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  • 14. Oktober 2005 8 1 Min.

Berlin Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) und die Grünen haben sich für eine Hinterbliebenenversorgung für die schwulen oder lesbischen Angehörigen von Soldaten ausgesprochen. Zuvor hatte das Bremer Verwaltungsgericht erklärt, bei einer Lebenspartnerschaft gebe es bei der derzeitigen Gesetzeslage keinen derartigen Rechtsanspruch. Der Grünen-Politiker Volker Beck bezeichnete die Ungleichbehandlung als "zutiefst ungerecht". Der Politiker, die letzten sieben Jahre selbst Gesetzgeber, forderte: "Der Gesetzgeber muss hier für Gleichstellung sorgen. Mit dem Gesetz zur Überarbeitung des Lebenspartnerschaftsrechts wurden Lebenspartner in der gesetzlichen Rentenversicherung zum 1.1.2005 Eheleuten gleichgestellt. Soldaten bleiben dagegen bislang außen vor, da das Verteidigungsministerium einer Gleichstellung noch nicht zustimmen wollte." Dabei gebe es "keinen sachlichen Grund" für die Ungleichbehandlung. "Die richterliche Bestätigung der Diskriminierung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften der Soldatinnen und Soldaten ist ungerecht und verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz", kritisiere auch LSVD-Sprecher Manfred Bruns. Auch in Hinsicht auf EU-Antidiskriminierungsregelungen, die zwar nicht in deutsches Recht umgesetzt seien, auf die sich Kläger aber berufen könnten, sei das Urteil "unverständlich, unnötig und ungerecht". (nb)

-w-

#1 LinkercacheAnonym
  • 14.10.2005, 16:51h
  • Was sagt uns dieses Urteil?? Bzw. die
    Reaktionen Darauf??

    Finger weg von der Bundeswehr! Auch, wenn es
    in Tarnklamotten(leider meistens US-TARN)
    rumlaufende Schwule gibt, die dies als FETISCH
    empfinden, lasst die Finger davon. Mein EX war
    auch bei dem laden und es war kein
    Zuckerschlecken.....

    Ich persönlich trage hin und wieder auch Tarn,
    dann aber mehr zum Arbeiten oder im Winter,
    weil gefüttert(NVA-Tarn)
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#2 Adrian AhlhausAnonym
  • 14.10.2005, 17:11h
  • Liebe Leute.
    Das ist doch ein gutes, weil offensichtliches Beispiel dafür, wie einige Politiker sich des Themas annehmen.
    Gestern, 13.10.05, hatte es noch den ersten Bericht dazu gegeben. Und dieser stellte die Zusammenhänge schon etwas anders dar, was auch der Kommentar Nr. 6 von Ralf (siehe Archiv) anschaulich belegt und ausführt.
    Was jetzt als "Protest" aus der politischehn Ecke kommt, ist dreist und verlogen und beleidigend, versucht man doch die Schwulen für die eigene Person/Karriere einzunehmen.
    Glücklicherweis wird schon im Bericht hier bei "queer.de" deutlich, das die selben, die sich jetzt "aufregen" sieben Jahre Zeit hatten sich des Problems, und das ist es in einem anderen Zusammenhang ja wirklich, nun also Zeit hatten sich des Themas anzunehmen. - Aber dafür hätte man keine Schlagzeilen bekommen.
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#3 SvenAnonym
  • 14.10.2005, 20:53h
  • Aber Adrian, da waren die Grünen nur die "Kleinen" neben der großen SPD.
    Die Grünen hatten viel gefordert, aber in einer Koalition kann man halt nicht alles so machen wie man will. Kompromiss ist hier das Stichwort.
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