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Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

"Stark durch Vielfalt": MDR erstmals bei Diversity-Tag dabei

Am 26. Mai dreht sich bei der fünftgrößten ARD-Anstalt alles um Diversity und Vielfalt.


Der 26. Mai steht im MDR unter dem Motto "Stark durch Vielfalt" (Bild: MDR)

Der Mitteldeutsche Rundfunk beteiligt sich dieses Jahr erstmals am deutschen Diversity-Tag und begleitet den bundesweiten Aktionstag am 26. Mai mit Programmangeboten in Radio, Fernsehen und online. Der öffentlich-rechtliche Sender für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen war letztes Jahr der "Charta der Vielfalt" beigetreten (queer.de berichtete).

"Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt haben wir uns nach innen und außen zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung bekannt. Vielfalt definieren wir als besonderen Wert und zentralen Grundstein für das Gemeinwohl", erklärte MDR-Intendantin Karola Wille das Engagement. Vielfalt bedeute die Wertschätzung aller Menschen unabhängig ihrer ethnischen, regionalen oder sozialen Herkunft, ihrer Weltanschauung, ihres Alters, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung und Identität. Sein Programmangebot rund um den deutschen Diversity-Tag hat der MDR deshalb unter das Motto "Stark durch Vielfalt" gestellt.

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Queere Künstler im Jugendradio und trans Themen im Dritten TV-Programm

Zu den Angeboten gehören unter anderem, dass das Jugendradio MDR Sputnik am 26. Mai den ganzen Tag über diverse Künstlerinnen und Künstler vorstellt. Dazu gehörten nach Senderangaben etwa die Transgender-Sängerin Kim Petras, der schwule und schwarze Rapper Lil Nas X oder der deutsche DJ Felix Jaehn, der sich vor zwei Jahren als bisexuell geoutet hatte (queer.de berichtete).

Auch im TV soll es Vielfalt geben: So zeigt das MDR-Fensehen, das deutschlandweit in seiner Region quotenmäßig erfolgreichste Dritte Fernsehprogramm, am Diversity-Tag um 12.30 Uhr den Transgender-Film "Mein Sohn Helen".

Ursprünglich hatte der MDR auch für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen bunten Aktionstag mit Gästen und Workshops geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Angebote ins Netz verlagert. Die Beschäftigen können beispielsweise ihr Wissen in puncto Vielfalt bei einem digitalen Diversity-Parcours testen. (pm/cw)



#1 PetterAnonym
  • 22.05.2020, 17:24h
  • Gut und schön.

    Aber es wäre viel besser, wenn solche Themen regelmäßig im Fernsehen vorkämen (wie es auch dem realen Anteil an der Bevölkerung entspricht) und nicht nur an einem Tag.
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