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Australien

Rache-Porno: Sexfilm-Darsteller bekennt sich schuldig

Fabricio Da Silva Claudino wollte offenbar mit heimlichen Aufnahmen seines Ex ein paar Dollar extra verdienen – jetzt sitzt er in U-Haft.


Fabricio Da Silva Claudino muss sich vor einem Gericht in Sydney verantworten

Der 31-jährige brasilianische Pornodarsteller Fabricio Da Silva Claudino hat sich am Dienstag vor einem Gericht in Sydney schuldig bekannt, seinen australischen Ex-Freund heimlich mit seinem iPhone beim Sex gefilmt zu haben und das Video ohne dessen Einverständnis auf der Porno-Bezahlseite "OnlyFans" veröffentlicht zu haben. Die Aufnahmen entstanden im vergangenen Juli in der gemeinsamen Wohnung der beiden in Marickville, einem Vorort von Sydney. Bei der Veröffentlichung handelte es sich offenbar um eine Racheaktion, da die Beziehung des Paares in die Brüche gegangen ist.

Der auch als "FabricioMonkey" bekannte Darsteller mit 30.000 Instagram-Fans, der früher als Flugbegleiter für Emirates gearbeitet hatte, lernte seinen Freund aus Australien letztes Jahr in Brasilien kennen. Die beiden zogen gemeinsam nach Sydney, trennten sich aber nach fünf Monaten wieder.

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Auf seiner Facebook-Seite zeigt Da Silva Claudino, was er in der Hose hat

Laut der Anklageschrift sei auf dem vierminütigen Video klar zu sehen, dass der Freund nichts von der Aufnahme wusste. "Er schaut während der Aufnahme mit dem Gesicht stets nach unten", heißt es in den Gerichtsunterlagen. Außerdem veröffentlichte der Angeklagte mehrere anzügliche Fotos seines Ex ohne dessen Einverständnis.

Australische Medien berichten, der Angeklagte müsse sich wegen weiterer Vergehen verantworten. So soll er sich mehrfach in der Öffentlichkeit unsittlich entblößt haben. Mehrfach habe er auf seinem Balkon oder in der Nähe seiner Wohnung onaniert – laut der australischen Zeitung "Daily Telegraph" hätten einige dieser Akte von einer Highschool aus eingesehen werden können. Außerdem soll er sich in einem öffentlichen Stadtbus befriedigt haben. Insgesamt muss er sich drei Dutzend Anklagepunkten stellen – wegen dieser Taten sitze der Darsteller bereits seit Februar in Untersuchungshaft.

Das Urteil im Downing Centre Court wird für den kommenden Monat erwartet. Der Brasilianer wird voraussichtlich nach Absitzen seiner Strafe umgehend in sein Heimatland abgeschoben werden. (cw)