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Einzelkommentar zu:
Jochen Schropp spricht über seine "halboffene" Beziehung


#1 KangaxAnonym
  • 12.05.2020, 09:39h
  • Wenn zwei Menschen von sich aus kein Interesse an anderen sexuellen Kontakten haben ist es kein Problem, falls aber doch ist Monogamie etwas zu was man sich notgedrungen verpflichtet, auch wenn man eigentlich mehr ersehnt.
    Aber die Scham ist groß, denn nicht monogame Beziehungen erachten wir als weniger wert, oder glauben dass sie in der Gesellschaft als weniger wert erachtet werden.
    Vermutlich geprägt von der Kirche, die ihrerseits von der Stoa geprägt wurde, und in der Sex generell böse ist.
    Grund 2 dürfte der eigene emotionale Balast sein, den wir in einer monogamen Beziehung weniger hinterfragen müssen: Woher kommt meine Eifersucht? Woher kommt die Angst, dass mein Partner mich danach weniger schätzen könnte, gar verschwinden könnte? Und das ist sehr häufig ein sehr langer Weg, der bis tief in die Kindheit reicht.

    Auch eine monogame Beziehung muss aushalten können, dass der Partner mal sich mit einen neuen Menschen trifft, völlig sexfrei, völlig ohne Hintergedanken. Wer hier schon Probleme hat zu vertrauen obwohl der Partner keinen Anlass dazu gibt, ist selber das Problem, weil er sich selber gering schätzt.
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