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Kommentare zu:
"gay_Bundesligaspieler" will Anlaufstelle für schwule Profis gründen


#1 Carsten ACAnonym
  • 14.05.2020, 17:00h
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    Der offen schwule Schlagersänger Patrick Lindner schrieb etwa Anfang Januar an "gay_Bundesligaspieler": "Oute Dich und Ruhe ist"
    -------------------------

    Richtig.

    Jeder muss selbst entscheiden, ob er sich outen will oder nicht. Aber wer wirklich im Jahr 2020 noch meint, sich selbst verleugnen zu müssen und ein ewiges Versteckspiel mit ständiger Angst vor Enttarnung führen zu müssen, der darf sich dann auch nicht später beschweren, wenn die Psyche da nicht heil rauskommt.

    Leute, outet Euch endlich. Und dann ist das Thema sehr schnell erledigt. Wie auch bei Thomas Hitzlsperger.

    Und damit tut ihr nicht nur was für die kommenden Spieler und für Eure LGBTI-Fans, sondern auch für den Fußball als Ganzes.
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#2 GerritAnonym
  • 14.05.2020, 17:11h
  • Die Fans interessieren sich nicht dafür, was ihre Idole im Bett machen oder auf wen sie stehen.

    Die Fans wollen nur eines:
    von ihren Idolen nicht belogen, verarscht und für dumm verkauft zu werden.
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#3 Miguel53deProfil
#4 Peck_SProfil
  • 14.05.2020, 19:17hFrankenthal
  • Zitat:

    "Wer sich nicht bewerben sollte: Idealisten, die ständig darüber reden wollen, dass alle Minderheiten Schutz vor Diskriminierung benötigen. ... Gesucht werden Realisten, die nicht reden, sondern anpacken..."

    Wer sich fünf Minuten mit seinem Profil beschäftigt, kommt nach diesem Satz nicht mehr aus dem Lachen heraus, da er hier das Ebenbild seiner selbst beschreibt und ausschließt.

    Das Profil kann kein Mensch mit logischem Verstand ernst nehmen.
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#5 OlliAnonym
  • 14.05.2020, 19:39h
  • Auch auf Schalke gibt es viele homophobe und rassistische Idioten, aber auch ein engagiertes Fanprojekt und viele klasse Fans, die sich dagegen stemmen. Ist bei den meisten Vereinen so - aber Ihr solltet hier die Bildunterschrift ändern, schon um einen Shitstorm zu vermeiden - das abgebildete homophobe Banner ist definitiv nicht von Schalker Fans gemacht sondern von Dortmundern. Glaubt mir, ich weiss wovon ich rede, ich bin selbst schwuler Fan.
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  • Anm. d. Red.: wird korrigiert, stand so auch im damaligen Artikel www.queer.de/detail.php?article_id=33470
#6 KenshiroProfil
  • 14.05.2020, 19:51hBerlin
  • Es hätte jedenfalls eine sehr große Signalwirkung wenn sich ein aktiver bekannter Profifussballer outet. Den Mut muss man aber erstmal haben.
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#7 Homomklin_NZAnonym
  • 15.05.2020, 03:57h
  • Neben der Idee, das könnte ein Projekt von Psych-Studenten sein, liegt noch die, dass hier einer queere Spieler dazu verlocken will, sich ihm zu offenbaren, so dass er sie damit ggf. erpressen kann. Klingt zwar böse, wäre evtl. auch drin.

    Wir vergessen auch die Möglichkeit, dass es vielleicht gar keine queeren 1. Liga-Spieler gibt.
    Dafür vielleicht umso mehr bei den Country-Musikern oder unter Schauspielern.

    Das Rumproleten über "Versteckspiele" ist immer sehr einfach. Solange keiner die Einlünfte nach dem Jobverlust übernimmt und denen dann die Karrierechance ersetzt, sollten da so einige mal weniger Putz auftragen.
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#8 HörnchenAnonym
#9 DerStephanProfil
  • 15.05.2020, 07:06hNürnberg
  • Antwort auf #2 von Gerrit
  • Das sehe ich ganz und gar nicht so.

    Ein Outing ist etwas privates.
    Es ist seine persönliche und nur seine persönliche Sache.

    Was andere dann daraus machen ist hingegen echt wieder auf einer anderen Karte.
    Werbeverträge die wegbrechen könnten.
    Fans die dies als Schwäche sehen.
    Und LGBTs die ihn wenn ers nicht tut als Lügner hinstellen und somit noch mehr Druck erzeugen.

    Von mir aus kann er auch nicht out sein bis er 80 ist. So sollte es jedem gehen.
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#10 Carsten ACAnonym
  • 15.05.2020, 09:47h
  • Antwort auf #9 von DerStephan
  • Achja, die alte Mär von wegbrechenden Werbeverträgen.

    In einem Land, wo die Wirtschaft längst viel weiter ist als die Politik und wo die meisten Unternehmen nicht nur LGBTI als lukrative Zielgruppe erkannt haben, sondern auch wissen, dass ein LGBTI-freundliches Image auch bei der großen Mehrheit der Heteros gut ankommt.

    Und zu "Fans", die dies angeblich als Schwäche ansehen:
    sind das wirklich Fans? Ist es nicht vielmehr sehr stark, zu sich selbst zu stehen?

    Und vor allem: will man wirklich von irgendwelchen Schwachmaten gemocht werden für etwas, was man gar nicht ist?
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#11 schwierigAnonym
  • 15.05.2020, 10:34h
  • Irgendein Twitteraccount? Das bedeutet, das könnte jeder erstellen und völlig ungeprüft behaupten.

    Zunächst soll sich derjenige was überlegen, dass man ihm zumindest halbwegs glauben kann.
    Er könnte sich zum Beispiel an bekannte Personen wenden die vertrauenserweckend sind, um so seine Identität zumindest anonym zu bestätigen. Dann würde die Glaubwürdigkeit, hinter dem Account steckt wirklich die umgeoutete Person der 2. BL für die sie sich ausgibt, stark erhöhen.
    Zum Beispiel könnte er sich an Hitzslsperger wenden, dieser würde bestimmt darauf achten dass die Person anonym bleibt, könnte gegenüber der Öffentlichkeit aber bestätigen, dass die Person echt ist.

    Solange die Person nichts unternimmt um seine Echtheit zu zeigen, wie gesagt dass kann für die Öffentlichkeit auch anonym geschehen, glaube ich erst mal gar nichts.
    Das wäre der absolut erste Schritt um sich damit weitergehend zu beschäftigen.
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#12 YannickAnonym
  • 15.05.2020, 14:05h
  • Antwort auf #10 von Carsten AC
  • Ja, will man überhaupt Fans haben, die einen eigentlich hassen und nur solange dulden, wie man ihnen etwas vorgaukelt und sich selbst verleugnet?!

    Ich könnte auf solche Fans gut verzichten. Zumal die Mehrheit der Fans nicht so ist.

    Und wie heißt es so schön:
    Lieber für das, was man ist, gehasst werden, als für etwas, das man nicht ist, geliebt zu werden.

    Und wie gesagt: genug andere Fans werden einen weiter lieben.
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#13 YannickAnonym
  • 15.05.2020, 14:08h
  • Antwort auf #3 von Miguel53de
  • Wir leben aber glücklicherweise nicht dort und es geht auch nicht um Country-Musik, die ja erzreaktionär ist.

    Aber selbst in der Country-Musik wird sich nie was ändern, wenn nicht auch mal Leute vorangehen. Wären nicht immer wieder Leute vorangegangen, auch wenn es unbequem ist, würden wir noch heute ein Leben im Dunkeln führen und würden von Eheöffnung, etc. nicht mal träumen.

    Wenn man nicht einfach mal macht, wird sich nie was ändern... Und damit macht man sich dann letztlich auch zum Teil dieses Systems und mitschuldig.
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#14 AltoAnonym

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