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Kommentare zu:
Queere Geflüchtete im Fokus des Auswanderermuseums


#1 alien humanAnonym
  • 06.06.2020, 14:46h
  • Eine tolle Sache. Dass eine international bekannte Persönlichkeit der deutschen Schwulen-Community und Szene die Schirmherrschaft übernimmt, und zwar aus Überzeugung, finde ich noch besser. Außerdem sieht Olivia Jones umwerfend aus, auch als Lady Liberty.
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#2 Still_IthProfil
  • 06.06.2020, 20:43hHessen
  • *shrieks
    Queere Geflüchtete?

    Wow, eine Drag-Person als Motiv und dann denken sie an trans?! Sie denken an Lesben?! Sie lassen ihren Fokus auf Cis-Männer hinter sich und - wow. So cool!

    Strg+F: trans
    Ok, so queer dann doch nicht.

    Strg+F: lesb
    Ouh, so homosexuell doch nicht.

    Strg+F: frau
    Naja, wieso auch.

    Strg+F: inter
    Ok... ein Treffer, aber im Kommentar, und geht auch nicht um nicht-dya-Menschen.

    Strg+F: schw
    *seufz

    Also doch wie immer. Wär ja auch zu schön gewesen.
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#3 alien humanAnonym
  • 07.06.2020, 03:22h
  • Antwort auf #2 von Still_Ith
  • Es stimmt, ich weiß auch nicht, um wem es sich bei den acht Menschen handelt, um die es in der Ausstellung im Artikel geht.
    Wenn es dir aber allgemeiner um die Darstellung des Themas in deutschsprachigen Medien geht, ich habe erst gestern, glaube ich, einen Artikel gelesen, in dem eine ziemlich bekannte Trans*-Frau, die out ist und AktivistIn, aus Ungarn und in Deutschland lebend, zu Wort kam, zusammen mit anderen. Ich weiß nicht, ob sie ein Flüchtling war im engeren Sinne, ich denke nicht, aber jedenfalls Auswanderin. Ich glaube, der Link zum Artikel ist auf dieser Seite.
    Ich könnte, wenn es dich interessiert, auch den Link zu einem weiteren Artikel auf Deutsch finden, den ich in letzter Zeit gelesen habe, und an den ich mich gut erinnere, in dem es um geflüchtete Trans*-Menschen in Deutschland geht, die auch out sind. Also es ging um Porträts dieser Leute.
    Aber es stimmt, das Thema braucht viel mehr Aufmerksamkeit.
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#4 YannickAnonym
  • 07.06.2020, 10:14h
  • Ich finde es nach wie vor skandalös, dass unsere schwarz-rote Bundesregierung geflohene LGBTI in Verfolgerstaaten abschiebt.
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#5 Still_IthProfil
  • 07.06.2020, 17:04hHessen
  • Antwort auf #3 von alien human
  • Danke für das Angebot, aber ehrlich gesagt beruht meine Anmerkung darauf, dass es eben alles andere als ein Geheimnis ist, was für Probleme insbesondere trans*-weibliche Personen in vielen Staaten haben. Das Thema ist nicht neu, Berichte gibt's darüber immer wieder.
    Aber jut, schon im Titel der Ausstellung werden inter und trans* ja nicht berücksichtigt. Wie das auch immer so ist, wenn ich Pridemonth-Beträge und Tweets sehe, idR von Cis-Personen und/oder Leuten, die sich halt sonstwie nicht für transfeindliche Queerfeindlichkeit interessieren, in denen mit "Liebe" für Queerness geworben und argumentiert wird.

    Liebe ist ja nunmal auch ein schönes Motto, gerade in christlich (mit-)geprägten Staaten, in denen Nächsten-Liebe eher so als Tugend und wünschenswert erachtet wird. Das erzeugt Assoziationen von positiven Gefühlen, von Spaß, von sozialem Miteinander, gegenseitiger Erfüllung, ggf. Treue und Partnerschaft.
    Emotional und sozial ein Hauptgewinn, Image-mäßig, wenn man vom verruchten Sex dann wegkommt. Wo die Liebe hinfällt, und wie eins sich das nicht aussucht - das weckt Empathie mit jedem Menschen, der*die schonmal unglücklich verliebt gewesen ist.

    Naja, und womit ist und wird trans* assoziiert - Hässlichkeit, Armut, Prostitution, Un- oder Anti-Sozialität (was man den eigenen Kindern antut! und den Eltern! der Familie!). "Solche Leute" lieber nicht, hab ich bei so vielen nicht-geflüchteten Trans*-Frauen auf Wohnungssuche schon derart häufig berichtet gesehen, nachdem sie potentiellen Vermieter*innen das erste Mal begegnet waren.
    Und naja, diese Assoziation zu Prostitution, der du als Trans*-Mensch kaum entkommen kannst, und in der gerade geflüchtete Trans*-Frauen ziemlich häufig landen, ob freiwillig oder unfreiwillig, die ist halt in ungefähr das Gegenteil von der vergleichsweise positiv besetzten Idee der "Liebe". Reduziert auf Sex und Geld, beides wiederum eher negativ konnotiert in christlich beeinflussten Gefilden.

    Freut mich aber ehrlich, dass du Artikel zum Thema kennst :-)
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#6 ursprungAnonym
  • 07.06.2020, 17:28h
  • Antwort auf #2 von Still_Ith
  • Wenn ich das richtig verstehe basiert die Ausstellung auf diesem Projekt

    rainbowrefugeesstories.com/

    - entstanden zusammen mit Rainbow Refugees Munich
    - Magazin / Ausstellung mit "Geschichten von 27 LGBT*-Geflüchteten"

    Auf der Webseite werden elf Geschichten vorgestellt, davon eine zu zwei Transfrauen aus Pakistan

    rainbowrefugeesstories.com/beim-tanzen-lache-ich.html

    Ich weiß nicht, ob unter den 27 mehr dabei sind (und auch mehr als eine Lesbe wie unter den 11). Evtl. liegt es auch an praktischen Fragen - wer aus dem Umreis München ist und für ein entsprechendes Portrait bereit - was hier möglich war. Aber das wäre spekulieren, zu Hamburger Ausstellung kann ich noch weniger sagen.
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#7 alien humanAnonym
  • 08.06.2020, 13:43h
  • Antwort auf #5 von Still_Ith
  • Hier der Link zum Artikel, falls du ihn vielleicht doch lesen möchtest:
    taz.de/Queere-Gefluechtete/!5637069/

    Der Artikel ist ziemlich alt, aber ich habe ihn erst letztens gelesen.
    Ja, ich weiß auch nicht, warum manche Sex und Geld so negativ konnotiren. Dass der Sex manchmal suboptimal ausfallen kann, den Teil verstehe ich :-) Ist aber auch nicht so ein Riesending. Und dass Geld nicht alles kaufen kann und die besten Sachen sowieso umsonst sind, ist mir auch klar. Aber man braucht es doch für recht viel, außer man besitzt schon alles, was man kaufen könnte :-)
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#8 alien humanAnonym

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