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Kommentare zu:
Einstimmiger Beschluss: Disziplinarverfahren gegen Hass-Pastor


#1 Carsten ACAnonym
  • 15.05.2020, 09:44h
  • ----------------------------------------
    "Es ist für die weitere Durchführung des Disziplinarverfahrens durch die BEK von Bedeutung, ob die Äußerungen Herrn Latzels von den staatlichen Ermittlungsbehörden als Straftat eingestuft werden", erklärte der Kirchenausschuss.
    ---------------------------------------

    Und was wenn nicht?

    Würde das Aussagen wie "todeswürdig" akzeptabler machen?

    Selbst wenn das legal sein sollte (was ich schon skandalös genug fände), dann sollte sich die Kirche dennoch überlegen, ob sie solche Äußerungen wirklich bei ihrem Personal dulden will.
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#2 saltgay_nlProfil
  • 15.05.2020, 10:16hZutphen
  • Antwort auf #1 von Carsten AC
  • Ich würde empfehlen, den Text noch einmal durchzulesen. Ich weiß,. dass das Textverstämndnis in diesem Land unterentwickelt ist, das erfahre ich jeden Tag in der Schule.

    Bei Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes, die Kirche ist halbwegs auch als öffentlicher Dienst zu verstehen, selbst wenn dort ein nicvht legitimes Sonderarbeitsrecht gilt, haben staatsanwaltsschaftlcihe Ermittlungen Vorrang. Wie immer auch diese enden, ob mit Verurteilung oder Einstellung, folgt erst dann das dienstrechtliche Verfahren. In schwerwiegenden Fällen, kann der Dienstherr eine Suspendierung des Betroffenen erwirken. Wenn z.B. einem Lehrer vorgeworfen wird, dass er übergriffig gegenüber den Schülern wurde, was sehr schnell geschehen kann, dann wird er in der Regel suspendiert vom Dienst. Damit soll eine mögliche Beeinflussung der am Verfahren Beteiligten verhindert werden. Das kann positiv wie negativ für den Beschuldigten sein.

    Man sollte also stets daran denken, dass zwischen Moral und Recht gewaltige Unterschiede bestehen. Im vorliegenden Fall gilt es einen Beweis zu führen, ob ein Straftatsbestand überhaupt zutreffend sein könnte. Nach dieser Prüfung wird erst das "Strafverfahren" eingeleitet. Wenn es nicht zur Einstellung kommt, wird Anklage erhoben und im vollständigen Verlauf mit einem Urteil abgeschlossen.

    Daher ist es also müßig über die Äußerungen des Herrn Latzel aus juristischer Sicht zu diskutieren. Die Frage, welche dienstrechtlichen Konsequenzen das Verhalten des Herrn Latzel erfordert, das entscheidet dann auch die Landeskirche. Man wird also am Ende beider Verfahren über das Verfahren "Latzel" darüber debattieren können.

    Dazu möchte ich nur anmerken, es darf Jeder seine Meinung äußern, aber es wirkt dann nur noch peinlich, wenn noch Leute kirchliche Angelegenheiten mitdiskutieren wollen, die schon längst aus der Kirche ausgetreten oder die Atheisten sind.
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#3 DamienAnonym
  • 15.05.2020, 11:23h
  • Antwort auf #2 von saltgay_nl
  • "Dazu möchte ich nur anmerken, es darf Jeder seine Meinung äußern, aber es wirkt dann nur noch peinlich, wenn noch Leute kirchliche Angelegenheiten mitdiskutieren wollen, die schon längst aus der Kirche ausgetreten oder die Atheisten sind."
    Solange "kirchliche Angelegenheiten" meinen Alltag beeinflussen, melde ich mich selbstverständlich zu Wort.
    Wer hier im Forum stets hochaggressive und peinliche Kommentare schreibt, ist eine andere Frage.
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#4 BruderQueerAnonym
  • 15.05.2020, 11:25h
  • Was hat Latzel denn nun zu befürchten? Ich würde eine Suspendierung sehr begrüßen
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#5 Carsten ACAnonym
#6 GerritAnonym
  • 15.05.2020, 12:26h
  • >>>>> "Eine Suspendierung des Bremer Pastors wäre ein Eingriff in die Grundrechte und ein Verstoß gegen geltendes Recht der Bremischen Evangelischen Landeskirche", heißt es darin. Latzel werde nur "seiner biblischen Verantwortung gegenüber Gott gewahr" <<<<<

    Wir leben aber nicht in einem Gottesstaat, sondern in einem demokratischen Rechtsstaat. Und dort hat man sich an Gesetze zu halten. Und man hat auch den demokratischen Gleichheitsgrundsatz zu achten und nicht gegen Menschen zu hetzen, die einem nicht passen. Punkt.
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#7 GerritAnonym
  • 15.05.2020, 12:29h
  • Antwort auf #1 von Carsten AC
  • Ja, er hat ja nicht etwa gesagt, dass er Homosexualität nicht gut finde oder so.

    Sondern er hat "gelebte Homosexualität" als "todeswürdig" bezeichnet. Das kann man durchaus als Aufruf zu bestimmten Taten verstehen. Und damit ist das für mich als Laie Volksverhetzung. Denn was müsste man sonst noch sagen, damit es das wäre?

    Aber selbst, wenn das juristisch anders bewertet wird, muss jeder Arbeitgeber und insbesondere jede Religionsgemeinschaft sich fragen, ob sie mit solchen Gesinnungen noch was zu tun haben will oder nicht.
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#8 Ralph
  • 15.05.2020, 13:19h
  • Antwort auf #6 von Gerrit
  • Die Kirchen versäumen bis auf den heutigen Tag eine Klarstellung gegenüber ihren Mitarbeitern und ihren Mitgliedern, dass die Religionsfreiheit nur ein Grundrecht unter mehreren ist, so dass es mit anderen in Konkurrenz treten kann, wobei eine solche Kollision nicht automatisch die Religionsfreiheit überwiegen lässt. Insbesondere hinter der Menschenwürde hat die Religionsfreiheit zurückzutreten, d.h. sie kann kein Freibrief für die Verbreitung von Hass sein. Beispiel: Kein lutherischer Geistlicher darf unter Berufung auf die Religionsfreiheit nach dem Vorbild Martin Luthers dazu aufrufen, Synagogen niederzubrennen.
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#9 DramaQueen24Profil
  • 15.05.2020, 13:28hBerlin
  • Er ist Beamter, darf also nicht so ohne Weiteres gefeuert werden. Erst, wenn er sich ganz schlimme Dinger erlaubt. Leider!
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#10 Homonklin_NZAnonym
  • 15.05.2020, 14:10h
  • ""Überall laufen die Verbrecher rum vom Christopher Street Day." Darüber hinaus beklagte Latzel, dass "diese Homo-Lobby, dieses Teuflische" immer stärker werde. "Gelebte Homosexualität" sei "vor Gott ein Gräuel" und "todeswürdig". Die Anerkennung von Transsexualität zerstöre ferner "unsere gesamte Zivilisation und Kultur ""

    Das liest man so ähnlich bestimmt in der ein oder anderen Dokumentation von jedem dritten PLK und der Patientenschaft, die dort weilt. Von daher könnte es also zwischen dem Ausdruck einer psychischen Erkrankung bis hin zu Beleidigung, unbestimmter übler Nachrede und öffentlicher Schmähung so Einiges sein.
    Wenn da nichts nachfolgt, kann auch nichts nachfolgen, wenn man öffentlich postuliert, dass Geistliche gerne pädophile Aktivitäten betreiben und ausgezeichnete Lügner und Abzocker, und durch ihre Besoldung über den Staat eine ungeheuerliche Last für die Gesellschaft sind. Man nennt keine Namen, also alles in bester Ordnung.

    ""Diffamierungen gegen homosexuell lebende Menschen ""

    Danke für die " hier, denn die könnten das auch ganz einfach schreiben "Homosexuelle", und müssten damit auch nicht länger umständlich so tun, als seien der Mensch und die Homosexualität von ihm irgendwie getrennte Dinge, die sich hier zusammen backen. Den Menschen als Homosexuellen zu erkennen und so zu nehmen, wie er ist, das schaffen nämlich auch die moderaten Heinis von diesen Betvereinen immer noch nicht.
    Klingt immer so, wie weiblich lebende Menschen, anstatt Frauen zu sagen.

    Dem gegenüber steht jedoch der gläubig lebende Mensch. Da hat es schon so etwas von "Leben mit Copd". Das muss man dann auch anders nehmen.

    ""Auch wenn sie nicht als strafbar eingestuft werden sollten, schadeten derartige Entgleisungen dem Ansehen der ganzen Kirche erheblich.""

    Joa, das auf jeden Fall. Ich schätze mal, es wäre auch nicht strafbar, aus Bibeln und Kreuzen ein Lagerfeuer zu basteln, um darauf ein Opfer an Odin darzubringen, und mit der Asche kleine Eichen zu düngen, wenn der Lack daran nicht so Schadstoff problematisch wäre. Das kann man einer jugendlichen Eiche nicht zumuten.
    Menschenfeindlichkeit zu zelebrieren, schadet den "Kirchen" rund um den Lattenjupp, solange die Art ausgesuchte Menschenfeindlichkeit auch noch verharmlost und verteidigt wird. Solange wird dafür kein Platz unter Yggdrasil & Co sein. Und die Reptiloiden finden das auch bäh.

    ""Latzel werde nur "seiner biblischen Verantwortung gegenüber Gott gewahr". ""
    Ach diesemn Hass erfüllten, inbrünstig mordlüsternen und selbstsüchtigen JAHWE, der seinen Dienern als Gehörnter aus ihren Spiegeln entgegen lacht. Ja, wenn sowas in "heiligen Schriften" schon den Menschenhass vorgibt, dann hätte man anstatt Bibelseiten damit zu bedrucken, besser gleich Klopapier draus gemacht!

    www.kirchenaustritt.de

    Jeden Tag eine gute Tat.
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#11 YannickAnonym
  • 15.05.2020, 14:11h
  • Antwort auf #9 von DramaQueen24
  • Mal ganz abgesehen davon, dass das Beamtentum ja mal eine bestimmte Idee hatte und ich mich frage, warum Pastoren verbeamtet sein müssen. (Mal ganz abgesehen davon, dass das Beamtentum mittlerweile eh viele negative Auswüchse hat.)

    Aber ganz unabhängig davon finde ich die Bezeichnung anderer Menschen als "todeswürdig" schon ein "ganz schlimmes Ding".
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#12 GrundgesetzAnonym
#13 Peck_SProfil
  • 15.05.2020, 19:17hFrankenthal
  • Bevor die Sektkorken knallen, erstmal abwarten. Wäre ja nicht das erste Mal, das man einen medialen Wellenbrecher inszeniert. Für die Medien Maßnahmen heucheln und auf Zeit spielen, mit dem Ende, dass nach etlichen Monaten eben immer noch nichts passiert ist und die Sache zu den Akten wandert.

    Oder: Ich erinnere mal an die katholischen Genossen und ihre Nr. 3 aus Rom, der in Australien nach Verurteilung und erdrückender Beweislage durch Berufung doch wieder frei ist und nun doch niemalsnienicht Kinder und Jugendliche vergewaltigt hat...
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#14 FashionistaEhemaliges Profil
  • 16.05.2020, 08:05h
  • Ich versteh den ganzen Bohei nicht. Bei einem Gangsta-Rapper sind solche Hasstiraden Kunst, bei einem Psalmen-Rapper nicht??? Ironie aus...
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#15 stromboliProfil
  • 16.05.2020, 09:37hberlin
  • Antwort auf #2 von saltgay_nl
  • "Dazu möchte ich nur anmerken, es darf Jeder seine Meinung äußern, aber es wirkt dann nur noch peinlich, wenn noch Leute kirchliche Angelegenheiten mitdiskutieren wollen, die schon längst aus der Kirche ausgetreten oder die Atheisten sind."

    Also ich finde, dass musst du schon näher ausführen..
    Solange kirchen oder religionssekten im staat eine sonderstellung einnehmen und so anders als der "gewöhnliche bürger mit sonderprivilegien bedacht werden, ist es mein verbrieftes recht, mich hiermit auseinander zu setzen.

    Dein locker dahingeworfener einwand impliziert ja geradezu zu einem mitredeverbot für all jene, die angesichts der irrationalitäten religiösen treibens, sich mit eigener überlegung und gesellschaftlicher verantwortung von diesem treiben distanzieren.

    Solange aber im religiösem treiben sich staatliche vollmachten herauskristalisieren ( quasi- beamtenstatus der priesterschaft, zwangssubventionierung durch steuereintreibung, konkrodatsverträge ... etc. pp* ) , solange muss es gegenmeinung hierzu geben, die auf eine abschaffung solcher zustände dringen.

    Über den unsinn "theologischer esoterik" mag man dann dann urteilen wie man wolle. Und als nichtgläubiger ist es meine entscheidung , ob ich mich mit dem unsinn befasse oder nicht. Dort aber wo solch symbolismus in beamtenähnliche rechtsvorschriften gegossen ist, ist widerstand erste bürgerpflicht.
    Das gilt insbesondere dann, wenn täter sich hinter diesen rechtskonstrukten verstecken und so ein 2 klassen rechtssystem festigen.
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#16 VerbrecherAnonym
  • 16.05.2020, 14:48h
  • Antwort auf #15 von stromboli
  • ""Dazu möchte ich nur anmerken, es darf Jeder seine Meinung äußern, aber es wirkt dann nur noch peinlich, wenn noch Leute kirchliche Angelegenheiten mitdiskutieren wollen, die schon längst aus der Kirche ausgetreten oder die Atheisten sind."

    Also ich finde, dass musst du schon näher ausführen..
    Solange kirchen oder religionssekten im staat eine sonderstellung einnehmen und so anders als der "gewöhnliche bürger mit sonderprivilegien bedacht werden, ist es mein verbrieftes recht, mich hiermit auseinander zu setzen.

    Dein locker dahingeworfener einwand impliziert ja geradezu zu einem mitredeverbot für all jene, die angesichts der irrationalitäten religiösen treibens, sich mit eigener überlegung und gesellschaftlicher verantwortung von diesem treiben distanzieren. "

    Zumal ja noch dieser Latzel ganz allgemein, also ohne "Beschraenkung" auf Mitglieder seiner oder anderer evanglischer/christlicher Sekten, Teilnehmer im Grunde aller CSDs als Verbrecher bezeichnet hat.
    Er hat also eine allgmeingueltige, nicht auf Mitglieder seiner "Gemeinde" beschraenkte (oder allgemeiner: "christliche-glaeubige" Menschen), Aussage gemacht. Damit ist das eine pauschale, uneingeschraenkt guelitige Aussage von ihm, die m. M. n. eindeutig den Tatbestand der ueblen Nachrede, Diffamierung, oder was weiss ich, was die Juristen daruas machen, darstellt.

    Und dann noch die Aussage ueber das "todeswuerdig": das ist ebenfalls eine Aussage von ihm, die ausserhalb "seiner" Gemeinde Relevanz hat/haben kann, wenn so ein durchgeknallter Religiot meint, andere waeren nicht "Manns" genug, "Gottes Reich" von diesen "Gottlosen" (Homosexuellen) zu reinigen, und "mal eben hingeht", und Schwule und Lesben massakriert.
    Dann hat DURCHAUS und JEDER das Recht, amts-kirchliche Prozedere und rechtliche Konstrukte zu kritisieren, "selbst" wenn derjenige nicht Teil einer dieser Sekten ist.
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#17 ursus
  • 16.05.2020, 17:32h
  • Antwort auf #2 von saltgay_nl
  • "es wirkt dann nur noch peinlich, wenn noch Leute kirchliche Angelegenheiten mitdiskutieren wollen, die schon längst aus der Kirche ausgetreten oder die Atheisten sind."

    Andere hier haben dankenswerterweise schon begründet, warum das ein ausgesprochen dummer Gedanke ist.
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#18 TheDadProfil
  • 18.05.2020, 08:34hHannover
  • Antwort auf #2 von saltgay_nl
  • ""Dazu möchte ich nur anmerken, es darf Jeder seine Meinung äußern, aber es wirkt dann nur noch peinlich, wenn noch Leute kirchliche Angelegenheiten mitdiskutieren wollen, die schon längst aus der Kirche ausgetreten oder die Atheisten sind.""..

    Peinlich ist hier vor allem die Idee Atheisten hätten von der Sache ja nicht so die richtige Ahnung..

    Exakt dieser Unfug verbirgt sich nämlich hinter dieser Aussage, und er ist um so ärgerlicher, als er den Eindruck erwecken soll, man könne das ja nicht nachvollziehen..

    Das man in vielen Fällen erst zu einem Atheisten wird exakt weil man das durchschaut hat, und es auch genau deshalb sehr gut nachvollziehen kann, und das man als Atheist macht was Säkularität von Staat UND "Kirche" einfordert, nämlich den gegenseitigen Respekt vor der anderen Meinung, vor der anderen Auffassung zu einem "Gesetz" zu erheben, erschließt sich Dir nun aus genau welchem Grund nicht ?

    Dieser Pfaffe ist BÜRGER der Bundesrepublik Deutschland, und damit den Gesetzen und dem Grundgesetz unterworfen..

    Offenbar gibt es aber innerhalb des Klerus einen recht großen Teil Leute die sich lieber wie "Reichsbürger" verhalten, und das geltende Recht nicht anerkennen wollen, und denen muß man zeigen welches Recht hier gilt !

    Ob dieser Mensch nun auch noch "Beamter" sei, oder nur in einem "beamten-ähnlichem dienstverhältnis" steht, was von ihm eigentlich noch zusätzlich mehr "Ehrenvolles Verhalten" einforderte als von Hinz&Kunz toppt das Ganze nicht mehr wirklich..

    Wer öffentlich auftritt und anderen Menschen den Tod wünscht, oder zu ähnlichem Unfug aufruft gehört nicht nur dienstrechtlich zur Verantwortung gezogen..

    Ich habe allerdings schon jetzt große Zweifel an einem solchem Verfahren, egal ob es jetzt, oder erst nach dem Ende der Staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu einem Ende kommen wird, denn ein Ergebnis bei dem vorstellbar wäre, die BEK sähe ihr Ansehen in der Öffentlichkeit durch die Äußerungen mehr als ertragbar beschädigt, was zu einer Entlassung führen könnte, wird es wohl auch hier nicht geben..

    Und so steht im Raum was "Carsten AC" schon ansprach :

    ""Würde das Aussagen wie "todeswürdig" akzeptabler machen?""..

    Das würde es..
    Mindestens in den Ohren derjenigen Leute die Teil dieser Gemeinde sind..

    Alles andere was Du daher dazu angeführt hast ist damit irrelevant, vor allem aber deshalb, weil es unterschwellig einfordert diesen "Sonderstatus" dieser Pfaffen aufrecht zu erhalten, denn die gegebenen Mechanismen dienen nicht im Ansatz dazu diesen Klerus unter die geltenden Gesetze zu zwingen..

    Und das gilt es dringend zu beenden..
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