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Kommentare zu:
Blutspendeverbot für Schwule: Union und AfD sehen kein Problem


#1 Peck_SProfil
  • 27.05.2020, 21:27hFrankenthal
  • Gesetz dem Falle, dass die Hetero-Blutkonserven irgendwann mal nicht mehr reichen, was ja möglich ist, da seit Jahren auf Kante genäht und von der Ärzteschaft regelmäßig angemahnt, möchte ich mal wissen, wer tatsächlich im Angesicht des Todes eine Blutkonserve eines gesunden, monogam lebenden queeren Menschen verweigern würde...

    Ich vermute niemand.
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#2 EngelchenSHProfil
#3 dellbronx51069Anonym
  • 28.05.2020, 08:01h
  • Ungarn unter Viktor dem rechtsradikalen Hunnenkönig hat gerade das Blutspendeverbot für schwule Männer aufgehoben. Das sagt doch alles . Laut Afd sind Schwule eine erfundene Minderheit. Ich frage mich ja schon seit Längerem wie diese erfundene Partei es auf den Wahlzettel geschafft hat. Ich hoffe drauf dass diese Herrschaften bald mal in den Genuss von zu wenig Blutkonserven im Notfall kommen.
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#4 fisch36622Anonym
  • 28.05.2020, 08:37h
  • Solange die Einschätzung des RKI sich nicht ändert, wird sich auch an der Politik nichts ändern. Komisch, dass in diesen Zeiten immer gefordert wird, sich von kalten wissenschaftlichen Fakten lenken zu lassen. Aber bei diesem Thema werden die Einschätzungen, die infolge dieser Fakten getroffen werden, zum Thema der sozialen Gerechtigkeit umgemünzt. Dabei ist Blut zu spenden noch nicht mal ein Recht. Ich kenne die Fakten und die Einschätzung des RKI und fühle mich daher nicht diskriminiert.
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#5 Noch jemandAnonym
  • 28.05.2020, 08:45h
  • "Union und AfD sehen kein Problem"

    Die SPD aber offenbar auch nicht. Denn die schaffen dieser schwarz-braunen Koalition brav die Mehrheiten für eine populistische Politik jenseits wissenschaftlicher Fakten und Vernunft.
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#6 Ralph
  • 28.05.2020, 10:07h
  • AfD: Schwule gibt es gar nicht als soziale Gruppe.
    AfD: Die soziale Gruppe der Schwulen ist eine Gefahr.

    Ja was denn nun? Wen es nicht gibt, der kann auch nicht gefährlich sein. Wer die Volksgesundheit gefährdet, den muss es auch geben.

    Union und SPD sind in den 80ern steckengeblieben, wo die Boulevardpresse erfundene Schauergeschichten über unerkannte Schwule veröffentlichte, die auf absurdesten Wegen brave deutsche Familien infizierten. Beispiel: Ein junger Mann hatte einen Verkehrsunfall mit einer jungen Frau, bei dem er sich leicht verletzte und die Frau ihm half, wobei sie mit einer geringen Menge Blut in Kontakt kam. Damit war sie infiziert, steckte ihren Mann an, und das kurz später geborene Kind hatte auch gleich AIDS. Solche Märchen wabern noch heute in den Hirnen von Unions-, SPD- und AfD-Politikern.
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#7 BraunaugeAnonym
  • 28.05.2020, 10:35h
  • Antwort auf #4 von fisch36622
  • "Ich kenne die Fakten und die Einschätzung des RKI und fühle mich daher nicht diskriminiert."
    Und wenn statistisch erwiesen ist, dass die meisten Leute mit blauen Augen schon mal was im Laden geklaut haben, fühlst du dich auch nicht diskrimiert, weil du ein Strafgeld zahlen sollst, weil du ein Blauauge bist und damit ja potentiell einen Ladendiebstahl begangen hast?
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#8 Julian SAnonym
  • 28.05.2020, 12:21h
  • "Für CDU/CSU ist klar: Das Blutspendeverbot für praktisch alle Schwulen ist wissenschaftlich begründbar. Die anderen demokratischen Fraktionen haben so ihre Zweifel."

    Tja, da haben nicht nur die anderen Fraktionen ihre Zweifel, sondern auch die Wissenschaft.

    Und auch in andere Staaten funktioniert es ja prima ohne Diskriminierung.

    Aber so ist das bei Populisten:
    die haben ihre "alternativen Fakten".
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#9 FaktenAnonym
  • 28.05.2020, 13:43h
  • Entscheidend ist nicht, ob jemand schwul oder hetero ist. Sondern ob jemand häufig wechselnde Sexualpartner hat und ob Safer Sex praktiziert (Kondome oder ungefährliche Sexpraktiken wie gegenseitige Masturbation, Schenkelsex, Achselsex, etc.).

    Aber selbst wenn man es so wie bisher handhaben würde, ist 1 Jahr eine viel zu lange Zeit.

    Naja, wenn Deutschland es sich leisten kann, auf Blutspenden zu verzichten, müssen sie halt auf unser Blut verzichten.
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#10 StreunerAnonym
#11 Noch schlimmerAnonym
  • 28.05.2020, 20:10h
  • Antwort auf #10 von Streuner
  • -----------------------
    Heteromänner, die rumvögeln, dürfen spenden.
    Queere Männer, die rumvögeln, dürfen nicht spenden.
    --------------------------

    Noch schlimmer:

    Queere Menschen, die in einer festen Beziehung leben und nur safen Sex haben, dürfen dennoch nicht spenden.

    Danke Union.
    Danke SPD.
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#12 Still_Ith
  • 29.05.2020, 08:15h
  • Hm, klar, Trans*-Personen per se als Prostituierte zu betrachten ist logisch.
    Das hat btw was von selbsterfüllender Prophezeiung, denn leider sehen das auch eine Menge potentieller Arbeitgeber und Vermieter so. Und wenn du auf der Armutsskala weit genug unten bist, isses irgendwann tatsächlich so die einzige Alternative zu HartzIV - wenn du denn auf HartzIV nen Anspruch hast.

    Insofern: Danke! Wenigstens mal ein ehrliches Statement.
    Es ist zwar grausam diskriminierend in einer Gesellschaft, die von Sexarbeit nichts hält, aber wenigstens ist es die Wahrheit über eine Diskriminierungsrealität, mit der du ständig leben musst, wenn du trans* bist und out lebst, auch wenn einige Leute weniger deutlich ausdrücken, was sie denken.

    Den Politiker*innen, die auf dem medizinischen Stand aus den 80ern und 90ern beharren, würd ich dann btw empfehlen, ihre Social-Media-Accounts zu kündigen, Handys zu verbrennen und mal nen Monat keinen Internet- und Computerzugang nutzen zu dürfen. Vielleicht erklären sie sich dann bereit, freiwillig im 21. Jahrhundert anzukommen.
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#13 TheDadProfil
  • 29.05.2020, 13:29hHannover
  • Antwort auf #4 von fisch36622
  • ""Ich kenne die Fakten und die Einschätzung des RKI und fühle mich daher nicht diskriminiert.""..

    Das diese Einschätzung den wissenschaftlichen Standards nicht genügt ist also uninteressant ?

    Das nach der Einschätzung des RKI ein Unterschied zwischen MSM und Hetero gemacht wird, ist also unbedeutend ?

    Ich will Dir nicht "Dein Recht" absprechen dich nicht diskriminiert zu fühlen, aber unterlasse es doch bitte diese persönliche Einschätzung ob etwas Dich diskriminieren zu können oder nicht, plakativ gegen die persönliche Einschätzungen von Tausenden Anderen zu stellen, denn das bringt uns hier nicht weiter..
    Denn ob uns etwas persönlich betrifft oder nicht, ist NICHT die Grundlage die eine Regel zu einer Diskriminierung macht !

    Objektiv betrachtet kann ich mich auch nicht diskriminiert fühlen, ich gehe aus anderen Gründen nicht zur Blutspende, und am Ende des Jahres bin ich aus Altersgründen aus der Nummer eh ganz raus, was aber alles eben nichts an der Tatsache ändert das hier Tausende Männer ungerechtfertigt Regeln unterworfen werden die den anderen Spendewilligen Menschen NICHT auferlegt sind !

    Und das IST diskriminierend, denn wollte man wirklich etwas "für die sicherheit der blutspende" tun, dann würde man diese Regeln FÜR ALLE anwenden !

    Das man es NICHT macht IST der Faktor, der aus einer Regel eine Diskriminierung macht, und die ist klar und deutlich vor unser aller Augen zu sehen..
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