Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=36315
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Rowling verteidigt Transfeindlichkeit mit Missbrauchserfahrung


#19 MinuschAnonym
  • 11.06.2020, 21:18h
  • Antwort auf #13 von Kim-Leo
  • Dass "gleiche Rechte für trans* Frauen" männlichen Tätern mehr Spielraum geben würde, ist eigentlich immer als Ausrede bzw. Vorwand für Transfeindlichkeit einzustufen.
    Denn:
    1. Guess what: Sexuelle Belästigung, Vergwaltigungen o.ä. sind auch dann strafbar wenn sie von (trans*) Frauen begangen werden. Die vermeintliche Strategie "Mann gibt sich als Frau aus, um sich auf diese Weise an Frauen vergehen zu können" würde also spätestens mit dem Beginn einer Tat scheitern.

    2. Aber selbst zu einem Versuch würde es nicht kommen, denn wen man darauf achtet, wie oft trans* Frauen angeben öffentliche Räume wie Schwimmbäder, Sportanlagen o.ä. meiden, weil sie Angst davor haben, dort angefeindet, rausgeworfen oder angegriffen zu werden, dann wird schnell erkennbar, dass sich in unserer Gesellschaft niemand "mal so" in diese Position begeben würde. Auch nicht für eine Tat.

    Fazit: Trans* Frauen nicht als Frauen anzuerkennen führt nur zu noch mehr Ausgrenzung und Diskriminierung von diesen, schützt aber cis* Frauen in keinster Weise mehr. Daher ist das "Argument" immer als Nebelkerze und Vorwand für transfeindliches Verhalten zu sehen.

    Und das möchte hoffentliche niemand bestärken!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »

» zurück zum Artikel