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Kommentare zu:
Queerfeindliche Graffiti in Hannover


#1 YannickAnonym
  • 20.06.2020, 22:52h
  • So hat es in den 1930er-Jahren auch angefangen...

    Wer jetzt noch verharmlost, wegsieht, verzögert, blockiert statt endlich aufzuwachen und aktiv zu werden, macht sich mitschuldig.

    Das gilt sowohl für die Politik als auch für uns alle...
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#2 KaiJAnonym
  • 20.06.2020, 22:59h
  • Wichtig ist es, aus einem Gefühl des Ausgeliefertseins heraus zu kommen und die geistige Schwäche der Täter zu sehen. Eure Reaktionen geben da Hoffnung. Meine solidarischen Grüsse!
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#3 AutumnProfil
  • 21.06.2020, 12:08hKöln
  • Ganz offen gestanden:
    Das wird keinen Politiker aus höherer Instanz interessieren, denn hier handelt es sich lediglich um Angriffe auf uns. Es liegt hier also kein Antisemitismus oder Islamfeindlichkeit vor - das wäre natürlich etwas ganz anderes.

    Ich habe mich schon damit abgefunden, auch durch diverse nicht weiter verfolgte Strafanzeigen meinerseits wegen Beleidigung, dass man als LGBT ein Mensch 3. Klasse in diesem Land ist.

    Die "tolle" Ehe für Alle ändert für mich an diesem Umstand rein gar nichts und hat auch überhaupt nichts damit zu tun, wie andere Menschen über uns denken.
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#4 AutumnProfil
#5 dellbronx51069Anonym
  • 21.06.2020, 19:04h
  • Antwort auf #4 von Autumn
  • Dem kann ich mich nur vollumfänglich anschließen . Es muss auch festgestellt werden das wir immer mehr in das historische Äquivalent von Weimer abrutschen . Das habe ich schon vor 20 Jahren gesagt. Da wurde mir Schwarzmalerei unterstellt. Und was die Folgen von der Corona Pandemie betrifft wenn noch mehr Menschen ihre Existenz grundlage verlieren bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung. Dies kann wenn's ganz dumm läuft die selbe Wirkung haben wie der Börsencrash von 1929.
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#6 Ralph
  • 22.06.2020, 11:30h
  • Wer sich an die 30er Jahre erinnert fühlt, hat völlig recht. Ich habe gestern Abend eine Doku gesehen, in der Aufnahmen aus Wien 1938 gezeigt wurden. Dort hatte man die Schaufensterscheiben der Geschäfte jüdischer Inhaber in genau gleicher Weise beschmiert. Wir alle wissen, wo das wenig später endete. Zwar arbeiteten damals Staat und Mob zusammen, aber das kann auch heute schnell wieder kommen, wie ein Blick nach Polen zeigt. Schon dass eine Allparteienkoalition einschließlich Grüne einen Mann zum Verfassungsrichter (jetzt Präsidenten) gewählt hat, der noch vor kurzer Zeit Hitlers § 175 verteidigte und die Anerkennung und "Entschädigung" dieser NS-Opfer ablehnte, ist mehr als nur bedenklich. Rechtsradikale an den Schaltstellen gefährden Staat und Gesellschaft - auch dann, wenn sie sich als "Bürgerliche" verkleiden.
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#7 AutumnProfil
  • 22.06.2020, 16:11hKöln
  • Antwort auf #6 von Ralph
  • Ralph,
    ich stimme vollumfänglich zu.
    Das Problem ist nur, dass eben genau so etwas nicht als Rechtsradikalismus angesehen wird.
    In Deutschland versteht man darunter nur Antisemitismus, Islamfeindlichkeit..
    Aber Hass gegen LGBT ist etwas anderes, und ich habe nicht den Eindruck, als würde man anerkennen, dass es genau das gleiche ist.

    Ich verurteile jeden der LGBT diskriminiert ebenso als Rechtsextremisten.
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#8 Ralph

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