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Kommentare zu:
Rowling verteidigt Transfeindlichkeit mit Missbrauchserfahrung


#42 WahrheitIstRelativAnonym
  • 16.06.2020, 21:32h
  • Joanne Rowling ist eine außergewöhnlich tiefsinnige, emphatische und emotional intelligente Frau, wie man an ihren Büchern und Filmen sieht. Sie versteht Hintergründe und ist zum Perspektivwechsel in der Lage und hat sich immer für eine diskriminierungs freie Welt eingesetzt. Wenn man im wirklichen Leben von Mobbing oder ähnlichem betroffen war, konnte man sich in ihren Büchern wiederfinden.
    Aber niemand ist perfekt und allwissend und das ist auch gut so, denn das zeigt vor allem, dass niemand etwas "besseres" ist!
    Bei sich selber festzustellen, dass man ebenfalls diskriminieren kann, ist die größte Hürde, die man überwinden muss und die wie nichts anderes innere Stärke verlangt. Hier verdrängt man erst einmal tiefenpsychologisch und ist im Stolz gekränkt. Dann versucht man sich zu beweisen, dass die eigenen Ansichten gerechtfertigt sind und macht alles noch schlimmer - genauso im Falle von Mobbing.
    Aber hier liegt gerade der Schlüssel! Dies zu reflektieren und zu akzeptieren, dass man selber auch zu den Menschen gehört, die diskriminieren. Das tun wir nämlich alle irgendwie und irgendwo!
    Und zu verstehen, dass dies uns nicht zu schlechteren - aber halt auch nicht zu besseren Menschen macht, sondern uns mit allen anderen Menschen auf eine Stufe stellt. Nur so können wir wirklich Diskriminierung bekämpfen. Denn das A und O gegen Diskriminierung ist sich oder bestimmte Menschen nicht für was besseres zu halten.
    Wenn Sie diese Hürde schafft und erkennt, sich selber so verhalten zu haben wie die Leute, gegen die sie eigentlich "aufstehen" möchte, würde sie zu einem wahren Vorbild werden und hinterher umso mehr geschätzt.
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#41 Still_IthEhemaliges Profil
#40 PascaleAnonym
#39 Alexander_FAnonym
  • 14.06.2020, 02:57h
  • Antwort auf #38 von mesonight
  • "Ich bin unfassbar enttäuscht von Rowling, wie kann jemand der solche tollen Phantasiewelten nur in seiner eigenen kleinen Welt gefangen sein?"

    Vielleicht hängt das eine mit dem anderen zusammen. Sie wäre nicht die erste literarische Figur, die in die rechtsextreme Ecke abrückte. Ludwig Thoma und Akif Pirincci gehen ihr mit bestem Beispiel voran.
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#38 mesonightAnonym
  • 13.06.2020, 19:34h
  • Ich bin unfassbar enttäuscht von Rowling, wie kann jemand der solche tollen Phantasiewelten nur in seiner eigenen kleinen Welt gefangen sein? Es tut mir leid, dass sie Gewalt erlebt hat, aber ein Kinderschänder kann seine Taten auch nicht mit seiner schweren Kindheit rechtfertigen. Durch das zweite Statemant hat sie es noch schlimmer gemacht, toll, dass Daniel Radclife sich klar positioniert hat.
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#37 Still_IthEhemaliges Profil
  • 13.06.2020, 16:26h
  • Antwort auf #34 von DramaQueen24
  • @Vollbart, bzw. so viel Bart wie eben geht: Meiner Erfahrung nach ab den 2-4 Jahren Testo, die es braucht, doch, sehr wohl und zwar gerne.

    Weil weibliches Passing sich am Fehlen männlich gelesener Körpermerkmale festmacht, und sowas weißt du als Trans*-Kerl halt auch.
    Der Unterschied im Respekt ist dermaßen deutlich und spürbar, auch was die geschätzte Reife betrifft, dass es jetzt wenig Gründe dagegen gibt, aber ziemlich viele dafür. Es ist ziemlich häufig der eine und einzige Weg zu a) sicherem Passing, b) der Chance, als Erwachsen wahr- und ernstgenommen zu werden statt als "Bengel"/Jungchen.
    Einfach der 1A beste Garant für die cis-männlichen Privilegien, die du sonst nicht bekommst, besonders wenn die Mastek noch nicht durch ist (bzw. noch nicht alle Mastek-OPs durch sind, das kann schließlich durchaus mehr als eine sein).

    Also, jo, bei Leuten, bei denen das während der HRT einfach länger dauert, bis was Vorzeigbares wächst, klar. Aber auch eher nicht, weil das unter der Nase so viel toller gefunden würde, sondern weil's das Erste ist, das oft ziemlich zuverlässig wächst.
    Etwas anders sieht's bei Leuten wie mir aus, also Leuten ohne korrekte Papiere, die beim Passing immer dicht genug am Weiblichen bleiben müssen, weil's sonst bei jeder Fahrkartenkontrolle und jedem Behördengang Probleme geben kann. Ansonsten ist die Regel an sich schon: Je mehr (gleichmäßig wachsende) Haare im Gesicht, desto besser.

    Und bei aller angeblicher "Willkommenheit" von Transmännern in Frauenräumen: Wenn du mit ner Stimme 1-2 Oktaven tiefer das Maul zu weit aufmachst, wirst du dermaßen schnell als Störfaktor wahrgenommen, dass du schon verdammt einflussreiche, gute Freundinnen haben musst, um willkommen zu bleiben. Auf Augenhöhe wirst du nach dem Stimmbruch nie wieder sein. Und irgendwem widersprechen oder gar Kritik üben, mit irgendwas nicht einverstanden sein, solltest du unter den Voraussetzungen besser auch nicht. Sagen wir mal, als Transmann kannst du vielleicht mit Mühe und Duckmäusertum dafür sorgen, geduldet zu werden. Mehr ist das ab einem gewissen Transitionslevel dann aber auch nicht mehr.
    Das mag von deiner Perspektive ja vielleicht nach einem riesigen Maß an Willkommenheit aussehen, verhältnismäßig, weil Trans*-Männer immerhin reingelassen werden. Aber mehr als geduldeter Gast-Status ist das dann in der Regel durchaus nicht. Bloß ist das wohl der Teil, den eins erst dann mitbekommt, wenn's zum eigenen Erleben gehört.

    Ist übrigens insbesondere für heterosexuelle Trans*-Männer, die ihre bisherige Heimat bei Frauen-Lesben-Gruppen hatten, ein gar nicht so seltener Stressfaktor. Das ist ein ganzes soziales Netz, das auf einen Schlag wegfällt, besonders wenn nebenbei noch die Partnerschaft draufgeht. Aber leider ganz schön normal.
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#36 GromitAnonym
  • 13.06.2020, 09:26h
  • Antwort auf #34 von DramaQueen24
  • Sprich bitte nur von deinen Erfahrungen bzw. deinem Bekanntenkreis, denn das trifft nicht pauschal zu. Die meisten trans* Männer, die ich kenne, inklusive mir selbst, tragen irgendeine Form von Bart - der "Nasenstopper" ist dabei die am wenigsten verbreitete Variante.
    Danke.

    Zu Rowlings Rechtfertigungstext:
    Täter-Opfer-Umkehr; ein wiederlicher Versuch, trans* Menschen zu negieren und (besonders trans* Frauen) in die Täterrolle zu drängen.
    Sie hat nichts verstanden - oder will es wohl eher nicht. Gefährlich ist die "nette Verpackung" durch gekonnte Formulierung - hat sie als Schriftsteller*in ja drauf. Das da viele Leute nicht erkennen (können), was sie da eigentlich sagt und die berechtigte Empörung nicht ganz verstehen, sieht man ja leider auch hier.
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#35 DramaQueen24Ehemaliges Profil
#34 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 13.06.2020, 04:36h
  • Antwort auf #32 von Still_Ith
  • Die meisten Transmänner tragen keine Vollbärte, sondern, wenn überhaupt, "Nasenstopper". Beim Michygan wymins Music festivals in den achtzigern und Neunzigern, wurden Transfrauen ausgegrenzt, und Transmänner waren willkommen, meist, wenn andere Frauen/Lesben sie kannten.
    In Berlin gab es in den Neunzigern eine Lesbenwoche (war selbst anwesend), wo Transfrauen bei den meisten Themen azúsgeschlossen wurden, während Transmänner bleiben konnten.
    Heterosexuelle und bisexuelle Frauen durften damals nämlich.
    Das war, soweit ich mich erinnere, im Jahr 1997.
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#33 Still_IthEhemaliges Profil
  • 12.06.2020, 22:00h
  • Ich find ja an Rowlings Argumentation contra Trans*-Frauen besonders den Teil schlüssig, an dem sie ausführt, dass der Mensch, der sich an ihr vergangen hat, trans* gewesen ist.

    Oh, wait... ^^

    Und was ihre pubertäre Genderqueerness angeht, oder Stereotypenhinterfragung oder wie man das nennen möchte: Tja, kann man mal sehen.

    Ich war schon trans*, als es im Kindergarten und der Grundschule die Frage gab, ob man beim Fangenspielen in die Mädchen- oder Jungengruppe gehört, und von der Frage, ob körperliche Transition für mich aussichtsreich ist oder nicht, hat das niemals abgehangen.
    Kann natürlich nur für mich sprechen und Trans*-Männer, mit denen ich im Laufe der Zeit so zu tun hatte, die das ähnlich sahen, aber die Frage danach, ob ein Transitions-Ergebnis alltagstauglich sein wird, spielt eigentlich eher die Rolle im Hinblick darauf, welche der in Frage kommenden Schritte man für sich möchte. Gegenüber der GA-OP z.B. bin nicht bloß ich skeptisch bzw abgeneigt, weil Risiken wie bleibende Inkontinenz samt der Option "vielleicht nie wieder ein Orgasmus" gute Gründe dagegen sind. Abgesehen davon, dass das Ergebnis dieser Bastelei sich nicht nur niemals wie ein Penis mit echter Eichel anfühlen wird, sondern auch einfahc nicht so funktionieren, abgesehen davon, dass sich damit dann ins Urinal pinkeln lässt.
    Es wär ja schön, wenn man beschließen könnte, dann halt einfach nicht mehr trans* zu sein. Ganz ehrlich, ich fänd es klasse. Hab's ja selbst ausreichend lange versucht. Funktioniert meiner persönlichen Erfahrung nach einfach nicht. Und ich dürfte auch nicht die einzige Trans*-Person sein, die sich wünscht, cis zu sein, weil's sich damit einfach leichter lebt. Vollkommen ohne Leidensdruck kommt da niemand durch, ob mit oder ohne mehr oder weniger vollständige körperliche Transition.

    Ich mein, ich kann natürlich für Rowling jetzt nicht sprechen und nicht beurteilen, wie sie fühlt oder gefühlt haben könnte - bloß geht das halt in dieselbe Richtung wie diese "Ex-Trans*"-Gruppe, die auf ihrer Seite auch nur so strotzt vor Transfeindlichkeit. Oder auch "geheilte" Homosexuelle, die erzählen, wenn sie mal Zuneigung zu Typen empfunden haben und sich das wieder ändern ließ, sei das irgendwie übertragbar auf andere.
    Es ist halt Bullshit. Ob sie irgendwie verdrängt trans* sein könnte, genderqueer ist, eine Phase durchgemacht hat oder sonstwas - das auf andere Menschen übertragen zu wollen, ist einfach grob übergriffig. Und angesichts der tatsächlichen Machtverhältnisse in unserer Gesellschaft fällt vieles von der Agenda solcher "Ex"-irgendwas-Gruppen großenteils in die Kategorie "Anbiedern an die Mehrheit - Arschloch-Moves für Fortgeschrittene".

    Nichts davon ist in irgendeinem Sinne eine Entschuldigung, geschweige denn eine Rechtfertigung. Erfahrungen mit sexualisierter, männlicher Übergriffigkeit - tell me about it. Das an Trans*-Frauen auszulassen, ist und bleibt einfach nur mies.
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#32 Still_IthEhemaliges Profil
#31 Girlygirl
  • 12.06.2020, 18:00h
  • Antwort auf #30 von Nachfrage
  • Du hast Recht, nicht alle Trans Hasser sind Feministen und die Mehrheit der Feministen ist auch nicht transphob. Aber bei Fr. Rowling gibt es zumindest Anzeichen, dass sie eher in die feministische als in die rechte Ecke gehört. Sie hat z.b einige Tweets von Radikalfeministen gelikt und ihre Solidarität für eine "Terf" gezeigt, die Transmenschen diskriminiert hat und deswegen gekündigt wurde. JK Rowling würde sich selbst wahrscheinlich als Feministin bezeichnen, das würde ein Rechter vermutlich nicht tun. Egal welchen ideologischen Hintergrund Trans Hasser haben, egal welche Sexualität, sie sind intolerant und können viel Leid anrichten.
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#30 NachfrageAnonym
  • 12.06.2020, 17:13h
  • Antwort auf #10 von DramaQueen24
  • "Radical feminism is a perspective within feminism that calls for a radical reordering of society in which male supremacy is eliminated in all social and economic contexts. Radical feminists view society as fundamentally a patriarchy in which men dominate and oppress women. Radical feminists seek to abolish the patriarchy in order to "liberate everyone from an unjust society by challenging existing social norms and institutions."" (wikipedia)

    Welche Aussagen Rowlings erlauben es, sie hier einzuordnen?

    "Sie vertritt einige radikalfeministische Ansetze, wie z.B., dass ein Geschlecht unveränderbar sei."

    Das macht sie zu einer transphoben Person, aber nicht zu einer radikalen Feministin. Wer Afd-Hetze verbreitet, ist ja auch nicht gleich ein Grüner, nur weil Boris Palmer die gleiche Art von Hetze betreibt.
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#29 ClarissaAnonym
#28 BaerchenProfil
  • 12.06.2020, 13:23hzuhause
  • Hä??? was ist das denn für eine Logik??? Das Geschlecht einer Frau ist potentiell vergewaltigungsgefährdet, dennoch spricht sie im Prinzip einer Transfrau eine angleichende OP ab und schlimmer noch bezeichnet diese nicht als "echte" Frau. Was stimmt mit Frau Rowling nicht? Wie kann man nur so mittelalterlich denken? Selbst meine Mutter -sie wäre dieses Jahr 96 geworden- war nicht so kleinkariert und rückständig. Daniel Radcliffe und Emma Watson haben sich von den Äußerungen dieser Frau distanziert? Gut so!!!
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#27 SarkastikerAnonym
#26 PascaleAnonym
  • 12.06.2020, 10:31h
  • Als Rowling noch unbekannt und arm wie eine Kirchenmaus war, hätte die sich solche Äußerungen wohl nicht erlaubt. Jetzt wo sie ein paar Millionen Euro auf ihren Konto hat glaubt Rowling sie könne ständig gegen Transsexuelle wettern. Geld verdirbt den Charakter. Ganz schlimm diese Person.
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#25 1234Anonym
  • 12.06.2020, 10:11h
  • Also, sicher ist es nichr richtig was sie sagt und gerade wenn man selbst"betroffen" ist, ist es bestimmt schwierig, damit umzugehen, dass eine öffentliche Person solche Botschaften verbreitet und damit gegen cvieles ist für das man steht.
    ABER ich finden Ton des Artikels und der Kommentare hier verfehlt. Frau Rowling kämpft anscheinend eigentlich für ein heeres Ziel (den Feminismus) und hat bisher viel getan für Diversität und Mitmenschlichkeit. Zusätzlich öffnet sie sich in diesem Artikel und macht sich extrem verletzlich, indem sie von ihrer Erfahrung erzählt; das mag man ruhig als "Schachzug" werten, wenn man den will, aber trotzdem gebietet doch der Anstand hier nicht wüst beschimpfend und agressiv zu werden.
    Sich, sie verfehlt, wahrscheinlich durch ein Stück Unkenntnis, ihr Ziel und macht eigentlich nicht viel besser durch den Text. Trotzdem finde ich das man ssachlich darüber reden sollte und sich nicht auf die Ebene des Hasses herunterlassen sollte, den im Gegenteil zu vielem anderen was gerade auf der Welt herumfleucht (Rechte, Autokraten, usw.) Ist Frau Rowling doch sicher eigentlich auf unserer Seite (sie sagt es ja sogar); jetzt wäre es wichtig zu vermitteln was das heißt und warum sie in unserem Sinne falsch liegt. Ich finde nicht dass Frau Rowling unglaubliche Verbrechen begeht in ihrem Text. Wir sind alle Menschen und müssen alle darum ringen miteinander und mit unseren Fehlern zu leben und vor allem sachlich miteinander zu reden.
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#24 ClarissaAnonym
  • 12.06.2020, 06:52h
  • Vielleicht bin ich begriffsstutzig, aber mir ist nicht mal ansatzweise klar, was Frau Rowling überhaupt sagen möchte:

    1. Sie persönlich mag Transfrauen nicht? Und das war's? Ja, hm, toll, ich mag den Wendler und Jens Spahn nicht. So what.

    2. Wenn eine Agenda dahinter steht: was sind ihre Forderungen?

    3. Sie hat Angst vor Vergewaltigungen, will aber Transfrauen die geschlechtsangleichende OP verbieten? Weil Menschen mit Vagina die größere Gefahr darstellen, vergewaltigt zu werden?

    4. Verbot von Namens- und Personenstandsänderungen? Also fordert sie, die ungarischen Gesetze auf ganz Europa zu übertragen?

    5. Fordert sie, dass Transfrauen als Männer bezeichnet werden, weil sie keine Kinder gebären können? Geht es also um eine christliche Agenda, Frau = Gebärmaschine? Wenn ja, welche Konfession vertritt sie? Könnte sie das mal mitteilen?

    6. Oder ist es einfach nur der übliche Antifeminismus, mit dem Frauen von Birgit Kelle bis Ronja von Rönne oder Anna Bergmann Karriere machen können, weil konservative Männer das finanziell honorieren? Kommt demnächst ein Post gegen Abtreibung?

    Ich kapier's einfach nicht...
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#23 AnonymAnonym
  • 12.06.2020, 00:07h
  • So ist das mit dem internalisierten Selbsthass.

    Perfide zu behaupten, sie wäre "trans gewesen" und darüber mit Fantasie und Musik hinweggekommen.

    Aber sie muss sich nicht mehr alleine hassen. Mich hat sie für diesen Job gewonnen. Ehrenamtlich.
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#22 Rainbow_my_assAnonym
  • 11.06.2020, 23:32h
  • "Wenn das biologische Geschlecht nicht real ist, gibt es auch keine homosexuelle Zuneigung"

    Ernsthaft? Eine Person, die nicht erst seit "Fantastische Tierwesen" mit ihrem Queerbaiting aktiv für schwule Unsichtbarkeit sorgt, möchte sich jetzt als großer Homo-Ally aufspielen? Wenn sie schon transfeindlich/cissexistisch sein möchte, soll sie wenigstens nicht Lesben und Schwule als Schutzschild missbrauchen.
    Und hier nochmal für alle, die es nicht verstehen wollen: Keine_r bestreitet ernsthaft, dass die Biologie Einfluss auf den menschlichen Körper hat (Hormone, Statur etc.). Aber die Klassifizierung dieser Körper - aufgrund bestimmter biologischer Merkmale wie Anatomie, Chromosomen etc. - als "männlich" und "weiblich" ist eine soziale Konstruktion und wird durch Kultur als soziales Geschlecht aka. "Gender" überformt. Genauso gut könnte man* z.B. die Haar- oder Augenfarbe als geschlechtliches Klassifizierungsmerkmal heranziehen. Die Tatsache, dass die Klassifizierung von Körpern auf Grundlage bestimmter biologischer Merkmale eine soziale Konstruktion ist, heißt aber NICHT, dass das biologische Geschlecht deshalb nicht real bzw. wirkmächtig ist. Ganz im Gegenteil.
    Außerdem: Nur wenn sich die Klassifizierungskriterien für Geschlecht ändern, ändert sich dadurch nicht die Tatsache, dass Menschen auf andere Menschen mit bestimmten biologischen Merkmalen z.B. mit der Ausschüttung von Dopamin reagieren. Das, was Frau Rowling hier "homosexuelle Zuneigung" nennt, bleibt also weiterhin bestehen - egal wie wir es nennen.
    Manchmal habe ich den Eindruck, Menschen wie JK Rowling stellen sich absichtlich dümmer als sie sind.
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#21 lunarAnonym
  • 11.06.2020, 21:29h
  • Antwort auf #13 von Kim-Leo
  • Dies wird verhindert, indem eben nicht jeder cis-Mann einfach behauptet, er wäre eine Frau. Du hast offenbar nicht verstanden, welches Prozedere einer Personenstandsänderung vorausgeht.
    Um mal beim Thema und im UK zu bleiben:

    www.gov.uk/apply-gender-recognition-certificate

    Dort wird beschrieben, was nötig ist, um das "gender recognition certificate" zu erhalten, was in Deutschland der Änderung ges Personenstands entsprechen würde (wobei hier die Gesetzgebung anders ist)

    Salopp gesagt wäre das für jeden cis -Mann, der Frauen belästigen will ein viel zu großer Aufwand.
    Diese "neue Liberalität" von der du sprichst, gibt es so schlucht und ergreifend nicht.

    Und das perfide an Rowlings Argumentation ist, dass sie zwar nicht dezidiert behauptet Transpersonen wären potentielle Vergewaltiger, dies aber mindestens insiniuert. Mich erinnert ihre Art der "Argumentation" an Debatten, in denen Politiker gerne mal Homosexualität und Pädophilie in einen Topf packten.

    www.forbes.com/sites/dawnstaceyennis/2020/06/11/this-is-the-
    sequel-jk-rowling-doesnt-want-you-to-read/#67e8011f5165


    Hier werden einige Positionen zusammengefasst, die sich mit Rowlings "Essay" befassen und dabei Quellen und Statistiken bemühen während Rowling dies geschickt vermieden hatte und ihre Behauptungen wenn überhaupt nur vage belegte (Hörensagen oder Angaben wie "Experten auf dem Gebiet", ohne diese zu nennen).
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#20 MinuschAnonym
  • 11.06.2020, 21:21h
  • Nachtrag:

    Mich macht es unheimlich traurig, dass es scheinbar immer noch möglich ist, mit dem "wir müssen cis* Frauen auf Kosten von trans* Frauen" Argument zu punkten oder zumindest die Leute zu verunsichern.

    Denn das ist das gleiche, das genau gleiche Argument wie es vor einiger Zeit (und teilweise immer noch) gegenüber schwulen Männern vorgebracht wurde: "Wenn Schwule mehr akzeptiert werden, führt das an den Schulen/Kindergärten zu einer Zunahme von Übergriffen durch Männer auf unseren kleinen Jungs!"
    Wer sich daraufhin kopfschüttelnd gefragt hat, was denn gleichgeschlechtliche Liebe unter Männern bitteschön mit Pädophilie zu tun haben soll: Natürlich rein gar nichts.
    Genausowenig wie trans* Frauen und deren Rechte grundsätzlich keine Gefahr für cis* Frauen darstellen.

    Daher ist es einfach nur traurig, dass wir trotzdem hier sind, im Jahre 2020 und eine weltberühmte Autorin genau dieses alte Argument hervorkramen kann und andere tatsächlich denken "naja, vielleicht ist ja zumindest ein bisschen was dran".
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#19 MinuschAnonym
  • 11.06.2020, 21:18h
  • Antwort auf #13 von Kim-Leo
  • Dass "gleiche Rechte für trans* Frauen" männlichen Tätern mehr Spielraum geben würde, ist eigentlich immer als Ausrede bzw. Vorwand für Transfeindlichkeit einzustufen.
    Denn:
    1. Guess what: Sexuelle Belästigung, Vergwaltigungen o.ä. sind auch dann strafbar wenn sie von (trans*) Frauen begangen werden. Die vermeintliche Strategie "Mann gibt sich als Frau aus, um sich auf diese Weise an Frauen vergehen zu können" würde also spätestens mit dem Beginn einer Tat scheitern.

    2. Aber selbst zu einem Versuch würde es nicht kommen, denn wen man darauf achtet, wie oft trans* Frauen angeben öffentliche Räume wie Schwimmbäder, Sportanlagen o.ä. meiden, weil sie Angst davor haben, dort angefeindet, rausgeworfen oder angegriffen zu werden, dann wird schnell erkennbar, dass sich in unserer Gesellschaft niemand "mal so" in diese Position begeben würde. Auch nicht für eine Tat.

    Fazit: Trans* Frauen nicht als Frauen anzuerkennen führt nur zu noch mehr Ausgrenzung und Diskriminierung von diesen, schützt aber cis* Frauen in keinster Weise mehr. Daher ist das "Argument" immer als Nebelkerze und Vorwand für transfeindliches Verhalten zu sehen.

    Und das möchte hoffentliche niemand bestärken!
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#18 WtfwtfAnonym
  • 11.06.2020, 20:46h
  • Antwort auf #13 von Kim-Leo
  • Dein Ernst?
    Im Umkehrschluss heißt deine Frage, dass Monster aller Art natürlich niemals auf die Idee kommen würden, einfach so in einen "Schonraum für Frauen" zu kommen...nee, nee, die achten natürlich auf ihr rechtliches Geschlecht und die Beschilderung von Toilette, Umkleide etc...omg...
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#17 Girlygirl
#16 Homonklin_NZAnonym
  • 11.06.2020, 18:26h
  • Habe mir da wirklich noch kein abschließendes Urteil gebildet, ob die sich in einen Turm aus Mistverständnissen und Reaktionen darauf hinein palavert hat, oder wirklich um so viele unnötige Ecken herum denkt.
    Zuim einen scheint sie ja Geschlecht und Gender nicht mal zu unterscheiden, wenn sie auf Trans*idente herunter guckt, oder versteht in dem Moment, indem sie von der Unveränderlichkeit des biologischen Geschlechts redet, Beides nicht besonders, indem sie simpel ignoriert, dass ertwa eine MtF nicht "verändert", dass sie eine Frau ist, sondern lediglich eine Angleichung daran durchläuft.

    Das checkt die anscheinend nicht mal, und so redetb sie weiter in aller Ignoranz und reitet sich tiefer und tiefer ins mistige (Un)verstehen.

    Diverse Rwettungsstricke wie Vergleiche von Geschlecht und Homosexualität nützen natürlich nicht. Da geht es um die Orientierung

    Die genannten Erhebungen sind ja in the UK wohl ein gewichtiges Lot gegen die Selbstbestimmung des Gender und die persönliche Entwicklung jugendlicher Trans*, oder das wird gern als Argument herangeführt, um die Idee von der Idwentitätsstörung zu untermauern.

    Bisher zeigt Frau Rowling eher auf, dass sie ihre Probleme eben noch nicht fertig verarbeitet hat. Mir tut es sehr Leid, dass sie diesen f*ing Shyte auch hat durchstehen müssen, zu meiner Zeit waren es katholische Geistliche, kein Mensch ist davor gefeit. Das traf Schwule wie Trans*, Bi, Pan wie und Heterokinder

    Das dann aber damit zu vermischen, dass man irrationale Angstkomplexe behält und mit den Triggern nicht gut umgehen gelernt hat, ist nicht die passable Lösung

    Rethink the thesis, back to the drawing board.
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#15 WahnideenAnonym
#14 tchantchesProfil
#13 Kim-LeoAnonym
  • 11.06.2020, 17:38h
  • Ich habe mir Rowlings Essay durchgelesen, bevor ich diesen Artikel gelesen habe. Ich teile Rowlings Meinung zu diesem Thema nicht, aber ich habe schon den Eindruck, dass dieser Artikel Rowlings Meinung nicht korrekt darstellt. Rowling betont in ihrem Essay mehrmals, dass ihr die Rechte von Transpersonen wichtig sind. An keiner Stelle sehe ich, dass sie Transfrauen indirekt zu Vergewaltigerinnen erklärt (was auch immer es heißt jemanden "indirekt" zu etwas zu erklären).

    Wie gesagt teile ich Rowlings Meinung nicht, sondern bin der Überzeugung, dass jede Person am besten weiß, welches Geschlecht sie hat, und es das dann auch zu respektieren gilt. Nur finde ich es durchaus berechtigt auch die Frage zu stellen, wie es denn verhindert werden kann, dass ein Cis-Mann, der sich in keiner Weise als Frauen fühlt, aber gerne mal Mädchen beim Umziehen zuschauen würde, einfach behauptet, sich als Frau zu fühlen, um dann in die Frauenumkleide reingehen zu dürfen. Mit dieser Frage unterstelle ich keiner Transfrau, solche Absichten zu haben, denn in meiner Frage geht es gar nicht um Transfrauen, sondern um Cis-Männer, die die neue Liberalität für etwas ausnutzen, wofür sie gar nicht gedacht war.
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#12 IckeAnonym
  • 11.06.2020, 17:32h
  • Antwort auf #7 von Girlygirl
  • Lass dir Potter nicht von der durchgeknallten Rowling kaputt machen. Ihr Werk hat nichts von ihren Ansichten und sollte für sich stehen. Allerdings würde ich Potterbücher aktuell nur gebraucht kaufen, die olle hat genug Geld.
    Es wäre wirklich hilfreich wenn Rowling mal mit Transmenschen sprechen würde. Was die durch machen, welche Diskriminierungen sie erleiden. Selbst ich als schwule Person kann das sehen und weiß dass das nicht okay ist. Ihre Argumentation ist in einer normalen Diskussion halt auch nicht haltbar. Natürlich gibt es ein von Geburt bestimmtes Geschlecht, aber alles schwarz und weiß sehen ist halt dumm. Gerade ihr sollte doch klar sein dass es mehr gibt als Geschlechter. Mehr als hetero und homo, Mann und Frau.
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#11 DramaQueen24Ehemaliges Profil
#10 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 11.06.2020, 16:58h
  • Antwort auf #6 von Nachfrage
  • Sie vertritt einige radikalfeministische Ansetze, wie z.B., dass ein Geschlecht unveränderbar sei. Hier aus dem Buch einer anderen Radikalfeministin UND Separatistin (Janice Reymond, "The transsexual Empire"):

    Because transsexuals have lost their physical members does not mean that they have lost their ability to penetrate womenwomens mind, womens space, womens sexuality. Transsexuals merely cut off the most obvious means of invading women so that they seem noninvasive.
    However, as Mary Daly has remarked, in the case of the transsexually constructed lesbian-feminists their whole presence becomes a member invading womens presence and dividing us once more from each other.

    Kommt Dir diese Denkweise nicht bekannt vor?

    Übrigens, hier noch ein anders "Schmankerl" aus dem Buch:

    There is a long tradition of eunuchs who were
    used by rulers, heads of state, and magistrates as keepers of women. Eunuchs were supervisors of the harem in Islam and wardens of womens apartments in many royal households. In fact, the word eunuch, from the Greek eunouchos, literally means keeper of the bed. Eunuchs were men that other more powerful men used to keep
    their women in place. Quellen (S. 104/105)

    Ist schon ein starkes Stück von der ehemaligen Nonne Raymond, Transsexuelle und Eunuchen der Antike in einen Topf zu werfen!
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#9 NachfrageAnonym
  • 11.06.2020, 16:21h
  • Antwort auf #8 von Girlygirl
  • "die nicht an Transsexualität glaubten"

    Transsexualität ist ebenso wenig eine Glaubensfrage wie Schwerkraft. Du gehst einer perfiden Verharmlosungsstrategie auf den Leim, wenn du es so formulierst. Es geht nicht darum, ob man was glaubt, sondern darum, ob man anderen Menschen die Existenz abspricht.
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#8 Girlygirl
  • 11.06.2020, 15:52h
  • Antwort auf #6 von Nachfrage
  • Ich glaube Drama Queen meint, dass JK eine sog. "TERF" ist, das steht für "Trans exclusionary radical feminist". Mit Beginn der 2. Welle des Feminismus (ca. ab 70er Jahre) bildete sich eine Gruppe von Feministinnen, die nicht an Transsexualität glaubten und lesbische Transfrauen ausgrenzten und ihre Weiblichkeit nicht anerkannten. Transmänner mochten sie auch nicht, weil sie ihrer Meinung nach nur männlichke Privilegien wollten. Manche "Terfs" sind selber lesbisch, was das ganze noch abartiger macht. Ich persönlich sehe "Terfs" nicht als Feministinnen an, weil Feminismus für alle Frauen kämpft, auch Transfrauen.
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#7 Girlygirl
#6 NachfrageAnonym
#5 Alexander_FAnonym
  • 11.06.2020, 15:24h
  • Ach, jetzt ist sie plötzlich selbst das arme Opfer. Als ob man diese Täter-Opfer-Umkehr nicht schon zur Genüge von allen möglichen Hetzern und Hetzerinnen kennen würde.

    Und nein, Joanne, Transgender sind eben nicht nur verwirrte Teenager, die ein bisschen mit ihren Rollen hadern. Es sind Menschen, bei denen das zugewiesene Geschlecht nicht mit dem selbst empfundenen übereinstimmt. Wenn das den Verstand einer drittklassigen Kinderbuchautorin übersteigt, heißt das nicht, dass du etwas daran ändern kannst, indem du dir die Ohren zuhältst und sagst, es sei einfach nicht so.
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#4 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 11.06.2020, 15:19h
  • Rowling macht den Fehler, wie viele Radikalfeministinnen und Religioten: Sie projiziert ihre eigenen Ängste und Vorurteile auf andere, ohne diese jemals wirklich zu kennen.
    Ich wurde auch als Kind missbraucht, wurde ich deshalb zur Männerhasserin, weil der Täter, mein "Vater" zufällig ein Mann war?
    Wir sind es Leid, dauernd gegen Bigotterie, Ignoranz und Vorteile ankämpfen zu müssen, dauernd Bürger zweiter Klasse zu sein. Ich halte viel als Autorin von Ihnen, aber als Mensch haben Sie noch in einigen Bereichen dringenden Nachholbedarf!
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#3 Pink FlamingoAnonym
  • 11.06.2020, 13:21h
  • Antwort auf #1 von Taemin
  • Stimme Dir voll zu.
    Noch bevor Harry Potter auf den Büchermarkt erschien, haben mich nur Horror und Splatterfilme in den Bann gezogen. Dann lernte ich, angeregt durch einen Arbeitskollegen den tollen Fantasie Autor Brian Lumley und seine Buchbandreihe Necroscope kennen. Als mir dieser besagter Kollege auch noch Harry Potter wärmstens empfahl, winkte ich dankbar ab. Denn was konnte schon Brian Lumley und mit seiner Fantasiewelt derartig übertreffen. Heute bin ich froh, nicht ein Buch von dieser verschrurbelten, verpeilten Autorin je gelesen zu haben.
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#2 ursus
#1 Taemin
  • 11.06.2020, 12:29h
  • Diese Frau wird mir immer widerwärtiger. Ich bin froh, ihre (nach den Verfilmungen zu urteilen) an allen Ecken und Enden der Fantasy-Literatur zusammengeklauten Bücher nie gekauft und so auch keinen Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt geleistet zu haben.
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