Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?36097

Corona und die Community

Sommer ohne Pride und Sexdates?

Die CSDs als sichtbarste Veranstaltungen der queeren Szene können wegen Corona nicht wie gewohnt stattfinden. Die Deutsche Presse-Agentur fragt: Was macht die aktuelle Krise mit der LGBTI-Gemeinde?


Im Zeitalter der Abstandsregeln kann man von einer bunten und lauten CSD-Parade nur träumen (Bild: Vollformat Berlin / flickr)

Das kommt nicht nur in den besten sogenannten Kernfamilien vor: Auch in der Community von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Trans- und Inter-Personen (LGBTI) wird öfter mal gestritten. Der schwule Aktivist Johannes Kram kritisierte im April die Ankündigung, den diesjährigen Christopher Street Day (CSD) in einer Online-Variante zu veranstalten: "So ein Blödsinn. Ja, man kann eine Cola-Marke auch im Internet inszenieren. Aber man kann keine Cola im Internet trinken." Ein digitaler CSD sei kein CSD. "Er ist so ziemlich das Gegenteil davon."

Der Berliner CSD-Verein will es dennoch versuchen und regionale Künstler und Gruppen einbinden. Unter dem Motto "Don't hide your Pride!" (deutsch: Verstecke deinen Stolz nicht) sollen am 25. Juli einzelne Gruppen mit kurzen Beiträgen in einem Stream auftreten, als würden sie am Publikum vorbeiziehen (queer.de berichtete). Zuschauer sollen die Möglichkeit haben, sich beim Feiern zu präsentieren. Außerdem sollen Hausfassaden und öffentliche Gebäude geschmückt werden, Teilnehmer sollen alle gleichzeitig am Fenster mit einer Trillerpfeife Lärm machen.

- Werbung -
Video - BEAUTIFUL DESTINATION MALTA

Ein Sommer ohne Straßen-Pride

Mit dem CSD wird jedes Jahr an Ereignisse Ende Juni 1969 in New York erinnert: Polizisten stürmten damals in Manhattan die Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen die Willkür aus.

Normalerweise nehmen jedes Jahr allein in Berlin Hunderttausende am CSD teil. Wegen der Corona-Krise sind in Deutschland jedoch mindestens bis Ende August keine Großveranstaltungen erlaubt. Das sichtbarste Event der LGBTI-Community fällt deshalb in seiner bewährten Version nicht nur in Berlin aus, sondern auch in vielen kleineren Städten. Es wird ein Sommer ohne Straßen-Pride.

In der Homo-Hochburg Köln soll die eigentlich für den 5. Juli geplante Demonstration am 11. Oktober nachgeholt werden. Natürlich stehe man in Kontakt mit den Behörden und dem Robert Koch-Institut und werde dies nur tun, wenn man es nach deren Überzeugung dürfe.

Auch in Zürich hofften die Macher noch einige Zeit, ihren Pride im Herbst nachholen zu können. Jetzt aber ist er erst für Juni 2021 wieder geplant. Auch in Österreichs Hauptstadt soll erst 2021 die dann 25. Wiener Regenbogenparade wieder stattfinden.

Droht eine unwiederbringliche Pleitewelle?

Die queere Szene mit ihren Rückzugsorten – safe spaces, in denen die sonstige Minderheit in der Mehrheit ist – hat auch sonst ihre ganz eigenen Probleme. Bars und Lokale sind in dieser Zeit des Gebots der physischen Distanz in Gefahr. Institutionen wie etwa der Berliner Club SchwuZ und Medien wie das Stadtmagazin "Siegessäule" (Leitspruch: "We are queer in Berlin") bitten um Spenden, weil sie sonst unterzugehen drohen.

Wie in den gesamtgesellschaftlichen Debatten tauchte auch in der LGBTI-Szene die Logik auf, dass es dann eben eine Marktbereinigung gebe. Viele in der Community sorgen sich aber um die mühsam in Jahrzehnten aufgebaute Infrastruktur. Sie fürchten eine unwiederbringliche Pleitewelle in der queeren Kultur.

Vor den Kopf stieß manchen, dass die Politik in der Krise in traditionelle Rollen- und Familienbilder zu fallen schien. Der Begriff "Kernfamilie" kann zum Beispiel bei sogenannten Regenbogenfamilien jenseits von Vater/Mutter/Kind diskriminierend ankommen – er ist für queere Menschen zumindest problematisch besetzt.

"Du bist dein eigener bester Sexpartner"

Plötzlich moralisch verwerflich ist auch die schnelle Nummer. Wer etwa die populäre Dating-App Grindr aufruft, bekommt den Ratschlag, zu Hause zu bleiben: "Du bist dein eigener bester Sexpartner." Stattdessen gibt es den Tipp, sich "virtuell mit Hilfe von Fotos, Audio-, Video- und Gruppenchat" zu treffen. Statt Sexdates zu haben soll man lieber nur über erotische Vorlieben chatten. ""Sofort" kann warten – schmiedet lieber Pläne für Begegnungen in der Zukunft."

Eine historische Einordnung zur Corona-Krise kommt von der Deutschen Aidshilfe. Pressesprecher Holger Wicht betont, dass etwa ältere Schwule in der Pandemie der Allgemeinheit etwas anzubieten haben: ihre Erfahrungen aus der Aids-Krise, die sie in den 80ern und 90ern besonders traf und die in Deutschland alles in allem gut bewältigt worden sei. "Die größte Lehre aus dieser Zeit ist, dass wir eine Epidemie nur gemeinsam in den Griff bekommen und nicht dadurch, dass jemand zum Problem erklärt wird. Die Politik muss alle befähigen, Verantwortung zu übernehmen. Das fühlt sich auch für alle besser an. Wir müssen solidarisch handeln."

Anmerkung der Redaktion: Queer.de ist Kunde der Deutschen Presse-Agentur. In der Regel redigieren und ergänzen, gar nicht selten auch korrigieren wir Nachrichten aus dem dpa-Ticker. Wir haben diesen beachtlichen Beitrag des kompetenten Kollegen Gregor Tholl, der sich nicht nur queere Leser*innen wendet, diesmal bewusst unbearbeitet übernommen. Auch die Überschrift stammt von dpa.



#1 KangaxAnonym
  • 12.05.2020, 10:17h
  • Man kann nicht einfach HIV mit Sars-Cov-2 gleichsetzen: Hey schaut mal, wir haben damals bei HIV trotzdem noch dies und das gemacht, und es wurde gut.
    Das heisst nicht, dass es auch bei Sars-Cov-2 so funktioniert. Wir haben hier ein komplett anderes Virus.

    Ich habe keine Angst an Covid-19 zu sterben, aber die Ergebnisse zeigen, dass auch Menschen die die Krankheit nahezu ohne Symptome überstehen trotzdem Lungenschäden haben und in der Belastbarkeit eingeschränkt sind. Und die Schäden scheinen wohl auch permanent zu sein (vernarbtes Gewebe). Die Viren bringen das Immunsystem dazu auch gesundes Gewebe anzugreifen.
    Kann mir gut vorstellen, dass man einige Jahre an Lebenserwartung dafür einbüßt.

    Darauf kann und möchte ich verzichten.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 12.05.2020, 11:23h
  • Antwort auf #1 von Kangax
  • Du sprichst hier lediglich von der Gefahr der Schädigung der eigenen Gesundheit.

    Was Viele leider immer noch nicht verstanden haben, ist, dass bei einer Pandemie dieses Ausmaßes insbesondere auch der Schutz der Gesundheit Anderer relevant ist.

    Es ist in unserer Gesellschaft nicht sehr populär, auch oder sogar vorrangig an den Schutz Anderer zu denken und darauf Rücksicht zu nehmen. Die Devise ist für Viele "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht". Nur leider ist das dem Virus reichlich egal, und wenn es eine Person, die widerstandsfähig genug ist, nicht tötet und vielleicht nicht mal schwer schädigt, so kann diese Person doch auch viele Andere infizieren und tatsächlich und real einer Lebensgefahr aussetzen, zumal die Infektiosität bereits innerhalb der Inkubationszeit auftritt, d.h. man auch schon Menschen infizieren kann, solange man selbst von der Krankheit (noch) gar nichts merkt.

    Die Devise mancher populistischer Politiker, "die wären doch auch so bald gestorben", ist zynisch und einer Demokratie, in der die Würde JEDES Menschen unantastbar ist (zumindest dem Grundgesetz nach), absolut unwürdig.

    Jeder Mensch muss das gleiche Recht auf Schutz haben, und auch vorerkrankte und ältere Menschen müssen das Recht haben, geschützt zu werden. In diesem Fall eben, auf Grund der möglichen Infektionswege, großenteils auch dadurch, dass ANDERE sich FÜR SIE zurückhalten bzw. an die gebotenen Maßnahmen halten und diese nicht leichtfertig übergehen, nur weil sie selbst glauben, nichts zu befürchten zu haben.

    Auch wenn Viele, gerade der jüngeren Generation, heutzutage hauptsächlich gelernt haben, dass sich alles um sie selbst dreht - dann müssen sie eben jetzt lernen, dass das NICHT immer nur so sein kann - sondern dass andere Menschen genauso wichtig sind wie sie selbst.

    Für Manche sicher ein hartes Lehrstück. Aber da müsst Ihr dann halt mal durch. Das Leben ist eben nicht immer nur ein konsumfreudiges Zuckerschlecken.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 gaybtProfil
  • 12.05.2020, 11:52hErlangen
  • Ich habe den Eindruck, daß fröhlich weiter gefickt wird. Ich bekomme bei PlanetRomeo ständig Einladungen, auch schon während der strengen Kontaktbeschränkungen. Auch an den bekannten Cruising-Orten geht es heftig zu ...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 WindheimerAnonym
  • 12.05.2020, 12:06h
  • Antwort auf #3 von gaybt
  • Ich denke dein Eindruck täuscht dich.
    Ich bin mir nämlich sicher, das der Grossteil die Kontakteinschränkungen einhält......sogar mehr als andere....und in allen Gruppen und Zeiten gibt es natürlich Ausnahmen, aber Minderheiten
    Bei uns ist sogar eine Cruising Area wie die Kinderspielplätze gesperrt worden....
  • Antworten » | Direktlink »
#5 HH1979Anonym
  • 12.05.2020, 21:38h
  • Ja, eine Zeit lang kann man von Menschen erwarten sich bezüglich der Maßnahmen zusammen zu reißen..., aber was ist, wenn es noch Jahre dauert, bis ein Impfstoff oder ein wirksames Medikament kommt? Dann wird unsere schwul-lesbische Szene (Bars, Cafés etc.) für eine sehr lange Zeit danach noch ausgestorben sein. Auch werden vielen, die Singles (wovon es in unserer Szene statistisch die meisten gibt) sind, der Sex-/Dating-Entzug schwer psychisch zu schaffen machen. Irgendwann muss sich eine Demokratie dann fragen, wie lange das noch im Verhältnis steht. Es sterben jedes Jahr wegen des Rauchens viel mehr Menschen an Lungenkrebs oder Herzkrankheiten als an Corona, und doch ist das Rauchen nie verboten worden, obwohl dies auch Nichtraucher passiv schädigt.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 andreAnonym
  • 12.05.2020, 22:39h
  • Mit CSD's konnte ich nie was anfangen. Fehlen mir also nicht. Habe es gehaßt, wenn im offiziellen Teil, Politiker, egal welcher Partei, Ihre polemischen, nichtssagenden Reden, herunterrasselten. Wenn CSD, bin ich immer erst in der Nacht, meist sogar erst am nächsten Morgen eingestiegen. Offizielle CSD Partys waren das dann aber nicht mehr. Die inoffiziellen waren geiler und lustiger. Aber das ist meine persönliche Einstellung dazu, sorry. Andere sehen es auch anders
    Wenn Grindr vorschlägt zu Hause zu bleiben, ist das in Ordnung. Immerhin soll ja Körperkontakt unter 1,50m vermieden werden. C2C Chats, naja. Fühle ich mich nicht wohl dabei. Weiß man nie, wer ausserhalb des Blickfelds noch zuschaut. Ich werde vielleicht verarscht. Oder es wird mitgefilmt und dann ins Netz gestellt. Das kann man nur mit einer voll vertrauenswürdigen Person machen.
    Ich schaue, im Moment jede Menge Pornos. Viel mehr als sonst. Habs gelesen, nicht nur ich. Dazu jede Menge PP bestellt. Reicht im Moment. Meine Helden heißen, im Moment Joris, Ringo, Horatio, Mitch, Alejo und der geilste, Ceatano und viel viel mehr. Reicht mir im Moment, bis das normale Leben wieder losgeht. Dazu habe ich zu Hause, ein richtig gutes privates Sportstudio. Paßt.
    Heute einen neuen deutschen LGBT Kurzfilm entdeckt. In normalen Zeiten suche ich nie. Der Film jedenfalls ist richtig süß....schluchz. "In einem Moment"

    www.youtube.com/watch?v=7PSCSqCDdC0&list=PLmFtlTEFhsn7Hj
    DtYeUP_unhb-BUoySMO&index=2&t=0s
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Homonklin_NZAnonym
  • 12.05.2020, 23:53h
  • Das ist jetzt für all Diejenigen, die sich daran rege beteiligt haben, sicher entbehrungsreich.

    Wenn man eh szenefremd gelebt hat, hat sich da nicht viel dran geändert. Der Sport mit den Freunden, draußen in der Welle, das fehlt natürlich. Mak n Downwinder kiten und hinterher Lagerfeuer am Strand mit den Jungs und ihren Freundinnen oder Frauen. Einige sind schon "Kernfamilie".

    Man braucht solche Begriffe nicht immer gleich auf sich beziehen. wenn man das macht, kann man sich auch diskriminiert fühlen, weil man zu den "Älteren" gezählt wird, oder zu den "Lederelsen" obschon man mehr ein Leder-Ken mit Hackfresse ist, und Barbie lang schon mit Lucy rummachen lässt.

    Viel lässt sich aus Erinnerungen feiern. Wie das damals war, als man jung war, und die Motorradstiefel noch nicht aus Goretex oder sowas. Als man diesen knackigen Fahrradkurier cool fand, der dann leider auch ne Hete war. Das waren noch Zeiten!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 13.05.2020, 01:40h
  • Antwort auf #5 von HH1979
  • Ganz abgesehen davon, dass ich glaube, dass Du ganz anders reden würdest, wenn Du selbst einer Risikogruppe angehören würdest:

    Dir scheint völlig entgangen zu sein, dass das Rauchen in der Tat an den meisten Orten verboten wurde, wo es früher erlaubt war. Ich habe noch die Zeit voll miterlebt, in der überall und immer geraucht werden konnte und geraucht WURDE. Selbst beim Essen musste man erdulden, dass jemand direkt neben einem saß und rauchte, und wenn man sagte, dass einen das stört, wurde man als Spaßverderber geächtet, der sich gegen die Norm auflehnt, und man möge sich doch "nicht so anstellen".

    Es ist also möglich, gewisse Verhaltensweisen in einer Gesellschaft dauerhaft zu verändern. Und wenn es nur ein Händewaschen wäre, das den Namen auch verdient - statt des bisherigen 3 Sekunden Wasser über die Hände laufen lassen, das viele Menschen in öffentlichen Toiletten bisher so für "Hände waschen" hielten. Gewisse Hygieneregeln schaden übrigens auch nichts bei anderen Krankheiten - auch Schnupfen und Influenza verbreiten sich dann seltener, und auch Schmierinfektionen wird der Infektionsweg wesentlich schwerer gemacht, wenn man Hygieneregeln tatsächlich einhält, statt nur so zu tun, als hielte man sie ein.

    Warum sollte man sich also nicht daran gewöhnen können, in gewissen Bereichen und in gewissem Umfang mehr Rücksicht auf Andere zu nehmen? Meines Wissens ist noch kein Raucher daran gestorben, dass er nun im Speiserestaurant nicht mehr rauchen darf. Und die meisten Menschen fühlen sich im Restaurant jetzt wohler, weil das Essen nach Essen schmeckt und nicht mehr nach Tabakrauch. Ganz nebenbei werden Millionen von Nichtraucher_innen weniger passiv geschädigt.

    Es gibt Dinge, die in einer zivilisierten Gesellschaft Anderen zugemutet werden dürfen.

    Rücksichtnahme auf Andere sollte IMMER dazu gehören.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 FilipProfil
  • 13.05.2020, 10:27hHamburg
  • Antwort auf #8 von RuferInDerWueste
  • "Ganz abgesehen davon, dass ich glaube, dass Du ganz anders reden würdest, wenn Du selbst einer Risikogruppe angehören würdest:"

    Entgegen der für mich verständlichen Aussage von HH1979 verstehe ich bei deinem Kommentar überhaupt nicht, worauf die hinauswillst. HH1979 ging es nicht vordergründig um das Rauchen, sondern es war lediglich ein Beispiel.

    "Warum sollte man sich also nicht daran gewöhnen können, in gewissen Bereichen und in gewissem Umfang mehr Rücksicht auf Andere zu nehmen?"

    In Bezug auf Sexdates oder Prides? Wer zu Sexdates geht, weiß (unabhängig von Corona) worauf er sich einlässt. Gehört man zu einer Risikogruppe , geht man da dann besser nicht hin. Hinterher dem anderen Teilnehmer Vorwürfe zu machen, wäre doch wohl irgendwie unlogisch.

    "Es gibt Dinge, die in einer zivilisierten Gesellschaft Anderen zugemutet werden dürfen."
    Ganz genau. Und es würde von ziemlich viel Egoismus zeugen, wenn man erwartet, dass nur die anderen Rücksicht auf die eigenen Befindlichkeiten zu nehmen haben statt auch die der anderen zu berücksichtigen oder zumindest zu tolerieren!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 _valkyrie_Anonym
  • 13.05.2020, 18:15h
  • Antwort auf #9 von Filip
  • Und was ist, wenn man (als nicht Risikogruppe) zum Sexdate geht, sich ansteckt, keine Symptome zeigt und dann munter die Leute in seiner Umgebung (eventuell Risikogruppe) ansteckt?
  • Antworten » | Direktlink »