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Kommentare zu:
Selbstbestimmter Geschlechtseintrag: Jetzt muss Karlsruhe entscheiden


#1 JasperAnonym
  • 16.06.2020, 08:08h
  • Ein Armutszeugnis, dass das Bundesverfassungsgericht wieder mal die Arbeit der schwarz-roten Bundesregierung machen muss, weil Union und SPD weder fähig noch willig sind auch LGBTI als gleichwertig anzuerkennen.
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#2 GronkelAnonym
  • 16.06.2020, 08:18h
  • Die einzige wirklich nachhaltige Lösung ist, dass gar keine Geschlechtseinträge mehr staatlich erfasst und im Alltag weitestgehend nicht genutzt werden. Es braucht keine unterschiedlichen benannten Geschlechter bei einer Hochzeit, beim Behördengang, bei einer Wohnungsvermietung oder bei einer Arbeitsaufnahme usw.
    Wo es von Belang ist, bspw. wer sich sexuell angezogen findet oder dem Geschlecht entsprechende medizinische Behandlungen, braucht man sich auch keine Sorgen machen, denn entweder klären das die Personen selbst oder er wird flott ermittelt.
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#3 PetterAnonym
  • 16.06.2020, 09:19h
  • Antwort auf #1 von Jasper
  • Eigentlich ist auch Union und SPD klar, dass das früher oder später kommen wird und kommen muss.

    Aber die Union will es noch so lange wie möglich hinauszögern, um ihre konservativen Wähler nicht zu verschrecken.

    Und die SPD winkt ja eh nur noch alles durch, was die Union ihr vorsetzt.
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#4 RebeccaProfil
  • 16.06.2020, 09:20hBerlin
  • Toll, daß ein solcher Verein existiert und klagt. Ich habe nur Angst, daß sie genauso, falls sie die "Gemeinnützigkeit" haben, diese aufgrund von Herrn Seehofer und der CSU dann verlieren. Wie eben andere Organisationen.
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#5 PetterAnonym
  • 16.06.2020, 10:47h
  • Antwort auf #4 von Rebecca
  • Dann muss man gegen solche Erpressungsversuche eben auch klagen.

    Das hat unsere Bundesregierung ja auch bei der deutschen Umwelthilfe versucht: als die angefangen haben, Städte zu verklagen, die sich bei Abgaswerten nicht an EU-Recht halten, wurde ihr mit der Aberkennung der Gemeinnützigkeit gedroht.

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
    ein Verein muss die Einhaltung von EU-Recht einklagen, damit Gesundheit und Leben der Bewohner geschützt werden. Und dann droht und erpresst die Bundesregierung, um das zu verhindern.

    Das hat nicht mehr viel mit einem demokratischen Rechtsstaat und Gewaltenteilung zu tun, sondern erinnert eher an eine diktatorische Bananenrepublik, wo die Herrscher meinen, sie seien Sonnenkönige.

    Ist nur ein weiterer Beleg, dass Union und SPD jede Bodenhaftung verloren haben und endlich abgelöst werden müssen.
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#6 KaiJAnonym
  • 16.06.2020, 17:26h
  • Das Bundesverfassungsgericht wird nicht umhin kommen, seiner Feststellung in der Urteilsbegründung zur 3. Geschlechtsoption, dass jedermensch das Recht hat, sein Geschlecht selbst zu bestimmen, aus seinen Widersprüchen in selbiger Begründung zu dieser Feststellung und mit der Ablehnung einer Beschwerde eines transexuellen Menschen eine Woche später mit Verweis eben auf das Transsexuellengesetz herauszukommen. Wenn es der eigenen Feststellung nicht die entsprechenden Konsequenzen folgen lässt, nimmt es an seiner Glaubwürdigkeit schaden. Es kann sich nicht zu sich selbst in Widerspruch stellen. Das Urteil zur 3. Geschlechtsoption aufheben kann es entsprechend auch nicht mehr. Die Katze aus dem Sack gelassen hat es längst selbst. Behörden und Gerichte haben das Urteil schon längst verstanden, setzen es um und konfrontieren das Gericht weiter mit der Wirklichkeit.
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