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Kommentare zu:
Schwuler IS-Terrorist in Düsseldorf verurteilt


#1 Peck_SProfil
  • 04.06.2020, 12:39hFrankenthal
  • Falls das bewiesene Tatsache ist, muss ich gestehen, hier in meiner gemütlichen Wohnung vor dem Laptop sitzend, dass ich mir nicht sicher bin, was ich getan hätte, wenn man mir den Todessturz vom Hochhaus mit anschließender Steinigung meiner Leiche angedroht hätte. Da muss man schon zu dieser ganz besonderen Klasse Mensch gehören, die ihr Leben freiwillig zum Schutz anderer opfern.

    Deshalb bin ich heilfroh, dass mir Krieg bis jetzt erspart blieb und ich jeden Tag ohne Todesangst mein Leben leben kann und abgetrennte Köpfe, gekreuzigte Menschen, lebendige Verbrennungen und Leichen in den Straßen nur aus Hollywoodfilmen kenne.

    Aufgrund des Restrisikos finde ich die Ausweisung angebracht, verstehe allerdings nicht, weshalb man nach 20 Jahren wieder kommen darf.
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#2 Ralph
  • 04.06.2020, 14:57h
  • Antwort auf #1 von Peck_S
  • Na ich weiß nicht. Wenn der allgemein als schwul bekannt war, hätten die ihn doch umgebracht und ihn nicht als Hilfskraft beschäftigt. Mir scheint das eher eine Schutzbehauptung zu sein wie ehedem bei den vielen Nazis, die sich hinterher auf Befehlsnotstand beriefen.
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#3 dellbronx51069Anonym
  • 04.06.2020, 18:47h
  • Antwort auf #2 von Ralph
  • Deshalb nennt man das auch Willkürherrschaft. Im 3. Reich lief das auch mal so mal so. Es gab Fälle von Schwulen die aus dem KZ und der Haft entlassen wurden als den Nazis die Soldaten ausgingen. Ich empfehle das Buch : Ich , Pierre Seel, deportiert und vergessen. Unerträglich was diesem armen Menschen wiederfahren ist.
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#4 Alexander_FAnonym
#5 JarJarProfil
  • 05.06.2020, 11:53hKiel
  • Man weiß natürlich sehr wenig über die Umstände die der Mann dort hatte, halt nur den Queer.de Text. Wenn ich den nun aber als Grundlage nehme muss ich sagen dass eine Verurteilung und Ausweisung richtig ist.
    Ich kann verstehen wenn man als schwuler Mann Angst hat. Aber er hat sein Leben über das von anderen gestellt. Hat dabei zugesehen wie Menschen recht bestialisch ermordet werden.
    Die Alternative in seiner Aussage wäre gewesen selbst zum Opfer zu werden und das glaube ich nicht. Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Er hätte auch fliehen können und vorher Schutz suchen und nicht erst nachdem er selbst zum Täter oder Mithelfer geworden ist.
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#6 PippolangstrumpfAnonym
#7 IgorAnonym

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