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Einzelkommentar zu:
Polen: Auch Präsidentschaftswahlkampf setzt auf Homophobie


#10 Taemin
  • 06.06.2020, 12:00h
  • Antwort auf #2 von Petter
  • Das war und ist bis heute eine Lieblingslüge der Gegner rechtlicher Gleichstellung und gesellschaftlicher Akzeptanz: Menschenwürde und Grundrechte von Schwulen und Lesben sind eine Bedrohung für die Familie, ja ihre Anerkennung führt gar zur Vernichtung der Familie. Bei Faschisten ist das Wort "Familie" besonders beliebt. Nicht umsonst wählte der französische Faschistenführer Pétain, Hitlers Statthalter in Frankreich, für seinen Staat an Stelle von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" die Parole "Arbeit, Familie, Vaterland". Die Familie wird von den Faschisten als innerster Kern ihres Systems betrachtet, sozusagen als kleinste Einheit des faschistischen Staates. Dort sollen die Kinder noch vor dem Zugriff von Staat und Partei bzw. von Staat und Kirche und Partei zu bedingungslosen Anhängern der Ideologie herangezogen werden. Immerhin ist so viel richtig, dass eine Familie, in der Kinder zu Vielfalt und Freiheit erzogen werden, untauglich sind für das faschistische System.

    Dass auch die sog. Gewerkschaft "Solidarität" auf der Seite der Faschisten steht, ist ja nun wahrlich nicht überraschend. Deren Gründervater Lech Walesa war von Anfang an ein Sklave der Kirche (man erinnere sich an das von ihm stets am Revers getragene Marienbild), bedingungsloser Gefolgsmann von Karol Wojtyla und fanatischer Schwulenhasser.
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