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Brasilien

Neymar beschimpft Freund seiner Mutter als "Schwuchtel"

Der teuerste Fußballer der Welt ist zu hören, wie er seinen (fünf Jahre jüngeren) "Stiefvater" als "Schwuchtel" beschimpft. Jetzt droht dem in Paris spielenden Superstar juristischer Ärger.


Neymar und Tiago Ramos sind sich offenbar nicht grün (Bild: Instagram / Tiago Ramos)

Die queere Organisation Associação LGBT+ hat in Brasilien Strafanzeige gegen Fußballstar Neymar da Silva Santos Júnior gestellt. Grund ist eine Audioaufnahme, in der der 28-jährige Spieler der Pariser Spitzenmannschaft PSG zu hören sein soll, wie er das 23-jährige Model Tiago Ramos, den Freund seiner Mutter, als "viadinho" (kleine Schwuchtel) beschimpft.

Die 52-jährige Nadine Goncalves hatte im April ihre Beziehung mit dem knapp 30 Jahre jüngeren Mann öffentlich gemacht. Ramos selbst soll laut brasilianischen Medienberichten bisexuell sein. Er soll unter anderem bereits eine Affäre mit Neymars Koch gehabt und in einer Dreier-Beziehung gelebt haben. Die Staatsanwaltschaft São Paulo bestätigte bereits den Eingang der Anzeige.

Die von Journalist Léo Dias geleakte Audioaufnahme soll kurz vor einem Krankenhausbesuch von Ramos entstanden sein – dieser ließ sich Anfang Juni wegen Schnittverletzungen behandeln. Er musste mit zwölf Stichen genäht werden. Als die Polizei ihn befragte, erklärte Ramos, dass er sich an einer Scheibe geschnitten habe. In Wirklichkeit soll er sich aber zuvor mit Neymar in der Wohnung seiner Mutter in Santos gestritten haben.

Direktlink | Die Audioaufnahme wurde auch auf Youtube veröffentlicht

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Vergewaltigung mit Besenstiel angedroht

Auf der Twitch-Aufnahme ist zu hören, wie ein Mann, der wie Neymar klingt, angeblich dem Freund seiner Mutter Gewalt androht. Neben der "Schwuchtel"-Äußerung ist auch eine weitere homophobe Stelle in der Aufnahme enthalten: Neymar soll einem Freund zugestimmt haben, der vorschlug, einen Besenstiel in Ramos' Hintern zu rammen.

Am Montag erklärte Agripino Magalhaes von der Associação LGBT+, er reiche eine Strafanzeige wegen "krimineller Homophobie, Hassreden und Morddrohungen" ein. Derzeit gibt es in brasilianischen Boulevardmedien Spekulationen, ob Ramos und Neymars Mutter inzwischen getrennte Wege gehen.

Neymar hatte 2017 Fußballgeschichte geschrieben, als er für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain wechselte. Der Stürmer spielte außerdem über 100 Mal für die brasilianische Fußballnationalmannschaft und konnte für sie 61 Tore erzielen. Immer wieder gab es aber auch Skandale um den Kickerkönig: So wurde er in Spanien wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Außerdem warf ihm eine Frau vergangenes Jahr Vergewaltigung vor. (dk)

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Instagram / tiagoramoss



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#1 Joseph87Anonym
  • 10.06.2020, 15:36h
  • Warum hat man nach Corona den Fußball - diese sinnlose und homophobe Sportart - nicht abgeschafft? Wer braucht denn überbezahlte Sportler wie Neymar? Das Geld könnte man für sinnvollere Dinge verwenden.
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#2 JadugharProfil
  • 10.06.2020, 17:45hHamburg
  • Antwort auf #1 von Joseph87
  • Sport ist im Endeffekt nie wirtschaftlich! Da wird nichts erzeugt. Da wird sportbegeisterten Zuschauern das Geld aus der Tasche gezogen und Sportler damit bezahlt, um ihre unproduktiven Anstrengungen zu finanzieren.
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#3 KenshiroProfil
  • 10.06.2020, 20:56hBerlin
  • Ich finde es ja interessant das ausgerechnet Neymar jemanden als Schwuchtel beschimpft und damit unmänliches Verhalten suggerieren will, mal ganz abgesehen von der Homophobie seiner gesamten Aussage. Hat er schon vergessen wir wehleidig er war und sich zu Recht beschwert hat wenn gegnerische Fans und Fussballspieler als Weichei, Schwuchtel, Tunte beschimpft haben?
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#4 IrrtumAnonym
  • 10.06.2020, 22:20h
  • Antwort auf #2 von Jadughar
  • Das ist Quatsch. Wenn Millionen Menschen dafür Geld ausgeben, dann weil Sport ihnen etwas gibt, zB Ablenkung vom Alltag, Kaneradschaft, Unterhaltung etc. All diese Dinge sind wichtig für die Gesellschaft und die Wirtschaft.
    Nach deiner Logik wären Filme und Musik auch unwirtschaftlich, weil da wird ja nichts produziert.
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#5 JadugharProfil
  • 10.06.2020, 23:12hHamburg
  • Antwort auf #4 von Irrtum
  • Filme, Literatur sind geistige Schöpfungen! Auch wissenschaftliche Arbeiten sind es. Damit kann man was anfangen und mit den entsprechenden Wissen creativ sein. Fußball kann man höchstens in die Unterhaltung unterbringen - eher dient es der Befriedigung des Wir-Gefühls! Glückspiele gehören auch in diese Kategorie und befriedigt Spielssüchtige, die ihr Geld verprassen! Bei Prostitution werden immerhin noch sexuelle Bedürfnisse befriedigt. Die Kirchen sorgen für religiöse Bedürfnisse und sind eher auch nur ein Faß ohne Boden. Die zuletzt genannten Beispiele dienen zwar der Befriedigung, jedoch springt wirtschaftlich nichts dabei heraus. Da gibt es höchstens eine Umverteilung des Kapitals. Das sind schmarotzende Systeme.
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#6 AndreAnonym
  • 11.06.2020, 10:15h
  • Antwort auf #1 von Joseph87
  • Diese Aussage, dass man Fußball nach Corona abschaffen sollte, geht ja mal vollkommen an dem Artikel vorbei.

    Ich schaue gerne 1. und 2. Bundesliga und mag Fußball.

    Hier geht es aber darum das ein Fußballer eine Aussage getroffen hat, die einfach nicht mehr in die heutige Zeit passt. Man kennt außerdem die HIntergünde der Auseinandersetzung nicht.

    Wahrscheinlich hat der Fußballer Neymar ein Problem, wenn er einen Stiefvater hat, der noch 5 Jahre jünger ist und besser aussieht.
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#7 michael008
  • 11.06.2020, 13:35h
  • Antwort auf #1 von Joseph87
  • Abgesehen davon, dass Deine Idee jemand könnte Fußball "abschaffen" völlig weltfremd ist, halte ich es auch für unglaublich überheblich so etwas zu fordern.
    Neben der Tatsache, dass auch sehr viele LGBTI* gerne Fußball schauen ( und einige auch spielen ), ist es dazu absolut übergriffig etwas verbieten zu wollen an dem Millionen Menschen Freude haben, nur weil es einem selbst nicht gefällt.
    Ich bin kein Fußballfan aber ich habe gelernt, die Freude meiner Freunde zu teilen, die gerne Fußball schauen und spielen.
    Dass Homophobie, Rassismus und Sexismus im Fußball noch stark vertreten sind macht nur deutlich, wie wichtig hier Positionierung seitens der Spieler, Organisatoren, Vereine und Fangruppen ist.
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#8 zundermxeAnonym
  • 12.06.2020, 09:41h
  • Antwort auf #5 von Jadughar
  • Was ein gequirlter Schwachsinn.
    Wir liegen hier beim Lesen solcher Kommentare einfach nur unter m Tisch bei der Vorstellung, dass wer ernsthaft sowas schreibt...

    Naja, hoffentlich reicht dann die geistige Befriedigung für Dich Dein Leben lang.
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