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DIY Haircut

Haare schneiden wie Profis: Was uns Corona gelehrt hat

Was tun, wenn der Friseur geschlossen hat? Man greift selbst zur Schere! Das Covid-19-Virus hat viele verborgene Talente geweckt.


Kamm und Schere gibt es in fast jedem Haushalt (Bild: jackmac34 / pixabay)

  • 29. Mai 2020, 04:36h, noch kein Kommentar

Die Auswirkungen der aktuellen Krise manifestieren sich durchaus unterschiedlich. Durchaus positiv, könnte man meinen, auf die Frisierkünste sonstiger Friseurkunden. Ob aus Experimentierdrang oder purer Verzweiflung ist unklar, doch das Resultat besteht darin, dass in den Tagen von Einschränkungen und Homeoffice, so manche Damen, aber auch Herren und Kinder, selbst zur Schere gegriffen haben.

Was tun, wenn der Friseur geschlossen hat?

Ganz klar! Selbst ist die Frau beziehungsweise der Mann. Herren hatten dabei wahrscheinlich das geringere Hemmpotenzial, da sie sicherlich einmal innerhalb ihrer Jugendzeit auch mit einer Haarschneidemaschine experimentiert haben. Auch der Weg vom elektrischen Rasierer zum Haarschneider ist nicht so weitläufig. Auch nicht selten ist wohl die Situation, dass der Mut dann nach entschlossener Planung nicht ausreichte und die beste Freundin, respektive der beste Freund das Projekt übertragen bekommt. Hierbei sollen, so munkelt man, bereits einige Karrieren entstanden sein. Das Virus weckte wohl verborgene Talente – in der Not geboren. Halb so schlimm, wenn man auf Hilfsmittel und Tools die eines Profis würdig wären zurückgreifen kann. Viele der auch im Privatbereich zum Einsatz kommenden Styling-Werkzeuge weisen Profitauglichkeit auf. Töchter in den Teens und Twens beispielsweise haben wohl standardmäßig "Lockenwunder" der Marke BaByliss zuhause. Braun und Philips trumpfen bereits seit Dekaden im Bereich der Männlichen Eitelkeit auf und sind nahezu in jedem Haushalt in Form von Trocken-, Nass- & Nass/Trockenrasierern auffindbar. Und auch Epiliergeräte und Rasierer des Herstellers Remington weisen keinen Seltenheitswert auf. Man steckt nun in der Situation sich selber die Haare schneiden zu müssen! Wie geht man dabei voran? Was sollte man unbedingt vermeiden?

DIY Haircut in der Damenwelt

Haare selber schneiden
ist für Frauen sicherlich und in den meisten Fällen nochmal eine ganz andere Angelegenheit als Haare selber schneiden für Männer – Ausnahmen bestätigen die Regel. Eventuell ist es hier angemessen und auch Ratsam erstmal andere Optionen in Erwägung zu ziehen. Auch Haaröl kann temporär erstmal Wunder wirken. Haaröl schützt nicht bloß vor Luftfeuchtigkeit, sondern schützt vor Frizz und beugt Spliss vor. Pflegend gibt es dem Haar Geschmeidigkeit wie auch Glanz und baut es von innen wieder auf. Man sollte also vorm Ansetzen der Schere gut überlegen ob man sich die Haare aus Langeweile oder aus purer Notwendigkeit heraus schneiden will. Der zweite und wichtige Tipp lautet: Haare selber schneiden vor dem Spiegel ist keine "Super Idee"! Hier empfiehlt es sich die Partnerin von dem Vorhaben zu begeistern. Ein weiterer Tipp mit dem Fokus auf Vermeidung langanhaltender Folgeschäden könnte darin bestehen sich vorerst lediglich auf das Schneiden der Spitzen zu konzentrieren. Färben und Tönen ist dagegen wohl für die meisten Damen kein Fremdwort und wurde sicherlich bereits in Eigeneregie durchgeführt. Auch damit kann man bezaubernde Ergebnisse kreieren und die Zeit bis zum Friseurbesuch überbrücken. Vertreterinnen radikalerer Gangarten können hier auch mit dem Langhaarschneider zuschlagen und neue Akzente setzen. Allerdings ist die Undercut Welle doch eher ausgelaufen und nicht mehr ganz "en vogue".

Selbsthaarschnitt bei den Herren

Haare selber schneiden ist für Männer wie bereits zuvor beschrieben sicherlich nicht ganz so dramatisch wie für die Frauen. Auch hier gibt es sicherlich Ausnahmen. Der Eigenschnitt vor dem Spiegel ist bei einer Kurzhaarfrisur sicherlich auch keine große Kunst und fix realisiert. Auch Konturen begradigen mit dem Rasierer, für die meisten wohl eher fast "Daily Business" denn eine große Herausforderung. Gerade bei kürzeren Haaren ist auch die Problematik des zeitraubenden Nachwachsens nicht so ausgeprägt und drastisch wie bei langen Haaren. Der Schmerz bei Verfehlungen kann auch mit einer Mütze beschönigt werden. Man merkt also schnell, hier liegen Welten zwischen den Problemstellungen. Nichtsdestotrotz können bei aufwändiger zu realisierenden Frisuren auch bei Herren ein paar helfende Hände nicht schaden.

Fazit zum strittig schnittigen Thema

Sicherlich gibt es einige Ausnahmetalente im Bereich des "Selbstschnitts", die es super drauf haben auch spiegelverkehrt sehr nahe an das zufriedenstellende Ergebnis eines professionellen Friseurs zu kommen. Und ganz ehrlich: Ihr könnt wahrlich stolz auf euch sein. Weitaus mehr Potenzial gibt es sicherlich bei der Gruppe, die es sich zutrauen, jedoch total vergeigen und hinterher sehr unglücklich sein werden. Daher der klare Konsens: Lieber die Zeit zum Beispiel mit innovativen Frisiertechniken, wie Zopfvariationen, Hochsteckfrisuren, Flechtwerk oder Farbe überbrücken und mit dem vorhandenen Material Haar arbeiten, dafür aber vor fatalen Fehlern verschont bleiben. (ak)