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Kommentare zu:
Trauer um Markus Klaer


#1 AHMADAnonym
#2 Karsten UelzenAnonym
#3 MariposaAnonym
  • 24.05.2020, 11:26h
  • Antwort auf #2 von Karsten Uelzen
  • Ich bin mit der SPD aufgewachsen und für mich wäre die Union absolut undenkbar, vollkommen unabhängig vom Schwulsein. Aber das ist nunmal Demokratie, ich habe auch andere politische Meinungen zu akzeptireren (braiunes Gedankengut gehört nicht dazu).

    Es scheint hier einigen nicht bewußt zu sein, daß die Grünen nächstes Jahr die Union höchstwahrscheinlich zum Regieren brauchen und das wird kein Zuckerschlecken. Stellt Euch schon mal drauf ein !
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#4 AHMADAnonym
#5 WunschzettelAnonym
#6 MariposaAnonym
#7 MariposaAnonym
  • 24.05.2020, 13:20h
  • Antwort auf #5 von Wunschzettel
  • So ist es wohl und das sage ich als jemand, der ganz klar mal eine Regierung jenseits der Union möchte. Aber mir geht es auch darum, daß die AfD nicht Oppositionsführer sein darf. Bei Schwarz-grün wären dann die Fronten geklärt. auch wenn ich mir persönlich nichts davon verspreche.
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#8 TheDadProfil
  • 24.05.2020, 14:01hHannover
  • Antwort auf #2 von Karsten Uelzen
  • ""Muss man als Schwuler immer nur Links oder Grün sein?""..

    Es gibt gerade eine Shitstorm gegen den Präsidentschaftskandidaten Joe Biden, der in einem verunglückten Radio-Interview den Satz fallen ließ
    "wenn sie noch überlegen müssen ob sie Trump oder mich wählen, dann sind sie wohl kein PoC"..

    Das kann man hier auch gut anwenden, denn wer noch überlegen muß ob er gegen seine Interessen wählt, und dabei dann noch seine eigenen Interessen bezüglich Bürgerrechte ständig anderen Interessen wie etwa Wirtschaft oder ähnlichem unterordnet, der ist dann wohl auch nicht wirklich "Schwul", sondern ganz offensichtlich "Homosexuell"..

    Schwule wählen keine UNION, und auch keine FDP..
    Schwule sind auch nicht "AFD"-Affin oder gar Mitglied bei diesen Faschisten..

    Es spricht nichts dagegen Mitglied in der Union oder der FDP zu sein, oder diese einfach nur zu wählen, aber dann hefte man sich gefälligst NICHT das Etikett "Schwul" ans Revers !

    Denn als Wähler oder Mitglied dieser Parteien ist man kein "Schwuler Mann" mit all seinen Facetten die der Begriff beinhaltet, man ist kein Aktivist, und man setzt sich auch nicht für Andere ein, man drängt nur in Vereine und Gruppen ein um an deren vermeintlichen Privilegien Teil zu haben..
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#9 TheDadProfil
#10 TheDadProfil
  • 24.05.2020, 14:05hHannover
  • Antwort auf #6 von Mariposa
  • ""und wenn, dann weil diese Partei eher reformunwillig ist und nicht aus Gründen der Homophobie.""..

    Ich zweifle hier mal an das man einzig "Reform-Unwilligkeit" als Grund nennen kann, und bezweifle auch ebenso das man diese "Reform-Unwilligkeit" von der Homphobie trennen könnte..

    Das sind kommunizierende Röhren in denen der Wasserstand immer gleich hoch ist, und das Ganze nennt sich dann "Konservatismus"..
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#11 Ach jaAnonym
  • 24.05.2020, 14:44h
  • Antwort auf #5 von Wunschzettel
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommen wird, ist sehr hoch.
    Ob das allerdings gut ist, darüber ließe sich trefflich streiten.
    Ich persönlich wüsste keinen Grund für was es gut sein sollte, noch weitere 4 Jahre eine CDU Kanzlerschaft zu ertragen.
    Wenn etwas wohl richtig ausgelutscht ist, dann dass Rechte im deutschen Kanzleramt hocken.
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#12 FranzJosefEmuAnonym
  • 24.05.2020, 19:13h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • Es ist nicht an dir zu entscheiden, wer in welcher Partei, und wer schwul oder nicht schwul ist.
    Als Mitglied der CDU kann ich nur darauf verweisen, dass wir über 50 von 71 Jahren den Kanzler gestellt haben, und genau deshalb geht es diesem Land heute so gut!
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#13 ursus
  • 24.05.2020, 19:50h
  • Antwort auf #12 von FranzJosefEmu
  • Ob es "diesem Land gut geht", kommt extrem darauf an, wen man fragt. Meines Erachtens widerlegt allein diese Feststellung schon deine Behauptung.

    Die Behandlung von trans und nichtbinären Menschen in unserem Land widerspricht bis heute auf skandalöse Weise den Menschenrechten und dem Anspruch auf Wahrung der Menschenwürde, die unser GG vorsieht. In jedem weiteren Jahr werden hierzulande hunderte von intersexuellen Kleinkindern brutal (und dennoch legal) genitalverstümmelt. Der letzte wegen einvernehmlichem schwulem Sex verurteilte Mann saß noch 2004 im Gefängnis. Ein großer Teil nichtheterosexueller Partner_innen wagt nicht, in der Öffentlichkeit Zärtlichkeiten zu zeigen.

    Wer das alles mit einem "unserem Land geht es doch gut" weglügt, verkennt erstens, dass Deutschland keineswegs die Spitze des Fortschritts bildet und wird zweitens selbst vermutlich eher nicht Teil dieses Fortschritts sein.
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#14 ursus
#15 Pink FlamingoAnonym
#16 FilipProfil
  • 25.05.2020, 10:15hHamburg
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • "....der ist dann wohl auch nicht wirklich "Schwul", sondern ganz offensichtlich "Homosexuell"..

    Ich finde es ziemlich grenzwertig, wenn hier einigen (und damit auch dem Herrn Klaer, da ja CDU), das Schwulsein abgesprochen wird. Eine andere Form von Diskriminierung. Wer hat denn die Deutungshoheit über diesen Begriff? Du?

    "Schwule wählen keine UNION, und auch keine FDP.."

    Da kenne ich einige, die das tun. Und sie bezeichnen sich auch als schwul.
    Schwul ist doch kein "Synonym" für links.
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#17 FallbeispielAnonym
  • 25.05.2020, 11:39h
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • Schwul und homosexuell sind Synonyme. Schwulsein hat auch mit Aktivismus nichts zu tun. Woher willst du wissen, ob ich für oder gegen meine eigenen Interessen stimme, wenn ich Union/FDP wähle? Kennst du meine Interessen? Sagt meine sexuelle Orientierung irgendwas über meine Interessen aus? Und doch, ich setze mich für andere ein mit meiner Stimme. Ich setze mich dafür ein, dass andere nicht noch mehr Steuern zahlen müssen als sie in diesem Abzockerstaat eh schon müssen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#18 SarkastikerAnonym
#19 InteressenAnonym
  • 25.05.2020, 14:07h
  • Antwort auf #17 von Fallbeispiel
  • Deine sexuelle Orientierung sagt schon etwas über einige Deiner Interessen aus.
    Natürlich gibt es für jeden LGBTI noch viele andere Interessen, klar.

    Dein Kommentar offenbart dann auch Dein und der anderen CDU/FDP Wähler Hauptinteresse:

    Ich, ich und nochmal ich....und dann kommen die anderen noch lange nich.
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#20 TheDadProfil
  • 26.05.2020, 19:27hHannover
  • Antwort auf #12 von FranzJosefEmu
  • ""Es ist nicht an dir zu entscheiden, wer in welcher Partei, und wer schwul oder nicht schwul ist.""..

    Vor sehr langer Zeit hat sich entschieden welche Bedeutung der Begriff "schwul" in sich birgt, und entstanden ist diese Bedeutung genau zu der Zeit als sich die Aktivisten entschieden haben die ehemalige Beleidigung "Schwul" zu einem Kampfbegriff zu wandeln, und ihn mit STOLZ auf sich selbst anzuwenden..

    Es darf daher nachhaltig angezweifelt werden das "Konservative" die sich in Parteien herumtreiben die die Unterdrückung sogar noch in der Debatte um die Ehe-Öffnung 2017 verbissen "verteidigt" haben unter diese Bedeutung fallen !

    ""Als Mitglied der CDU kann ich nur darauf verweisen, dass wir über 50 von 71 Jahren den Kanzler gestellt haben, und genau deshalb geht es diesem Land heute so gut!""..

    -LOL-

    Kleiner rhetorische Kunstgriff ?

    Dem Land geht es so wie es ihm geht, ob man das als "gut" verstehen will, ist eine andere Frage, und bei Licht betrachtet geht es dem Land zwar "einigermaßen passabel" doch gerade wegen der sehr langen Regierungszeit der UNION geht es, was Menschenrechte und Gleichberechtigung der Bürger*innen betrifft, dem Land noch sehr lange nicht so gut, wie es ihm gehen könnte, und schon seit langem gehen MÜSSTE !

    Es ist also gerade wegen der UNION noch sehr viel Luft nach oben !
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#21 TheDadProfil
  • 26.05.2020, 19:39hHannover
  • Antwort auf #16 von Filip
  • ""Ich finde es ziemlich grenzwertig, wenn hier einigen (und damit auch dem Herrn Klaer, da ja CDU), das Schwulsein abgesprochen wird. Eine andere Form von Diskriminierung. Wer hat denn die Deutungshoheit über diesen Begriff? Du?""..

    Der Begriff hat eine ganz bestimmte Bedeutung, und diese wird von einem "gesellschaftlichem Konsens" getragen, den mindestens ein sehr großer Teil der älteren Community einmal geschlossen hat..

    Das ich diesen Konsens hier immer mal wieder veröffentliche und an ihn erinnere ist nicht gleichbedeutend damit "ich würde mir eine solche Deutungshoheit anmaßen"..

    Ich bitte darum dies zu beachten..

    """Schwule wählen keine UNION, und auch keine FDP.."

    Da kenne ich einige, die das tun. Und sie bezeichnen sich auch als schwul.""..

    Ich halte das für Etikettenschwindel..
    Da gehen "persönliches Empfinden" und politisches Handeln nicht Hand in Hand..

    ""Schwul ist doch kein "Synonym" für links.""..

    Schwul ist ganz sicher auch nicht ein Synonym für Unterdrückung durch die UNION..
    Damit kann Schwul und UNION nicht zusammengehen..
    Wer sich "Schwul" nennen will, der muß dann auch POLITISCH KORREKT handeln, und sich am Kampf zur Beendigung der Diskriminierung beteiligen,
    (oder diesen wenigstens nicht auch noch wissentlich behindern)
    was also weder die Wahl einer Partei, noch eine Mitgliedschaft in einem Verein der Diskriminierung zementiert, zulässt..
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#22 TheDadProfil
  • 26.05.2020, 19:48hHannover
  • Antwort auf #17 von Fallbeispiel
  • ""Woher willst du wissen, ob ich für oder gegen meine eigenen Interessen stimme, wenn ich Union/FDP wähle? Kennst du meine Interessen?""..

    Schöne Frage..
    Da das formulierte Interesse der LGBTTIQ*-Menschen groß zusammengefasst als "diskkrimirungsfreies leben" oder auch als Gleichberechtigung&Gleichstellung in allen gesellschaftlichen Bereichen verstanden werden muß, hast Du keine anderen Interessen als ich..

    Alles andere dazu sind einfache Ausreden die nur dazu dienen Unterschiede herbeizureden, um bloß nicht anerkennen zu müssen warum politische Handlungen wie Wahlentscheidungen oder Mitgliedschaften in Parteien diesen Interessen zuwider laufen, und daher berechtigt auf Kritik stoßen..

    ""Sagt meine sexuelle Orientierung irgendwas über meine Interessen aus?""..

    Sie bestimmt sie..
    Denn nur darum geht es..
    Um die Beendigung der Diskriminierung aus Gründen der Sexuellen und Geschlechtlichen Identität..

    Alles andere sind keine Interessen die man unter dem Begriff "Schwul" einordnen KÖNNTE, selbst wenn man es wollte !

    ""Und doch, ich setze mich für andere ein mit meiner Stimme. Ich setze mich dafür ein, dass andere nicht noch mehr Steuern zahlen müssen als sie in diesem Abzockerstaat eh schon müssen.""..

    Nenn auch nur mal EINEN GRUND warum man das als Hetero nicht auch tun sollte ?

    Oder denkst Du hier gar, das könnte man nur als Schwuler ?

    Dann wendest Du für diesen Bereich also genau die gleiche Begründung an wie ich im Fall "Schwul" und Menschenrechte, kritisierst aber ausgerechnet meine Begründung als "inakzeptabel" ?
    Das ist oxymorones Verhalten..
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#23 FilipProfil
  • 27.05.2020, 11:03hHamburg
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • "Der Begriff hat eine ganz bestimmte Bedeutung, und diese wird von einem "gesellschaftlichem Konsens" getragen, den mindestens ein sehr großer Teil der älteren Community einmal geschlossen hat.."

    Da gehe ich ja mit Dir. Aber genau aus dieser Generation kenne ich Leute, die heute CDU und FDP wählen. Und ich kenne weiterhin jemanden, der sich in der FDP u.a. für schwule Rechte einsetzt.

    "Ich halte das für Etikettenschwindel..
    Da gehen "persönliches Empfinden" und politisches Handeln nicht Hand in Hand.."

    Mag auch sein. Es steht jedem zu, NUR aus dem Blickwinkel seiner "sexuellen Identität" und den daraus resultierenden Empfinden die Partei seiner Wahl zu wählen.
    Persönlich wäge ich bei einer Wahl ab als: Schwuler, aber auch als Arbeitnehmer, Steuerzahler, Mieter, Konsument, Vater usw.. Da wähle ich das für mich dann aktuell subjektiv wahrgenommene kleinere "Übel".

    "Wer sich "Schwul" nennen will, der muß dann auch POLITISCH KORREKT handeln, und sich am Kampf zur Beendigung der Diskriminierung beteiligen,"

    Nun ja, wenn sich mir jemand als schwul offenbart, frage ich nicht gleich nach seinen politischen Überzeugungen. Viele diskriminieren im Übrigen auch in den queeren Reihen. Darauf angesprochen, würden es viele nicht einmal als Diskriminierung betrachten.
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#24 TheDadProfil
  • 29.05.2020, 11:31hHannover
  • Antwort auf #23 von Filip
  • ""Da gehe ich ja mit Dir. Aber genau aus dieser Generation kenne ich Leute, die heute CDU und FDP wählen.""..

    Das ändert den Konsens über die Bedeutung des Begriffes aber nicht, sondern nur die Position dieser Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer von diesem Konsens verabschiedet haben..

    ""Und ich kenne weiterhin jemanden, der sich in der FDP u.a. für schwule Rechte einsetzt.""..

    Es gibt in der SPD sogar einen heterosexuellen Sprecher für "LGBT-Belange"..
    Auch das ändert aber an der Bedeutung des Begriffes nichts..

    ""Mag auch sein. Es steht jedem zu, NUR aus dem Blickwinkel seiner "sexuellen Identität" und den daraus resultierenden Empfinden die Partei seiner Wahl zu wählen.
    Persönlich wäge ich bei einer Wahl ab als: Schwuler, aber auch als Arbeitnehmer, Steuerzahler, Mieter, Konsument, Vater usw.. Da wähle ich das für mich dann aktuell subjektiv wahrgenommene kleinere "Übel". ""..

    Exakt das macht dann solche Vertreter solcher Parteien eben nicht zu "schwulen Vertretern" sondern zu Lobbyisten die zufällig AUCH noch schwul sind..

    Es macht also wirklich einen Unterschied ob man aus "Schwulen Gründen" in einer Partei Mitglied ist, oder nur dabei auch noch "zufällig schwul" sich mit Politik innerhalb oder außerhalb von Parteien und Organisationen politisch engagiert..

    Wenn man sich dabei vor Augen hält das "Schwule Belange" Menschenrechte und Bürgerrechte sind, und diese zum tragenden Element seiner Arbeit erklärt hat, dann kann man weder in der FDP oder UNION sein, noch sie bei Wahlen wählen..

    Man würde von einem Gewerkschafter ebenfalls erwarten keine Partei zu wählen oder in ihr Mitglied zu sein die die Forderungen der Gewerkschaften nicht nur einfach ignorieren, sondern mit ihrer Politik diesen Forderungen diametral entgegen stehen..

    Ich weiß das es auch dort Gewerkschafter gibt die das anders sehen, doch diese Menschen haben bei mir den gleichen Stellenwert wie Mitglieder der HUK, die denken, man könne "Kirche von innen heraus ändern"..

    Man kann Diskriminierung nicht von "innen heraus" beenden..
    Es wäre auch niemals einem Jüdischem Bürger in den Sinn gekommen die NSDAP "von innen heraus" ändern zu wollen, oder auch nur zu denken daß dies ginge..

    Wieso verbiegen sich dann also LGBTTIQ*-Menschen zu solch absurdem Verhalten ?

    Weil einem "wirtschaftliche gründe" wichtiger sind als die eigenen Menschenrechte und Bürgerrechte ?

    Wie weit geht dort der internaliserte Selbsthass ?
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