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Kommentare zu:
Zu homofreundlich: Polnische Staatsanwaltschaft geht gegen IKEA vor


#1 Carsten ACAnonym
  • 29.05.2020, 10:40h
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    IKEA hatte einen Mitarbeiter gefeuert, der in der internen Firmenkommunikation Homosexuellen mit dem Tod gedroht hatte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass damit die Religionsfreiheit des Homo-Hassers verletzt wurde.
    ------------------------------------

    Aha, Religionsfreiheit bedeutet also, dass man andere mit dem Tod bedrohen darf.

    Darf man das dann auch ausführen und andere ermorden, wenn sie sich nicht an die religiösen Vorstellungen anderer halten?

    Die Religioten werden echt immer bekloppter. Aber auch immer gefährlicher.

    Es wird höchste Zeit, dass die EU endlich einschreitet.
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#2 HilflosAnonym
  • 29.05.2020, 11:27h
  • Antwort auf #1 von Carsten AC
  • Dafür müsste die EU erst mal ein Instrumentarium haben, um eingreifen zu können.

    Das ist ja leider der Gründungsfehler der EU, dass man gedacht hat, alle Staaten würden automatisch zu Vorzeigestaaten, nur weil sie EU-Mitglied sind.

    Dass es auch Staaten gibt, die nur aus finanziellen Gründen Mitglied geworden sind und die ansonsten auf die EU, die anderen EU-Staaten und die EU-Gesetze scheißen, hat man nicht bedacht.

    De facto hält die EU solche Regime sogar noch an der Macht, weil sie sie mit EU-Milliarden pimpt, wodurch die sich als erfolgreich präsentieren können und wiedergewählt werden.

    Gerade vor der Ost-Erweiterung hätte die EU eine Ablösung des Einstimmigkeitsprinzips durch ein (wie auch immer konkret gestaltetes) Mehrheitsprinzip vornehmen müssen. Und verbindliche Menschenrechtsstandards einführen müssen, deren Nichtbeachtung einen Verlust aller EU-Zahlungen bedeutet hätte.
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#3 leckerpuddingAnonym
  • 29.05.2020, 11:32h
  • Okay, Religionsfreiheit bedeutet das man seine Religion ausleben darf ohne diskriminiert zu werden, es heißt nicht das es einem die Erlaubnis gibt andere zu beleidigen und Ihnen den Tod zu wünschen. Laut Bibel sind tattoos auch eine Sünde deshalb darf ich aber doch anderen nicht den Tod wünschen weil sie tättoowiert sind. Ich hoffe dass das Gericht richtig entscheidet und wenn nicht das sie sich an den euröpäischen Gerichtshof wenden damit die EU den Polen sagt wo es lang geht.
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#4 Peck_SProfil
  • 29.05.2020, 11:40hFrankenthal
  • Antwort auf #1 von Carsten AC
  • Bin im Grunde ganz bei dir, allerdings glaube ich nicht, dass vor den ersten Toten irgendwas substanzielles im Europäischen Parlament passiert.

    Und selbst dann bin ich skeptisch, denn nach der staatlichen Verfolgung und Ermordung in Tschetschenien hat es nichtmal für Sanktionen gereicht, ebenso nicht bei dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei in Syrien, inklusive der Annexion syrischer Landesteile und der Hilfenahme islamistisch, dschihadistischer Söldnertruppen. In Griechenland setzt die EU das Menschenrecht auf Asyl faktisch aus, in der Hoffnung, dass der, der 5 Jahre auf seine Antragstellung warten muss, schon wieder freiwillig umkehrt.

    Da glaube ich nicht, dass Miss von der Leyen für ein paar Schwulen und Lesbenrechte einen Finger rührt. Zumal wir ja auch kein eigenständiger Wirtschaftszweig sind. Wo kein Geld, da keine Relevanz.
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#5 YannickAnonym
  • 29.05.2020, 11:50h
  • Antwort auf #3 von leckerpudding
  • Ja, solche Leute verstehen nicht den Sinn von Grundrechten.

    Religionsfreiheit bedeutet, dass man seine Religion ausüben darf, ohne deswegen diskriminiert zu werden. Aber es bedeutet nicht, dass man andere diskriminieren darf, die etwas anderes oder gar nichts glauben.

    Alle Freiheitsrechte finden ihre Grenzen immer dort, wo andere in ihren Freiheiten eingeschränkt werden. Ansonsten wäre das ja kein Freiheitsrecht, sondern nur Einzelrecht für einige und wer würde dann entscheiden, welche diese Sonderrechte bekämen?

    Aber das kapieren solche Leute nicht. Oder sie wollen es nicht kapieren.
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#6 YannickAnonym
  • 29.05.2020, 11:54h
  • Jetzt wollen religiöse Fanatiker also sogar schon Arbeitgebern verbieten, ihre Mitarbeiter vor Drohungen und Gewalt zu schützen.

    Totaler Realitätsverlust und endgültiges Abdriften in den Wahnsinn...
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#7 TheoAnonym
  • 29.05.2020, 12:29h
  • Wann lernen die Leute denn endlich mal, dass man kein Buch, das vor mehr oder weniger 2000 Jahren von zig Leuten verfasst worden ist, nicht als Rechtsgrundlage auffassen kann, nur weil es eben da ist?
    Wir verfahren ja auch immerhin nicht mehr so wie die alten Römer es gemacht haben. Und deren Texte sind immerhin auch vorhanden.
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#8 Alexander_FAnonym
  • 29.05.2020, 12:35h
  • Da sieht man mal, was Christen damit meinen, wenn sie sagen, sie wollen "ihren Glauben leben". Es ist das gleiche gute Recht, was sich auch ein Herr Seehofer und seine Spießgesellen nicht nehmen lassen wollen. Wo kämen wir denn mit der Freiheit hin, wenn wir anderen nicht das Leben zur Hölle machen dürften?
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#9 AlteNewsAusDanzigAnonym
  • 29.05.2020, 12:50h
  • Antwort auf #4 von Peck_S
  • "allerdings glaube ich nicht, dass vor den ersten Toten irgendwas substanzielles im Europäischen Parlament passiert."

    Vergiss bitte Pawe Adamowicz nicht. Der wurde ermordet.

    Natürlich hat man den Täter dann ganz flink in die "der war doch nur ein kranker Irrer" Ecke gesteckt, um ja nicht auch nur in die Nähe einer Verantwortung durch jahrelange Hetze zu kommen.

    Schon praktisch so in verwirrter Einzeltäter.
    Ansonsten nur gute Menschen auf allen Seiten.
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#10 Ralph
  • 29.05.2020, 13:34h
  • Ein lupenrein faschistischer Staat beschäftigt natürlich lupenrein faschistische Staatsanwälte.
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#11 TrekieAnonym
  • 29.05.2020, 14:45h
  • Ich sehe eine Zukunft deutlich werden, in der Polen kein Teil der EU mehr ist...

    Es tut mir leid, für die Minderheit der normalen in dem Land - dem Rest gönne ich die darauf folgende Wiedereingliederung nach Russland.
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#12 WindheimerAnonym
  • 29.05.2020, 14:50h
  • Wenn es bei IKEA so schlimm zu geht, dann sollte es doch im Interesse des Mitarbeiters sich eine andere Arbeit suchen zu können. Ausserdem haben Mitarbeiter auch eine Loylität gegenüber dem Arbeitgeber. Das ist ja auch immer ein Argument der katholischen Kirche,wenn sie als Arbeitgeber auftritt.
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#13 GirlygirlProfil
  • 29.05.2020, 15:02hKS
  • Es ist ungeheuerlich, wie die katholische Kirche Polens Bürger/innen aufhetzt. Besonders Kinder und Jugendliche sind anfällig dafür, sie müssen anstatt vor LGBTQ, vor den fundamentalistischen Katholiken geschützt werden. Ich verlange außerdem, dass die deutschen Bischöfe (oder wie auch immer deren hohe Leute heißen) das Verhalten ihrer polnischen Kollegen rügen. Aber wahrscheinlich sind viele von denen selber homophob und sogar best friends mit denen.
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#14 lindener1966Profil
#15 lindener1966Profil
  • 29.05.2020, 18:45hHannover
  • Das zeigt mal wieder, dass die Bibel und der Koran als moralischer Maßstab absolut nichts taugen. Mit der Religion, vor allem in ihrer fundamentalen (=wörtlichen) Auslegung kann man jede Gräueltat begründen, man muss dem Gegner nur entsprechende Attribute verpassen: ketzerisch, ungläubig, pervers.
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#16 saltgay_nlProfil
  • 29.05.2020, 18:59hZutphen
  • Selbst dieser ganz normale Vorfall, wie er so oft in Betrieben in allen EU-Ländern passiert, wird von den Atheistenpsychos zum Anlass genommen gegen die Kirche zu hetzen. Diese etwas Gestörten könnten eher Mitglieder in einer Homo-AfD sein, was die Monothematik angeht.

    Nun zur Sache. So ein Vorfall wie bei IKEA ereignet sich in der EU fast täglich. Arbeitsrechtlich ist die Lage eindeutig. Die außerordentliche Kündigung ist angezeigt und ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Nötigung wird eingeleitet. Ferner erhält der nun ehemalige Mitarbeiter Hausverbot und darf keine IKEA-Filiale mehr betreten. So einfach ist das.

    Nun zum Verhalten der Staatsanwaltschaft. Es ist absolut fäkaläquivalent, was die Staatsanwaltschaft so von sich gibt. Sie hat das Ermittlungsverfahren durchzuführen und bei eindeutiger Rechtslage Anklage zu erheben. Tut sie dies nicht, kann sie im schlimmsten Fall der Strafvereitelung bzw. Rechtsbeugung bezichtigt und verfolgt werden.

    Was da in Polen in den Medien hochgekocht wird, das steht auf einem anderen Blatt. Dass die Piss-Partei einen klerikalfaschistischen Kurs verfolgt, weiß Jeder, der nicht in der CDU/CSU/AfD ist, und sich die Hose mit der Kneifzange zumacht.

    Dass sich dort in naher Zukunft nichts ändern wird, das haben die ewigen CDU/CSU/SPD/FDP/AfD/Grüne-Wähler in der Hand. Denn Polen wird nicht hart angefasst, weil es um die Billiglöhner und den polnischen Markt geht. Wie immer spielen Menschenrechte keine Rolle, weil der Profit über allem steht.

    Statt ständig die Gebetsleier von der "bösen" Kirche zu drehen, könnten diese Experten mit ihrem Durchblick sich ja in entsprechenden Oppositionsparteien einbringen - Parteien die diesen Namen auch verdienen.
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#17 Peck_SProfil
  • 29.05.2020, 20:18hFrankenthal
  • Davon abgesehen, dass dich deine Beleidigungen disqualifizieren und wiedermal die Willkür von queer.de bei der Netiquette aufzeigen, hast den Kontext glaube ich nicht erfasst.

    Es geht nicht um die betriebliche Kündigung aufgrund der Verletzung der Betriebsethik, sondern um die staatsanwaltschaftliche Ausschlachtung des Falls, die "Schwule sollen sterben" als Meinungsfreiheit von Christen deklariert und den Gekündigten zum Opfer und Märtyrer stilisiert. Der normale Weg ist eine Klage des Gekündigten vor dem Arbeitsgericht. Schade, dass du den Unterschied nicht erkennst.

    "Selbst dieser ganz normale Vorfall, wie er so oft in Betrieben in allen EU-Ländern passiert..."
    >>> Bringe doch bitte mal einige vergleichbare Fälle, außerhalb Polens. Wenn es so alltäglich ist, dürfte das ja kein Problem sein.
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#18 JadugharProfil
  • 29.05.2020, 23:02hHamburg
  • Antwort auf #6 von Yannick
  • Sie driften nicht in den Wahnsinn ab, sondern sie sind schon bereits wahnsinnig im höchsten Grade! Doch Gruppenwahnsinn ist sehr extrem beständig. Man denke nur mal an die über viele Jahrhunderte andauernde Schwulen- und Hexenverfolgung angestachelt von religiösen Institutionen.
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#19 DramaQueen24Profil
  • 30.05.2020, 07:55hBerlin
  • Die polnische Staatsanwaltschaft geht vollkommen zu Recht gegen IKEA vor! Wo kämen wir denn da hin, wenn Firmen ihre Beschäftigten und Kunden vor religiöser und staatlicher Diskriminierung schützen würden? Sodom und Gomorrah, Anarchie und eine Armee von Schwulen in der Gesellschaft.
    Dann schon lieber die Herrschaft von Religioten und Faschisten (was manchmal ein und dasselbe ist), wegsehen bei Gewalt gegen Frauen und Kinder, und vor allem wegsehen, wenn ein Pfarrer wieder mal ein Kind vergewaltigt!
    Falls es noch niemand kapiert hat: Mein Beitrag ist SARKASTISCH gemeint. Gegen Kirche und Staatsanwaltschaft, sowie die faschistoide Politik in Polen!
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#20 DramaQueen24Profil
#21 Ralph
  • 30.05.2020, 10:58h
  • Antwort auf #16 von saltgay_nl
  • Die Staatsanwaltscjaft hat natürlich bei ihr eingehende Anzeigen zu prüfen. Die Frage ist aber, zu welchem Ergebnis sie warum kommt. Der Schutz von MItarbeiter(inne)n vor einem gefährlichen Extremisten erfüllt sicher auch nach Wort und Geist polnischen Arbeitsrechts keinen Straftatbestand. Dass die klerikalfaschistische Regierung Polens massiv Druck auf die Justiz ausübt und gerichtliche wie vorgerichtliche Verfahren ebenso massiv beeinflusst, ist inzwischen sogar bei der EU bekannt und unbestritten. Darüber brauchen wir hier nicht zu diskutieren.

    Was nun das vermeintliche Kirchen- oder Religions-Bashing angeht: Ist denn der Hass gegen Schwule und Lesben über Polen gekommen wie ein Virus über die Menschheit? Oder hat er erkennbare Ursachen? Aber ja, er hat eine Ursache! Er kommt aus der Religion, aus der kath. Kirche, die ihn in die Herzen der Menschen und in die Politik eingepflanzt hat. Das klar immer wieder anzusprechen und zu verurteilen, ist legitim, ja geboten.
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#22 PiakAnonym
#23 OlliAnonym
  • 30.05.2020, 17:50h
  • Warum wirft man dieses Land, in dem ein Großteil der Bevölkerung vergessen hat, dass für die Freiheiten von heute in den 80ern Köpfe rollten, nicht einfach aus der EU raus?

    Polen kann einen ob seiner Geschichtsvergessenheit und seines mangelhaften Sinn für Demokratie und Menschlichkeit nur anwidern und anekeln.
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#24 Alexander_FAnonym
#25 lindener1966Profil
  • 31.05.2020, 00:01hHannover
  • Antwort auf #16 von saltgay_nl
  • "Kirchen - Bashing" suggeriert ja, dass die, in diesem Fall katholische" Kirche, ganz zu Unrecht angegangen wird. Dem widerspreche ich. Die Kirchen sind nicht unschuldig. Das, was der Gefeuerte so von sich gibt, steht ja tatsächlich in der Bibel. Für mich gehört schon ein gehöriges Maß an intellektuellen Verrenkungen dazu, diese Passagen für irrelevant zu erklären, wie es in den meisten westlichen Ländern passiert.
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#26 MPunktAnonym
  • 31.05.2020, 16:14h
  • Antwort auf #8 von Alexander_F
  • Ey! :o)
    Nicht alle, die sich Christen nennen oder/und christlich versuchen leben über einen Kamm scheren. Nicht alle die sich mit Religion befassen, legen sich das so menschenfeindlich zurecht.
    Die die ich kenne UND mag, sind lebensnahe, menschenfreundliche, friedliche und zugewandte Menschen. ALLEN Menschen. Unabhängig ihrer Herkunft, Religion und Neigung. Solange die das eben ebenso halten.
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#27 TheDadProfil
  • 31.05.2020, 19:02hHannover
  • Antwort auf #26 von MPunkt
  • ""Die die ich kenne UND mag, sind lebensnahe, menschenfreundliche, friedliche und zugewandte Menschen.""..

    Schön für Dich..
    Trotzdem sind diejenigen die Du kennst allesamt nicht tauglich dazu die Handlungen der "Kirchen" und ihrer Schergen zu relativieren !
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#28 Alexander_FAnonym
  • 31.05.2020, 21:05h
  • Antwort auf #26 von MPunkt
  • Sicher, natürlich gibt es auch Christen usw., die nicht so sind. Ich kenne auch solche Menschen, so ist das nicht.
    Es fällt aber eben schon auf, dass Hass und Gewalttaten gegen unsereinen überdurchschnittlich häufig religiös gerechtfertigt werden, ob in Polen oder den anderen von mir genannten Staaten, ganz zu schweigen vom Iran usw., was sich sowohl in der Politik empirisch belegen lässt als auch mit meiner eigenen Lebenserfahrung übereinstimmt. Gerade, wenn man in einer religiösen Familie aufgewachsen ist, die einen zur Selbstverleugnung, zum ständigen Spielen einer Rolle getrieben und nach Weigerung, diese Rolle weiterzuspielen, verstoßen hat, ist es nicht gerade einfach, das zu ignorieren.

    Umgekehrt ist natürlich auch bei Nicht-Religiösen nicht immer alles eitel Sonnenschein, und auf Atheisten wie einen Herrn Kutschera kann ich ebenso gerne verzichten, aber wie man es dreht und wendet sind die sozialen Implikationen von Religion nun einmal eher negativ als positiv zu sehen, und das bei Weitem nicht nur, was LGBTI-Rechte betrifft.
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#29 DramaQueen24Profil
  • 01.06.2020, 05:44hBerlin
  • Antwort auf #25 von lindener1966
  • Es steht nicht "so in der Bibel", es ist deren Interpretation davon. Weil keiner der klerikalen Religioten sich die Mühe macht, ganze Kapitel zu lesen, um den Zusammenhang zu verstehen. Vom historischem Kontext und den ursprünglichen Bedeutungen von Wörtern ganz zu schweigen.
    Da machen sie schon lieber das "Rosinenpicken" der Angelsachsen.
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#30 TheDadProfil
  • 01.06.2020, 19:20hHannover
  • Antwort auf #28 von Alexander_F
  • ""Es fällt aber eben schon auf, dass Hass und Gewalttaten gegen unsereinen überdurchschnittlich häufig religiös gerechtfertigt werden""..

    Bei Licht besehen ist mir in den letzten 45 Jahren seitdem ich aktiv bin noch keine andere "Begründung" untergekommen, letztlich lassen sich alle "Begründungsversuche" auf derlei "religiösen Unfug" zurückverfolgen..

    Ich sehe hier also keinen Grund dazu ausgerechnet als Verfolgter immer wieder darauf hinzuweisen das mit "Christen" selbstverständlich nicht "alle" gemeint sind, sondern explizit diejenigen die sich einfach Scheiße verhalten, egal ob Kleriker oder einfache Mitglieder..

    Zusätzlich sehe ich aber auch keinen Grund solche "Ausnahmen" die hier von Anderen dann ins Feld geführt werden als "Argument" für irgendetwas anzuerkennen..
    Es ist keines..
    Es soll nur von der Klärung der Sachverhalte ablenken..
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#31 Ralph
#32 Alexander_FAnonym
  • 03.06.2020, 01:41h
  • Antwort auf #30 von TheDad
  • Wenn ich hier Ausnahmen anerkenne, so nur um die Regel zu bestätigen, die dem entspricht, was du ausgeführt hast; da ich aber noch nicht einmal so lange lebe, wie du Aktivist bist, kann ich vielleicht noch nicht so endgültige Urteile aussprechen. Ansonsten kann ich meinem Vorredner in Bezug auf seine Ausführungen auf einen Herrn Schindler und die Mr.-Moustache-Partei auch nur zustimmen.
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