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Kommentare zu:
Rowling verteidigt Transfeindlichkeit mit Missbrauchserfahrung


#11 DramaQueen24Ehemaliges Profil
#12 IckeAnonym
  • 11.06.2020, 17:32h
  • Antwort auf #7 von Girlygirl
  • Lass dir Potter nicht von der durchgeknallten Rowling kaputt machen. Ihr Werk hat nichts von ihren Ansichten und sollte für sich stehen. Allerdings würde ich Potterbücher aktuell nur gebraucht kaufen, die olle hat genug Geld.
    Es wäre wirklich hilfreich wenn Rowling mal mit Transmenschen sprechen würde. Was die durch machen, welche Diskriminierungen sie erleiden. Selbst ich als schwule Person kann das sehen und weiß dass das nicht okay ist. Ihre Argumentation ist in einer normalen Diskussion halt auch nicht haltbar. Natürlich gibt es ein von Geburt bestimmtes Geschlecht, aber alles schwarz und weiß sehen ist halt dumm. Gerade ihr sollte doch klar sein dass es mehr gibt als Geschlechter. Mehr als hetero und homo, Mann und Frau.
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#13 Kim-LeoAnonym
  • 11.06.2020, 17:38h
  • Ich habe mir Rowlings Essay durchgelesen, bevor ich diesen Artikel gelesen habe. Ich teile Rowlings Meinung zu diesem Thema nicht, aber ich habe schon den Eindruck, dass dieser Artikel Rowlings Meinung nicht korrekt darstellt. Rowling betont in ihrem Essay mehrmals, dass ihr die Rechte von Transpersonen wichtig sind. An keiner Stelle sehe ich, dass sie Transfrauen indirekt zu Vergewaltigerinnen erklärt (was auch immer es heißt jemanden "indirekt" zu etwas zu erklären).

    Wie gesagt teile ich Rowlings Meinung nicht, sondern bin der Überzeugung, dass jede Person am besten weiß, welches Geschlecht sie hat, und es das dann auch zu respektieren gilt. Nur finde ich es durchaus berechtigt auch die Frage zu stellen, wie es denn verhindert werden kann, dass ein Cis-Mann, der sich in keiner Weise als Frauen fühlt, aber gerne mal Mädchen beim Umziehen zuschauen würde, einfach behauptet, sich als Frau zu fühlen, um dann in die Frauenumkleide reingehen zu dürfen. Mit dieser Frage unterstelle ich keiner Transfrau, solche Absichten zu haben, denn in meiner Frage geht es gar nicht um Transfrauen, sondern um Cis-Männer, die die neue Liberalität für etwas ausnutzen, wofür sie gar nicht gedacht war.
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#14 tchantchesProfil
#15 WahnideenAnonym
#16 Homonklin_NZAnonym
  • 11.06.2020, 18:26h
  • Habe mir da wirklich noch kein abschließendes Urteil gebildet, ob die sich in einen Turm aus Mistverständnissen und Reaktionen darauf hinein palavert hat, oder wirklich um so viele unnötige Ecken herum denkt.
    Zuim einen scheint sie ja Geschlecht und Gender nicht mal zu unterscheiden, wenn sie auf Trans*idente herunter guckt, oder versteht in dem Moment, indem sie von der Unveränderlichkeit des biologischen Geschlechts redet, Beides nicht besonders, indem sie simpel ignoriert, dass ertwa eine MtF nicht "verändert", dass sie eine Frau ist, sondern lediglich eine Angleichung daran durchläuft.

    Das checkt die anscheinend nicht mal, und so redetb sie weiter in aller Ignoranz und reitet sich tiefer und tiefer ins mistige (Un)verstehen.

    Diverse Rwettungsstricke wie Vergleiche von Geschlecht und Homosexualität nützen natürlich nicht. Da geht es um die Orientierung

    Die genannten Erhebungen sind ja in the UK wohl ein gewichtiges Lot gegen die Selbstbestimmung des Gender und die persönliche Entwicklung jugendlicher Trans*, oder das wird gern als Argument herangeführt, um die Idee von der Idwentitätsstörung zu untermauern.

    Bisher zeigt Frau Rowling eher auf, dass sie ihre Probleme eben noch nicht fertig verarbeitet hat. Mir tut es sehr Leid, dass sie diesen f*ing Shyte auch hat durchstehen müssen, zu meiner Zeit waren es katholische Geistliche, kein Mensch ist davor gefeit. Das traf Schwule wie Trans*, Bi, Pan wie und Heterokinder

    Das dann aber damit zu vermischen, dass man irrationale Angstkomplexe behält und mit den Triggern nicht gut umgehen gelernt hat, ist nicht die passable Lösung

    Rethink the thesis, back to the drawing board.
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#17 Girlygirl
#18 WtfwtfAnonym
  • 11.06.2020, 20:46h
  • Antwort auf #13 von Kim-Leo
  • Dein Ernst?
    Im Umkehrschluss heißt deine Frage, dass Monster aller Art natürlich niemals auf die Idee kommen würden, einfach so in einen "Schonraum für Frauen" zu kommen...nee, nee, die achten natürlich auf ihr rechtliches Geschlecht und die Beschilderung von Toilette, Umkleide etc...omg...
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#19 MinuschAnonym
  • 11.06.2020, 21:18h
  • Antwort auf #13 von Kim-Leo
  • Dass "gleiche Rechte für trans* Frauen" männlichen Tätern mehr Spielraum geben würde, ist eigentlich immer als Ausrede bzw. Vorwand für Transfeindlichkeit einzustufen.
    Denn:
    1. Guess what: Sexuelle Belästigung, Vergwaltigungen o.ä. sind auch dann strafbar wenn sie von (trans*) Frauen begangen werden. Die vermeintliche Strategie "Mann gibt sich als Frau aus, um sich auf diese Weise an Frauen vergehen zu können" würde also spätestens mit dem Beginn einer Tat scheitern.

    2. Aber selbst zu einem Versuch würde es nicht kommen, denn wen man darauf achtet, wie oft trans* Frauen angeben öffentliche Räume wie Schwimmbäder, Sportanlagen o.ä. meiden, weil sie Angst davor haben, dort angefeindet, rausgeworfen oder angegriffen zu werden, dann wird schnell erkennbar, dass sich in unserer Gesellschaft niemand "mal so" in diese Position begeben würde. Auch nicht für eine Tat.

    Fazit: Trans* Frauen nicht als Frauen anzuerkennen führt nur zu noch mehr Ausgrenzung und Diskriminierung von diesen, schützt aber cis* Frauen in keinster Weise mehr. Daher ist das "Argument" immer als Nebelkerze und Vorwand für transfeindliches Verhalten zu sehen.

    Und das möchte hoffentliche niemand bestärken!
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#20 MinuschAnonym
  • 11.06.2020, 21:21h
  • Nachtrag:

    Mich macht es unheimlich traurig, dass es scheinbar immer noch möglich ist, mit dem "wir müssen cis* Frauen auf Kosten von trans* Frauen" Argument zu punkten oder zumindest die Leute zu verunsichern.

    Denn das ist das gleiche, das genau gleiche Argument wie es vor einiger Zeit (und teilweise immer noch) gegenüber schwulen Männern vorgebracht wurde: "Wenn Schwule mehr akzeptiert werden, führt das an den Schulen/Kindergärten zu einer Zunahme von Übergriffen durch Männer auf unseren kleinen Jungs!"
    Wer sich daraufhin kopfschüttelnd gefragt hat, was denn gleichgeschlechtliche Liebe unter Männern bitteschön mit Pädophilie zu tun haben soll: Natürlich rein gar nichts.
    Genausowenig wie trans* Frauen und deren Rechte grundsätzlich keine Gefahr für cis* Frauen darstellen.

    Daher ist es einfach nur traurig, dass wir trotzdem hier sind, im Jahre 2020 und eine weltberühmte Autorin genau dieses alte Argument hervorkramen kann und andere tatsächlich denken "naja, vielleicht ist ja zumindest ein bisschen was dran".
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