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Kommentare zu:
Deutschland verliert bei LGBTI-Rechten weiter an Boden


#21 seb1983
  • 14.05.2020, 21:15h
  • Antwort auf #20 von nerv
  • Selbstverständlich sind rechtliche Grundlagen wichtig. Allerdings auch nur in einem Rechtsstaat.
    Nur sie sagen wenig über gesellschaftliche Verhältnisse aus.

    Da weichen die Standards dann doch massiv voneinander ab wenn es in Weißrussland oder der Türkei eben nicht möglich ist sein Recht durchzusetzen, man von Polizei und Gerichten nicht ernst genommen oder gar misshandelt wird und die Zuschauer Beifall klatschen.

    Die monegassische Supermarktkassiererin die dich beschimpft und nicht bedient wird nicht nur ihren Job verlieren sondern kann von dir selbstverständlich auch ohne explizites schwules Diskriminierungsverbot angezeigt werden wenn sie gegen deine Grundrechte verstößt!

    Das soll nicht rechtliche Versäumnisse entschuldigen, aber es zeigt meiner Meinung nach wie lächerlich diese Karte in ihrer Gewichtung ist.
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#22 DramaQueen24Profil
  • 15.05.2020, 02:54hBerlin
  • Solange Länder, die unsere Rechte nicht respektieren, weiter in der EU bleiben können, weil für einen Rauswurf Einstimmigkeit verlangt wird, so lange wird sich nichts ändern, vor alle, dort, wo Religioten und rechte Spinner an der Macht sind.
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#23 RealistinAnonym
#24 TimonAnonym
  • 15.05.2020, 07:02h
  • Hier sieht man mal ganz konkret und neutral, anhand objektiver Kriterien gemessen, wohin es führt, wenn Union und SPD regieren.
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#25 Carsten ACAnonym
  • 15.05.2020, 09:53h
  • Antwort auf #23 von Realistin
  • Es muss ja (noch) keine vollständige Anerkennung sein. Aber man muss halt sehen können, dass es sukzessive Fortschritte gibt.

    Wenn man z.B. nur Staaten in der EU hätte, die eine Grün-Schattierung auf der Karte haben, dann wären das immer noch 17 Staaten und die EU wäre längst viel weiter.

    Denn ganz ehrlich:
    als die EU noch aus nicht mehr als 17 Staaten bestand, funktionierte sie nicht nur besser, sondern hatte auch massiv mehr Zustimmung bei den Bürgern.
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#26 Ralph
  • 15.05.2020, 13:34h
  • Antwort auf #11 von nerv
  • Ich kann nichts Dummes daran finden, wenn sich jemand wundert, dass Montenegro auf einer Ebene mit den Niederlanden und Schweden rangiert oder dass es in Monaco schlimmer zugehen soll als in Weißrussland. Beides bedarf eingehender Begründung. In den Niederlanden und Schweden haben wir Rechte, die uns Montenegro nicht zugesteht, und Albert von Monaco mag zwar ein Operettenfürst sein, aber doch kein Diktator vom Schlage Lukaschenkos.
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#27 BobsuruncleAnonym
#28 windheimerAnonym
  • 16.05.2020, 08:37h
  • Ich kann mich auch nicht mit der Bewertung abfinden und halte sie für nicht objektiv.
    Denn in Montenegro wurde eine Lebenspartnerschaft für homosexuelle Paare abgelehnt, von Ehe ganz zu schweigen.
    Und in dem Bericht steht, das es zwar enttäschend ist, das dies abgelehnt wurde, aber es zeigt, das dort ein gesellschftlicher Prozess im Umdenken stattfindet. Dieser dauert aber auch erst seit 2007, da seitdem Homosexuelle nicht mehr diskriminiert werden dürfen.
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#29 Ralph
  • 16.05.2020, 09:54h
  • Antwort auf #28 von windheimer
  • Gesellschaftliche Prozesse taugen zur Endbewertung wenig. Nehmen wir mal an, in einem Land Absurdistan läuft seit Jahrzehnten eine Entwicklung, wonach ein immer größerer Anteil der Bevölkerung zu der Auffassung gelangt, die Verfolgung Homosexueller durch das Strafgesetz sei ein Unrecht. Es kommt so weit, dass in Umfragen mehr als zwei Drittel des Volkes diesen gesetzlichen Zustand anblehnen. Dennoch stimmt das Parlament regelmäßig gegen Anträge, die Verfolgung zu beenden, und Regierung und Justiz vollziehen das Gesetz in immer schärferer Form. Da kann doch niemand, der seinen Verstand beisammen hat, diesem Land eine gute Wertung geben wegen eines wirkungslosen gesellschaftlichen Prozesses.
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#30 seb1983
  • 16.05.2020, 13:27h
  • Antwort auf #29 von Ralph
  • Da gibt es halt vielfältige Strömungen die die reine Gesetzeslage auf dem Papier nicht hergibt.

    Deutschland hatte bis in die 1990er seinen §175, Großbritannien führte 1987 Clause 28 ein.
    Die gesellschaftliche Entwicklung verlief aber ganz anders.
    In vielen Schwellenländern gibt es noch Verbote, diese werden aber zumindest nicht mehr angewendet.
    In der Türkei ist Homosexualität schon über 100 Jahre legal, gesellschaftlich aber weitaus verachteter, Schwule vom Militärdienst ausgeschlossen und seit Jahren ein Islamisierungskurs gefahren.
    Brasilien gewährt auf dem Papier weitreichende Rechte, gleichzeitig machen Gangs gezielt Jagd auf Schwule und ermorden Dutzende. Der Präsident schürt Hass.

    Wie #26 Ralph gesagt hat:
    Monacos Operettenfürst lässt sich nicht mit Lukaschenko vergleichen.
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