt). Aus diesem lässt sich ableiten, dass es durchaus einen signifikanten Unterschied zwischen den Infektionswegen erkennen. Der Sex zwischen Männern birgt ein dreimal höheres Risiko, als heterosexualer Geschlechtsverkehr.
    Das Thema Kondome ist in diesem Fall ein schwieriges, dass sich hier schwer klären lässt.

    Besser wäre in diesem Fall eine Differenzierung über den Wechsel der Sexualpartner. z.B werd die letzten sechs Monate nur Monogamen GV hatte, und ggF. eine HIV-Test <1 Monat vorlegen kann sollte durchaus als Spenden in Frage kommen.
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#21 ggggggAnonym
  • 13.05.2020, 00:16h
  • Antwort auf #20 von ichbins
  • ich hoffe es geht in deinen kopf dass die hiv infektionen durch sex mit männer durch ungeschützten sex stattgefunden haben müssen.

    sex zwischen männern mit kondom übertragt hiv jedoch nicht.

    der bericht des rki differenziert zwischen ungeschütztem gleichgeschlechtlichem und ungeschütztem verschiedengeschlechtlichen sex.

    das problem ist dass so getan wird als ob auch sex mit kondom unter männern ein erhöhtes risiko darstellt, was falsch ist. daher ist es falsch männer, die sex mit kondom mit männern haben, von der blutspende auszuschließen.

    die diskriminierer haben an der stelle eiskalt die risikogruppe maximal ausgedehnt auch auf die männer, die sex mit kondom mit mönnern haben. weil sie schwule hassen, denn einen sachgrund dafür gibt es nicht.
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#22 tggggggAnonym
  • 13.05.2020, 00:30h
  • Antwort auf #17 von ichbins
  • Männer, die Sex mit Männern haben sind ebensowenig eine Risikogruppe wie die Gruppe aller Mönner.

    Die Risikogruppe sind Männer, die UNGESCHÜTZTEN Sex mit (vielen) Mönnern haben. DAS definiert das Risiko.

    Mönner >

    Schwule Mönner >

    Mönner, die Sex mit Mönnern haben >

    Männer, die Sex ohne Kondom mit Männern haben

    Erst wurden pauschal alle schwulen Männer ausgeschlossen, selbst die die keinen Sex hatten.

    Jetzt werden pauschal alle MSM ausgeschlossen.

    Richtig wäre aber nur die MSM ohne Kondom auszuschließen.

    Der einzige Grund warum man das nicht tut ist Diskriminierungswille und -lust.
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#23 ursus
#24 TheDadProfil
  • 13.05.2020, 10:32hHannover
  • Antwort auf #10 von Nk231
  • ""Spätestens jetzt müsste Spahn überlegen, ob er noch länger in der CDU sein möchte.""..

    Eigentlich genügte es schon wenn er seinen Job als Minister erledigt, oder geht..

    ""Aber sein eigener Vorteil scheint wichtiger zu sein.""..

    Worin läge dieser Vorteil hier speziell ?
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#25 TheDadProfil
  • 13.05.2020, 10:43hHannover
  • Antwort auf #13 von Meggy
  • ""Soo groß kann der Notstand ja nicht sein...""..

    Das muß und soll jede*r für sich selbst entscheiden..

    Nach derzeitigen Erkenntnissen eignen sich ca. 30 Prozent der Bevölkerung als Blutspendende, aber nur 3 Prozent der Bevölkerung geht regelmäßig zum Blutspenden..

    Corona und die damit verbundene Chance aus den Antikörpern der Blutspendenden die eine Infektion überstanden haben eine Therapie für akut an Covid-19 leidende Menschen entwickeln zu können macht den Staaten klar wie wichtig es ist auf eine breite Verteilung in der Bevölkerung bei der Blutspende zurückgreifen zu können..

    Zuletzt hat sogar ein Brasilianisches Gericht entschieden das der pauschale Ausschluß von MSM rechtswidrig ist, und die Spezifikationen für ALLE Spendewilligen GLEICH sein müssen, sprich, der Umstand das Menschen Sex haben ist KEIN Ausschluss-Kriterium für sich alleine, es muß schon spezifiziert sein "wer mit wievielen wie oft", und vor allem ob die Sexuellen Kontakte geschützt oder ungeschützt waren..

    Weder Sexuelle Identität NOCH die Geschlechtliche Identität spielen dabei aus medizinischer Sicht eine tatsächliche Rolle..
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#26 TheDadProfil
  • 13.05.2020, 10:57hHannover
  • Antwort auf #14 von Nevermind
  • ""Wenn du einen Schwulen im Wartezimmer beim Blutspenden sitzen hast, ist die Wahrscheinlichkeit fast zehn mal höher als bei einem Hetero, dass er unwissentlich HIV infiziert ist.""..

    Hier steht dann ein Unwissen einem anderem Unwissen gegenüber, denn allein die Vermutung jemand könnte Infiziert sein hat medizinisch gesehen KEINE Relevanz..

    Man kann zunächst Fragen zum Ausschluß von Risiken stellen, und die müssen GENAUSO spezifiziert sein wie bei Heterosexuellen Menschen, denn das HIV-Virus macht KEINEN Unterschied zwischen sexueller oder Geschlechtlicher Identität des Menschen, und dann kann man testen..

    Diese bestehenden Maßnahmen stammen sämtlich noch aus einer Zeit als HIV-Test in solchen Laboren um die 80,-- Euro pro Blutspende kosteten, inzwischen sind die Kosten für solche Einzelproben für unter 10,-- Euro zu haben, die finanzielle Seite KANN also nicht mehr das Argument für eine solchen pauschalen Ausschluß darstellen !

    Dazu kommt wie schon angesprochen :

    Wenn der Hetero DREI (!) unbekannte und ungeschützte Kontakte gehabt haben muß um eine Karenzzeit von 12 Monaten überstehen zu müssen, der Schwule und Bisexuelle Mann, und die Männer die mit Männern Sex haben aber NUR EINEN (!) dann steht auch hier schon fest :

    Es geht um strukturelle Diskriminierung die mit der vorliegenden Faktenlage NICHTS zu tun hat !

    ""Darum verzichtet man halt auf das Blut der Schwulen, weil sie eh nur ca. vier Prozent aller Spender ausmachen würden und diskriminiert sie damit.""..

    Gerne dann noch einmal :

    30 Prozent der Bevölkerung KÖNNTEN Spenden.

    3 Prozent tun es..
    Davon sind dann nicht ""eh nur 4 Prozent"" ausgeschlossen, denn dabei handelt es sich offenbar um einen vermuteten Anteil von Schwulen Männern an der Bevölkerung, die dabei ignoriert das MSM NICHT nur aus Schwulen Männern besteht..

    Wie hoch der tatsächlich mögliche Anteil Spendewilliger MSM wäre wissen wir gar nicht..

    Aber in Zeiten von Corona wird uns deutlich vor Augen geführt wie wichtig es ist auf eine BREITE Basis an Spendewilligen zurückgreifen zu können..

    Andere Länder haben das inzwischen erkannt..
    Andere Länder haben inzwischen begriffen das die bisherige Praxis fern der Realität eine Sicherheit vorgauckelt, und die entsprechenden Änderungen vorgenommen..

    Nur hier gibt es immer noch Leute die nicht begreifen wollen..
    Und dazu gehört wie man lesen kann, nicht nur der Bundesgesundheitsminister..
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#27 TheDadProfil
  • 13.05.2020, 11:12hHannover
  • Antwort auf #17 von ichbins
  • ""Ich muss Nevermind an dieser Stelle recht geben... ja die Formulierung ist diskriminierend gewählt und wohl das der größte Streitpunkt. Niemand möchte (gerade Mediziner) Homosexuelle bzw. vor allem Schwule diskriminieren!""..

    Blöderweise geht es hier nicht darum, was Mediziner "wollen", sondern darum was sie tun..

    ""Bei dieser Regel geht es darum den Patienten zu schützen... und nur darum!""..

    Das halte ich bei Licht besehen für einfachen Unfug..

    Natürlich muß eine Blutspende sicher sein, gar keine Frage..

    Aber wenn bei Blutspende-Aktionen bislang unerkannte HIV, HEP, oder sonstige Infektionen aufgedeckt werden können, dann dient dies originär der Gesundheit der Bevölkerung !

    Das sich die Blutspende-Dienste mit ihren "Argumenten" aus dieser Gesundheitsfürsorge herausreden, und dann noch behaupten, diese geschähe einzig und allein zum Wohle der Patienten, ist aber nicht haltbar, denn JEDE Blutspende könnte getestet werden, was halt einfach nur mehr kostet, und damit entweder die Blutspende insgesamt für den Patienten und seine Krankenkasse "teurer" machte, oder aber die Gewinne der Blutspende-Dienste kleiner machte..

    Hier stellt sich dann die Frage wieso eigentlich Blutspende-Dienste als Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge gar keine konsequente Gesundheitsfürsorge betreiben, und ganze Gruppen von Menschen allein aus Gründen des Profites oder der mit der Spende verbundenen Kosten einfach mal so ausschließen dürfen, nur um sich entweder einen "höheren Aufwand" zu ersparen, oder aber einen "höheren Gewinn" zu sichern ?

    Müssen wir nicht endlich mal die Erkenntnis machen das Gesundheit Geld kostet ?

    ""Das Ergebnis des PCR Tests einer Blutkonserve liegt meist erst nach der Verabreichung vor und somit wäre eine Übertragung durch eine kontaminierte Konserve irreversibel.""..

    Das ist Unfug..
    PCR-Testergebnisse liegen in 48 Stunden vor, und bevor dieses Ergebnis nicht vorliegt wird KEINE Blutkonserve, die mehr als 4 Wochen Lagerfähig ist, an irgendwen verabreicht, ja nicht einmal an die Kliniken versendet..

    ""In Deutschland muss Gott sei dank kein Mensch an mangelnden Blutkonserven sterben.""..

    Das ist sehr weit aus dem Fenster gehängt..
    Stürz dabei nicht ab..
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#28 TheDadProfil
  • 13.05.2020, 11:15hHannover
  • Antwort auf #18 von gggggg
  • ""Besser wäre es nur diejenigen Männer auszuschließen, die in den letzten 3 Monaten OHNE KONDOM Sex mit Männern hatten. Das wäre logischer und risikogenauer.""..

    SaferSex besteht nicht nur aus einem Kondom..

    Warum muß man das eigentlich immer wieder wiederholen ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#29 TheDadProfil
  • 13.05.2020, 11:21hHannover
  • Antwort auf #20 von ichbins
  • ""Aus diesem lässt sich ableiten, dass es durchaus einen signifikanten Unterschied zwischen den Infektionswegen erkennen.""..

    Wege muß man aber ersteinmal beschreiten und gehen..
    Ob man das hat kann man auch abfragen..

    Wenn man dann schon abfragt, dann formuliert man die Spezifikationen UND die daraus erfolgenden Konsequenzen auch FÜR ALLE GLEICH !

    So lange man das NICHT TUT diskriminiert man Strukturell..
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#30 SchlüssigAnonym
  • 13.05.2020, 11:32h
  • Antwort auf #20 von ichbins
  • "dass es durchaus einen signifikanten Unterschied zwischen den Infektionswegen erkennen. Der Sex zwischen Männern birgt ein dreimal höheres Risiko, als heterosexualer [sic] Geschlechtsverkehr."

    Na, na. Der Unterschied im Infektionsweg hat nun rein gar nichts mit hetero oder homo zu tun.
    Penetrierender Analsex ( insbesondere passiver Analsex ) ist mit einem höheren Infektionsrisiko behaftet, als Vaginalverkehr unabhängig davon ob der Anus einem Mann oder einer Frau gehört.

    Was bei MSM einfach statistisch beschwerend hinzukommt, sind weitgehend 3 Punkte:

    1. Die Historie der AIDS Pandemie
    2. Analverkehr ist bei MSM häufiger als bei heterosexuellem Sex
    3: Bei MSM sind die jeweiligen Beteilgten beim Analverkehr häufiger sowohl passiv als auch aktiv.
    Und:
    Bei geschütztem Sex.
    ist das Risiko eben nicht erhöht und darum ist das persönliche Risikoverhalten zu bewerten.
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#31 Nk231Anonym
  • 13.05.2020, 12:11h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • "Eigentlich genügte es schon wenn er seinen Job als Minister erledigt - oder geht"

    Dass er zur Marionette geworden ist, hast du weshalb noch nicht verstanden?

    Er nutzt seinen Vorteil als Minister für sich, indem er sich damit ein schönes Leben macht und unsere Belange für ihn nicht sooo wichtig sind, um sich Gedanken zu machen wie er das überhaupt noch mit der CDU erreichen kann bzw. wo er dies besser erreichen könnte.
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#32 TheDadProfil
  • 13.05.2020, 12:13hHannover
  • Antwort auf #30 von Schlüssig
  • ""2. Analverkehr ist bei MSM häufiger als bei heterosexuellem Sex""..

    Das hat Kinsey schon in seinem Report von 1948 als Mythos entlarvt, denn im Durchschnitt haben zwar 60 Prozent der Schwulen Männer auch Analsex, er kommt aber auch bei 30 Prozent der Heteros vor, und die sind nun mal "häufiger"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#33 TheDadProfil
  • 13.05.2020, 12:31hHannover
  • Antwort auf #31 von Nk231
  • ""Dass er zur Marionette geworden ist, hast du weshalb noch nicht verstanden?""..

    Nenne mal eine Ministerin oder einen Minister in Bund oder Land der nicht "Marionette" von irgendeiner Lobbygruppe wäre ?

    Was soll denn diese unnötige Polemik ?

    Und wozu diente dann ein solcher Austritt aus der CDU einer solchen "Marionette" ?
    Der kriegt doch in einer anderen Partei nicht nahtlos den gleichen Job wieder..

    Wer wollte das denn auch ?

    Du "denkst" hier der Herr Spahn würde hier von irgendwem getrieben, und spielte eine Art "falsches Spiel"..
    Nöö
    Der ist so wie er ist, und all die kleinen Weihrauch-Feuerchen die ihn umwehen, egal ob für die PrEP, das in meinen Augen völlig verfehlte "Anti-Konversions-Therapie-Gesetz" oder hier die "Corona-Krise" können an dem Eindruck vollständiger Inkompetenz des Sparkassenkaufmanns seit seiner Vereidigung als Bundesgesundheitsminister nichts ändern, der war schon inkompetent als er den Job anfing, davor rettet ihn auch nicht die Tatsache ein Homosexueller Mann zu sein..

    Das blöde an der Sache ist hier aber vor allem, das der Posten des Bundesgesundheitsministers* seit Jahrzehnten von solchen Darstellern besetzt gehalten wird, was die Bevölkerung in der jetzigen Krise dann auch deutlich zu spüren bekommt wenn nach und nach alle Einschränkungen wieder aufgehoben werden..

    Ab nächste Woche darf man in diversen Bundesländern beinahe alles wieder tun, selbst in Hallenbäder und Freibäder gehen, die Sauna besuchen oder im Restaurant mit Familie UND Freunden Essen gehen..

    Nur die Kitas bleiben weiterhin auf Sparflamme und die Schulen arbeiten am Rande der Verzweiflung um zu retten was längst nicht mehr zu retten ist..

    Als Bundesgesundheitsminister wäre es SEIN JOB gewesen den unterschiedlichen Landesgesundheitsämtern in den Bundesländern Vorschriften zu machen, und Gleiches Handeln zu verordnen, denn das geht über das Ministerium dann auch über eine einfache Verordnung und ohne Gesetz..
    Und ohne das hinterher irgendwer auf die Idee kommen kann, hier wären die Länderrechte außer Acht gelassen worden..

    Gleiches haben wir hier nun in der erneuten "Blutspende-Affäre"..

    Wenn der Herr Spahn sich hinstellt und sagt :
    "So wird das ab jetzt gemacht"
    dann würde das ab Morgen so gemacht werden müssen..
    Aber dazu hat der Herr den Arsch nicht in der Hose..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#34 SchlüssigAnonym
#35 nachgefragtAnonym
#36 Nk231Anonym
  • 13.05.2020, 15:40h
  • Antwort auf #33 von TheDad
  • Deine Aussage war, er solle doch einfach seinen Job machen. Und ich habe dich darauf hingewiesen, dass er das nur so machen kann wie es "gewollt" wird und nicht so wie er es selbst gern hätte - wobei er selbst auch so manch fragwürdige Haltungen hat.
    Wo ist bei mir Polemik? Ich bitte um Belege.

    Dass der Herr Spahn sich für manches zu eitel ist, das ist nichts Neues, und gerade weil er in der CDU ist, kann auch niemals das Ergebnis herauskommen, was du/ihr/wir uns/dir/euch wünschen/wünschst/wünscht.
    Deswegen meine Aussage, dass er sich überlegen sollte, ob er weiterhin mit seiner Partei das erreichen kann, was notwendig und dringend wäre. Und deshalb auch meine Aussage, dass das in einer anderen Partei eher möglich ist.
    Und deshalb wiederum meine letzte Aussage, dass er dazu eben zu sehr an seinen eigenen Vorteil denkt und weniger an die Verbesserungen für LSBTTIQ.

    In der Diskussion mit dir also höchstens eunen halben Millimeter weitergekommen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#37 Ach jaAnonym
#38 TheDadProfil
  • 13.05.2020, 19:40hHannover
  • Antwort auf #34 von Schlüssig
  • ""3: Bei MSM sind die jeweiligen Beteilgten beim Analverkehr häufiger sowohl passiv als auch aktiv.
    Und:
    Bei geschütztem Sex.
    ist das Risiko eben nicht erhöht und darum ist das persönliche Risikoverhalten zu bewerten.""..

    Ich seh den Kritikpunkt nicht..
    Denn ob das Heteros sind, oder MSM spielt für die Bewertung eines Spende-Risikos keine Rolle..

    Ob dann also eine Mann seine weibliche Sexpartnerin oder seinen männlichen Sexpartner infiziert spielt absolut keine Rolle..

    Und wenn in beiden Fällen Kondome oder die PrEP zum Einsatz kommt, ja sogar wenn ein Partner Positiv ist und unter ausreichender Therapie steht..

    Es spielt keine Rolle..

    Und genau das wird von der versammelten Transfusions-Medizin (mindestens derjenigen die die Spenden einsammeln) und dem Ministerium ignoriert..
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#39 TheDadProfil
  • 13.05.2020, 19:47hHannover
  • Antwort auf #31 von Nk231
  • ""Er nutzt seinen Vorteil als Minister für sich, indem er sich damit ein schönes Leben macht""..

    Das ist nur Deine eigene, sehr persönliche Auffassung von einem Leben als Minister* oder Politiker*..

    Als Argument taugt das überhaupt nicht, und schon gar nicht für den "Rat" aus der CDU auszutreten..

    ""unsere Belange für ihn nicht sooo wichtig sind, um sich Gedanken zu machen wie er das überhaupt noch mit der CDU erreichen kann bzw. wo er dies besser erreichen könnte.""..

    Du spielst hier immer noch mir ZWEI unterschiedlichen Gedanken in EINEM Satz herum..
    Der eine dreht sich darum Herr Spahn hätte ein Interesse daran Diskriminierungen zu beenden..
    Und der andere Gedanke suggeriert, es sei die CDU die ihn daran hinderte..

    Beides ist einfach falsch..

    Die CDU ist der auslösende Faktor für das Bestehen des Blutspende-Verbot für MSM, und Herr Spahn ist der ausführende Minister dabei..

    Die sind sich weder uneinig, noch verfolgen die unterschiedliche Ziele..
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#41 laienAnonym
  • 13.05.2020, 20:08h
  • Antwort auf #30 von Schlüssig
  • Statistisch ist ein weiterer Punkt 4 wichtiger als Überlegungen zu aktivem oder passivem AV: Die Wahrscheinlichkeit, auf einen positiven Partner zu treffen. Innerhalb der schwulen (Sex-)Szene ist/war sie erheblich größer als unter Heteros und Cluster mit größerer Verbreitung entstehen schnell. Dank Saunen (oder Cruising oder heutzutage Grindr) kann/konnte sich ein Virus etwa international schnell verbreiten. Das ist eine statistische Relevanz (bei anderen Virus-/Bakterien-Krankheiten kommt es zu anderen Clustern, es geht mir hier nicht um eine moralische Bewertung). Aber das ist die eine Seite. Die andere ist das persönliche Risikoverhalten. Und gegen eine HIV-Übertragung lässt sich anders als zu Beginn der Epidemie, als das Blutspendeverbot aus obigen Gründen Sinn machte, zuverlässig schützen.
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#42 Nk231Anonym
  • 13.05.2020, 21:44h
  • Antwort auf #37 von Ach ja
  • :'-D Weswegen das ja auch überhaupt nicht prima für uns oder besonders für Schwule nicht prima ist. Er ist schwul und überlegt sich trotzdem nicht, woanders die Dinge anzupacken, die für ihn selbst und für uns alle Verbesserungen mit sich bringen können. Da lässt er sich eher zur Marionette machen - es ist unfassbar aber leider wahr.
    Soviel zum Thema: "Ich bin schwul." Bei ihm hat das politisch absolut null Bedeutung - es sei denn er macht Werbung für sich selbst.

    Ich begreife so eine zwiespältige Haltung nicht. Aber das nannte ich ja schon oft genug.
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#43 Nk231Anonym
  • 13.05.2020, 22:00h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • Ja und nein.

    Das Blutspende-Verbot gibt es nicht erst seit Spahn, deshalb nein.
    Ja in der Hinsicht, dass sich die CDU und Spahn politisch einig sind.

    Und nun kommt das aber: gerade weil er schwul ist und das Thema auch ihn interessieren sollte, sollte sich bei ihm das gute Gewissen melden - tut es aber nicht. Und das kritisiere ich.

    Wie kann man als schwuler Gesundheitsminister ins Mikrofon sagen (sinngemäß): "Sorry, Leute, die Diskriminierung beim Blutspenden bleibt erhalten," ohne schamvoll im Boden zu versinken und ohne schlechtem Gewissen? Oder auch ohne selbst an dieser Entscheidung Kritik zu üben und zu versuchen, ins Gespräch zu gehen und eine bessere Entscheidung herbeizuführen?
    Das ist das, was ich einfach nicht begreifen kann, obwohl ich weiß wie das zustande kommt.

    Aber so eine Zwiespalt ist mir sowas von fremd, dass das bei mir nicht zusammengeht. Entweder bin ich konservativ und hetero, oder ich gehöre zur LSBTTIQ und bin up-to-date und engagiere mich.
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#44 TheDadProfil
  • 14.05.2020, 08:24hHannover
  • Antwort auf #42 von Nk231
  • "":'-D Weswegen das ja auch überhaupt nicht prima für uns oder besonders für Schwule nicht prima ist. Er ist schwul und überlegt sich trotzdem nicht, woanders die Dinge anzupacken, die für ihn selbst und für uns alle Verbesserungen mit sich bringen können.""..

    Spahn ist nicht Schwul, er ist Homosexuell..

    Denn zum Schwul-Sein gehörte das er als Minister "Klientel-Politik" machte, und Diskriminierungen überall dort abschaffte wo er in seinem Ressort dazu beitragen kann..

    Es ist aber ein Trugschluß von Ministern* die selbst LGBTTIQ*-Mensch sind einfach anzunehmen sie wären bereit die dazu notwendige "Klientel-Politik" auch zu machen..

    Spahn hat längst bewiesen das er nicht zu diesen Menschen gehört..

    Und zu Nr.#43..
    ""Ja und nein.

    Das Blutspende-Verbot gibt es nicht erst seit Spahn, deshalb nein.
    Ja in der Hinsicht, dass sich die CDU und Spahn politisch einig sind.""..

    Das "sich einig sein", in anderen Parteien nennt sich das "Partei-Linie" ist der Grund, warum man Spahn nicht plötzlich den "Rat" geben kann, er solle die Partei wechseln, weil er dort dann womöglich anders agieren könnte..

    Man ist sich einig, und das ist von Spahn so gewollt, was ihn eben nicht zu einer "Marionette" macht..

    ""Und nun kommt das aber: gerade weil er schwul ist und das Thema auch ihn interessieren sollte, sollte sich bei ihm das gute Gewissen melden - tut es aber nicht. Und das kritisiere ich.""..

    Damit sich ein "gutes Gewissen" melden kann bedarf es eines Gewissens..

    Um ein gutes Schaf zu sein muß man vor allem ein Schaf sein..

    Spahn ist ein solches Schaf, und das nicht nur in der Partei..

    ""Wie kann man als schwuler Gesundheitsminister ins Mikrofon sagen (sinngemäß): "Sorry, Leute, die Diskriminierung beim Blutspenden bleibt erhalten," ohne schamvoll im Boden zu versinken und ohne schlechtem Gewissen?""..

    Wie kann man als LGBTTIQ*-Mensch nicht jedes Jahr mindestens auf einen CSD in seiner Nähe gehen
    ""ohne schamvoll im Boden zu versinken und ohne schlechtem Gewissen?""..

    Auch Herr Spahn ist hier nur ein Mensch "wie Du&ich", oder besser, wie viele Andere..

    ""Entweder bin ich konservativ und hetero, oder ich gehöre zur LSBTTIQ und bin up-to-date und engagiere mich.""..

    Äh ?
    Der Begriff "konservativ" ist inzwischen so negativ besetzt das er an vielen Orten einfach Fehl am Platz ist um solche Verhaltensweisen zu beschreiben..

    Spahn ist nicht "konservativ" im Sinne der Weiterentwicklung der Gesellschaft hin zu einer Gleichberechtigten und Gleichgestellten Gesellschaft in der ALLE an ALLEM teilhaben können..

    Spahn ist bestenfalls konservativ im Sinne des Machterhaltes der UNION..
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#45 nachgefragtAnonym
#46 SchlüssigAnonym
#47 SchlüssigAnonym
#48 TheDadProfil
  • 15.05.2020, 22:28hHannover
  • Antwort auf #45 von nachgefragt
  • ""Darf den jemand mit 'nem PrEP-Cocktail im Blut spenden?""..

    ""In welchem der Dokumente findest du Informationen zu meiner Frage? Ich kann sie dort nicht entdecken.""..

    Wenn dort nichts explizit über eine PrEP steht, empfiehlt sich eine Nachfrage bei einem der Blutspende-Dienste oder einer Blutbank einer Klinik..
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