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Kommentare zu:
Rowling verteidigt Transfeindlichkeit mit Missbrauchserfahrung


#21 lunarAnonym
  • 11.06.2020, 21:29h
  • Antwort auf #13 von Kim-Leo
  • Dies wird verhindert, indem eben nicht jeder cis-Mann einfach behauptet, er wäre eine Frau. Du hast offenbar nicht verstanden, welches Prozedere einer Personenstandsänderung vorausgeht.
    Um mal beim Thema und im UK zu bleiben:

    www.gov.uk/apply-gender-recognition-certificate

    Dort wird beschrieben, was nötig ist, um das "gender recognition certificate" zu erhalten, was in Deutschland der Änderung ges Personenstands entsprechen würde (wobei hier die Gesetzgebung anders ist)

    Salopp gesagt wäre das für jeden cis -Mann, der Frauen belästigen will ein viel zu großer Aufwand.
    Diese "neue Liberalität" von der du sprichst, gibt es so schlucht und ergreifend nicht.

    Und das perfide an Rowlings Argumentation ist, dass sie zwar nicht dezidiert behauptet Transpersonen wären potentielle Vergewaltiger, dies aber mindestens insiniuert. Mich erinnert ihre Art der "Argumentation" an Debatten, in denen Politiker gerne mal Homosexualität und Pädophilie in einen Topf packten.

    www.forbes.com/sites/dawnstaceyennis/2020/06/11/this-is-the-
    sequel-jk-rowling-doesnt-want-you-to-read/#67e8011f5165


    Hier werden einige Positionen zusammengefasst, die sich mit Rowlings "Essay" befassen und dabei Quellen und Statistiken bemühen während Rowling dies geschickt vermieden hatte und ihre Behauptungen wenn überhaupt nur vage belegte (Hörensagen oder Angaben wie "Experten auf dem Gebiet", ohne diese zu nennen).
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#22 Rainbow_my_assAnonym
  • 11.06.2020, 23:32h
  • "Wenn das biologische Geschlecht nicht real ist, gibt es auch keine homosexuelle Zuneigung"

    Ernsthaft? Eine Person, die nicht erst seit "Fantastische Tierwesen" mit ihrem Queerbaiting aktiv für schwule Unsichtbarkeit sorgt, möchte sich jetzt als großer Homo-Ally aufspielen? Wenn sie schon transfeindlich/cissexistisch sein möchte, soll sie wenigstens nicht Lesben und Schwule als Schutzschild missbrauchen.
    Und hier nochmal für alle, die es nicht verstehen wollen: Keine_r bestreitet ernsthaft, dass die Biologie Einfluss auf den menschlichen Körper hat (Hormone, Statur etc.). Aber die Klassifizierung dieser Körper - aufgrund bestimmter biologischer Merkmale wie Anatomie, Chromosomen etc. - als "männlich" und "weiblich" ist eine soziale Konstruktion und wird durch Kultur als soziales Geschlecht aka. "Gender" überformt. Genauso gut könnte man* z.B. die Haar- oder Augenfarbe als geschlechtliches Klassifizierungsmerkmal heranziehen. Die Tatsache, dass die Klassifizierung von Körpern auf Grundlage bestimmter biologischer Merkmale eine soziale Konstruktion ist, heißt aber NICHT, dass das biologische Geschlecht deshalb nicht real bzw. wirkmächtig ist. Ganz im Gegenteil.
    Außerdem: Nur wenn sich die Klassifizierungskriterien für Geschlecht ändern, ändert sich dadurch nicht die Tatsache, dass Menschen auf andere Menschen mit bestimmten biologischen Merkmalen z.B. mit der Ausschüttung von Dopamin reagieren. Das, was Frau Rowling hier "homosexuelle Zuneigung" nennt, bleibt also weiterhin bestehen - egal wie wir es nennen.
    Manchmal habe ich den Eindruck, Menschen wie JK Rowling stellen sich absichtlich dümmer als sie sind.
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#23 AnonymAnonym
  • 12.06.2020, 00:07h
  • So ist das mit dem internalisierten Selbsthass.

    Perfide zu behaupten, sie wäre "trans gewesen" und darüber mit Fantasie und Musik hinweggekommen.

    Aber sie muss sich nicht mehr alleine hassen. Mich hat sie für diesen Job gewonnen. Ehrenamtlich.
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#24 ClarissaAnonym
  • 12.06.2020, 06:52h
  • Vielleicht bin ich begriffsstutzig, aber mir ist nicht mal ansatzweise klar, was Frau Rowling überhaupt sagen möchte:

    1. Sie persönlich mag Transfrauen nicht? Und das war's? Ja, hm, toll, ich mag den Wendler und Jens Spahn nicht. So what.

    2. Wenn eine Agenda dahinter steht: was sind ihre Forderungen?

    3. Sie hat Angst vor Vergewaltigungen, will aber Transfrauen die geschlechtsangleichende OP verbieten? Weil Menschen mit Vagina die größere Gefahr darstellen, vergewaltigt zu werden?

    4. Verbot von Namens- und Personenstandsänderungen? Also fordert sie, die ungarischen Gesetze auf ganz Europa zu übertragen?

    5. Fordert sie, dass Transfrauen als Männer bezeichnet werden, weil sie keine Kinder gebären können? Geht es also um eine christliche Agenda, Frau = Gebärmaschine? Wenn ja, welche Konfession vertritt sie? Könnte sie das mal mitteilen?

    6. Oder ist es einfach nur der übliche Antifeminismus, mit dem Frauen von Birgit Kelle bis Ronja von Rönne oder Anna Bergmann Karriere machen können, weil konservative Männer das finanziell honorieren? Kommt demnächst ein Post gegen Abtreibung?

    Ich kapier's einfach nicht...
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#25 1234Anonym
  • 12.06.2020, 10:11h
  • Also, sicher ist es nichr richtig was sie sagt und gerade wenn man selbst"betroffen" ist, ist es bestimmt schwierig, damit umzugehen, dass eine öffentliche Person solche Botschaften verbreitet und damit gegen cvieles ist für das man steht.
    ABER ich finden Ton des Artikels und der Kommentare hier verfehlt. Frau Rowling kämpft anscheinend eigentlich für ein heeres Ziel (den Feminismus) und hat bisher viel getan für Diversität und Mitmenschlichkeit. Zusätzlich öffnet sie sich in diesem Artikel und macht sich extrem verletzlich, indem sie von ihrer Erfahrung erzählt; das mag man ruhig als "Schachzug" werten, wenn man den will, aber trotzdem gebietet doch der Anstand hier nicht wüst beschimpfend und agressiv zu werden.
    Sich, sie verfehlt, wahrscheinlich durch ein Stück Unkenntnis, ihr Ziel und macht eigentlich nicht viel besser durch den Text. Trotzdem finde ich das man ssachlich darüber reden sollte und sich nicht auf die Ebene des Hasses herunterlassen sollte, den im Gegenteil zu vielem anderen was gerade auf der Welt herumfleucht (Rechte, Autokraten, usw.) Ist Frau Rowling doch sicher eigentlich auf unserer Seite (sie sagt es ja sogar); jetzt wäre es wichtig zu vermitteln was das heißt und warum sie in unserem Sinne falsch liegt. Ich finde nicht dass Frau Rowling unglaubliche Verbrechen begeht in ihrem Text. Wir sind alle Menschen und müssen alle darum ringen miteinander und mit unseren Fehlern zu leben und vor allem sachlich miteinander zu reden.
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#26 PascaleAnonym
  • 12.06.2020, 10:31h
  • Als Rowling noch unbekannt und arm wie eine Kirchenmaus war, hätte die sich solche Äußerungen wohl nicht erlaubt. Jetzt wo sie ein paar Millionen Euro auf ihren Konto hat glaubt Rowling sie könne ständig gegen Transsexuelle wettern. Geld verdirbt den Charakter. Ganz schlimm diese Person.
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#27 SarkastikerAnonym
#28 BaerchenProfil
  • 12.06.2020, 13:23hzuhause
  • Hä??? was ist das denn für eine Logik??? Das Geschlecht einer Frau ist potentiell vergewaltigungsgefährdet, dennoch spricht sie im Prinzip einer Transfrau eine angleichende OP ab und schlimmer noch bezeichnet diese nicht als "echte" Frau. Was stimmt mit Frau Rowling nicht? Wie kann man nur so mittelalterlich denken? Selbst meine Mutter -sie wäre dieses Jahr 96 geworden- war nicht so kleinkariert und rückständig. Daniel Radcliffe und Emma Watson haben sich von den Äußerungen dieser Frau distanziert? Gut so!!!
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#29 ClarissaAnonym
#30 NachfrageAnonym
  • 12.06.2020, 17:13h
  • Antwort auf #10 von DramaQueen24
  • "Radical feminism is a perspective within feminism that calls for a radical reordering of society in which male supremacy is eliminated in all social and economic contexts. Radical feminists view society as fundamentally a patriarchy in which men dominate and oppress women. Radical feminists seek to abolish the patriarchy in order to "liberate everyone from an unjust society by challenging existing social norms and institutions."" (wikipedia)

    Welche Aussagen Rowlings erlauben es, sie hier einzuordnen?

    "Sie vertritt einige radikalfeministische Ansetze, wie z.B., dass ein Geschlecht unveränderbar sei."

    Das macht sie zu einer transphoben Person, aber nicht zu einer radikalen Feministin. Wer Afd-Hetze verbreitet, ist ja auch nicht gleich ein Grüner, nur weil Boris Palmer die gleiche Art von Hetze betreibt.
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