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Die Vielfalt feiern

Deswegen brauchen wir "Queer Eye"!

Die Netflix-Serie "Queer Eye" ist viel mehr als ein oberflächliches Umstylen und ein Spiel mit den Klischees, sondern genau die Botschafterin für Vielfalt, die die Welt jetzt braucht. Jetzt läuft die fünfte Staffel.


Keine Episode ohne Group Hug (v.l.n.r.): Jonathan Van Ness (Pflege), Karamo Brown (Kultur und Self-Image), Tan France (Mode), Bobby Berk (Design) und Antoni Porowski (Essen und Wein) sind die "Fab Five" (Bild: Netflix)

Fünf schwule Männer, die in Sachen Mode und Stil beraten – das klingt erst einmal nach einem ziemlich trashigen Show-Konzept. Doch das täuscht, denn tatsächlich ist die Sendung "Queer Eye" viel mehr als ein oberflächliches Umstylen. Stattdessen helfen die Fünf anderen Menschen in schwierigen Lebenslagen und geben ihnen neue Impulse. Damit sind die "Fab Five", wie sie auch heißen, seit Jahren enorm erfolgreich und wurden selbst zu Stars. Nun gibt's bei Netflix bereits die fünfte Staffel.

Die "Fab Five" sind Tan France (zuständig für Mode), Bobby Berk (Design), Antoni Porowski (Essen und Wein), Karamo Brown (Kultur und Self-Image) sowie Jonathan Van Ness (Pflege). Das Konzept jeder Folge ist ähnlich: Die Männer lernen jemanden kennen, für die oder den am Ende der Woche ein größeres Ereignis ansteht und das Anlass sein soll, das Leben neu zu ordnen.

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Sie sehen bei jedem die Stärken und das Positive

Die Haare werden geschnitten, das Haus wird umgestaltet, der Kleiderschrank neu bestückt. Kleider machen Leute, das wird hier immer wieder deutlich. Es sind aber längst nicht nur Äußerlichkeiten, stattdessen sorgen all die kleinen Veränderungen dafür, dass sich die Kandidat*innen schließlich viel selbstbewusster und strahlender den Herausforderungen ihres Lebens stellen.


Der Besuch beim schwulen Pastor Noah gehört zu den stärksten Episoden der fünften Staffel (Bild: Netflix)

Vor allem aber sind es die "Fab Five", die mit ihren Anregungen und ihrer herzlichen Art für rasante Wandel sorgen. Sie sehen bei jedem die Stärken und das Positive und scheuen sich nicht, das zu sagen. Das wirkt ehrlich und sorgt immer wieder für berührende Momente.

Denn auch das machen die "Fab Five" deutlich: Jede und jeder ist liebenswert, egal, welche sexuelle Orientierung, welche Hautfarbe, welche Kleidergröße, welchen sozialen Hintergrund man hat. Das klingt simpel, ist aber in der heutigen Zeit nicht nur in den USA eine wichtige Botschaft. Denn wer die Spaltung und das Unverständnis in Gesellschaften überwinden will, muss seine Gegenüber erst einmal kennenlernen. Genau dafür sind die "Fab Five" die besten Botschafter.

Direktlink | Deutscher Trailer zur fünften Staffel



#1 DramaQueen24Profil
  • 20.06.2020, 12:04hBerlin
  • Wir brauchen nicht noch mehr ausgelutschten Kram aus den USA, wir brauchen im deutschen Fernsehen eigene Innovationen. Das Spiel mit Klischees ist so alt, wie die Theaterstücke der Antike.
    Wo sind die deutschsprachigen oder europäischen LGBTIQ-Macherinnen und Macher und deren Ideen?
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#2 antosProfil
  • 20.06.2020, 12:36hBonn
  • >> Denn auch das machen die "Fab Five" deutlich: Jede und jeder ist liebenswert, egal, welche sexuelle Orientierung, welche Hautfarbe, welche Kleidergröße, welchen sozialen Hintergrund man hat.<<

    Tatsächlich wird hier niemand vorgeführt - gutes Konzept, gute Sendung!
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#3 IckeAnonym
  • 20.06.2020, 14:28h
  • Antwort auf #1 von DramaQueen24
  • Schon mal gesehen den ausgelutschten Kram? Gerade Netflix ist in Sachen LGBT weit vorne dabei und produziert inzwischen auch in anderen Ländern Filme und Serien. Diese Serien nun als schlecht hinzustellen, weil man lieber was eigenes will ist Unsinn. Man sollte sich da lieber Fragen wie sinnvoll unsere Fernsehgebühren eingesetzt werden. Neue, innovative Dinge findet man hier selten. Natürlich hat eine US Netflixserie eine andere Reichweite. Aber es ist eben nicht das Problem dieser Serie dass bei unserer Fernsehlandschaft solche Produktionen kaum Platz haben, schlecht gemacht werden oder kaum Beachtung finden (Queen of Drag, Prinz Charming).
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#4 DramaQueen24Profil
  • 20.06.2020, 15:17hBerlin
  • Antwort auf #3 von Icke
  • Ja, hab ich! Stell Dir das mal vor! Sowohl die Urserie auf Timm, als auch zwei Folgen der Netfix-Serie (bei einem schwulen Freund).
    Darum meine Meinung! Kopiert nicht US-Sachen, macht Eure eigenen Sendungen, jenseits des US-Geschmacks.
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#5 IckeAnonym
  • 20.06.2020, 16:12h
  • Antwort auf #4 von DramaQueen24
  • Es ist keine Kopie von einer US Sache, sondern eine US Sache. Klar, ne Neuauflage. Ich finde es halt nicht richtig einem Produkt vorzuwerfen dass es besser ist als heimische Produktionen. Man sollte dann doch lieber froh sein dass queere Programme überhaupt produziert werden und in Deutschland abrufbar sind.
    Die deutsche Kopie davon 'Schwul macht cool' war auf RTL2 erwartungsgemäß ein Flop und eigene Ideen sind in Deutschland leider schwer an den Mann zu bringen.
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#6 TommmiAnonym
#7 andreAnonym
  • 20.06.2020, 16:58h
  • Bei mir hat sichs "ausgeNetflixt" Abo gekündigt. Bin mal in mich gegangen auf was ich alles verzichten kann und es früher auch nicht gegeben hat und ich auch überlebt habe. Dazu zu viele Serien (ich hasse Serien) , kaum wirklich große Blockbuster (aus meiner Zeit) und das hysterische immer gleiche Gekreische bei RuPaul hatte ich auch nun langsam satt. Und meine Lieblingsdoku "Strike a pose) über die Tänzer von Madonna, HIV, Schwulenbewegung etc.... ist weg. Nicht das einzigste Abo was zum Opfer gefallen ist. Bei Prime Video gibts auch noch viele Gay Movies. Bin dort eh dabei. Wenn ich auch den Eindruck habe, dort bezahlt man mehr und oft für Filme. Verständlich, bei der einmaligen jährlichen Gebühr. Die deckt das nicht ab.
    PS: "Strike a pose" habe ich auf Youtube wieder gefunden. Der Doku-Kanal heißt TVO Docs.
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#8 StereotypAnonym
  • 21.06.2020, 15:46h
  • stimmt, alle Schwulen stehen auf Mode und trashy Design. Diese Meinung ist noch nicht weit genug verbreitet. Und überhaupt nicht stereotyp.
    Wie wäre es mal Themen, die nicht mit Mode und Styling zu tun haben.
    Viele Menschen sind fast enttäuscht wenn sie erfahren, dass ich schwul bin und keine Interesse an Design oder Formate wie GNTM oder Lady Gaga habe.
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#9 DramaQueen24Profil
  • 22.06.2020, 02:06hBerlin
  • Antwort auf #5 von Icke
  • Und woran liegt das? Zum einen, weil die Sender und die zuständigen Redakteure meist nur "heterosexuell" denken, und zum anderen, weil es keine wirklich überzeugenden Konzepte gibt, sondern nur müde Abklatsche amerikanischer Shows.
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#10 DramaQueen24Profil