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Kommentare zu:
Trotz Corona: Berliner LGBTI-Aktivisten melden CSD-Demo an


#1 FliegenAnonym
#2 Taemin
#3 VirusAnonym
#4 Vom FachAnonym
  • 18.05.2020, 13:39h
  • Polemik ist ganz und gar unnötig.
    Wenn es sich um eine ordnungsgemäß durchgeführte Demonstration und nicht um eine Party handelt, ist auch aus epidemiologischer Sicht nichts gegen diese Veranstaltung einzuwenden.
    Wenn bis Ende Juni die jetzt eingeführten Lockerungen nicht zu einem signifikanten Wiederanstieg der Fallzahlen geführt haben, ( was leider vor Allem wegen der Gastronomieöffnungen überhaupt nicht ausgeschlossen ist ) dürfte eine Demonstration im Freien mit Einhaltung des gebotenen Abstands keinen nennenswerten Impact haben.
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#5 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 18.05.2020, 14:51h
  • Antwort auf #4 von Vom Fach
  • Genau. Wir nennen es einfach "Demonstration" und nicht "Party", und das schreckt das Virus so ab, dass es sich weit und breit nicht blicken lässt.

    Wenn das Leben doch immer so einfach wäre...

    Ich wünsche außerdem schon mal viel Spaß beim genauen Zählen der Teilnehmer_innen (1.000 OK, 1.001 Abbruch) sowie beim gleichzeitigen Abstandmessen zwischen all diesen 1.000 Teilnehmer_innen sowie der permanenten Aufrechterhaltung desselben. Funktioniert ja bei Menschenmengen dieser Größenordnung wie ein Kinderspiel, und selbstverständlich werden sich alle ohne eine einzige Ausnahme vollstens an die Regeln halten. Ist ja bei Demonstrationen schließlich immer so, gell.

    *augenroll*
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#6 stromboliProfil
  • 18.05.2020, 15:11hberlin
  • " Sebastian Walter erklärte etwa: "Der Protest gegen Patriarchat, Heterosexismus und Diskriminierung ist "systemrelevant"! Ich träume von einem Berliner #CSD 2020 nicht nur digital, sondern in kleinen (sicheren und coronatauglichen) Demogruppen quer über die Stadt laut, bunt, solidarisch und politischer denn je" (queer.de berichtete). (cw) "
    Endlich ein lichtblick in diesen öden tagen.
    Genau so stell ich mir das auch vor!
    Viele kleine umzüge in den eigenen wohnungsumgebungen... solidarität mit dem nachbarn zeigen und einfordern.
    Und corona zum trotz: Masken tragen heißt nicht, sich und seine anliegen dahinter verstecken.
    Masken sind ein notwendiges mittel, den aerosol-sprühnebel auf ein erträgliches minimum zu beschränken.
    Also halten wir uns dran.
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#7 KannManAndersSehenAnonym
  • 18.05.2020, 15:48h
  • Antwort auf #5 von RuferInDerWueste
  • Deine (auf eine bestimmte Art oktroyierenden) Ausführungen finde ich nun zum Augenrollen!
    Guckst Du dich mal um in deiner Nachbarschaft? Dann weißt du vielleicht, dass u.a. Spaziergänge stattfinden, Leute einkaufen und zur Arbeit gehen usw.? Risiko wohin man schaut. Egal ob DU es für richtig oder falsch hältst!

    Warum die angesprochenen Demo statt Ende Juni nicht eher nach Beurteilung der dann aktuellen Situation im September/Oktober stattfinden kann, weiß ich nun nicht? Der die Demo anmeldet, wird es wohl wissen.

    Von der im Artikel offiziellen "geplante Pride-Parade-Verlegung ins Internet" halte ich überhaupt Nichts. Es geht eben nicht alles virtuell .
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#8 Eugen MilzAnonym
  • 18.05.2020, 16:07h
  • Das gehört in dieser Zeit verboten! Ist das so schwer mal ein Jahr zu verzichten???
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#9 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 18.05.2020, 16:31h
  • Antwort auf #7 von KannManAndersSehen
  • "Guckst Du dich mal um in deiner Nachbarschaft? Dann weißt du vielleicht, dass u.a. Spaziergänge stattfinden, Leute einkaufen und zur Arbeit gehen usw.? Risiko wohin man schaut."

    Es ist mir eigentlich zu dumm, das zum x. Mal zu wiederholen. Nicht ohne Grund sind Großveranstaltungen bis Ende August verboten. Nicht ohne Grund hatten wir einen massiven Lockdown. Hätten wir den nicht gehabt, sähen die Infektionszahlen hier jetzt mindestens so aus wie in den USA.

    Zu Deiner obigen Frage:
    Nein, ich renne mit Scheuklappen durch die Welt. (Ach nein, das bist wohl Du.)
    Wer Spaziergänge Einzelner, Einkaufen gehen von Lebensmitteln und zur notwendigen und derzeit möglichen Arbeit gehen mit Massenveranstaltungen mit 1000 Menschen gleichsetzt, muss sich, glaube ich, eher die Frage gefallen lassen, ob er_sie denn überhaupt mitten im Leben steht - und wessen Scheuklappen hier die größten sind.

    Na, das Virus wird's freuen. Wie schon gesagt: wir nennen es einfach Demo statt Party, und schon ist das Virus abgeschreckt. Nicht.

    Aber Leute wie Du halten es wohl eher für komplett erfunden. Oder sie scheren sich nicht darum, wenn sie Andere infizieren. Deshalb lohnt es sich für mich nicht weiter, mit Leuten dieser Einstellung zu diskutieren. Dagegen helfen nämlich weder Ratio-Pharm noch ratio-nale Argumente. Also wozu sollte ich jetzt mehr Zeit dafür aufwenden, in eine ohnehin sinnlose Diskussion mit Dir einzutreten?

    Schönen Tag noch.
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#10 ursus
  • 18.05.2020, 16:57h
  • Antwort auf #7 von KannManAndersSehen
  • "Risiko wohin man schaut."

    Das ist mir zu pauschal, um als gutes Argument zu gelten.

    Das Problem ist doch, dass uns derzeit immer noch viele Daten fehlen, um die Risiken verschiedener Situationen wirklich einschätzen und abwägen zu können. Weder die Expert_innen noch du oder ich wissen, wie groß das Übertragungsrisiko durch Aerosole im Freien in großen Menschenmengen wirklich ist. Daher weiß auch niemand genau, wie es sich z. B. im Vergleich zu verschiedenen Arbeitssituationen oder Einkäufen verhält.

    Ich selbst meide derzeit immer noch jede Menschenansammlung, soweit ich das kann und hätte auch ein schlechtes Gefühl dabei, wenn mir nahestehende Menschen sich an diesem CSD beteiligen würden. Ich selbst würde die Verantwortung für eine solche Veranstaltung keinesfalls übernehmen. Für die Einhaltung der Teilnehmer_innenzahlen und der Hygienemaßnahmen zu garantieren, halte ich für sehr schwer.

    In ein paar Monaten wissen wir hoffentlich deutlich mehr über die Übertragungsrisiken. Mir wäre es wesentlich lieber gewesen, wenn die Veranstalter_innen zumindest das noch abgewartet hätten.
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#11 TheDadProfil
  • 18.05.2020, 18:05hHannover
  • ""Laut "Siegessäule" sei die Teilnahmezahl auf 1.000 Menschen begrenzt gehen mehr auf die Straße, müsste die Demo abgebrochen werden.""..

    Hier gilt was auch schon für andere Demonstrationen vom Freitag und Samstag galt :

    Das Versammlungsrecht in den Bundesländern gibt derzeit keine Handhabe um die Anzahl der Teilnehmenden im Demonstrationszug auf eine maximale Anzahl zu begrenzen..

    Am Montag äußerte sich schon der Innenminister aus Ba-Wü. in ähnlicher Weise wie es hier offenbar die Berliner Behörden vorgeben wollen, doch einer gerichtlichen Prüfung würde eine solche "Begrenzung der Teilnehmenden" wahrscheinlich nicht standhalten wenn die Absicht besteht
    (und mehr kann man dann auch nicht verlangen)
    die entsprechenden Auflagen wie Abstände und etwa das Tragen von Masken
    (welch Anachronismus gegenüber dem Vermummungsverbot der Pet-Player im vergangenem Jahr)
    einhalten zu wollen..

    Das sich wieder einmal der junge Nasser El-Ahmad engagiert ist ein deutliches Zeichen an die Community, und für mich ein weiterer Beweis dafür, wie wenig offensiv sich der Berliner CSD-Verein nach der Absage mit möglichen Alternativen beschäftigt haben muß..
  • Antworten » | Direktlink »
#12 TheDadProfil
  • 18.05.2020, 18:15hHannover
  • Antwort auf #5 von RuferInDerWueste
  • ""Genau. Wir nennen es einfach "Demonstration" und nicht "Party", und das schreckt das Virus so ab, dass es sich weit und breit nicht blicken lässt.""..

    Warum so destruktiv und so polemisch ?

    Ein Demonstration ist immer noch etwas anderes als die üblichen Party-Veranstaltungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte..

    Laßt euch doch einfach mal überraschen..
    Man geht demonstrieren und danach wieder nach Hause..

    Ansonsten darf man auch hier zu bedenken geben :
    Ab Heute darf man in fast allen Bundesländern fast wieder alles..
    Mit den Freunden UND der Familie gemeinsam in ein Lokal zum Essen gehen, ab 25.Mai öffnen die Schwimmbäder, ab HEUTE in Bayern die Biergärten, aber die Kinder dürfen immer noch nicht alle gemeinsam in die Kita oder die Schule gehen ?

    Das ist schwer vermittelbarer Humbug..

    Bis zum 27.Juni sind es noch 6 volle Wochen, bis dahin zeigen die jetzt aufgehobenen Maßnahmen entweder SICHER an ob das Virus wieder ansteigt, oder die Kurve so flach gehalten werden kann wie sie ist..

    Und ob man dann Samstags zum Shoppen will, oder ins Schwimmbad geht, oder eben zur Demo ist absolut egal..

    Sollte sich die R-Zahl bis dahin signifikant verändern kann man die Demo immer noch wieder absagen, im Zweifel sogar bis zum Freitag davor..

    Hört also bitte endlich mal mit dieser uninspierierenden Panik-Mache auf..
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#13 TheDadProfil
  • 18.05.2020, 18:18hHannover
  • Antwort auf #8 von Eugen Milz
  • ""Das gehört in dieser Zeit verboten! Ist das so schwer mal ein Jahr zu verzichten???""..

    Das Bundesverfassungsgericht hat neulich erst ein Urteil zum Versammlungsrecht in "diesen Zeiten" gesprochen..

    Es KANN nicht alles einfach mal so verboten werden..

    Und es gibt auch keinen wirklichen Grund dazu !

    Wenn Du selbst verzichten willst, dann tu es, es zwingt Dich niemand dazu, aber verbiete nicht anderen Menschen für ihre Rechte einzustehen..
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#14 TheDadProfil
  • 18.05.2020, 18:28hHannover
  • Antwort auf #9 von RuferInDerWueste
  • ""Es ist mir eigentlich zu dumm, das zum x. Mal zu wiederholen. Nicht ohne Grund sind Großveranstaltungen bis Ende August verboten. Nicht ohne Grund hatten wir einen massiven Lockdown.""..

    Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht..

    Ob nun am Ostersonntag 5.000 Menschen wie geschehen durch die Herrenhäuser Gärten in Hannover "spazieren gehen", oder am 27.Juni sich eine Demo unter Einhaltung der vorgegebenen Regeln durch die Straßen Berlins bewegt ist vollständig egal !

    Es ändert NICHTS an der Masse Mensch die sich auf der Straße befindet !

    Es gab keinen echten "Lockdown", denn nirgendwo gab es "Passierscheine" die es einem erlaubten einmal die Woche zum Penny zu gehen, oder per ÖPNV den Weg zur Arbeit anzutreten..
    Man konnte sich ständig irgendwo außerhalb der Wohnung aufhalten, völlig anders als etwa in Frankreich, wo man verhaftet wurde wenn man ohne Grund mehr als einen Kilometer entfernt von seiner Wohnung angetroffen wurde..

    Was dann noch schlimmer wiegt :
    Man weiß eigentlich nichts über die wirklichen Verbreitungswege, zum Beispiel gar nichts darüber ob die Kinder wirklich der Überträger "zwischen den Generationen" sind oder nicht, glaubt aber trotzdem daraus Heute schon eine Voraussage für einen Samstag in 6 Wochen treffen zu können..

    Das ist bestenfalls Kaffeesatzleserei..
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#15 TheDadProfil
#16 ursus
  • 18.05.2020, 18:46h
  • Antwort auf #15 von TheDad
  • "Aerosole sind im Freien deutlich UNgefährlicher als etwa in einem Supermarkt,"

    Das ist zweifellos plausibel. So lange ungeklärt ist, ob sich das Virus überhaupt über Aerosole überträgt und welche Viruslast unter welchen Bedingungen vorliegt (bzw. für eine Infektion ausreicht), können wir trotzdem nur eine relative und keine absolute Risikoeinschätzung für Demonstrationen vornehmen.

    Sollte sich herausstellen, dass solche Veranstaltungen sehr risikoarm sind, wäre ich natürlich erleichtert. Ich halte trotzdem solche Planungen derzeit noch für verfrüht.
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#17 queerer LatexfreakAnonym
  • 18.05.2020, 19:27h
  • In vergangenen Jahren stand ich immer mal wieder am Rande von einem CSD und bin wieder gegangen weil mir diese Menschenmassen und dieser Lärm zu viel waren.

    Wenn sich dieses Jahr eine Alternative finden solle wo man dezentral in der Stadt verteilt, in kleinen aufgelockerten Gruppen mit persönlichem Abstand, demonstrieren kann wie sehr man ein buntes leben genisen kann, dann bin ich mit voller unterstützung dabei
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#18 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 18.05.2020, 19:55h
  • Ich halte es im übrigen für gefährlich, aus der Tatsache, dass das Virus "neuartig" ist, wie immer wieder betont wird, zu schließen, dass wir ja überhaupt nichts über die Infektionswege wissen könnten - oder jedenfalls nicht genug, um entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen und Maßnahmen zu ergreifen.

    Dass COVID-19 via Tröpfcheninfektion verbreitet wird, ist inzwischen hinlänglich bekannt und auch nachgewiesen. Wie eine solche Tröpfcheninfektion stattfindet, lässt sich z.B. hier nachlesen:

    de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%B6pfcheninfektion

    Zu glauben, außen sei alles halb so wild, kann m.E. insbesondere bei großen Menschenmengen nicht ausreichend sichergestellt werden.

    Ich bleibe bei meiner ablehnenden Haltung gegenüber Massenveranstaltungen, solange es keinen Impfstoff gibt, oder kein Medikament, das den Verlauf deutlich abschwächen und verkürzen kann.

    Ich gehöre zur Hochrisikogruppe und habe keine Lust drauf, mit 55 zu sterben. Deshalb bleibe ich, wie ich es nur kann, jeglichen Menschenansammlungen fern und fände es auch nicht so pralle, wenn mich beim Einkaufen oder Arztbesuch jemand ansteckt, der noch während der durchaus epidemiologisch begründeten Verbotszeit trotzdem Massenveranstaltungen besucht hat, weil er für sich selbst das Risiko als minimal eingeschätzt hat.

    Ich bleibe dabei: eine Pandemie, die sich durch Tröpfcheninfektion verbreitet, kann nur eingedämmt werden, indem die Maßnahmen, die wir hatten und zum Teil noch haben, durchgeführt werden. Und da die meisten Maßnahmen schon drastisch gelockert sind, werden wir auch noch eine weitere große Infektionswelle erleben.

    Ich möchte diese auch überleben und hoffe auf Solidarität Anderer. Ich weiß, mit dieser Hoffnung stehe ich weitgehend auf verlorenem Posten, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Übrigens, wie TheDad oder sonstwer die Maßnahmen nennt, ist mir reichlich egal. Hauptsache, sie wirken. Was bereits zu beweisen war.
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#19 WahrheitIstRelativAnonym
  • 18.05.2020, 20:11h
  • Ich halte das eher für kontraproduktiv. Da werden die Heteros am Rand stehen und denken : " Typisch! Alle nehmen auf andere Rücksicht, aber die LGBT* sehen nur ihre eigenen Belange und wollen im Mittelpunkt stehen. Die wollen selber wichtig sein und nicht die Risikogruppe wichtig nehmen..."
    Und damit wären wir auch schon beim entscheidenden Punkt für mehr Gesellschaftliche Akzeptanz :
    Nicht immer nur ich, ich, ich auf CSD, bei Corona und überall - auch "ich", aber nicht nur!!! - sondern LGBT*, die auffallen, wenn es um Rechte von Menschen mit Behinderung geht oder andere sozial benachteiligte. LGBT*, die auffallen, bei Hilfe für Gewaltopfer oder die sich ehrenamtlich engagieren, zB bei Überschwemmung etc. Das viele bei solchen Aktionen LGBT* sind, ist klar, fällt aber nicht auf! Auffallen tun LGBT* immer nur, wenn es um sie selber geht. Da sollte man ruhig drauf aufmerksam machen, das LGBT* sich auch für die Gemeinschaft ( aller!) engagieren, und überall sind. Würde zB ein LGBT* Verein sich explizit für zB Menschen mit Behinderung engagieren, würde das mehr zur gesellschaftlichen Akzeptanz beitragen als zwanzig CSD's.
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#20 WahrheitIstRelativAnonym
#21 remixbeb
  • 18.05.2020, 22:09h
  • Antwort auf #9 von RuferInDerWueste
  • Ja. Habe ich beim Lesen auch gedacht. Ich geh auch immer mit meiner 1000er Gang spazieren und Einkaufen!!

    Was ich schade finde: dass wir bisher gut durch die Krise gekommen sind, hat jetzt leider den negativen Effekt, dass viele die mögliche Gefahr nicht ernst nehmen. Man kann es auch kaum verübeln. Für die meisten bleibt das Virus abstrakt. Hätte ich nicht zwei schweren Verläufe in der Familie gehabt (Sportler, mittleres Alter, ohne Vorerkrankungen) würde ich womöglich genauso denken..
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#22 Still_IthEhemaliges Profil
  • 19.05.2020, 08:33h
  • " sehr politische Demo handeln. "Im Mittelpunkt unserer Forderungen steht die Situation der LGBTIQ* unserer Nachbarn in Polen, Russland, Ukraine und die dramatische Lage der Berliner Szene/Community", heißt es in der Einladung."

    lol, klar doch.

    Hauptsache, wir finden gute Gründe dafür, dass es eben doch nur um LGB geht, und wenn man dafür erst ins Ausland schauen muss.
    Psychopathologisierung von Trans*? Diskriminierendes TSG? OP-Zwang an Inter*-Kindern?
    Ach, geh, so viele Leute sind das jetzt eh nicht, und damit machen wir uns am Ende in Teilen der Bevölkerung noch unbeliebt.

    "Politisch" ist für den cis-männlichen Schwulen halt nur, was ihn zumindest bei der Reise ins Ausland selbst mal betreffen könnte.

    >>SAVE OUR COMMUNITY, SAVE OUR PRIDE
    STOPPT SEXUELLE APARTHEIT ! GEGEN LGBTIQ* FREIE ZONEN !<<

    ... und wo die Transen bleiben, die keine Drag-Performer*innen sind, bzw. überhaupt alles, was nach dem "G" noch kommt, können die ja dann selbst sehen.

    Jedes Mal die gleiche Verarsche einfach.
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#23 Still_IthEhemaliges Profil
  • 19.05.2020, 08:51h
  • Antwort auf #22 von Still_Ith
  • Ach, und wo ihr hier alle so schön über Teilnehmerzahlen diskutiert: Berlin hat ja jetzt schon Straßen, bei denen sich nen paar hundert Leute mit Abstand unterbringen ließen - wenn denn eingesehen wird, dafür so viel Platz zu reservieren, und den bräuchte's.
    Ob 1.000 realistisch ist? Weiß nicht, in vielen anderen Städten sicherlich nicht. In Berlin könnte das mit Abständen funktionieren. Frage ist halt, ob man das will.

    Dass zumindest Kundgebungen, Redebeiträge von ner Bühne, oder vielleicht auch mehreren kleineren Bühnen, sich machen ließen, vorausgesetzt der Raum davor würde entsprechend eingeteilt, würd ich jetzt grundsätzlich gar nicht in Abrede stellen.

    Sowas wie Alkohol und Musik sollte man wegen enthemmender Wirkung dann lassen. In anderen Worten, es wär alles andere als das, was die Leute von nem CSD wollen.

    Von Lautsprechern her, Technik, Ordnern etc müsste man sich drüber im Klaren sein, dass das aufgezogen werden müsste wie für 10X so viele Menschen, wenn in den letzten Reihen von z.B. Reden noch was ankommen soll. Und bei den 1.000 dann vermutlich großenteils geladenen Gästen würd ich persönlich ja jetzt mal mit ner ziemlich genauen Abbildung der gesellschaftlichen Verhältnisse rechnen.
    Also in allererster Linie halt mit Vorrecht für Cis-Männer, und darunter wiederum bevorzugt solche mit Geld und Status.

    Wird soziologisch jedenfalls ein spannendes Projekt. Wer der Transmann sein darf, der sowas wie mich repräsentieren wird, erwarte ich jedenfalls dann mal mit Spannung. Ich bin sicher, es wird sich jemand mit Vollbart, Muskeln und guten OP-Ergebnissen finden, der dann oben ohne rumlaufen kann, ohne dass Cissen sich dadurch gestört fühlen. Alles andere wär ja auch n No-Go.
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#24 NevermindAnonym
  • 19.05.2020, 09:05h
  • Jedenfalls kann dieses Jahr keiner meckern, wenn die Petplayer mitlaufen und dabei ihre Hundemasken tragen.
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#25 FilipProfil
  • 19.05.2020, 09:36hHamburg
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • ""Das sich wieder einmal der junge Nasser El-Ahmad engagiert ist ein deutliches Zeichen an die Community, und für mich ein weiterer Beweis dafür, wie wenig offensiv sich der Berliner CSD-Verein nach der Absage mit möglichen Alternativen beschäftigt haben muß.."

    Danke für diesen Hinweis! Das sehe ich genauso!

    Aber einige Kommentare hier verdeutlichen auch die verschiedeneWahrnehmungen innerhalb der Community. Und das spiegelt die Diskussionen der vergangenen Jahre wieder. Wenn einige dann Begriffe wie "Party" hinweinwerfen oder unterschwellig Demonstrationsrechte als "Luxus" und damit aktuell nicht so wichtig darstellen, lässt erkennen, dass es gar nicht so einfach ist, ein geschlossenes Bild nach außen zu tragen.

    Es geht halt um unsere Sichtbarmachung. Und ganz klar haben da (wie ein anderer User hier einwarf) auch die Petplayer etwas zu suchen.
    Und wie soll diese Sichtbarmachung "virtuell" funktionieren? Dieses würden (ähnlich wie das Portal hier) nur die dafür Interessierten anschauen.

    Viele glauben offenbar, dass alles nach Corona (wann immer dies soweit sein wird?) weitergeht wie vor Corona. Ich bin mir da (ganz subjektive Meinung) nicht so sicher. Man sieht das an dem Rollback, welcher den Mütter aufgezwungen wird. Oder an Begriffen wie Kernfamilie. Ich glaube schon, dass wir sichtbar sein und für das Erreichte Pflöcke einstecken müssen.
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#26 1000 Mal gehörtAnonym
  • 19.05.2020, 10:19h
  • Antwort auf #22 von Still_Ith
  • "Jedes Mal die gleiche Verarsche einfach."
    und jedes Mal das Gleiche von dir. Du kommst hier ins Forum, greifst alle an, unterstellst allen übelste Absichten, beschwerst dich, dass andere nicht für dich alles besorgen, und stellst selber mal wieder nichts auf die Beine. Deine einzige Aktivität hier ist das Runtermachen der anderen.
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#27 TheDadProfil
  • 19.05.2020, 11:21hHannover
  • Antwort auf #19 von WahrheitIstRelativ
  • ""Würde zB ein LGBT* Verein sich explizit für zB Menschen mit Behinderung engagieren, würde das mehr zur gesellschaftlichen Akzeptanz beitragen als zwanzig CSD's.""..

    Das macht die Community seit langen Jahren..
    Nicht nur die AIDS-Hilfen sind bundesweit durch diese Community entstanden, mit ihnen (und zum Teil auch schon zuvor) auch die verschiedenen Treffpunkte und Anlaufstellen wie etwa das Rat&Tat in Bremen (und später mit deren Hilfe in Rostock), das HAKI in Kiel, Hein&Fiete in Hamburg, und, und, und..

    In Sachen "Akzeptanz" hat das alles aber leider nicht wirklich so viel bewirkt, wie es hätte bewirken können, was die CSD´s immer noch unabdingbar macht, und das auch und gerade in diesen Zeiten..
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#28 TheDadProfil
  • 19.05.2020, 11:24hHannover
  • Antwort auf #22 von Still_Ith
  • ""lol, klar doch.

    Hauptsache, wir finden gute Gründe dafür, dass es eben doch nur um LGB geht, und wenn man dafür erst ins Ausland schauen muss.
    Psychopathologisierung von Trans*? Diskriminierendes TSG? OP-Zwang an Inter*-Kindern?""..

    Für die eigene Sichtbarkeit muß immer noch jede*r selber sorgen..

    Wo ist also Deine Beteiligung, Deine Sichtbarkeit ?
    Ist die wenigstens im Netz am "herkömmlichem Berliner CSD" angesiedelt und sicher gestellt ?

    Und wenn nicht, warum nicht ?
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#29 TheDadProfil
  • 19.05.2020, 11:27hHannover
  • Antwort auf #23 von Still_Ith
  • ""Ach, und wo ihr hier alle so schön über Teilnehmerzahlen diskutiert: Berlin hat ja jetzt schon Straßen, bei denen sich nen paar hundert Leute mit Abstand unterbringen ließen - wenn denn eingesehen wird, dafür so viel Platz zu reservieren, und den bräuchte's.
    Ob 1.000 realistisch ist? Weiß nicht, in vielen anderen Städten sicherlich nicht. In Berlin könnte das mit Abständen funktionieren. Frage ist halt, ob man das will.""..

    Eine Demo die sich nicht bewegt wird zu einem Sit-In..

    Auf der Straße des 17.Juni fallen 1.000 Menschen die mit entsprechendem Abstand herumstehen gar nicht weiter auf..

    Es gibt genügend Räume in den Städten die genutzt werden können auch ohne sich gegenseitig auf die Füße zu treten oder sonstwie zu nahe zu kommen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#30 TheDadProfil
  • 19.05.2020, 11:33hHannover
  • Antwort auf #25 von Filip
  • ""Viele glauben offenbar, dass alles nach Corona (wann immer dies soweit sein wird?) weitergeht wie vor Corona. Ich bin mir da (ganz subjektive Meinung) nicht so sicher. Man sieht das an dem Rollback, welcher den Mütter aufgezwungen wird.""..

    Und die sich mMn auch immer noch viel zu leicht
    "in den Dienst der Familie"
    abkommandieren lassen..
    Da herrscht ein gewaltiger Bedarf an gesellschaftlicher Diskussion, wieso eigentlich diese Gesellschaft TROTZ aller Veränderungen in der Erziehung die es mit Kita-Plätzen und ihrem Anspruch darauf, TROTZ der geteilten Elternzeit für Frauen UND Männer, TROTZ dem Wissen das Kinder nicht nur die Mütter als Ansprechperson haben und nutzen dürfen sollen, immer noch die "Meinung" vorherrscht, wenn ein Katastrophen-Fall eintritt kümmert sich selbstverständlich zuerst die Mutter um die lieben Kleinen, damit Papa weiter in seine "systemrelevante Arbeit" gehen könnte..

    Als wenn Frauen keine solchen Systemrelevanten Berufe und Jobs hätten..
    Da ist so viel Ignoranz unterwegs, man fasst es kaum..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#31 FilipProfil
  • 19.05.2020, 11:54hHamburg
  • Antwort auf #30 von TheDad
  • "Und die sich mMn auch immer noch viel zu leicht
    "in den Dienst der Familie"
    abkommandieren lassen.."

    Leider, ja. Allerdings gabe es hier in Hamburg den Fall, dass eine Mutter(ich meine allerdings alleinerziehend) für die Beschulung ihrer Kinder in Coronazeit eine Rechnung an den Schulsenator schrieb. Sofort hagelte es Kommentare, wie sie das nur tun könne, so als Mutter! Sie stellte dann klar, dass es vor allen Dingen um den Symbolgehalt ging.

    "Da herrscht ein gewaltiger Bedarf an gesellschaftlicher Diskussion..."
    Stimmt! Leider befürchte ich, dass man viele Diskussionen künftig (gerade wenn man sie verzagt und kleinlaut führt) abtun wird mit "Gedöns" und den Verweis auf die ach so schwierige Lage hier und dort. Hoffentlich irre ich mich.

    "Da ist so viel Ignoranz unterwegs, man fasst es kaum.."
    Und gerade deshalb ist eine sichtbare Demonstration der LGBTI wichtiger als eine virtuelle.

    Es wird uns nichts geschenkt werden. Rechte von Minderheiten können in wirtschaftlichen Notsituationen ziemlich schnell gerade in öffentlichen Diskussionen hinten über fallen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#32 TheDadProfil
  • 19.05.2020, 11:55hHannover
  • Antwort auf #16 von ursus
  • ""Das ist zweifellos plausibel. So lange ungeklärt ist, ob sich das Virus überhaupt über Aerosole überträgt und welche Viruslast unter welchen Bedingungen vorliegt (bzw. für eine Infektion ausreicht), können wir trotzdem nur eine relative und keine absolute Risikoeinschätzung für Demonstrationen vornehmen.""..

    Aus dem Erfahrungsschatz seit dem erstem Auftreten der Spanischen Grippe vor über 100 Jahren können wir eine solche Risiko-Einschätzung NIE vornehmen..

    Wir bewegen uns inzwischen über 4 Grippe-Wellen im Jahr eigentlich nur von einem Infektionsgeschehen in das nächste, und jedes Mal haben wir andere "Risiko-Gruppen" die einer besonderen Gefährdung ausgesetzt sind..

    Und jedes Mal tun wir :
    NICHTS..

    Wir kommen aus der Nummer nicht heraus..
    Die Viren sind da, die gehen auch nicht wieder weg, und sie werden MIT UNS um die Welt wandern, in den bekannten Wellen die uns seit Jahrzehnten begleiten, denn auch die "Asiatische Grippe" von 1957, "Hong-Kong-Grippe" von 1968 und die so genannte "Russische Grippe" 2009, ebenso wie die "Schweinepest" nichts anderes als der Altbekannte Virus der Spanischen Grippe, der uns mal wieder besucht hat..

    Und noch immer gibt es keine ausreichende Therapie gegen den Auslöser der Spanischen Grippe, dem "Influenza Virus A/H1N1", und keinen ausreichenden Impfschutz gegen seine inzwischen mehr als Ein Dutzend Varianten bis hin zu H5N1, welches uns als "Vogelpest" zuletzt über die Wildgänse verbreitet besuchte..

    Der neueste Besucher steht uns bereits an der Polnischen Grenze ins Haus, denn dort bauen gerade einiger Bundesländer Wildschutz-Zäune gegen polnische Wildschweine die uns die "Afrikanische Schweinepest" ins Land bringen werden, und es ist nur noch eine Frage der Zeit wann dieses Virus über die deutschen Wildschwein-Populationen in die Nutztier-Ställe eingewandert sein wird..

    Wir werden auch das nicht verhindern, sondern nur verzögern können..

    ""Sollte sich herausstellen, dass solche Veranstaltungen sehr risikoarm sind, wäre ich natürlich erleichtert. Ich halte trotzdem solche Planungen derzeit noch für verfrüht.""..

    Wir werden es nicht herausfinden, wenn wir es nicht testen, sprich, versuchen..

    Ich halte aber Planungen für eine in 6 Wochen stattfindende Veranstaltung nicht für "verfrüht", und gerade jetzt ist die Zeit sich einen Kopf darum zu machen wie man solche Veranstaltungen auch in Zukunft SICHER wird durchführen können, gerade wegen der Risiko-Gruppen, denn ein langanhaltender Lockdown aller Veranstaltungen wird nicht gelingen, allein schon weil da viel zu viele Betriebe, und damit auch Arbeitsplätze dran hängen..

    Für seinen persönlichen Schutz ist nach wie vor jede*r selbst verantwortlich, und hier muß man selbst entscheiden ob und wie man an welchen Veranstaltungen teilnehmen will..

    Ein Abwägung in der Form, ich will aber im Juli/August nach Spanien in Urlaub, oder vielleicht auch nur zur Opern-Premiere auf den Grünen Hügel in Bayreuth, und dafür müssen wir jetzt aber auf die CSD´s verzichten halte ich dagegen für eine fatale Verkennung der Situation insgesamt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
  • Anm. d. Red.: The Dad, bitte weniger und kürzer kommentieren.
#33 KannManAndersSehenAnonym
  • 19.05.2020, 12:42h
  • Antwort auf #32 von TheDad
  • "Ich halte aber Planungen für eine in 6 Wochen stattfindende Veranstaltung nicht für "verfrüht","

    Ich auch nicht. Die Lage ändert sich ohnehin von Woche zu Woche. Vermute sogar, dass bis dahin Reisewarnungen wieder kassiert werden, denn auch dies zeichnet sich ab.

    Und es wird auch die kommenden Wochen bestimmt die ein oder andere Demo anderer Art geben.

    "Für seinen persönlichen Schutz ist nach wie vor jede*r selbst verantwortlich, und hier muß man selbst entscheiden ob und wie man an welchen Veranstaltungen teilnehmen will.."

    Hier wird es vermutlich einen Shitstorm hageln?

    "Ein Abwägung in der Form, ich will aber im Juli/August nach Spanien in Urlaub, oder... und dafür müssen wir jetzt aber auf die CSD´s verzichten halte ich dagegen für eine fatale Verkennung der Situation insgesamt.."

    Volle Zustimmung! Zumal es in diesem Jahr der von einigen kritisierte "kommerzialisierte Love-Parade-Charakter" nicht vorhanden sein wird.
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#34 ursus
#35 Still_IthEhemaliges Profil
  • 19.05.2020, 20:26h
  • Antwort auf #26 von 1000 Mal gehört
  • Den Punkt, wo mich die Cissen vor 3 Monaten aus den Vorbereitungen zu ner Veranstaltung rausgeworfen haben, weil meine Mitgestaltung ihnen leider zu aggressiv trans*- und inter*-Themen einfordernd war, obwohl das Ganze bloß mit "Dritte Option" betiteln werden sollte, haste wohl verpasst, wa.

    Und ich werd den Teufel tun, als Selfpublisher hier meine queere Phantastik zu verlinken.
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#36 Still_IthEhemaliges Profil
  • 19.05.2020, 20:34h
  • Es ist halt einfach nur ein Witz, wenn ich mal wieder "politisch" lese, bei ner Demo in DEUTSCHLAND, die also prinzipiell am geeignetsten ist, Politker*innen und Politik in DEUTSCHLAND zu beeinflussen, spästenstens bei der Berichterstattung.

    Und dann haben wir in Deutschland sehr wohl diskriminierende Gesetze und Gesetzesumsetzungen, aber wenn mal demonstriert wird, geht's da halt einfach mal nicht drum - oder wenn, dann soweit am Rand, dass es nicht wahrgenommen wird, in der Berichterstattung nicht vorkommt. Zentral, da ist man sich einig, hat eine Gruppe zu sein, die der männlichen Cis-Homosexuellen, die leider feststellen muss, dass es ihr rechtlich zu gut geht, als dass sich das als zentrales Demo-Thema lohnen würde.

    Und statt dass es dann um die mangelhafte Umsetzung der Ehe für alle bei Lesben geht, von wegen Stiefkindadoption, oder eben mal um die andere Buchstaben, nach dem "LGB", wird lieber ins Ausland geschaut. Hauptsache, es geht um die Cis-Schwulen.

    Und weißt du, wobei ich dir garantieren kann, dass es beschissener ist, da in Kommentaren jedes Mal drauf hingewiesen zu werden? Diese Kommentare wieder und wieder schreiben zu müssen, weil die eigene Stimme nix zählt.
    Ich werd aufhören, mich drüber zu beschweren, wenn es sich ändert.
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