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Bekanntgabe der Gewinner

Kein Fernsehpreis für "Prince Charming" und "Queen of Drags"

Die beiden queeren Reality-Formate mussten sich dem "Sommerhaus der Stars" geschlagen geben. Einen Fernsehpreis gab es dagegen für "Kroymann" und für Thorsten Schorn.


Die ProSieben-Sendung "Queen of Drags" mit Jurymitgliedern Bill Kaulitz, Heidi Klum und Conchita Wurst war als beste Realityshow nominiert worden, ging aber am Ende leer aus (Bild: Martin Ehleben / ProSieben)

Die beste Realityshow des Jahres ist "Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare". Die RTL-Show stach beim Deutschen Fernsehpreis 2020 die beiden ebenfalls nominierten queeren Formate "Prince Charming" (TVNOW) und "Queen of Drags" (ProSieben) aus. "Prince Charming" war bereits im März mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet worden (queer.de berichtete).

Die Preisträger aus mehr aus zwei Dutzend Kategorien sind am Mittwoch bekannt gegeben worden. Über die Preise hat eine zehnköpfige Jury unter Führung des Produzenten Wolf Bauer entschieden, der unter anderem Schauspielerin Maria Furtwängler und Journalistin Antonia Rados angehörten.

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Auszeichnung für "Kroymann" und Thorsten Schorn

Die ARD-Satiresendung "Kroymann" von der lesbische Komikerin Maren Kroymann konnte ihren im letzten Jahr erhaltenen Titel als beste Comedysendung nicht verteidigen. Der Preis ging dieses Mal an die ZDF-Produktion "heute show" mit Oliver Welke. Immerhin konnte "Kroymann"-Autor Sebastian Colley gemeinsam mit Maren Kroymann die Auszeichnung in der Kategorie "Beste/r Autor/in Unterhaltung" einheimsen.

Direktlink | Neueste "Kroymann"-Folge

Ebenfalls einen Preis erhielt der offen schwule Moderator Thorsten Schorn in der Kategorie "Beste Moderation/Einzelleistung Unterhaltung" – er war gemeinsam mit Barbara Schöneberger, Günther Jauch und Thomas Gottschalk für die RTL-Show "Denn sie wissen nicht, was passiert! Die Jauch-Gottschalk-Schöneberger-Show" nominiert worden. Das Quartett konnte sich gegen Daniel Hartwich ("Let's Dance") sowie das Trio Kai Pflaume, Bernhard Hoëcker und Elton ("Wer weiß denn sowas?") durchsetzen.


Thorsten Schorn ist Spielleiter bei "Denn sie wissen nicht, was passiert!" In NRW ist er außerdem als Radiomoderator ("WDR 2 am Nachmittag") omnipräsent (Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Weitere Preise

Die erfolgreichste Unterhaltungs-Einzelsendung war das ProSieben-Format "The Masked Singer", das in den Kategorien "Beste Unterhaltung Show" und "Beste Gestaltung Unterhaltung" erhielt. Das drei Mal nominierte Dschungelcamp ging dagegen völlig leer aus.

Im Infobereich zeichnete die Jury gleich die Corona-Berichterstattung mehrerer Sender aus – die von ARD, ZDF, RTL, ProSieben, Sat.1 und n-tv mitsamt den verantwortlichen Journalist*innen. Die Kategorie "Moderation" gewann Marietta Slomka vom ZDF-Nachrichtenmagazin "heute journal".

Mit elf Auszeichnungen war das ZDF der erfolgreichste Sender, gefolgt von der ARD, die es auf acht Preise brachte. Fünf Trophäen holte die Mediengruppe RTL, auf vier brachte es ProSiebenSat.1, zwei gingen an Netflix, eine an Sky.

Auf eine eigentlich geplante feierliche Gala, bei der die Sieger ausgezeichnet werden, musste dieses Jahr wegen der Corona-Krise verzichtet werden. Die Gala sollte eigentlich erstmals seit längerem wieder als große Samstagabendshow ausgestrahlt werden, um den wenig bekannten Preis zu einer Art deutscher Emmy-Award zu machen.

Dabei wird der Deutsche Fernsehpreis bereits seit 1999 verliehen. Er sorgte aber in der Vergangenheit insbesondere für Negativschlagzeilen. Legendär ist ein Eklat dem Jahr 2008, als Marcel Reich-Ranicki in der Gala den ihm zugedachten Fernsehpreis ablehnte. Er wollte damit vor allem auf die seiner Meinung nach miserable Qualität des deutschen Fernsehens hinweisen. (dk)



#1 PascaleAnonym
  • 17.06.2020, 17:54h
  • Freu mich für Maren Kroymann. Hat Sie voll verdient. Qualität setzt sich eben doch durch.
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#2 audeasAnonym
#3 WindheimerAnonym
  • 17.06.2020, 20:00h
  • Teilweise schon beschämend, was alles so einen deutschen Fernsehn Preis bekommt bzw bekommen soll...
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