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Kommentare zu:
Rafi Rachek von Homohassern bewusstlos geprügelt


#1 TimonAnonym
  • 29.05.2020, 08:08h
  • Auch wenn es (dank der Blockade von Union und SPD) außerhalb Berlins keine statistische Erfassung homophober und transphober Gewalt gibt, damit man das wahre Ausmaß nicht erkennt, sehen wir hier wieder mal, dass wir in Deutschland nirgends mehr sicher sind.

    Wir brauchen endlich einen kompletten Politik-Wechsel. Besser heute als morgen. Sonst ist es schon bald zu spät.
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#2 gegenGewaltAnonym
#3 FliegenAnonym
  • 29.05.2020, 08:50h
  • So wie in Berlin müsste es die Polizei/ Staatsanwaltschaft die Überfälle erfassen!!!
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#4 Erstmal abwartenAnonym
  • 29.05.2020, 08:56h
  • Noch am Dienstagabend bewusstlos geprügelt und doch schon am Donnerstagmorgen in der Lage, es als Instagramstory zu veröffentlichen und es damit umgehend dem Boulevardmedien-Markt anzubieten...

    Ich finde es absolut richtig, dass die Kölner Polizei sich mit Informationen zurückhält und erst einmal prüft, was wirklich vorgefallen ist. Starlets, die von der Vermarktung ihres Privatlebens geradezu leben, scheinen ja irgendwie überdurchschnittlich oft von Schicksalsschlägen betroffen zu sein. Doch ob dann jedes Mal wirklich was dran ist oder hingegen versucht wird, irgendeine Story mit "viel dichterischer Freiheit" zu erzählen, die dann selbstvermarktungsfördernd Emotionen wie Mitleid auslösen soll, gilt es genau zu überprüfen. Ich erinnere auch nur mal an den Fall Jussie Smollett.

    Homophobe Gewalt ist ein ernsthaftes Problem in unserer Gesellschaft. Jedem Opfer gebührt meine Solidarität. Aber in solchen Fällen wie diesem hier bin ich zunächst skeptisch, ob ein derartiger Hintergrund wirklich vorliegt oder nicht.
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#5 audeasAnonym
  • 29.05.2020, 09:11h
  • Mein Beileid. So kurz nach dem befreienden Coming Out so eine traumatische Erfahrung machen zu müssen ist grausam.
    Und die Regierung macht sich zur Mittäterin.
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#6 swimniAnonym
  • 29.05.2020, 09:19h
  • warum fühlen heten oft nur in der gruppe stark? ist das traurig und feige.
    gute besserung
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#7 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
#8 StatistikAnonym
  • 29.05.2020, 09:29h
  • Antwort auf #3 von Fliegen
  • Ja, was in Berlin dank des Engagements der Polizei stattfindet, sollte eigentlich deutschlandweit der Fall sein.

    Aber obwohl Grüne und Linke schon mehrfach entsprechende Anträge eingebracht haben, wurden diese regelmäßig von Union und SPD abgeschmettert.

    Obwohl in Deutschland sonst jeder Fliegenschiss statistisch erfasst wird, darf die Öffentlichkeit das wahre Ausmaß homo- und transphober Gewalt nicht erfahren. Dann würde man sehen, was Union und SPD mit ihrer Politik anrichten und die wären zum Handeln gezwungen.
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#9 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 29.05.2020, 09:42h
  • Antwort auf #4 von Erstmal abwarten
  • "Noch am Dienstagabend bewusstlos geprügelt und doch schon am Donnerstagmorgen in der Lage, es als Instagramstory zu veröffentlichen und es damit umgehend dem Boulevardmedien-Markt anzubieten..."

    Kaum gibt es einen Bericht über homophobe Gewalt, lesen wir auch schon wieder das klassische Opfer-Blaming. Empathie geht nun wirklich anders. Wie wäre es denn plausibler gewesen? Wenn der Geschädigte erstmal eine ganze Woche im Koma gelegen wäre? Sind wir doch bitte froh, dass die Verletzungen nicht noch schwerer waren.

    Wer in einem queeren Forum die Opfer von Gewalttaten schmäht, sollte sich doch bitte mal überlegen, ob er auf anderen Seiten nicht deutlich besser aufgehoben wäre. Und er_sie war sicherlich auch noch nie selbst Opfer homophober Gewalt, sonst würde er_sie wohl eher nicht so von oben herab daherreden. Ich nenne das unempathisch, unsolidarisch und würdelos. Si tacuisses.
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#10 KritischerInDerWüsteAnonym
  • 29.05.2020, 09:50h
  • Antwort auf #9 von RuferInDerWueste
  • Seit der Jussie Smollett Geschichte, sind viele skeptischer geworden, denn homophobe Gewalt zu faken schadet der Glaubwürdigkeit der wahren Opfern solcher Gewalttaten.
    Und das Influencer und C Promis ein Aufmerksamkeitsbedürfnis haben, allein schon aus beruflichen Gründen, ist ja schon lange bekannt.
    Ich teile die Meinung des Komnentators auch nicht, kann es aber nachvollziehen.
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#11 GerritAnonym
  • 29.05.2020, 10:10h
  • So lange die Politik nicht mit gutem Beispiel vorangeht und uns nicht voll gleichstellt, wird es immer schlimmer werden.

    Rechtliche Gleichstellung führt nicht automatisch und sofort zu einer gesellschaftlichen Veränderung. Aber es ist die Voraussetzung dafür, dass sich überhaupt gesellschaftlich etwas ändern kann.

    Und obendrein brauchen wir mehr Aufklärung an Schulen, mehr Werbung für Akzeptanz, etc.

    Jede Partei, die das verhindert oder verzögert (wie aktuell CDU, CSU, SPD und AfD) ist unwählbar.

    Weil sie eben die Sicherheit ihrer Bürger aufs Spiel setzt und dem Staat auch wirtschaftlich schadet. Von gesellschftlicher Spaltung, die immer weiter fortschreitet mal ganz zu schweigen.
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#12 Gesundes MisstrauenAnonym
  • 29.05.2020, 10:11h
  • Antwort auf #9 von RuferInDerWueste
  • Genau das habe ich ja nicht getan. Ich habe explizit betont, dass homophobe Gewalt ein gesellschaftliches Problem ist und habe mich ebenso eindeutig solidarisch erklärt mit den Opfern solcher Gewalttaten.

    Hier geht's aber um diesen einen konkreten Fall. Was mich stutzig gemacht hat: Er behauptet bewusstlos geprügelt worden zu sein, keine konkrete Erinnerung an das Geschehen zu haben und dann im Wald liegend unter Schmerzen wieder zu sich gekommen zu sein, OHNE ABER überhaupt eine Kopfverletzung davongetragen zu haben. Entschuldigung, wie geht das? Er hat ein (schwach ausgeprägtes) Hämatom unterm linken Auge, eine Platzwunde am Schienbein und einen Arm in Gips, welcher aber auch schon nächste Woche wieder abgemacht werden soll. Wer bewusstlos geprügelt worden ist, muss entweder einen kräftigen Schlag auf den Schädel gekriegt oder wirklich massive Verletzungen erlitten haben, die dann meist auch nur noch operiert werden können. Er aber sieht aus, als sei er mit dem Rad gestürzt oder habe eine kleine Rauferei gehabt.

    Ich finde es legitim, den Wahrheitsgehalt solcher Boulevard-Meldungen zu hinterfragen. Das schmälert meine Solidarität mit den Opfern von homophober Gewalt überhaupt nicht, ganz im Gegenteil.
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#13 Carsten ACAnonym
  • 29.05.2020, 10:37h
  • Angela Merkel:
    "Deutschland - ein Land in dem wir gut und gerne leben."

    Gilt wohl nicht für LGBTI...
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#14 Carsten ACAnonym
  • 29.05.2020, 10:48h
  • Antwort auf #4 von Erstmal abwarten
  • Was für ein perverser Kommentar.

    Da hat jemand sichtbare Hämatome und einen Arm in Gips (oder meinst Du, die Ärzte waren auch Teil seines "Marketing-Tricks"?). Von nicht sichtbaren körperlichen und psychischen Schäden mal ganz zu schweigen.

    Und Deine größte Sorge ist, ob er das vielleicht dramatisiert. Mach Dir doch auch noch Sorgen über die Kindheit der Täter, dann passt das bestens dazu, wie man in Deutschland mit Gewalt umgeht bzw. dabei wegsieht...

    Hast Du auch schon mal daran gedacht, dass es nach so einem Schock vielleicht auch einfach mal guttut (und auch von Ärzten und Psychologen empfohlen wird), über das Erlebte zu reden, um es zu verarbeiten?!

    Aber das passt wohl nicht in Dein Klischee bzw. mit sowas hast Du Dich noch nie beschäftigt...
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#15 AranosAnonym
  • 29.05.2020, 10:53h
  • Antwort auf #9 von RuferInDerWueste
  • @RuferInDerWüste:
    Haben Sie den Post überhaupt gelesen? Wo wird denn hier bitteschön Opferblaming betrieben? Opferblaming ist, wenn man Opfer von Übergriffen für diese schuldig macht. Davon ist in ErstmalAbwartens Post nirgends die Rede. Es geht ihm - durchaus vernünftig und aufgrund voriger, ähnlicher Ereignisse - erstmal darum, abzuwarten. Sie hingegen fantasieren offensichtlich in alles, was Sie lesen, lieber Dinge, die Ihnen in Ihren Kram passen. Das macht das Leben natürlich viel leichter und ist heutzutage ja eh sehr in Mode, fragt sich nur, ob Sie da nicht auf anderen Seiten besser aufgehoben wären.
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#16 Stephan-KölnAnonym
  • 29.05.2020, 11:01h
  • Schrecklich, dass sowas passiert - unentschuldbar

    Aber bitte: "Ich musste am Aachener Weiher pinkeln und bin ins Gebüsch gegangen" ... Hallo?? Ich lach mich weg! Die bekannteste Cruising-Area in Köln, und ausgerechnet dort "nur" Pinkeln im Gebüsch?? Wer glaubt den so einen verlogenen Schwachsinn?

    Zumal das Gebiet für seine gewalttätigen Übergriffe auf Schwule bekannt ist ... Nicht mal ehrlich sein können wenn einen die Triebe ins Unterholz treiben ....
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#17 ursus
  • 29.05.2020, 11:11h
  • Als Seehofer neulich die polizeiliche Kriminalstatistik und die Fallzahlen politisch motivierter Kriminalität von 2019 vorgestellt hat, tauchte Hasskriminalität aufgrund der sexuellen Orientierung dabei mit keinem Wort auf.

    Dieses Verschweigen der Gewalt gegen uns hat Methode und ist ein wesentlicher Teil des Problems selbst. Wer diese Gewalt verschweigt, macht sich zum politischen Komplizen der Gewalttäter_innen.

    Wie man sieht, finden sich sogar hier im Forum Menschen, die lieber die Gewaltopfer öffentlich unter Verdacht stellen. Mich macht das fassungslos.
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#18 VertuschungAnonym
#19 PappaLaPazAnonym
  • 29.05.2020, 11:30h
  • Antwort auf #4 von Erstmal abwarten
  • 100% Zustimmung. Eine Instagram-Geschichte hat auch für mich nicht den gleichen Wert wie z.B. eine polizeiliche Meldung: jeder darf sich eine Meinung bilden, wobei bilden bedeutet, dass dies ein Prozess ist und nicht eine Meinung anzunehmen nach einer(!) subjektiven Schilderung des mutmaßlichen Opfers.
    Diese Zurückhaltung ist doch wieder pervers noch unfair, sondern sie beachtet einfach rechtsstaatliche Verfahren und nimmt kein Urteil vorweg, wo es noch kein Urteil gibt!
    Nicht jeder abweichende Meinung ist eine falsche Meinung, sondern logischer Teil des Pluralismus in dem wir alle leben...
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#20 SPDlerAusWanneAnonym
  • 29.05.2020, 11:34h
  • Antwort auf #18 von Vertuschung
  • Wenn jemand etwas systematisch vertuscht, wieso wissen Sie es denn?
    Dann kann es mit dem unter Den Teppich kehren ja nicht weit her sein...
    PS: Fakten für solche Behauptungen wären sinnvoller als das subjektive Bashing von Parteien (zumal dann wenn es die falschen Parteien sind die angegriffen werden).
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#21 AranosAnonym
  • 29.05.2020, 11:35h
  • Antwort auf #17 von ursus
  • @Ursus: Noch ist doch gar nicht klar, ob er überhaupt Gewaltopfer war!?! Oder haben Sie vielleicht Erkenntnisse, die der Polizei noch fehlen? Dann aber schnell als Zeuge melden!
    Ich hingegen finde die Neigung vieler hier schlimm, alles unbesehen zu glauben, was ihnen in den Kram passt. Diese unkritische Parteinahme schadet nicht nur der Community, sie ist auch der Ausdruck einer rechtsstaatfeindlichen Geisteshalttung, die sich in nichts von der Vorverurteilungsmentalität der Rechtsradikalen und religiösen Fanatikern unterscheidet. Diese Haltung ist es, die der Gesellschaft auf Dauer großen Schaden zufügen wird.
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#22 FranjAnonym
  • 29.05.2020, 11:38h
  • "so der Fitnesstrainer mit serbischen und bosnischen Wurzeln"

    Ich dachte Rafi hat kurdisch-syrische Wurzeln?!?
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  • Anm. d. Red.: Danke für den Hinweis. Wir haben den Fehler korrigiert.
#23 ursus
  • 29.05.2020, 11:50h
  • Antwort auf #21 von Aranos
  • "Noch ist doch gar nicht klar, ob er überhaupt Gewaltopfer war!?!"

    Ich glaube nicht, dass du mehr über diesen Fall weißt als ich. Die Misanthropie, die man benötigt, um einem Menschen, der sich mit blauem Auge und Gips präsentiert, ohne Kenntnis der Person oder Detailwissen der Umstände von vornherein eher einen widerlichen Betrug zu unterstellen als von einem realen Angriff auszugehen, ist mir fremd. Und ich glaube nicht, dass ich mich dafür rechtfertigen müsste.
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#24 EigeneNaseAnonym
#25 Weiter abwartenAnonym
  • 29.05.2020, 12:28h
  • Wie gesagt, ich plädiere für eine sachliche Betrachtung der Fakten und würde, falls denn überhaupt eine kommt, die Stellungnahme der Kölner Polizei abwarten wollen. Bisher haben auch eher Boulevardmedien (BILD, RTL, usw.) darüber berichtet, seriöse Medien aber noch nicht. Normalerweise würden auch z.B. der Kölner Stadt-Anzeiger oder der WDR sehr schnell mit solch einer Meldung aufwarten, sobald sie als verifiziert gilt.

    Mein gesunder Menschenverstand sagt mir halt, dass ein offenbar nur geprellter Arm ("Gips kommt nächste Woche wieder ab") sowie eine Platzwunde am Schienbein als offenkundig schwerste feststellbare Verletzungen bei weitem keine Bewusstlosigkeit ausgelöst haben können, von der er jedoch berichtet. Ich bin ja nicht nur schwul und solidarisch per Knopfdruck, sondern bediene mich auch sehr gern meiner Ratio... Mehr will ich aber jetzt nicht mehr dazu sagen.
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#26 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 29.05.2020, 14:07h
  • Kein Wunder, dass unzählige Fälle der Hasskriminalität gar nicht erst angezeigt werden. Selbst hier im Forum zeigt sich mehr als deutlich, dass auch heute noch dem Opfer nicht geglaubt wird, seine Aussagen angezweifelt werden, ihm unterstellt wird, er überdramatisiere, um Aufmerksamkeit zu erregen.

    Trotz sichtbarer Verletzungen - von den unsichtbaren, psychischen Folgen ganz zu schweigen.

    Mir drehen sich bei der Vorstellung, dass einem selbst die sogenannte Community noch mehrheitlich Dreck hinterherschmeißt, sämtliche Verdauungsorgane auf Rückwärts.

    Wer eine solche "Community" hat, braucht keine Feinde.
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#27 Girlygirl
  • 29.05.2020, 14:25h
  • Antwort auf #17 von ursus
  • Das liegt daran, dass Berlins Polizei das einzige Bundesland ist, das Hasskrimiminalität gegen LGBTQ in seiner jährlichen Statistik veröffentlicht. Außerdem ist die Dunkelziffer vermutlich sehr hoch. Damit ein Verbrechen aus LGBTQ Hass auch als solcher gewertet wird, muss der Täter/in schon explizit "Schwuchtel", "Transe" etc. rufen.
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#28 SolidarischAnonym
#29 antosProfil
  • 29.05.2020, 14:28hBonn
  • Antwort auf #24 von EigeneNase
  • >> Offensichtlich geht es dir nicht um eine sachliche oder faire Diskussion.<<

    Aber dir schon, ja (sachlich ODER fair?)? - Dann weißt Du ja, dass dieser eher verhalten leuchtende Star bereits einen gewissen Schweif an Lügen hinter sich herzieht:

    www.tz.de/tv/bachelor-in-paradise-koh-samui-rafi-rachek-outi
    ng-homosexuell-familie-ueberraschung-zr-13079524.html


    Mir tut er leid und wenn die Schilderung stimmt, hoffe ich auf Aufklärung und Bestrafung der Täter; ich verstehe aber gleichzeitig auch Skeptiker, die zu Abwarten raten.

    Was mir dagegen hier komplett auf die Nerven geht, ist der selbstgerechte Furor hochgeschraubter Moralität, mit dem einige sich flugs selbst eine 1 mit Sternchen in ihr Empathie- und - atmet recht tief!! - Menschen-Zeugnis schreiben, indem sie andere zu Unmenschen machen. Das ist wirklich zum Kotzen.
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#30 draufschauenAnonym
  • 29.05.2020, 14:29h
  • Antwort auf #26 von RuferInDerWueste
  • "Mir drehen sich bei der Vorstellung, dass einem selbst die sogenannte Community noch mehrheitlich Dreck hinterherschmeißt, sämtliche Verdauungsorgane auf Rückwärts. "
    ich glaube nicht, dass das "die sogenannte Community" ist. man kann zur Zeit an allen möglichen Stellen feststellen, dass bei allen Themen massiv Zweifel gesät wird, insbesondere gegen die Wissenschaft, und dass versucht wird, alle möglichen Communities zu spalten, jeden Zusammenhalt aufzulösen und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen.
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#31 RuferInDerWuesteEhemaliges Profil
  • 29.05.2020, 14:46h
  • Antwort auf #29 von antos
  • Solltest Du mich meinen: ich wurde selbst schon überfallen und habe KEINERLEI Hilfe erhalten. Im Gegenteil, ich wurde zum Gespött aller Beteiligten, statt dass die (bekannten) Täter zur Rechenschaft gezogen wurden. Man macht sich eben über den überfallenen Schwulen lieber mal lustig, statt ihm Hilfe zukommen zu lassen.

    Ich habe es garantiert nicht nötig, mich auf irgendein hohes Ross aufzuschwingen. Menschen, die hier kommentieren und das Opfer übler Nachrede unterziehen, mögen bitte schon eher mal darüber nachdenken, ob das, was sie tun, nicht gar angezeigt werden könnte.
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#32 Felix-baerlinAnonym
  • 29.05.2020, 15:14h
  • Antwort auf #19 von PappaLaPaz
  • Zunächst einmal verdient ein Opfer von homo-/transfeindlicher Gewalt die uneingeschränkte Solidarität und Mitgefühl der Community, ohne wenn und aber. Da war die Community Ende der 90er schon mal weiter.

    Niemand, der_die Opfer geworden ist, möchte solche Beiträge lesen, die Falschaussagen unterstellen. Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde soll: dass jmd. hier spekulierend den Ober-Polizisten oder -Journalisten spielt oder dass es früher Medienauftriitte gab, wo und sich jemand fälschlicherweise zum Opfer deklarierte.

    Keine schöne Zeit, in der wir gerade leben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#33 EigeneNaseAnonym
  • 29.05.2020, 15:47h
  • Antwort auf #29 von antos
  • Für mich gibt es einen Unterschied zwischen "mal abwarten, bis man mehr weiß" und "mal unterstellen, dass hier eine Straftat vorgetäuscht wird, obwohl man auch noch nichts weiß". Wenn du darüber "moralisch" lieber nicht urteilen willst, ist das deine Sache.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#34 Maximilian01Anonym
  • 29.05.2020, 16:34h
  • Antwort auf #16 von Stephan-Köln
  • Das Gebiet ist bekannt für Übergriffe auf Schwule.
    Es ist so traurig, dass wir sowas sogar wissen - über Orte an denen man (lustvoll) seine Freizeit verbringen will.

    Ich halte nichts von Selbstjustiz, aber wenn ich sowas sehe, träume ich manchmal davon, im entscheidenden Moment eine schwule Kampfsportgruppe dabei zu haben, die mir tatkräftig bei der Notwehr hilft. Das bliebe den Homohassern vermutlich im Gedächtnis.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#35 lindener1966Profil
  • 29.05.2020, 18:54hHannover
  • Antwort auf #2 von gegenGewalt
  • Ich hatte mal einen Freund in Köln. Hand in Hand gehen, abends, womöglich in der Innenstadt (Hohenzollernring): da muss man ein sehr sehr dickes Fell haben. Man wird angerempelt und aus fahrenden Autos beschimpft. Nach einer Party folgte uns früh morgens einer in die Nebenstraßen hinein, zum Glück sind wir cool geblieben und dann kamen auch Leute.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#36 AltoAnonym
  • 29.05.2020, 19:25h
  • Antwort auf #32 von Felix-baerlin
  • "Da war die Community Ende der 90er schon mal weiter."

    "Weiter" ist hier das falsche Wort, sondern die Gesellschaft hat sich anders entwickelt, also in eine andere Richtung. Aber es hat tatsächlich etwas mit der Zeit zu tun. 2020 ist es schwieriger geworden, zwischen echten und fake Nachrichten zu unterschieden, als 1990, wo vieles einfach so geglaubt wurde. Die Menschen sind auch kritischer geworden was Aussagen, Behauptungen und Berichte angeht, die von "Oben" (Regierung, Medien, Wirtschaft) und "Unten" (Facebook, Hörensagen, kleine Blogger etc) kommt. Besonders wenn Unterschiede auftauchen. Was man selbst erlebt und dem, was Andere einem erzählen, sind jetzt Unterschiede, die wahrgenommen werden.
    Das erkennt man an dem Beispiel sehr gut. Solidarität ist richtig und wichtig, tauchen aber Zweifel an der Geschichte auf, ist es auch wichtig, dem nachzugehen und nicht alles blind zu glauben, was einer behauptet. Homophobe Übergriffe sind tatsächlich auch schon gefälscht worden (siehe Jussie Smollet) aber andererseits ist Solidarität wichtig, vor allem in der Szene, die für Egozentrismus berüchtigt ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#37 Homonklin_NZAnonym
  • 29.05.2020, 19:36h
  • Etwas verstört das schon, dass man ihm jetzt irgendwas Stranges mit quasi Drehbuchcharakter unterstellt, weil er ein Promi ist, und das beinahe in ein Licht rückt, als könne einem Promi sowas nicht ebenso zustoßen, wie jedem anderen Menschen.
    Was ist da denn für ein Hintergedanke drin?
    Weil es einen Typen gab, der seinen Schicksalsschlag gefaked hat, sind noch mehr so?

    Einer von diesen Typen muss ihn hart aus dem Off getroffen haben, sodass er gleich bewusstlos wurde. Er kommt nicht so rüber wie ein Mann, der sich nicht wehren könnte, aber das kann täuschen. Wenn das K.o. unerwartet kommt, nützt die beste Kondiotion nicht viel.

    Ihm wünschen, dass er es verarbeiten kann, und da was bei rauskommt, welche feigen Hunde das getan haben, kann man. Gute Besserung!
  • Antworten » | Direktlink »
#38 gesellschaftAnonym
  • 29.05.2020, 21:35h
  • Antwort auf #11 von Gerrit
  • Wir sind bereits, wenn auch keineswegs vollstaendig und ausreichend, rechtlich gleichgestellt; das als Grundlage fuer eine auch gesellschaftliche Akzeptanz zu sehen ist - kurzsichtig.
    Es gab ja auch den umgekehrten Weg: Akzeptanz war schon vorhanden (in der Gesellschaft), nur die gesetzlichen Regeln waren noch gegenteilig, wurden dann aber geaendert. Bspw. Geschichten "vom Land", wo es ein offenes Geheimnis war, das der Sepp lieber mit dem Heinz statt mit der Sophie... - "leben und sterben lassen" die Devise.
    Dass rechtliche Gleichstellung auch bei den "Konservativen" und "echten Toitschen" zur Akzeptanz fuehrt, darf angezweifelt werden - man erreicht bei niemandem (oder vllt. allenfalls bei wenigen) eine Aenderung des (gesellschaftlichen) Status Quo, wenn nicht gleichzeitig informiert und nochmal informiert wird.
    Wir muessen in der Masse, sofern man bei ~5-10% Anteil an der Gesamtbevoelkerung von Masse reden kann, sichtbar werden; und dazu gehoeren auch Promis. Jetzt nicht unbedingt die Promis, die sich dafuer halten, und solche, bei denen man es quasi erwartet oder "voraussetzt" (Klischee-Berufe), sondern auch von Promis, bei denen es "sowas" gar nicht gibt, bzw. geben soll (erinnert sich noch jemand an den Ausspruch, dass es quasi eine Beleidigung waere, zu unterstellen, jemand aus/in der (Fussball-)Nationalmannschaft("sfamilie" ) waere schwul? (Mir faellt gerade der Name dessen nicht ein, der dass gesagt hat!))
    Es muss denjenigen solange auf die Nuesse - Verzeihung, Nerven (Nuesse ist ja diskriminierend, Frauen haben sowas ja nicht ;-) ) gegangen werden, indem man sich immer und immer wieder, am besten kuessend und schmusend, denjenigen ganz bewusst praesentiert, die immer fordern "aber sowas muss man ja nicht in aller Oeffentlichkeit, das sollte man zuhause machen". Solange, bis die entweder entnervt aufgeben (durch die schiere Menge, ueber die die sich dann echauffieren (muessten), oder sich das Problem biologisch erledigt.

    Ansonsten ist der naechste Punkt, wie Du ja schon schriebst, vor allem "Aufklaerung" aka Informationen vermitteln an den Schulen. Und da darf man sich auch nicht von irgendwelchen Hanseln (seien es Ewig-Gestrige, wie der in BW, der den Lehrplan an Schulen stoppen wollte, oder die "Besorgten", die "Gefahren" und "Frueh-Sexualisierung" der Kinderchen sehen und befuerchten) stoppen lassen (bzw. "die Politik" darf sich nicht von solchen Gruppen beeinflussen lassen (Kirchen, "Besorgte", Rentner...)

    Dass die rechtliche Gleichstellung "an sich" keineswegs fuer eine verbesserte Akzeptanz sorgen wuerde, habe ich mir schon gedacht, als darueber geredet wurde (ueber die rechtl. Gleichstellung). Mehr gebracht hat dagegen (sehr wahrscheinlich), dass durch die Debatten darueber, auch gleichzeitig mehr Informationen ueber "diese Minderheit" bekannt wurden, und damit dann auch erkannt wurde, dass "das ganz normale Menschen sind", die "sogar" die eigenen Nachbarn sein koennen. Das kann keine rechtliche Gleichstellung, auch nicht als "Vorbedingung", erreichen. Eher im Gegenteil: wenn Regeln und Gesetze OHNE vorhergehende Information darueber, warum diese geaendert werden sollen, geaendert werden, steht es eher zu befuerchten, dass der Widerstand dagegen umso groesser wird (Stichworte: Kinderschaender, "Statussymbol", "Trophaeen" (aka adoptierte Kinder))
    Aehnliches gilt uebrigens auch fuer den Klimawandel: den Leuten muss klargemacht werden, dass durch UNSER ALLER (Industrienationen) Verhalten, Menschen jetzt schon an den Folgen des Klimawandels leiden und z.T. auch schon sterben; von den kommenden Generationen gar nicht mal anzufangen! (Sollte fuer Menschen interessant sein, die selber jetzt Kinder haben; diese werden schon ganz gehoerig under den Folgen leiden. Wuerde mich mal interessieren, was diese Eltern ihren Kindern antworten, wenn diese ihre Eltern in zwanzig oder dreissig Jahren fragen "Warum habt damals denn nichts getan, als noch die Moeglichkeit dazu bestand?" DIE Antwort wuerde mich WIRKLICH interessieren)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#39 JadugharProfil
  • 29.05.2020, 23:30hHamburg
  • Antwort auf #10 von KritischerInDerWüste
  • Wegen einer Person wird eine ganze Gruppe in Verruf gebracht und deswegen wird man sehr skeptisch gegenüber jener Gruppe. Nun in diesen Fall wird sich das Opfer wohl kaum Verletzungen selbst zugefügt haben. Das ist eher unwahrscheinlich, wogegen homophobe Gewalt durchaus sehr häufig vorkommt. Es gibt sehr viele Menschen, die Opfer solcher Taten wurden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#40 Felix-BaerlinAnonym
  • 29.05.2020, 23:52h
  • die Menschen sind kritischer geworden. Mag sein. Aber mitfühlend wohl nicht?

    Dass für dich Facebook in dieser Weltbetrachtung unten ist, finde ich befremdlich. Das ist ein Medienkonzern mit Monopolstellung, rund 70 Mrd Jahresumsatz 2019 schwer, der unsolidarisch Geld aus Werbeeinnahmen abschöpft, wofür er in den Einnahmeländerm so gut wie keine Steuern zahlt und dessen Geschäftsmodell ist, dass sich Leute verbal die Köpfe einschlagen, weil sie dann möglichst lange und viel auf der Plattform verweilen, was wiederum mehr Anzeigen bringt ...

    Was hat das nun mit dem Gewaltakt gegen den Ex-Bachelor zu tun? Er hat es - wie es 2020 möglich ist - auf direktem Weg öffentlich gemacht. Statt nun mit ihm zu fühlen, ihn zu unterstützen, ihm zu zeigen, dass er nicht allein ist, versteigen sich hier Foristen sofort auf Spekulationen. Widerlich. Ein Indiz dafür, wie versaut man ist im Kopf durch die tägliche Beschallung von Facebook und Co.

    Ich habe nachgelesen: dein erster Kommentar, den du hier unter diesen Artikel geschrieben hast, hat kein Mitgefühl gegenüber dem Opfer ausgedrückt. Das ist falsch. Es gehört sich einfach anders.
  • Antworten » | Direktlink »
#41 Still_Ith
  • 30.05.2020, 09:23h
  • Antwort auf #12 von Gesundes Misstrauen
  • "Das schmälert meine Solidarität mit den Opfern von homophober Gewalt überhaupt nicht, ganz im Gegenteil."

    Außer, dass halt jede*r, der*die öffentlich sichtbar wird, damit rechnen muss, dafür von dir zunächst als Betrüger*in diffamier zu werden.

    Volle Solidarität halt, die es sowas von unheimlich viel leichter macht, sich samt der ohnehin schon vorhandenen

    Opfer-Schande
    (wie du warst SCHWÄCHER als die drei Typen? hahahaha, und das trotz Testo! lol, und sowas will ein echter Kerl sein, hahahaha)

    +

    Opfernimbus
    (jajaja, also wer mit DEINER Körperhaltung rumläuft, ist ja logisch, ist nur konsequent, musste so kommen, weißt du, Täter suchen sich ihre Opfer auch aus, und deine Körperhaltung, nicht etwa die Tatsache dass du 2 Köpfe kleiner bist und halb so breit wie jeder Einzelne von denen, also schuld bist du schon selbst.
    Und überhaupt, sich öffentlich geoutet und dann damit rechnen, dass man noch heil allein auf der Straße rumlaufen dürfte, also ganz klar, ne, siehst selbst DEIN FEHLER)

    sichtbar zu machen als jemand, der*die Gewalt erleben musste.

    Und unter nem Schädel-Basis-Bruch sind Blackouts bei traumatischer Gewalterfahrung jetzt auch nix, was bei dir geht, gell?

    Als ob man jede Beule von nem Tritt gegen den Kopf gleich sehen müsste, bei jemandem mit Haaren auf dem Kopf, oder das immer unbedingt eine Platzwunde gäbe/bluten müsste.

    Volle Solidarität mit Überlebenden von Gewalt - am A***, wenn du DAS unter Solidarität verstehst.
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#42 Still_Ith
  • 30.05.2020, 09:43h
  • Antwort auf #30 von draufschauen
  • Naja, wenn ich mir aber wiederum ansehe, wie viele Leute mit mir als transmännlicher Person umgehen, definitiv im Rahmen von Szeneveranstaltungen, definitiv Leute, die als Teil von "Community" akzeptierter sind als ich; und wie viele dabei wiederum zusehen aka das durch Stillschweigen legitimieren, komme ich leider zu dem Schluss: Viel Spalterei von außen braucht's da jetzt auch wieder nicht. Das schafft die Community durchs Zu- und Wegsehen sehr häufig tatsächlich selbst. Und wenn ich hier schreibe, hat das regelmäßig was davon, sich durch einen halben Meter Stacheldraht so zu bewegen, dass ich möglichst heil wieder rauskomme. Was meistens auch nur so teilweise funktioniert.

    In dem Punkt allerdings, dass hier durchaus nicht bloß Leute Schreibrechte genießen, die von irgendwas tatsächlich betroffen sind, stimme ich dir absolut zu. Und ganz am Rande schließt homosexuell, bi, trans* oder inter zu sein auch das Nazisein und/oder sozialdarwinistische Wünsche nach der Vernichtung der "Schwachen"/dem Verschwinden der Schwächeren nicht grundsätzlich aus. Läuft dann häufig unter Labels wie "gegen die Identitätspolitik", wobei das mit der "Identität" eigentlich nur heißt, dass es um Diskriminierungen geht, die den Schreibenden nicht betreffen.
    Heterosexuelle Linke z.B. betrachten auch Schwulen-Themen als überflüssige Identitätspolitik, Schwule dagegen finden eher, dass die Identitätspolitik da anfängt, wo es um trans* und inter geht.
    Aber zugegeben, das ist OT. Das Fazit läuft allerdings auf was ähnliches hinaus, wie bei den Anti-Solidaritäts-Opfer-Diffamierungs-Beiträgen hier: Es ist alles unwichtig, viel zu negativ und wahrscheinlich auch bloß reißerische Übertreibung - es sei denn, es geht ganz konkret um MICH.

    Und solche Leute sind dann auch die Letzten, die bereit wären, auf der Straße oder im konkreten Fall selbst ein blaues Auge zu riskieren, um dir zu helfen. Die Haltung "wird schon irgendwas getan haben, um das zu verdienen, ne?" ist im Zweifelsfalle leichter.
    Menschen, ob Teil einer "Community" oder nicht, sind halt ziemlich oft ganz schön zum Kotzen.
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#43 TheDadProfil
  • 30.05.2020, 11:55hHannover
  • Antwort auf #4 von Erstmal abwarten
  • ""Noch am Dienstagabend bewusstlos geprügelt und doch schon am Donnerstagmorgen in der Lage, es als Instagramstory zu veröffentlichen und es damit umgehend dem Boulevardmedien-Markt anzubieten...""..

    Und käme die "Story" nur eine Stunde nach diesem Überfall, etwa als Meldung in der vielgescholtenen Boulevardpresse..

    Es ist sein Recht das öffentlich zu machen !
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#44 TheDadProfil
  • 30.05.2020, 11:59hHannover
  • Antwort auf #10 von KritischerInDerWüste
  • ""Seit der Jussie Smollett Geschichte, sind viele skeptischer geworden, denn homophobe Gewalt zu faken schadet der Glaubwürdigkeit der wahren Opfern solcher Gewalttaten.""..

    Wer sich seine Wahrnehmung davon trüben läßt was andere Menschen anderswo machen, und daraus den Schluß zieht, das könnte ja auch hier der Fall sein, verliert leichtfertig seine eigene "Objektivität"..

    JEDE*R hat das Recht darauf, das ihm ersteinmal vorbehaltlos geglaubt wird..

    Denn vielleicht war Rafi am Aachener Weiher ja gar nicht "zufällig" und nur zum "pinkeln", sondern absichtlich und zum Cruisen, und ist dann Opfer dieses Überfalls geworden ?

    Was änderte das an den Geschehnissen ?

    Nichts..
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#45 TheDadProfil
  • 30.05.2020, 12:06hHannover
  • Antwort auf #25 von Weiter abwarten
  • ""Mein gesunder Menschenverstand sagt mir halt, dass ein offenbar nur geprellter Arm ("Gips kommt nächste Woche wieder ab") sowie eine Platzwunde am Schienbein als offenkundig schwerste feststellbare Verletzungen bei weitem keine Bewusstlosigkeit ausgelöst haben können""..

    Dein "gesunder Menschenverstand" hat dann auch nichts mit "medizinischem Wissen" zu tun, denn bei einigen Menschen genügt es schon sie sehr laut anzuschreien um eine Bewußtlosigkeit auszulösen..
    Oder es reicht ein kräftige Ohrfeige, deren Spuren man 2 Tage später auch nicht mehr sehen könnte..

    Deine Spekulationen sind es, die Deine Äußerungen zur Homophobie dann in sich "relativieren", und dort liegt dann auch das Problem mit dem "Opfer-Blaming" begraben..
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#46 Felix-BaerlinAnonym
  • 30.05.2020, 14:52h
  • Lieber Rafi,
    Liebe Opfer von homo- und trans*feindlicher Gewalt,

    falls Menschen in eurem Umfeld, in solchen Kommentarspalten, bei der Polizei, Bekannte oder Follower bescheuert reagieren, seid euch sicher, dass ganz Viele mit euch fühlen und euch alles Gute und ein freies selbstbestimmtes Leben wünschen!

    gute Genesung

    Wer Hilfe benötigt, findet Beratungsstellen bei der Landeskoordination Anti-Gewalt-Arbeit:

    www.vielfalt-statt-gewalt.de/
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#47 WahrheitIstRelativAnonym
  • 30.05.2020, 18:17h
  • Es ist schlimmer, einem Ehrlichen NICHT zu glauben als einem Unehrlichen zu glauben!
    Der Ehrliche, oder der" Gute" trägt immer die Rechnung der Unehrlichen oder der "Schlechten."
    Alle Nase lang taucht ein Promi, der drohte in Vergessenheit zu geraten, mit einer reißerischen Sensation auf, um wieder in aller Munde zu sein. Das ist inszeniert und vermutlich von deren Managern so angeordnet worden.
    Nun kann es tatsächlich mal sein, dass einem Promi etwas zustößt, und dass ihm da verständlicher Weise skeptisch begegnet wird, ist dann die Rechnung für das Verhalten der anderen Promis.
    Da hat der "Gute" also ganz schön was zu Schultern. Aber ein Trost : Es klingt zwar Märchenhaft, aber wenn man Dinge über einen längeren Zeitraum verfolgt, stellt man tatsächlich fest, dass ehrlich am längsten währt und am Ende als Sieger hervor geht, während unehrlich nur ein Fast-Food-Erfolg ist!

    Was seine Geschichte betrifft :
    Das klingt tatsächlich kurios ( und lückenhaft)! Ist aber eher ein Hinweis darauf, dass sie wahr ist! Denn wahre Geschichten sind oft etwas komisch, kurios und so gar nicht auf das Publikum zugeschnitten!
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#48 Homonklin_NZAnonym
  • 30.05.2020, 19:21h
  • Antwort auf #16 von Stephan-Köln
  • Ich kenne zwar etwaige und mutmaßliche Vorlieben des Herrn nicht, aber das ist dann doch auch wieder so eine typische Unterstellung, die Schwulen pauschal irgendwas andichtet.

    Und die ganzen anderen Leute, die da herum laufen, vielleicht auch die Täter, sind dann auch alles Teilnehmer am Cruising-Geschehen?

    Ich war in Kiel selber über bald 7 Jahre hinweg in so einem Park, Flaschen holen, in dem es eine Cruiser-Welt gibt. Dort gehen auch Schwule hin, die nicht automatisch am Cruising teilnehmen, und nachts ganz oft Leute, die eben mal pinkeln müssen.

    Gewalt mit homophobem Einschlag gab es da auch schon. Einmal wurden die Glatzen sauer, weil einer deren Staffordshire herzte...Kerle wurden angemacht und dann bestohlen und Ähnliches, sonnabendliches "Schwulenklatschen" und solche idiotischen Buttersäure-Dumpings.
    Zur Anzeige ging da selten was. Kiel ist nicht Berlin.

    Vielleicht ging er an diesem Weiher-Ort pinkeln, weil er dachte, er wäre da eher sicher als anderswo.

    Okay, Solidarität mit einem Opfer von der "Community" zu erhoffen, ist auch zu viel, denn eine solche "Community" gibt es in Schland nicht, oder nur zu Feierzwecken.
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#49 seb1983
  • 30.05.2020, 20:33h
  • Bemerkenswert ist halt seine bisherige Laufbahn.

    Erst der "Bachelor", und danach das Outing beim "Bachelor in Paradise" wirft doch einen faden Beigeschmack auf, gibt es in solchen Formaten wirklich Zufälle und ungeplante Ereignisse.... Eigentlich steht der Drehplan vor Abflug.
    Es folgt die große Romanze mit Sam Dylan, bekannt aus der schwulen Version des Bachelor.
    Traumhaft, fast wie aus einem Drehbuch...

    Immer live dabei: Die Kameras der RTL Group von RTL, Vox, TVNow, begleitet mit der entsprechenden Print- und Onlineverwertung.

    Letzten Monat dann die Fotos vom ersten Kuss der beiden und ausgiebige Interviews.
    Weitere Projekte laufen, daher kann man wohl leider nicht beim "Sommerhaus der Stars" dabei sein (natürlich alles von RTL).

    Und derjenige wurde nun beim pinkeln in Kölns bekanntestem Cruising Gebiet niedergeschlagen.
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#50 Felix-BaerlinAnonym
  • 30.05.2020, 22:54h
  • Antwort auf #49 von seb1983
  • Dir gefallen die gescripteten Formate von RTL nicht. Mir auch nicht. Und den Bachelor habe ich mir auch nicht reingezogen.

    Aber dass deine Anmerkungen nicht plausibel sind, hätte dir schon beim Schreiben auffallen können. Wer noch einige TV-Projekte geplant hat, für den kommen die Einschränkungen durch die schwulenfeindliche Gewalt gerade zur Unzeit. Viele dieser Formate verlangen, dass die C-Promis kein körperliches Handicap haben. Diese Aufträge sind wohl erst mal futsch.

    Eigentlich sollte man sich an dämlichen Spekulationen nicht beteiligen. shame on me.
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#51 alien humanAnonym
  • 31.05.2020, 01:29h
  • Antwort auf #42 von Still_Ith
  • Ich kann es wirklich verstehen, dass du dich über die Kommentare aufregst, auf du dich beziehst, ich finde sie auch teilweise unmöglich. Aber ich glaube, dass die Leute, wenn sie nur ein bisschen "egoistischer" darüber nachdenken würden, auch von selbst zu dem Schluss kämen, dass sie selbst auch, wenn sie Opfer von Gewalt würden, viel mehr mit Menschen anfangen könnten, die sie irgendwie unterstützen wollen, als sich Kommentare anzuhören, dass sie doch was vortäuschen würden, denn "solche wie sie" sollen das ja tun, oder sie seien doch selber schuld, weil (was auch immer), was du dir, wenn ich dich richtig verstehe, anhören musstest.
    Und obwohl ich auch der Meinung bin, dass Sichtbarkeit wichtig ist, kann ich trotzdem Menschen verstehen, die nach Gewalterfahrungen nicht damit in die Öffentlichkeit wollen, mindestens nicht mit vollem Namen, weil sie meinen oder wissen, dass ihnen das nicht gut tut. Trotzdem können auch sie ermunternde Worte und wohlwollende Menschen auch im Privaten viel besser gebrauchen als unangemessene Kommentare.
    Ich hoffe, dass du weißt, dass es trotzdem überall gute Menschen gibt. Und auch wenn du im Moment, oder wo du dich gerade befindest, keinem oder nicht so vielen begegnest, gibt es sie woanders oder sie tauchen schon noch auf :-) Ich wünsche dir, dass du bald auf nette Menschen mit starken Überzeugungen triffst, denen Solidarität auch etwas bedeutet. Denn aus dem, was du schreibst, wüsste ich nicht, warum das nicht der Fall sein sollte :-)
    Raffi, dem Opfer von homophober Gewalt, um den es im Artikel geht, wünsche ich schnelle und gute Besserung und viel Kraft, und ich hoffe, dass er viel Unterstützung erfährt. Auch wenn sich keine Zeugen finden und die Gewalttäter, die er ja nicht kennt und auch nicht richtig sehen konnte, davon kommen sollten.
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#52 TheDadProfil
  • 31.05.2020, 18:41hHannover
  • Antwort auf #49 von seb1983
  • ""Bemerkenswert ist halt seine bisherige Laufbahn.""..

    Bemerkenswert ist hier vor allem wie gerne doch immer wieder die Leut bereit sind aus einer "bisherigen Laufbahn" auf ein geschehen zu schließen, und nicht einmal im Traum darüber nachdenken wie sich ihre Vorurteile verselbständigen..

    Denn diese "Laufbahn" hat mit einem Überfall egal wann und wo der sich abspielt, so rein gar nichts zu tun..

    Ohne diese "Laufbahn" hätte man hier allerdings über diesen Überfall eher nichts erfahren, denn im Gegensatz zu Berlin veröffentlichen andere Länder-Polizeien solche Fakten nicht..
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#53 WindheimerAnonym

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