Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?36110

Die Spannung steigt!

Stefan Raab: Zwei weitere ESC-Veteranen beim FreeESC dabei

Neben Moderatorin Conchita Wurst machen zwei Eurovision-Teilnehmer bei Stefan Raabs Konkurrenz-ESC mit. Sie werden wohl um die Krone beim ersten Euro-Musikwettbewerb von ProSieben mitsingen. Auch erste Namen der internationalen Punkteverkünder werden bekannt.


2010 hatte Stefan Raab gemeinsam mit dem NDR den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest organisiert – den erfolgreichsten in diesem Jahrtausend: Lena Meyer-Landrut konnte nicht nur die deutschen Zuschauer*innen mit "Satellite" überzeugen, sondern auch die in anderen Ländern (Bild: Daniel Kruczynski / wikipedia)

ProSieben und Produzent Stefan Raab steigern die Vorfreude auf den "Free European Song Contest", der dieses Jahr dem coronabedingt abgespeckten Eurovision Song Contest Konkurrenz machen soll. In einem vom Sender veröffentlichten Interview verrät Stefan Raab, dass man sich beim Talentpool des ESC bedient habe: "Die Teilnehmerliste hat sich gewaschen. Moderatorin Conchita Wurst sowie zwei weitere Künstler haben bereits schon erfolgreich am ESC teilgenommen", sagte der 53-Jährige am Mittwoch. Namen nennen wollte der ESC-Fünfte von 2000 ("Wadde hadde dudde da?") aber noch nicht nennen.

Immerhin verriet Raab einige prominente Punkteverkünder: "Die Punkte für Polen verkündet Lukas Podolski. Nach Irland schalten wir zu Angelo Kelly. Und für das United Kingdom vergibt Spice Girl Melanie C die Punkte."

Direktlink | Das Ex-Spice-Girl Mel C wird die Punkte für ihr Heimatland Großbritannien verkünden

"Tatsächlicher Bezug" zum Land wichtig

Anders als beim ESC, wo schon mal eine Frankokanadierin ohne jegliche Verbindungen nach Europa für die Schweiz gewinnen darf, müssten beim FreeESC Teilnehmer*innen eine Verbindung zu ihrem Land haben: "Für mich ist wichtig, dass alle Künstler einen tatsächlichen Bezug zu dem Land haben, für das sie antreten. Die Musiker sind entweder dort geboren, besitzen die Staatsbürgerschaft des von ihnen vertretenen Landes oder ihre Eltern sind dort geboren. Der #FreeESC besinnt sich auf die eigentliche Idee eines europäischen Songwettbewerbs, nämlich auf den Wettkampf europäisch regionaler Kreativität", sagte Raab.

Bereits vergangene Woche hatte ProSieben angekündigt, dass 15 europäische und asiatische Länder beim FreeESC antreten werden (queer.de berichtete). Das Voting-Prozedere wird größtenteils wie beim "echten" ESC gehandhabt.


Der erste FreeESC wird von Conchita Wurst und Steven Gätjen moderiert (Bild: ProSieben)

"Echte Legende" tritt für Deutschland an

Raab verriet bereits mehr zur Identität des deutschen Vertreters oder der deutschen Vertreterin: "Für Deutschland tritt eine echte Legende an, die alle bisherigen deutschen Teilnehmer an europäischen Musikwettbewerben künstlerisch und charakterlich überstrahlt. Dazu sieht er auch noch unglaublich gut aus. Lassen Sie sich überraschen."

Der "Free European Song Contest" wird am Samstag ab 20.15 Uhr live aus Köln ausgestrahlt. Für die Show hat ProSieben rund vier Stunden Sendezeit freigeräumt. Parallel dazu zeigt Das Erste ein ESC-Ersatzprogramm: Ab 20.15 Uhr meldet sich Barbara Schöneberger live aus der Hamburger Elbphilharmonie für das "deutsche Finale". Dabei können die deutschen Zuschauer*innen ihre Favoriten aus den Beiträgen wählen, die dieses Jahr in Rotterdam angetreten wären (queer.de berichtete). Nach "Tagesschau" und "Wort zum Sonntag" überträgt die ARD dann gegen 21.55 Uhr zeitversetzt mit einstündiger Verspätung die europaweite ESC-Ersatzsendung "Europe Shine a Light" aus, bei der es aber keine Abstimmung am Ende geben wird. (dk)



#1 WarumAnonym
  • 13.05.2020, 17:48h
  • Warum wird hier ausgerechnet Stefan Raab, ein bekannter "Großmeister" des Altherren-Schwulenwitzes, so unreflektiert gefeiert?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 lunarAnonym
  • 14.05.2020, 06:50h
  • Antwort auf #1 von Warum
  • Wer feiert denn hier Raab? Ich kann beim besten Willen keinen Personenkult in der Berichterstattung hier erkennen. Wenn, dann eher in Hinblick auf Conchita.

    Ich finde es tatsächlich erfrischend, dass das angestaubte ESC-Format auf diesem Wege vielleicht eine Frischzellenkur erhält. Dass Raab das produziert, stört mich nicht, solange er den Künstler*Innen die Plattform bietet und die Message stimmt, hab ich nichts dagegen.

    Zumal Raab seit Jahren überhaupt nicht mehr medial stattfindet. Dass sein Humor grenzwertig ist, geschenkt. Und so wie ich das verstehe wird er sowieso nicht groß in Erscheinung treten, sondern die Moderation anderen überlassen.
  • Antworten » | Direktlink »