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Lesbische Superheldin

"Batwoman": Ruby Rose schmeißt hin

Die australische Schauspielerin springt nach der ersten Staffel der TV-Serie überraschend ab. Warner Bros. und der US-Sender CW wollen die Rolle erneut mit einer queeren Darstellerin besetzen.


Ruby Rose kehrt als Batwoman nicht auf den Bildschirm zurück (Bild: Warner Bros.)

Die australische Schauspielerin Ruby Rose hat überraschend ihren Absprung von der TV-Serie "Batwoman" bekanntgegeben. Sie habe die "sehr schwierige" Entscheidung getroffen, in der nächsten Staffel nicht zurückzukehren, teilte Rose laut "Variety" und "Hollywood Reporter" am Dienstag (Ortszeit) mit. Einen Grund nannte die 34-Jährige nicht.

Das zuständige Studio Warner Bros. und der Sender CW hatten im Januar die zweite Staffel für 2021 angekündigt. Sie wollten nun in den nächsten Monaten eine neue Hauptdarstellerin suchen, die wie Rose der LGBTI-Community angehört, hieß es in der Mitteilung der Produzenten.

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Das weibliche Pendant zu Batman

Rose war die erste queere Schauspielerin, die eine Hauptrolle als TV-Superheldin erhalten hatte. Batwoman ist im Comic-Universum des DC-Verlags das weibliche Pendant zu Batman und heißt mit bürgerlichem Namen Kathy Kane. Sie ist eine lesbische Straßenkämpferin, die in Gotham gegen Kriminelle kämpft.


Ruby Rose als Stella Carlin in "Orange Is the New Black" (Bild: Netflix)

Ruby Rose ist hauptsächlich für ihre Rolle als Stella Carlin in der Netflix-Serie "Orange Is the New Black" bekannt, spielte aber auch in Filmen wie "John Wick: Kapitel 2", "Pitch Perfect 3" und "Meg" mit. Außerdem arbeitete sie als Model, Videojockey und TV-Moderatorin.

Die Veganerin hatte sich bereits im Alter von zwölf Jahren als lesbisch geoutet und erklärte 2014 in einem Interview, sie sei genderfluid, bewege sich also in ihrer Geschlechtsidentität zwischen den Geschlechtern. Sie bevorzugt weiterhin weibliche Personalpronomen. (cw/dpa)