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ProSieben-Show

FreeESC: Erste Teilnehmer bekanntgegeben

Zwei Tage vor dem ersten "Free European Song Contest" hat ProSieben die Hälfte der Teilnehmer*innen genannt.


ProSieben veranstaltete für den FreeESC seine erste digitale Pressekonferenz

  • 14. Mai 2020, 10:51h, noch kein Kommentar

ProSieben hält die Spannung für den FreeESC hoch: Bei einer digitalen Pressekonferenz wurden am Donnerstagmorgen erste Namen der Sänger*innen genannt, die bei der Konkurrenzshow für den alteingesessenen Eurovision Song Contest für einige der 15 Teilnehmerstaaten in Europa und Asien antreten sollen.

Demnach soll Schlagersängerin Vanessa Mai für Kroatien singen (ihr Vater ist Kroate). Ex-GZSZ-Darstellerin Senta Sofia Delliponti alias Oonagh will Bulgarien, das Land ihrer Mutter, vertreten. Eko Fresh und Umut Timor sollen für die Türkei singen. Für Österreich ist Josh dabei, der mit "Cordula Grün" bereits einen großen Singleerfolg in Deutschland hatte. "Only Thing We Know"-Interpret Kelvin Jones (Gätjen: "ein Superstar") soll für Großbritannien Punkte sammeln. Mike Singer singt für das Herkunftsland seiner Eltern, für Kasachstan. Sean Hill tritt für Irland an. Und schließlich soll die frühere DSDS-Zweite Sarah Lombardi für Italien dabei sein – ein Elternteil und ihr Ex-Ehemann stammen aus dem südeuropäischen Staat.

Die "Bild"-Zeitung hatte außerdem bereits am Mittwoch berichtet, dass Popsänger Nico Santos ("Rooftop") für Spanien antreten soll. Weitere Teilnehmerländer sind neben Deutschland Dänemark, Israel, die Niederlande, Polen und die Schweiz.

Twitter / rnstrx

In der Pressekonferenz wurde auch verraten, dass anders als beim echten ESC eine Liveband im Kölner Studio die Interpret*innen begleiten soll. Alle Sänger*innen sollen live im Studio sein – die für Corona-Zeiten üblichen Schalten in die Privatgemächer von Künstler*innen solle vermieden werden.

Deutscher Vertreter noch unbekannt

Wer für Deutschland dabei ist, wollte ProSieben noch nicht verraten. Am Mittwoch hatte Produzent Stefan Raab bereits angekündigt, dass es sich beim Teilnehmer oder der Teilnehmerin um eine "echte Legende" handle (queer.de berichtete). Steven Gätjen, der gemeinsam mit Conchita Wurst das Event moderieren soll, spekulierte darüber, ob Altmeister Raab selbst wieder zum Mikrofon greifen würde. Allerdings, so merkte er ironisch an, habe Raab bei seiner Ankündigung zum deutschen Kandidaten nicht genug Superlative verwendet, was gegen seine Teilnahme spreche.

Der "Free European Song Contest" wird am Samstag ab 20.15 Uhr live aus Köln ausgestrahlt. Für die Show hat ProSieben rund vier Stunden Sendezeit freigeräumt. Parallel dazu zeigt Das Erste ein ESC-Ersatzprogramm: Ab 20.15 Uhr meldet sich Barbara Schöneberger live aus der Hamburger Elbphilharmonie für das "deutsche Finale". Dabei können die deutschen Zuschauer*innen ihre Favoriten aus den Beiträgen wählen, die dieses Jahr in Rotterdam angetreten wären (queer.de berichtete). Nach "Tagesschau" und "Wort zum Sonntag" überträgt die ARD dann gegen 21.55 Uhr zeitversetzt mit einstündiger Verspätung die europaweite ESC-Ersatzsendung "Europe Shine a Light" aus, bei der es aber keine Abstimmung am Ende geben wird. (dk)